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Wer die Wahl hat, hat die Qual...
Wie finde ich das richtige Content Management System? Der Focus dieses Artikels liegt darauf, die einzelnen Phasen eines Auswahlprozesses für ein Content Management System, kurz CMS genannt, zu beschreiben. Des weiteren werden potenzielle Risiken aufgezählt sowie abschließende Empfehlungen bezüglich des Vorgehens gegeben. In diesem Artikel wird weder der Begriff des Content Managements definiert noch werden verschiedene Produkte empfohlen. Jedes Unternehmen muss individuell für sich entscheiden, ob ein CMS eingesetzt werden soll. Gegen die Implementierung spricht prinzipiell nur die hohe Investitionssumme, die hierbei eingesetzt werden muss. Dafür spricht, dass erst der Einsatz eines CMS Funktionalitäten wie Personalisierung, Lokalisierung oder Integration des Contents in das ERP ermöglicht. Weitere exemplarische Argumente für ein CMS sind
![]() Abbildung: Schwerpunkte der CMS Eine Vielzahl von Firmen bietet Lösungen für unterschiedliche Bereiche und Zielgruppen an. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele der angebotenen Produkte aufgrund der schnellen technischen Weiterentwicklung in unterschiedlichen Stadien ihres Produktlebenszyklus befinden. Viele Hersteller werben damit, alle von den Kunden geforderten Funktionalitäten abzudecken, doch nur wenige bieten das, was das jeweilige Unternehmen sucht. Cap Gemini führt regelmäßige Marktuntersuchungen und Produktumfragen zu den am deutschen Markt befindlichen Produkten durch.
![]() Abbildung: Berührungspunkte zu Nachbarsystemen Voraussetzung für den Auswahlprozess Nachdem der Entschluss gefasst worden ist ein Content Management System einzusetzen, muss ein Team, das die Produktauswahl durchführen wird, zusammengestellt werden. Da es sich bei einem CMS um eine Basisinvestition für jedes Portal handelt, ist zu empfehlen, dass diesem Team sowohl der Portal-Manager als auch der Leiter der Technik-Abteilung angehören. Um die gewünschten Anforderungen der späteren Anwender rechtzeitig erkennen zu können, sollten auch Vertreter der Redaktion und des technischen Betriebes sowie ein externer Partner, der den Markt kennt und das Know-How mehrerer CMS Produktauswahl-Projekte hat, mit einbezogen werden.
03/2001, Bernd Storm
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