Eine aktuelle Vorstellung der Drupal Version 7 finden Sie hier: www.contentmanager.de/magazin/drupal_7
Drupal ist ein Open Source System und unter der GNU Lizenz verfügbar. Es ist in PHP geschrieben und unterstützt die Datenbanken MySQL und PostgreSQL. Die aktuelle Version ist 5.1. Drupal ist aber mehr als das.
Die Idee dahinter ist die Nutzung der Möglichkeiten, die das Internet bietet um unterschiedlichen, geografisch getrennten Personen oder Gruppen die Möglichkeit zu bieten gemeinsam zu arbeiten, zu publizieren, zu diskutieren und Ideen zu entwickeln. Damit liegt der Focus von Drupal außer den CMS Features auf Communities und Formen der Zusammenarbeit. Durch die hohe Flexibilität des Kernsystems ist im Bereich Content Management so ziemlich alles mit Drupal möglich. In Zeiten von "user generated content" also das Mittel der Wahl.
Blick in das Back-End für Redakteure
Um Communities entwickeln zu können, sollten die CMS Funktionalitäten sehr niederschwellig sein. Auch für Redakteure ist dieser Effekt sehr positiv.
Drupal ist nicht geteilt in ein Backend und ein Frontend wie Typo3 oder Joomla!. Es gibt einen Administrationsbereich, der abhängig von den Benutzerrechten angezeigt wird. Dieser Administrationsbereich kann mit einem eigenem Theme (Template) versehen werden um ihn optisch von der Website abzugrenzen. Der Adminbereich ist seit der Version 5.0 geteilt in eine Sicht nach Aufgaben (Task) und eine Sicht nach Modulen. Die einzelnen Links sind dabei in thematischen Blöcken aufgeführt.
Um einen neuen Beitrag zu erstellen sind erstaunlich wenig Schritte notwendig. Nach der Anmeldung erscheint ein Link "Inhalt erstellen". Standardmäßig gibt es hier zwei Typen. Eine statische Seite und eine dynamische Story.
Inhaltstypen können online neu erstellt und mit verschiedenen Felder versehen werden. Abhängig von der Installation und den Rechten erscheinen dann verschiedene Inhaltstypen, beispielsweise Pressemeldung, Podcast, Audio, Video, Text, Event. Ein weiterer Klick auf den gewünschten Inhaltstyp öffnet ein Formular in dem Inhalt, SEO Url, Tags, Bilder, Anhänge und ein Menülink organisiert werden können. Abhängig von der Workflow Konfiguration ist der Inhalt danach auf der Website zu sehen oder dreht eine "Workflowschleife".
Inhalte anlegen und bearbeiten
Die Texteingabe kann online über die Website erfolgen. Alle gängigen Editoren wie beispielsweise TinyMCE, HTML Area, FCKEditor stehen zur Verfügung und können per Drupal Modul eingebunden werden. Möglich ist auch die Texteingabe per xmlrpc. Hierbei wird beispielsweise über OpenOffice.org ein Text verfasst und per Knopdruck an das Drupal System gesendet. Auch diverse externe Blogeditoren können zur Texteingabe genutzt werden.
Wie werden z.B. auch Links, Tabellen und Bilder formatiert?
Die Formatierung von Links, Tabellen und Bildern hängt sehr vom verwendeten Editor Modul ab. Außer den Editoren verfügt Drupal auch über die Möglichkeit BBTags, WikiSyntax, wie beispielsweise Mediawiki und frei definierbare Filter einzusetzen. Diese Inhaltsfilter sind sehr praktisch, da man effektiv die erlaubten HTML Tags definieren kann und so vielen Darstellungsfehlern elegant aus dem Wege gehen kann. Unterschiedliche Filter und Syntaxschreibweise können natürlich unterschiedlichen Benutzerrollen zugeordnet werden.
Bilder sind eine zentrale Sache in Drupal. Das Image Modul liefert die Basis für den Upload und das kleinrechnen von Bildern. Je nach Bedarf können hier verschiedene Galerien oder Verwaltungen angedockt werden. Oft wird auch die Möglichkeit der Editoren genutzt, Bilder direkt über den Editor in bestimmte Benutzerverzeichnisse zu laden.
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