Social Web: So profitieren auch Sie von Social Media


Soziale Netzwerke

Social Web: Mittlerweile hat sich im Web die neue Art des Suchmaschinenmarketings herumgesprochen. Dieser Ansatz gewinnt besonders in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Generiere interessanten, einzigartigen Content und die Links kommen automatisch.

Häufig ist diese Erkenntnis jedoch auch das Ende – noch bevor es überhaupt richtig losgeht. Als erstes stellt sich hier nämlich die Frage was man unter „gutem Content“ versteht bzw. wie man derartige Inhalte generieren kann.

Es geht jedoch noch weiter. Was passiert denn, wenn man über gute Inhalte verfügt? Wie kann man diese dann am besten vermarkten? Der beste Beitrag hilft Ihnen nämlich nichts, wenn niemand davon weiß…

Aufgrund der schieren Masse an Inhalten im Web ist das Aufmerksamkeitsfenster eines typischen Webuser sehr klein geworden. Die Leute überfliegen Inhalte und entscheiden in Sekundenbruchteilen, ob der gefundene Content relevant ist oder nicht, d.h. ob sie sich damit näher beschäftigen wollen oder weitersurfen. Wenn der User nicht innerhalb kürzester Zeit das vorfindet, was er sucht, ist er wieder verschwunden und wird die Informationen auf anderem Wege suchen und wahrscheinlich auf finden. Wenn er ihre Seite erst einmal verlassen hat, ist es sehr unwahrscheinlich dass er später wieder einmal zurückkehrt.

Nach was suchen Leute? Sie suchen nach kurzen und prägnanten Informationshappen, die in aller Regel zwei Dinge erfüllen:

  • Sie lösen ein Problem auf einfache und verständliche Weise oder
  • Sie unterhalten

Wenn Ihre Inhalte eine dieser beiden Voraussetzungen erfüllen, stehen die Chancen schon mal nicht schlecht, dass ihr Content Beachtung findet. Dies bedeutet wiederum, dass ein Artikel der gelesen wird, tendenziell auch eher verlinkt wird. Der Trick besteht demnach darin, Inhalte zu schaffen, die auf den ersten Blick fesseln. Dies hört sich im ersten Moment relativ simple an. In der Praxis bedeutet dies jedoch häufig einiges an Übung – vor allem aber Markt- und Konkurrenzbeobachtung.

Wie verfasst man kurze Artikel die Links generieren im Social Web?

Kennen Sie Digg.com? Hierbei handelt es sich um eine sehr erfolgreiche, amerikanische Social-Media-Nachrichtenseite. Das interessante daran ist, dass die veröffentlichten Beiträge nicht von einer Redaktion ausgewählt werden, sondern von Usern eingereicht und bewertet werden können. D.h. jeder kann dort kostenlos Links zu interessanten Artikel, die er gefunden oder selbst verfasst hat, eintragen. Die Digg-User können diese dann per Mausklick bewerten – man nennt dies auch diggen. Je mehr Diggs eine Story erhält, desto prominenter wird diese auf der Digg-Webseite platziert. Diejenigen News, die über die meisten Diggs verfügen, werden auf der Startseite von Digg.com veröffentlicht. Da Digg über eine enorme Reichweite und extreme Userzahlen verfügt, ist es durchaus möglich, über eine derartige Platzierung 50.000 User pro Tag oder auch mehr zu generieren – vorausgesetzt ihr Server verkraftet diesen Ansturm. Hier kommt noch hinzu, dass Digg besonders von Bloggern sehr häufig gelesen wird. Interessante Beiträge finden so auch sehr schnell den Weg in die Blogosphäre.

Aufgrund des enormen Linkbuilding-Potentials sollten Sie sich unbedingt mit Beiträgen beschäftigen, die es auf die Startseite von Digg geschafft haben, um mögliche Erkenntnisse für Ihren Content ableiten zu können. Werfen wir einen Blick auf einige erfolgreiche Beispiele:

  • 33 unterschiedliche Arten sich seine Schuhe zu binden

Bei Fieggen.com handelt es sich um eine Webseite, die Schnürsenkel verkauft. Gerade für ein Unternehmen das relativ unspektakuläre Produkt verkauft, ist es schwierig entsprechende Aufmerksamkeit zu generieren.

