eZ Publish trennt zwischen Inhalt und Design. Während der Content intern im XML Format in einer Datenbank gespeichert wird, wird das Seiten-Design via Templates (dazu wird die eZ Publish Template-Sprache genutzt) und CSS-Dateien definiert. Content wird so einmalig – also nicht redundant – zentral gespeichert und kann in unterschiedlichsten Formaten wie PDF, RSS, Print oder E-Mail publiziert werden. Darüber hinaus wird durch diese Trennung eine effiziente Arbeitsteilung zwischen Editoren und Designern unterstützt.
eZ Publish speichert Inhaltselemente als Objekte, die durch Knoten (Nodes) in der Content-Hierarchie repräsentiert werden. Die daraus resultierende baumartige Struktur ermöglicht sowohl die Generierung einer Google kompatiblen Sitemap als auch die Wiederverwendung und interne Referenzierung von Content-Objekten. So kann im einfachsten Fall ein Content-Objekt vom Typ Ordner Unterelemente vom Typ Artikel enthalten, aber auch einen Eintrag im Produktkatalog Verweise auf technische Datenblätter und Komponenten.
Der Aufbau der Content-Objekte basiert auf Strukturen, die als sogenannte Content Klassen spezifiziert werden. Jede Klasse definiert dabei die Attribute und die zugehörigen Datentypen. So kann eine Auto-Klasse zum Beispiel die Anzahl an Sitzen oder eine News-Klasse die E-Mail-Adresse des Autors als Attribut definieren.
Neben Standarderweiterungen des Herstellers wie eZ Newsletter (einer professionellen Newsletter-Lösung), eZ Flow (einer dynamischen Seiten-Layout-Planung insbesondere für die Medienindustrie) oder eZ Find (einer Erweiterung zur Integration unternehmensweiter Suchergebnisse), existieren Standardadapter zu LDAP, Lotus Notes, Payment- und ERP-Systemen wie SAP und Microsoft Dynamics.
Auf den meisten Websites verfügen nicht alle Nutzer über die gleichen Zugriffsrechte. Während einige Besucher auf die komplette Seite zugreifen können, werden die Zugriffsrechte anderer Nutzer auf bestimmte Abschnitte beschränkt. Gleiches gilt auch für die Editoren. Während einige Zugriff auf den gesamten Content haben, sind andere auf die Erstellung und Pflege bestimmter Bereiche beschränkt.
Das eZ Publish Rechtesystem ist vielschichtig und Rollen basiert. Das bedeutet, dass einem Nutzer oder einer Nutzergruppe der Zugriff zu einer ganzen Kombination an Funktionen auf der gesamten Seite oder auch nur zu einem spezifischen Teil oder zu einzelnen Content Typen eingeräumt werden kann. Man kann auf drei vordefinierte Gruppe und Rollen (Anonymous, Administrator und Editor) zurückgreifen oder weitere Nutzergruppen frei definieren. Bei der Bearbeitung von Content durch mehrere Benutzer schützt das integrierte Versionsmanagement Inhalte vor gleichzeitigem Zugriff.
Der "Workflow" definiert eine Sequenz von Aktionen, die beim Eintreten eines definierten Systemzustands (Event) abgearbeitet werden.
Ein Beispiel aus dem Publication Workflow: Editoren können via E-Mail benachrichtigt werden, wann immer ein anderer Editor Inhalte verändert hat. Dies kann dann weitere Handlungen auslösen (wie z.B. Übersetzungen). Per Admin-Interface ist dieser Workflow, ebenso wie zum Beispiel ein Worklow zur Freigabe von Inhalten, nach dem 4-Augen-Prinzip frei definierbar.
Was ist gut an eZ Publish:
Was ist nicht so gut an eZ Publish:
Technische Details
4.0 erscheint diesen Monat
PHP5 für eZ Publish Version 4.X
Wer nutzt eZ Publish?
Einige Beispiele, die belegen wie eZ Publish heute eingesetzt wird. Eine Vielzahl weiterer Referenzen findet man unter www.ez.no/de
Weitere Informationsquellen
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