10 einfache SEO-Tipps – Teil 2

Herzlich Willkommen zum zweiten Teil unserer vierteiligen SEO-Reihe „10 einfache SEO-Tipps“. In vier Wochen erfahren Sie mehr über einfache und bewährte Maßnahmen der wichtigen Onpage-Optimierung. Wenn Sie erst heute einsteigen, starten Sie doch erst mit Teil 1 unserer SEO-Tipps. Wenn Sie tiefer in die Materie der SEO-Onpage-Optimierung einsteigen möchten, laden Sie sich bitte das kostenlose Whitepaper „10 Praxistipps der SEO Onpage-Optimierung“ von contentXXL herunter. Den Link gibt es am Ende des Beitrags.

 Flache Architekturen und interne Verlinkungen

Infografik: Starke Verlinkung und kurze Klickpfade

Unter interner Verlinkung werden alle Links zwischen Haupt- und Unterseiten der eigenen Webpräsenz verstanden. Sie dient einerseits der Nutzerführung und Usability, zum anderen beeinflusst sie das Ranking. Suchmaschinen verfolgen die Links von Seite zu Seite und nutzen den Grad der gegenseitigen Verlinkung zur Beurteilung der Relevanz.

Seiten ohne eingehende Links, sogenannte verwaiste Seiten, werden von Suchmaschinen schlecht oder gar nicht gefunden und erhalten wenig vom sogenannten Linkjuice. Dieser hängt sowohl von Quantität wie auch Qualität der Links ab und beschreibt wie stark eine Seite innerhalb der Strukur verknüpft ist. Aus SEO-Sicht ist dies insofern relevant, dass „verwaiste Seiten“ vermieden werden sollen. Außerdem kann der Linkjuice in gewissem Grade gesteuert werden.

Um verwaise Seiten zu erkennen und / oder den Linkjuice zu analysieren, nutzt man SEO-Tools wie zum Beispiel Xovi oder onPage.org.

Empfehlung

  • Achten Sie darauf, dass alle wichtigen Seiten ausreichend intern verlinkt sind
  • Achten Sie darauf, dass alle Links funktionieren
  • Nutzen Sie aussagekräftige Ankertexte
  • Reduzieren Sie die Anzahl an Verzeichnisebenen und Klickpfadlängen
  • Bieten Sie Orientierung und Abkürzungen, z.B. mittels Breadcrumb-Navigation
  • Setzen Sie Links im Content
  • Nutzen Sie das Title-Attribut
  • Nutzen Sie gegebenenfalls Paginierungen

Stellen Sie eine XML Sitemap bereit

Infografik: XML-Sitemap

In einer XML-Sitemap werden die einzelnen URLs Ihrer Website – gegebenenfalls mit weiteren Informationen – aufgelistet.

Google empfiehlt das Einreichen einer XML-Sitemap insbesondere für Seiten, die neu sind und über wenige externe Links verfügen, für sehr umfangreiche Seiten oder für Webpräsenzen mit zahlreichen Archivseiten. Zudem empfiehlt Google eine XML-Sitemap für Seiten, die in Google News gelistet sind.

Eine gut aufbereitete XML-Sitemap schadet jedoch keiner Seite! Sie erleichtert Google die Indexierung einer Webpräsenz, insbesondere auch, da die XML-Sitemap geeignet ist, die bevorzugte URL für identische Inhalte (Duplicate Content) anzugeben.

Gute Content Management Systeme können XML-Sitemaps automatisch generieren und aktualisieren. Alternativ ist auch die Erstellung über kostenlose Online-Tools wie https://www.xml-sitemaps.com/ möglich. Allerdings ist dies mit gewissen Einschränkungen, z.B. der Zahl integrierbarer Seiten, verbunden. Zudem wurden in eigenen Tests unterschiedliche URLs für identische Inhalte inkludiert (Stichwort: Duplicate Content).

Empfehlung

Erstellen Sie eine XML-Sitemap und reichen diese ein. Für Google nutzen Sie hierfür Google Search Console.

Machen Sie Ihre Seiten fit für mobile Endgeräte

Infografik: Mobiloptimierung

Nachdem Google zunächst das Label „Mobile Friendly“ für die mobile Suche eingeführt hatte, ist die Mobil-Freundlichkeit von Websites seit April 2015 offizieller Rankingfaktor und kann auch aus SEO-Sicht nicht länger ignoriert werden.

Für die Umsetzung mobil-fähiger Webseiten stehen verschiedene Ansätze mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen bereit. Gängige Verfahren sind insbesondere responsive Design, adaptives Design, eine dynamische Bereitstellung des Quellcodes oder die Bereitstellung einer dedizierten mobilen Website unter alternativer URL.

Empfehlung

In den meisten Fällen empfiehlt sich die Umsetzung in responsive Design. Dies wird auch von Google empfohlen (wobei andere Umsetzungarten nicht benachteiligt werden).

Beachten Sie sind in jedem Fall folgende Punkte:

  • Passen Sie den Darstellungsbereich der Seite entsprechend an
  • Achten Sie auf eine ausreichend große Schrift
  • Achten Sie darauf, dass Links nicht zu dicht zusammen liegen
  • Bedenken Sie, dass gewisse Funktionalitäten auf Touchscreens nicht funktionieren (z.B. Mouse-Over)
  • Achten Sie auf die Ladezeit
  • Achten Sie auf eingesetzte Technologien (z.B. kein Flash)

Wie gut Ihre Seite bereits für mobile Endgeräte optimiert ist, können Sie bei Google testen: https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly/ Auch über Page Speed Insights (in Google Search Console) oder die Entwicklerwerkzeuge der Browser erhalten Sie Erkenntnisse zur Nutzbarkeit Ihrer Seite auf mobilen Endgeräten. Wenn Sie mehr Informationen über mobilfreundliche Webseiten erhalten wollen, laden Sie unser Factsheet Responsive Design herunter.

Den nächsten Teil unserer SEO-Serie gibt es nächsten Mittwoch, 10.02.2016. Unter anderem lesen Sie dann, wie Sie die Inhalte Ihrer Website optimieren. Neben der Textoptimierung spielt hier auch die Verwendung von Medien sowie die Vermeidung von Duplicate Content eine wichtige Rolle. Sie möchten tiefer einsteigen und das vollständige SEO-Whitepaper von contentXXL herunterladen? Hier geht`s zum Download!

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5 Antworten

  1. Lars Volbers sagt:

    Das nenne ich wirklich wertvolle Tipps! Das mit den Paginierungen hat mir sehr gefallen, dass ist eine tolle Inspiration! Danke dafür und beste Grüße!

  2. Tipp Nr. 11: Erstellen Sie Webseiten für Menschen und nicht für die Suchmaschinen.

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