Dieses Unternehmen hat sich jedoch etwas sehr kreatives einfallen lassen. Sie initiierten eine Webseite zum Thema „33 unterschiedliche Arten sich seine Schuhe zu binden“. Ein User fand diese Seite recht witzig und stellte sie bei Digg.com ein. Die Aktion wurde ein Riesen-Erfolg und generierte dadurch mehr als 7000 eingehende Links – hauptsächlich von Blogs, die auf der Suche nach abgefahrenen Stories waren.

Das Ergebnis: Die Seite steht für die generischen Begriffe „shoelaces“ und „shoe laces“ sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl bei Google auf Platz eins. Dies ist zum Größtenteil auf die durch Digg generierten Link zurückzuführen.

  • Die schlechtesten Autos, die jemals gebaut wurden

Ein recht anschauliches Beispiel für eine Seite, die alles rund ums Auto verkauft – und das extrem erfolgreich – ist automotoportal.com. Die Betreiber hatten hierzu eine grundsätzlich sehr einfache aber dennoch geniale Idee. Sie veröffentlichten eine Liste mit den schlechtesten Autos, die je gebaut wurden.

Die Liste enthält lediglich fünf Fahrzeuge. Zu jedem Auto ist ein Bild sowie eine kurze Beschreibung verfügbar, warum das Auto so schlecht ist. Das Erstellen dieses Beitrages hat sicherlich nur wenige Stunden gedauert. Dennoch hat er es auf die Startseite von Digg geschafft und darüber eine Vielzahl an Links generiert. Diese Links sind mitunter das Salz in der Suppe, wenn es um Platzierungen in den Suchergebnislisten geht.

  • Die 10 besten Libraries für Web-Entwickler

Cameron Olthuis bezeichnet sich selbst als Social Media Experte. In diesem Fall darf er das auch, da er es mit mehreren Artikeln auf die Startseite von Digg geschafft hat. Das Rezept war hier immer das gleiche. Er veröffentlichte kurze Übersichten zu den besten Quellen für Web-Entwickler, ergänzt um eine kurze Beschreibung warum die jeweilige Quelle so wertvoll ist. Da Digg-User in der Regel sehr technikaffin sind, schaffen es derartige Artikel – sofern es guter Content ist – auch häufig auf die Top-Plätze. Davon abgesehen gibt es natürlich auch Bereiche zum Thema Business, Unterhaltung, Nachrichten, Sport und vieles mehr. Es ist also durchaus Platz für nicht-technische Stories.

Camerons Übersicht mit den 10 besten Libraries für Web-Entwickler generierte seit der Digg-Veröffentlichung mehr als 2700 Links. Von Cameron kann man sich dabei einiges abschauen. Er hat ein sehr gutes Gespür für Themen, die gut ankommen und gerne verlinkt werden.

  • 99 Dinge, die Du über Deine Körper nicht wusstest

Dieser Artikel war sicherlich zeitintensiver als die vorangegangenen Beispiele. Dennoch hat sich der Aufwand gelohnt. Dabei handelt es sich um eine Aufstellung mit interessanten Fakten zum Thema Gesundheit. Viele davon kann man in Büchern oder Fachmagazinen nachlesen.

Derartige Inhalte können – in abgewandelter Form – von beinahe jeder Seite, die sich mit den Themen Gesundheit und Wellness beschäftigt generiert werden. Wie die anderen Beispiele hat es auch dieser Artikel auf die Startseite von Digg geschafft und dadurch mehr als 900 Links generiert.

  • Wie man sich am besten auf’s Schreiben konzentriert

Dieses Beispiel passt perfekt zum Thema. Matthew Stibbe hat eine kurze Übersicht mit wichtigen Tipps zum verfassen von Artikeln veröffentlicht. Eine einfache aber sehr wirkungsvolle Idee mit hunderten von Links als Ergebnis.

