5 Insider-Tipps, wie Sie mit Content Marketing durchstarten

Sprinter

Der einfache Zugang zu Informationen, Bewertungen und Meinungen im Internet hat die Art wie Kaufentscheidungen heute getroffen werden von Grund auf verändert. In vielen Fällen sind Kunden keine passive Masse mehr, sondern eine gut Informierte Gruppe, die keine Mühen scheut nach dem passenden Anbieter zu recherchieren.

Wer die relevanten Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stellt, hat die Chance ins Relevant-Set der Zielgruppe aufgenommen zu werden. Das gilt übrigens auch insbesondere im B2B-Bereich: Einer Studie zufolge sind fast 60% der B2B-Kaufentscheidungen bereits abgeschlossen, bevor der erste direkte Kontakt mit dem Anbieter stattfindet. Man muss diesen frühen Einfluss also positiv nutzen – aber wie?

Wir haben fünf essenzielle Tipps zusammengestellt, die sie sofort umsetzen können um im Content Marketing durchzustarten!

1. Strategie statt Blindflug

Content Marketing ist sowohl eine Kunst, als auch eine Wissenschaft. Es braucht Kreativität, aber auch bewährte Strategien, um langfristige Erfolge zu erzielen. Content Marketing ist zudem im Idealfall eine Langzeitstrategie und keine kurzfristige Sales Promotion, auch wenn man schon nach kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen kann.

Die Zielgruppe

Zu Beginn ist es auschlaggebend, dass man seine Zielgruppe kennt und weiß, was sie Interessiert. Dabei hilft es, die Zielgruppe in mehrere Buyer Personas aufzuteilen und dann zielgenau anzusprechen. In der Tat bedienen die meisten Unternehmen nicht nur einen Kundentyp, selbst wenn sie nur ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen. Es gibt meist mehrere ideale Kundentypen, die im Produkt oder der Dienstleitung unterschiedliche Lösungen sehen.

Ohne diese Segmentierung ist das Publikum eine breite, abstrakte Masse die es zufrieden zu stellen gilt. Dann ist es aber schwer, genau auf die Probleme oder Fragen der Zielgruppe einzugehen. Die verschiedenen Personas könnten beispielsweise branchenspezifisch, oder nach verschiedenen Entscheidertypen in Unternehmen segmentiert sein.

2. Herausragen mit einer guten User Experience

Content ist die neue Währung des digitalen Zeitalters. Er bietet die beste Möglichkeit, mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten. Inhalte mit Mehrwert zu bieten heißt, dass Leser die Inhalte nutzen können, um ihre Probleme zu lösen.

Die Qualität und der Mehrwert der Inhalte, aber auch der Weg über den die Zielgruppe an den Content gelangt, tragen zur User Experience (UX) bei. Abgesehen davon, dass die User Experience ausschlaggebend für die Conversion ist, nimmt sie auch einen wachsenden Stellenwert in der Suchmaschinenoptimierung ein.

Googles Traum ist es, dass seine Crawl-Bots Inhalte tatsächlich lesen und anschließend bewerten können, ob sie nützlich und gut formuliert sind. Da das aktuell nicht im Bereich des Möglichen liegt, versucht Google mit anderen Techniken, diesem Ziel näher zu kommen. Ein Teil davon ist, vermehrt der User Experience zuzuwenden und Signale zu bewerten, die damit in Zusammenhang stehen (könnten). Dazu zählen zum Beispiel die Bounce Rate, die Verweildauer oder wie viele Seiten einer Domain der User besucht. Das indiziert Google, ob die Inhalte auf dieser Seite interessant, authentisch und relevant für den User sind.

Diese Art von Seiten möchte Google in seinen Top-Ergebnissen sehen. Die UX Signale können nicht so einfach getäuscht werden wie beispielsweise die inflationäre Verwendung von Keywords, sondern sie erfordern echten, guten Content. Heutzutage zählen gute Schreibfähigkeiten mehr, als das Wissen über ausgeklügelte SEO-Tricks.

3. Das richtige Werkzeug für bessere Ergebnisse

Es gibt unzählige gute Content Marketing Tools, die Ihnen im Alltag viel Arbeit abnehmen und zu besseren Ergebnissen führen. Als Planungstool für die Social Media Kanäle eignen sich Tools wie Hootsuite und Buffer. Sie sind in einer einfachen Lizenz kostenlos und bieten die Möglichkeit, Kampagnen für alle sozialen Netzwerke zu erstellen, Posts zu planen und die Aktivitäten auszuwerten.

Als basic Tool für die Auswertung der eigenen Website und des Blogs empfiehlt sich Google Analytics. Nicht zuletzt, da der Suchmaschinenriese und Platzhirsch gute Insights zu Suchvolumen etc. liefert. Diese sind oft ebenso gut, wie die Daten die viele kostenpflichtige Analysetools liefern.

Zur Themenrecherche bieten sich Tools wie BuzzSumo, Google Trends oder Quora an. Hier kann man sehen, welche Themen die Zielgruppe beschäftigen, um dann mit konkreten Lösungen und Informationen zu reagieren.

