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Wiki hält Einzug im Intranet

Unter dem Begriff "Web 2.0" erleben Wikis und Blogs gerade Rekord-Wachstumsraten im Internet. Auch für Unternehmen kann diese Form des Wissensmanagements in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
"Web 2.0 beflügelt nicht nur die Angebote im Internet. Viele Ideen sind ebenso für das Intranet interessant. Gerade Wikis werden bald eine für Mitarbeiterportale nicht mehr wegzudenkende Stellung einnehmen", so Axel Wessendorf, Geschäftsführer von United Planet. Bisher wurde in den Unternehmensportalen das Wissen der Mitarbeiter überwiegend in strukturierter Form gesammelt. Für manche Anwendungen ist aber gerade das unstrukturierte Sammeln von Wissen, wie es bei einem klassischen Wiki üblich ist, von Vorteil. "Der Mitarbeiter kann selber bestimmen, wie sein eigenes Wissen präsentiert wird. Er kann seine Beiträge verlinken, kommentieren und eigene, dem Thema aus seiner Sicht angemessene Rubriken aufmachen", so Wessendorf, der eigens für das Thema Web 2.0 ein Innovations-Team bei United Planet zusammengestellt hat und noch viele neue Ideen aus dem Umfeld ankündigt.
Ab November 2006 wird ein neues Release der Portalentwicklungsplattform Intrexx verfügbar sein. Neben zahlreichen Neuerungen im Bereich der Applikations- und Datenintegration spendierten die Freiburger ihrer plattformunabhängigen Standardsoftware auch ein Wiki. Dies wird innerhalb der Software wie folgt umgesetzt: Das Wiki ist eine Option für Textfelder, die mit allen anderen Kontrollen von Intrexx kombiniert werden kann. So können Anwendungen mit strukturierten Datenfeldern wie z.B. Auswahllisten und unstrukturierte Datenmodelle wie Wikis kombiniert werden. Auch können die Informationen mit beliebigen Anwendungen eines Portals in Beziehung gestellt oder mit dem Prozess Manager von Intrexx gesteuert werden. Ebenso ist es möglich, automatisierte Anfragen an Autoren von Wikis zu generieren, um beispielsweise nach Ablauf einer gewissen Zeit den Content auf Aktualität zu prüfen. Die Kombination von unstrukturierten Datensammlungen und festgelegten Richtlinien und Abfragen macht für Unternehmen besonders Sinn, da in der Regel nicht eine solche Masse an Teilnehmern wie z.B. bei Wikipedia den Inhalt ständig überprüft und zudem auch der Anspruch an Korrektheit bei Unternehmensinformationen höher ist.
"Wikis haben jetzt schon eine hohe Kundennachfrage", so Dr. Gero Presser vom United Planet Premium Partner Quinscape. "Gerade in Unternehmen geht es um Effizienz bei der Teamarbeit. Die Zeit, die bisher für Meetings aufgewendet wird, kann mit diesen neuen Formen des Wissensmanagements enorm reduziert werden", weiß Presser. Mehr Vorbereitung, weniger Konferenzraum. So sind Zeiteinsparungen von bis zu 50% in dem Bereich möglich. 03.11.2006, United Planet GmbH

Kommentare zu dieser News
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| News | 03.11.06 | | Isabel Metz | 22.01.08 | | Alexander Baldele | 18.02.08 |
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