  • 1000 Arten ein Bier zu öffnen

Ein recht interessantes Beispiel – sogar aus dem deutschsprachigen Bereich – möchte ich nicht vorenthalten. Social Media bedeutet nämlich nicht nur Textbeiträge. Denn unter http://stuff.twoday.net wurde eine Aktion gestartet, bei der jeden Tag eine neue Art des Öffnens einer Bierflasche in Bilder vorgestellt wurde. Das Ganze wurde nach kurzer Zeit sogar von einer Brauerei gesponsert – genial! Zahlreiche Berichte auf unterschiedlichsten Webportalen folgten.

Wie wird ein Artikel zum Social Media Reißer

Obwohl die oben erwähnten Beiträge komplett verschiedene Themengebiete behandeln, haben alle einige Punkte gemeinsam:

  • Bei allen Beiträgen handelt es sich um Aufstellungen bzw. Listen

Dies hat damit zu tun, dass es sich bei derartigen Inhalte um gut strukturierte und einfach aufgebaute Inhalte handelt, die von Usern leichter Beachtung finden.

Sobald einem ein vollständiger Text vorgelegt wird, schwindet die Aufmerksamkeit. Wenn man die Inhalte aber klar strukturiert und den Leuten mitteilt, wie viele Inhaltspunkte es gibt, wird die Sache gleich viel ansprechender. Der Leser bekommt das Gefühl vermittelt, dass er wichtige Infos in klarer und gut organisierter Form serviert bekommt.

Wenn Sie beim nächsten Mal im Supermarkt am Zeitungsregal vorbei kommen, sollten sie unbedingt einen Blick auf die Titelseiten der Magazine werfen. Hier bekommt man gratis einen Crash-Kurs in Sachen ansprechender Titel bzw. Aufmacher verpasst. Beinahe alle führenden Magazine veröffentlichen laufend Titel wie „10 Wege um….“ oder „5 einfach Tipps für…“. Dabei handelt es sich sicherlich um keinen Zufall. Die Titel werden wohlweislich gewählt um die Aufmerksamkeit der potentielle Käufer zu erreichen und Neugierde zu wecken.

  • Bei den meisten handelt es sich um Anleitungen zu einem bestimmten Thema

Ein oft verwendeter und gut funktionierender Ansatz um Aufmerksamkeit und Interesse zu erwecken, beginnt mit den Worten „Wie sie….“. Dieser Ansatz wird seit Jahrzenten erfolgreich angewendet. Die Leute sind auf der Suche nach leicht verdaulichen und verständlichen Informationen zu unterschiedlichsten Themen, die durch derartige Beiträge meist abgedeckt werden.

Mit einem Aufmacher, der mit den Worten „Wie sie…“ beginnt, ist es häufig viel leichter, die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Nutzen Sie dies!

  • Alle Beiträge verfügen über ansprechende Titel

Der Titel ist der mit Abstand wichtigste Faktor um die Aufmerksamkeit von potentiellen Lesern zu erreichen. Daher ist es häufig auch so, dass sich gute Texter zuerst auf eine ansprechende Überschrift konzentrieren. Der eigentliche Text wird darauf aufbauend verfasst. Sofern Sie keinen ansprechenden Aufmacher haben, der die Aufmerksamkeit des Lesern erweckt, brauchen Sie sich gar keine Gedanken über die Inhalte machen. Diese wird nämlich niemand lesen.

 

Was ist das besondere an Social Media Links?

Bei Links von Social News bzw. Social Media Plattformen handelt es sich zumindest langfristig meist nicht um besonders erfolgreiche Traffic-Lieferanten. Natürlich kann eine Startseitenplatzierung auf derartigen Portalen für gewisse Zeit zu einer Explosion der Zugriffe führen. Hierbei handelt es sich in aller Regel aber um Traffic, der sich nicht besonders gut in Geld umwandeln lässt.

User derartiger Dienste sehen sich in aller Regel nicht auf Ihrer übrigen Webseite um, sie klicken auf keine Werbebanner, registrieren sich kaum für Newsletter und sie kaufen nur selten. Meist lesen Sie lediglich den gepushten Artikel und sind dann wieder weg.

Der wahre Wert dieses Traffics ist indirekter Natur. Dieser kommt von der großen Anzahl an Besuchern, die Ihren Artikeln in Ihren Blogs erwähnen und auf Ihre Seite verlinken. Diese Artikel führen wiederum sowohl bei ihrem veröffentlichten Beitrag als auch bei Ihrer gesamten Webseiten zu besseren Platzierungen in den Suchmaschinen.

