 |  | | Autor: |  | Jörg Dennis Krüger (---.dynamic.mnet-online.de) |  | | Datum: |  | 18.07.06 |  | Hallo Herr Lilkendey, freut mich Sie hier zu treffen!
Kollege Kampffmeyer schreibt wie gewohnt etwas extrem und übersieht dabei, dass ECM und WCM in Unternehmen tatsächlich teilweise in ganz verschiedenen Händen liegen.
Warum? Weil WCM für viele Website derzeit keine Anbindung an die Unternehmensinformationen benötigen, da sie rein repräsentativ sind. Zwar werden hier gewisse ECM-Funktionalitäten (Workflow, etc. - eben das klassische "WCM-Süppchen") verwendet, jedoch nicht integriert in Unternehmenprozesse. Fern ab von der Vision des WCM, ist die Wartung der Website nach wie vor auf einige wenige Mitarbeiter verteilt.
Aber: Ein Unternehmen ohne ECM (oder wie man es auch immer nennen will!) Strategie, ist auch meiner Meinung nach nicht überlebensfähig. Sämtliche Firmeninformationen müssen überall und jederzeit zur Verfügung stehen, das gilt für Kleinstunternehmen genauso wie für weltweite Konzerne.
Aber: Eine einheitliche Strategie heißt nicht, dass eine einheitliche Software, etc. eingsetzt wird. Man muss genau überlegen, wie viele Repositories man aufmachen kann, möchte und muss und wie diese miteinander verbunden werden soll und müssen.
ECM ist eben keine Software (auch wenn besonders die größten Softwareanbieter der Branche, das anders sehen), sondern Strategie. Oft läßt sich selbst eine komplexe Strategie mit recht einfachen Mitteln umsetzen. In besonders komplexen Situationen helfen spätestens Ansätze wie SOA (oder wie man das Kind auch nennen möchte), die notwendige Integration sicherzustellen.
Aber um die Frage von Dr. Kampffmeyer von meiner Seite zu beantworten: Ja, tun sie. Mit Sicherheit.
Grüße,
Ihr Jörg Dennis Krüger
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