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i-Mode im Usability-Test
Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen eResult hat iMode getestet und präsentiert hier einige ausgewählte Ergebnisse. Methode Im Mittelpunkt der iMode Studie standen Aspekte der Usability, also die Bedienbarkeit der mobilen Anwendungen. Erstmals setzen die Göttinger Marktforscher ihr bewährtes Blickregistrierungsverfahren auch für eine mobile Anwendung ein und konnten wichtige Aspekte des Blickverhaltens in ihre Analyse mit einbeziehen. Im Anschluß an die Nutzung und einem szenariobasierten Testings fand ein fokussiertes Interview statt. Die TPen gaben hierbei Auskunft zu der wahrgenommenen Nutzerführung, zu den Navigationselementen und -konzepten, zu den einzelnen Content-Angeboten und den Transaktionsbereichen. Die Testpersonen für die Laborstudie wurden über das Access-Panel "Bonopolis" akquiriert. In den Usability-Test mit einbezogen wurde die Bedienstruktur des iMode-Handys n12i von NEC.
i-Mode-Demo bei E-Plus-Online Ausgewählte Ergebnisse Gute Noten erhält das i-Mode-Portal von ePlus von den Göttinger Usability-Experten der eResult GmbH. Schnelle Erlernbarkeit und gute Nutzerführung wird dem neuen mobilen Dienst von ePlus testiert. Die Dienste der Content-Anbieter werden jedoch unterschiedlich bewertet. Während einige i-Mode Dienste schon sehr ausgereift und auf die spezielle mobilen Spezifikationen angepasst sind, lassen einige Contents eine einfache Nutzerführung vermissen. Dies sind die zentralen Ergebnisse der i-Mode Usability-Studie der eResult GmbH Göttingen. Insgesamt deckt das Content-Angebot von i-Mode die wesentlichen Bedürfnisse der Nutzer Das Urteil der 32 Testpersonen fiel insgesamt positiv aus. So war das Display mit den Abmessungen 42 x 30 Millimeter bei 256 Farben für die Darstellungen der meisten Informationen laut der Probanden ausreichend. Das Bedienfeld des Handys bereitete den Testpersonen ebenfalls relativ geringe Schwierigkeiten. Nach einer kurzen Erprobungsphase waren die Funktionen der einzelnen Tasten schnell geläufig. Überrascht zeigten sich die Testpersonen von der schnellen Datenübertragung. Dank GPRS ist der Downlink der i-Mode-Dienste mit 53,6 kBit/s im Vergleich zu WAP bedeutend schneller. Instabile Verbindungen und Applikationsabstürze kamen nur selten vor. Dies wurde von den Testpersonen positiv hervorgehoben. Die Menüstruktur von i-Mode ist in manchen Punkten gerade bei der Erstnutzung gewöhnungsbedürftig. Einige Testpersonen benötigten relativ viel Orientierungszeit in den einzelnen Menüpunkten. Beispielsweise waren die Bezeichnungen i-Menü oder i-Magazin nicht allen Testpersonen geläufig. Der Großteil war außerdem der Meinung, zu viele Klicks zu benötigen, um in das i-Mode Content-Portal zu gelangen. Die Navigationsoptionen bewerteten 72 Prozent der Testpersonen positiv. Nach kleineren Problemen in der ersten Nutzungsphase gewöhnten sich die Testpersonen jedoch sehr schnell an die Navigationsmöglichkeiten und konnten sich ohne große Schwierigkeiten auf dem Online-Portal bewegen. Die Testpersonen bevorzugen Angebote mit hohem Nutzwert, also praktische Dienste für unterwegs. Für Entertainment-Angebote, welche zu den präferierten Anwendungen in Japan gehören, konnten sich nur sehr wenig Testpersonen begeistern. Die Blickdaten zeigen, dass farbige und animierte Bereiche auf dem Display die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen. Nicht nur die Fixationshäufigkeit dieser Flächen war besonders hoch, auch blickten die Testpersonen länger auf diese Bereiche. Auch eine Suchoption wurde von einigen Testpersonen vermisst. Derzeit ist die Navigation zu den Contents nur über einen Katalog möglich . Bei einem Content-Portal mit 70 Anbietern ist das zwar noch akzeptabel. Mit einer zunehmenden Anzahl von Content-Anbieter wird eine eindeutige Zuordnung in den Katalog immer schwieriger. Insbesondere die Abobestellfunktion überzeugte den Großteil der 32 Testpersonen. Der Interessent muss hier nur den i-Mode-PIN eingeben, um den gewünschten Dienst zu abonnieren. Dies bewerteten die Nutzer als besonders einfach, schnell und nutzungsfreundlich. Ebenso praktisch empfanden die Testpersonen die Art der Abrechnung: Der i-Mode-Kunde zahlt pro übertragenes KByte 1 Cent an E-Plus und keine Gebühr pro Minute. Diese paketorientierte Abrechnungsmodell wird von den meisten Testpersonen gegenüber der minutenabhängigen Abrechnung bevorzugt. 10/2002, Prof. Dr. Miriam Yom & Thorsten Wilhelm
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