|  |
Europäische Unternehmen sehen SOA als Schlüssel zur effektiven Nutzung von Web 2.0

Die meisten europäischen Unternehmen sehen service-orientierte Architekturen als Schlüssel für die Nutzung von Web 2.0 Technologien. Das zeigt eine Studie von 330 Befragten in 12 europäischen Ländern, die das unabhängige Marktforschungsinstitut Vanson Bourne im Auftrag von BEA Systems durchgeführt hat.
55 Prozent der Teilnehmer sind überzeugt, dass SOA der beste Weg ist, um ihre Social Computing Software zu unterstützen. Die Untersuchung ergab auch, dass Web Services die mit Abstand beliebteste Webtechnologie ist, die Unternehmen in den nächsten 12 Monaten im Zuge ihrer Web 2.0 Strategie einsetzen wollen (57 Prozent der Befragten). Ebenfalls sehr gefragt sind kollaborativen Technologien (32 Prozent) und Blogs (27 Prozent).
Die Ergebnisse bestätigen die momentane Marktsituation. Unternehmen setzen SOA ein und stellen ihre Daten, Geschäftslogik und Informationen als Web Services für den Aufbau neuen Anwendungen und Prozesse zur Verfügung. Durch die Integration von Social Computing Tools mit SOA können die Mitarbeiter service-fähige Datenquellen direkt für ihre Arbeit nutzen. Web Services verbinden Systeme miteinander und automatisieren Geschäftsprozesse. Sie vermindern die Komplexität und die Kosten traditioneller Integrationstechnologien und wirken so als Katalysator für SOA.
Web 2.0 basierte Social Computing Software wie Blogs, Wikis, soziale Netzwerke und Mashups haben im Unternehmenseinsatz das Potenzial, die Produktivität der Mitarbeiter in Abteilungen wie Marketing, Vertrieb, Kommunikation, F&E und Personal wesentlich zu erhöhen. Social Computing Tools geben den Mitarbeitern die Möglichkeit, gemeinsam Anwendungen zu entwickeln, die Inhalte sofort kombinieren und bereitstellen.
"Bei SOA geht es darum, Wettbewerbsvorteile durch eine agile IT Infrastruktur zu erzielen, die es der IT ermöglicht, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren. Enterprise Social Computing dreht sich um den Endnutzer und befähigt ihn, produktiver seine tägliche Arbeit auszuführen. Beide Ansätze zielen auf die Erhöhung der Agilität, deshalb ist eine Kombination sehr gewinnbringend", erklärt Martin Percival, EMEA Senior Technology Evangelist bei BEA Systems.
Die Studie zeigt auch Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Auf die Verbindung von SOA und Web 2.0 Technologien setzt man insbesondere in Norwegen (77 Prozent) und Deutschland (74 Prozent), eng gefolgt von Italien (71 Prozent) und Dänemark (69 Prozent). In den Benelux-Ländern dagegen sahen nur 31 Prozent der Befragten SOA als Weg zu Web 2.0.
Ebenso differieren die Web-Technologien, die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten für ihre Web 2.0 Strategie nutzen wollen. Skandinavien zeigt das größte Interesse an Web Services: 90 Prozent der finnischen Unternehmen wollen Web Services verwenden, 83 Prozent der Norweger und 60 Prozent der Dänen - der europäische Durchschnitt liegt bei 57 Prozent, Deutschland bei 33 Prozent. Die stärkste Nachfrage an kollaborativen Werkzeugen gibt es in Frankreich und Großbritannien (jeweils 57 Prozent). Blogs wollen 76 Prozent der schwedischen und britischen Organisationen in Bälde einsetzen, der europäische Durchschnitt beträgt dagegen nur 27 Prozent.
Die BEA European Business Innovation Survey wurde im August und September dieses Jahres von Vanson Bourne durchgeführt. Die Befragten kamen neben Deutschland aus den Benelux-Ländern sowie Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien. 12.10.2007, Bettina Ulrichs, Maisberger Whiteoaks

Kommentare zu dieser News
|  |  |

   | Europäische Unternehmen sehen SOA als Sc... | | | |
| News | 12.10.07 | | schauecker | 15.10.07 | | Claudia Weidner | 13.11.07 |
Weitere aktuelle Meldungen
|  |  |
Meldungen aus anderen Themenbereichen
|  |  |
|  | |  |