Dabei liegt der große Vorteil derartiger Links an der Tatsache, dass es sich hierbei um den Typ von Link handelt, den Google & Co. bevorzugen: Links, die aufgrund von gutem Inhalt freiwillig platziert werden – ohne Anfragen und ohne Bezahlung.

Daher haben diese Links keine bitteren Beigeschmack, wie dies bei künstlich generierten Verweisen häufig der Fall ist. In Wahrheit handelt es sich hier um den Inbegriff eines natürlichen Links – den Linktyp, den Google am höchsten bewertet.

Social Media Web – Die ersten Schritte

Es ist wichtig zu wissen, dass der Großteil der Artikel nicht genug Bewertungen bekommen wird, um auch nur annähernd auf die Startseite derartiger Portale zu gelangen. Dabei besteht kein Zweifel, dass es einiges an Übung erfordert, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was beim Publikum von Social Media Portalen ankommt.

Dies macht aber überhaupt nichts, da sie durch das Verfassen von informativen, unterhaltenden und ansprechenden Artikeln ja auch Content generieren, der immer wieder von unterschiedlichsten Portalen aufgegriffen werden kann. Es ist also nichts umsonst. Außerdem lernen Sie mit jedem Beitrag etwas dazu und bekommen so mit der Zeit ein Gefühl für Do’s und Dont’s.

Social Media Portale

Neben Digg als eines der bekanntesten Social Media Portalen gibt es noch eine Vielzahl ähnlicher Webseiten, die Ihnen Besucher liefern können. Grundsätzlich kann man diese Seite in zwei Kategorien unterteilen: Newsseiten mit Voting-System (z.B. Digg, Yigg) oder Social Bookmarking Seiten, bei denen die Vernetzung der User im Vordergrund steht.

  • Del.icio.us – Hierbei handelt es sich um eine sog. Social Bookmarking Seite. Die Hotlist von Del.icio.us liefert häufig ähnlich viele Besucher und Links wie Digg. Nach der Anmeldung bei diesem Dienst können Sie das Tool verwenden um Ihre Artikel mit relevanten Keywords zu taggen. Ein weiteres Feature von Del.icio.us ist hier sehr interessant. User verwenden häufig den RSS-Feed zu bestimmten Keywordtags. Sobald ein neuer Artikel mit dem passenden Tag veröffentlicht wird, bekommen die Abonnenten dies über Ihren RSS-Feed mitgeteilt.

Wenn ihr Artikel gelesen wird und beim User ankommt, wird er von diesem wiederum getaggt. Ihre Seite rutscht mit jedem neuen Tag in der Hotlist etwas weiter nach oben. Eine Startseitenplatzierung bedeutet dann eine ähnliche Explosion der Besucher wie bei digg.com.

  • Reddit – Ähnlich wie Digg, jedoch eine kleinere Nutzergemeinde. User übertragen Links und stimmen darüber ab. Je mehr stimmen ein Artikel bekommt, desto höher wird er platziert. Von Reddit gibt es mittlerweile auch eine deutsche Version.
  • Furl – Eine weitere Social Bookmarking Seite wie Del.icio.us, jedoch mit weniger Usern. Bei Furl können darüber hinaus nicht nur Bookmarks abgelegt, sondern auch archivierte Kopien von Webseiten gespeichert werden. Beiträge die von vielen Usern „gefurled“ werden, können es auf die Furl popular page schaffen.

Der durch Furl erzeugte Traffic kann durchaus recht ansehnlich ausfallen. Darüber hinaus werden Ihre Beiträge an webaffine Usern weitergegeben, die sie dann häufig auch noch an andere Quellen (z.B. digg) weitergeben. Der Hauptgrund warum man Furl nutzen sollte, liegt in der Tatsache, dass dort getaggte Seiten auf den Technorati Tag pages erscheinen. Diese werden von sehr vielen Bloggern besucht, was zu einer Vielzahl an Links führen kann.