Die Königsklasse der Content Marketing Tools sind umfangreiche Marketing Automation und Inbound Tools wie Hubspot, Marketo oder Pardot, die eine ganze Reihe an zusätzlichen Funktionen bieten. Neben umfangreichen Auswertungstools bringen sie Automatisierungsmechanismen mit, die den gesamten Marketing- und Sales-Prozess professionalisieren. Während diese Tools einen deutlich gesteigerten Erfolg im Content Marketing versprechen, sind sie auch mit nicht unerheblichen Investitionen verbunden und erfordern oft zusätzliche Manpower, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

4. Sales und Marketing müssen Freunde werden

Vertrieb und Marketing sind oft separierte Einheiten in der Unternehmensstruktur und sich bekanntermaßen nicht in allen Punkten einig. Das aber fängt an sich zu wandeln: Organisationen aller Art machen die Erfahrung, dass die Arbeit in gemeinsamen Teams erfolgreicher ist, als wenn beide in getrennten Silos arbeiten.

Ein Fehler den Marketer oft machen ist, nicht zu nutzen wie gut der Vertrieb die Kunden und deren Bedürfnisse kennt. Es ist anders, Marketing für eine Buyer Persona zu machen, als direkt mit einem Kunden oder Prospect über dessen Herausforderungen zu sprechen.

Dem Vertrieb fällt es hingegen oftmals schwer, in den Inbound-Prozess der Marketing-Abteilung zu vertrauen. Sie müssen die Top-of-the-Funnel Aktivitäten zurückschrauben und sich auf die vielversprechenden Bottom-of-the-Funnel Leads zu konzentrieren. Die Leads werden dann automatisiert durch den Lead-Nurturing-Prozess vorqualifiziert.

Hier ein paar Tipps, wie Sales und Marketing besser zusammenarbeiten:

  • Gemeinsame Ziele: Arbeiten Sie auf gemeinsame Ziele hin und tauschen Sie sich aus, welche Unterziele damit verbunden sind, beispielsweise Umsatzziele des Vertriebs und Lead-Ziele des Marketings. Dieses Verständnis fördert die Zusammenarbeit und ermöglicht es, dass sich Sales und Marketing gegenseitig unterstützen.
  • Ermutigen Sie Marketing-Mitarbeiter, an Sales-Calls oder –Meetings teilzunehmen. Sie erlangen dadurch wertvolle Einblicke, wie Kunden auf bestimmte Themen reagieren und wo genau deren Herausforderungen liegen.
  • Ermutigen Sie den Vertrieb und die Account-Manager Content-Ideen einzubringen. Sie haben eine andere Perspektive, die für das Marketing wichtig sein kann.

5. Muss man alles selber machen?

Vertrauen ist ein großer Faktor im Content Marketing. Damit Content-Konsumenten Vertrauen schöpfen, müssen die Inhalte authentisch, einzigartig und hilfreich sein. Damit die Inhalte authentisch wirken, müssen sie die Unternehmenskultur und den Markt möglichst gut wiederspiegeln und zur Gesamtkommunikation passen. Im Idealfall erstellt das Unternehmen die Inhalte daher selbst und erarbeitet selbst eine Strategie, die zur Zielgruppe passt.

Aber nicht jeder weiß, wie man guten Content erstellt. Marken, die Inhalte lose ohne Strategie und Ziel produzieren, sind oft von ihren Content Marketing Ergebnissen enttäuscht. Das gleiche gilt für die, die guten Content erstellen aber die Conversion und damit ihr Vertriebsziel aus den Augen verlieren. Im Content Marketing ist vor allem die Content-Erstellung mit viel Arbeit verbunden: der Zeitfresser kann dafür sorgen, dass viele andere Projekte liegen bleiben.

Der Tipp ist daher, sich auf das zu konzentrieren, was man am besten kann und sich da Hilfe zu holen, wo es andere besser können. Es gibt eine Menge guter Content Marketing Agenturen für Unternehmen jeder Größe, zudem freiberufliche Redaktuere oder Social Media Freelancer.

  • Schreiben Sie gut aber haben Sie Probleme die Strategie geradezuziehen? Lassen Sie sich strategisch beraten!
  • Wissen Sie schon, wie Sie ihre Zielgruppe erreichen aber haben Schwierigkeiten gute Inhalte zu erstellen? Beauftragen Sie Redakteure für die Content Erstellung!
  • Haben Sie bereits gute Inhalte aber es hapert noch mit der Vermarktung? Lassen Sie sich bei der Vermarktung helfen.
  • Frisst die Pflege der Social Media Kanäle zu viel Zeit? Beauftragen Sie eine Social Media Agentur!

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  • content-marketing-durchstarten: Contentpepper
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Die Contentpepper® Suite ist ein CMS „Tuning Kit“, welches das Maximum aus Content Management Systemen herausholt. Unternehmen können ihre bestehenden Lösungen wie bei einem Adapter einfach an Contentpepper® anschließen. Im Kern steht die einfache und dynamische Content-Erstellung so wie die Content-Vermarktung auf den digitalen Kanälen wie Smartphone, Tablet, SmartTV oder Smartwatch (Multikanal).

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