Die Zeit, da Google "Everybody’s Darling" der Internetgemeinde war, ist offensichtlich vorbei. Wer heute in Fachforen stöbert, stößt immer häufiger auf Kritik an der ehemals hochgelobten Suchmaschine. Kommentare wie diese sind keine Seltenheit mehr:
"… Bei Google bekommt man mittlerweile mehr Suchseiten als Treffer …"
"… In einer Zeit unter drei Wochen hat es der Spammer geschafft, bis zu 5,5 Milliarden Seiten in den Index zu bekommen - je nach Datencenter, welches die Google-Suchabfrage bearbeitete, lieferten entsprechende Suchen zwischen 3,8 und 5,5 Milliarden Treffer. Eine weitere Domain war mit immerhin zweieinhalb Milliarden Treffern vertreten. Es wird angenommen, dass der Spammer zeitweise bis zu einem Viertel des kompletten Google-Suchindexes mit seinen Seiten gefüllt hat …"
"… So was regt mich auf. Diese Seite ist total nutzlos und nichts anderes als Google-Spam …"
Viele Google Nutzer sind mittlerweile so frustriert von spammigen Suchergebnissen, dass sie verzweifelt nach Alternativen suchen.
Wechseln! Aber wohin?
Diese Frage könnte sich in den nächsten Wochen und Monaten klären. Denn in der Suchmaschinen-Szene rumort es an allen Ecken und Enden.
Da sind auf der einen Seite große, staatlich geförderte, pan-europäische Projekten wie "Exalead", die enorm aufholen und bereits hervorragende Suchergebnisse liefern.
Oder viele kleine Projekte, die teilweise komplett neue Ansätze verfolgen und gerade für spezielle Suchanfragen schon heute eine echte Alternative darstellen:
- Eurekster Swicki
- Rollyo
- Clusty
- Wink
- Snap
- Onlinks oder das deutsche Projekt
- Mnemo
Hier auf alle Suchmaschinentypen detailliert einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Schauen Sie sich diese einfach mal an, allein das ist spannend genug.
Spezial-Suchservices und neue Projekte
Außerdem gibt es Spezial-Suchservices wie Like. Oder das neue Projekt des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales, Search Wikia", bei dem es sich um eine kollaborative Website-Bewertungsplattform mit Suchfunktionalitäten handelt.
Mit Sicherheit eine gute Ergänzung zu klassischen Suchmaschinen. Ob es allerdings möglich sein wird, mit einem manuellen System die weiter wachsenden Datenmengen so aktuell und lückenlos zu erfassen, wie ein automatisierter Rankingalgorithmus, bleibt zu bezweifeln.
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