  • StumbleUpon – Eine Toolbar, die man sich im Browser installiert. Man wählt aus einer Vielzahl an Themen diejenigen, die einem interessieren und klickt in der Toolbar dann auf „Stumble„! Dadurch wird man auf Seiten geleitet, die anderen User mit gleichen Interessen als gut bewertet haben. Natürlich kann man auch seine eigenen Artikel durch Klicken auf „I like it“ positiv voten. Dadurch wird Ihre Seite in die Datenbank von StumbleUpon übertragen, wodurch sie von anderen Usern wiederum aufgerufen werden kann. Wenn viele andere User Ihren Beitrag interessant finden und positiv bewerten, wird dieser auch öfter angezeigt. Die Folgen dürften relativ klar sein.
  • Yahoo MyWeb – Die Social Bookmarking Variante von Yahoo ist vergleichbar mit Del.icio.us oder Furl, wobei der Dienst über weniger User als Del.icio.us verfügt aber dennoch für einiges an Traffic gut sein kann.
  • Blinklist – und noch mal ein Digg-Klon. Dieser wird aber von vielen Leuten genutzt und die User sind ziemlich gut, wenn es darum geht Spam auszusortieren. Über diese Schiene kann auch einiges an Traffic kommen, wenngleich die Höhe nicht mit Digg zu vergleichen ist.

 

Und hier kommen noch einige deutsche Vertreter:

  • Yigg

Yigg ist eine deutschsprachige Plattform um Nachrichten zu bewerten und zu verbreiten. Aktuell befinden sich ca. 250.000 Beiträge auf Yigg.de. Die Seite verfügt gemäß eigenen Angaben über ca. 2,2 Mio. Unique User, > 50 Mio. Page-Impressions und etwas über 12.000 registrierte Benutzer. Die Platzierungen der Artikel werden über einen Algorithmus gesteuert. Zusätzlich kann auch noch manuell eingegriffen werden. In die Platzierung fließt nicht nur die Menge der Bewertungen ein. Durch ein Punktesystem erhalten sog. Poweryigger einen gewissen Bonus. Hierbei handelt es sich um Yigg-User, die sich einen gewissen Vertrauensbonus erarbeitet haben. Bei der Platzierung spielen anscheinend auch die Kommentare noch eine Rolle. Insofern ist die alleinige Anzahl der „Yiggs“ nicht unbedingt ausschlaggebend.

  • Webnews

Dies ist ein großer Fisch im deutschen Social Media Umfeld. Durch eine Kooperation mit T-Online hat Webnews seine Reichweite schlagartig deutlich vergrößern können. Die Platzierung wird auch hier über einen Algorithmus gesteuert, der neben der Anzahl der Bewertungen noch unterschiedliche andere Faktoren berücksichtigt. Auch hier ist die Menge alleine nicht entscheidend.

  • Newsider

Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Plattform, auf der kostenlos Artikel eingestellt und von den Usern bewertet werden können. Die Reichweite von Newsider ist im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Portalen deutlich geringer.

  • Newstube

Und noch ein Vertreter, der in die gleiche Richtung wie Newsider geht.

  • Shortnews

Hier handelt es sich um ein Nachrichtenportal, bei dem man ebenfalls Artikel einreichen und bewerten kann. Im Vergleich zu den vorangegangenen Plattformen werden Blogbeiträge hier aber nicht veröffentlicht. Es können nur Artikel eingestellt werden, die auf „klassischen“ Webseiten stehen, die einen Newsbereich pflegen. Foren, Meinungsplattformen, Blogs oder private Seiten werden nicht angenommen. Die Artikel können auch kommentiert werden. Die Bewertung spielt hier keine so zentrale Rolle wie bei den vorangegangenen Portalen.

  • Mister Wong

Die Plattform ist ein Social Bookmarking Dienst im deutschprachigen Raum. Wie bei Del.icio.us können hier Lesezeichen mit Stichworten vertaggt, online gespeichert und bei Bedarf jedermann zugänglich gemacht werden. Durch ein Browser-Plugin kann man das Speichern von entsprechenden Webseiten sehr einfach erledigen.

  • Linkarena

Bei diesem Tool handelt es sich ebenfalls um einen Bookmarking-Dienst im Stile von Mister Wong.
Eine Aufstellung mit weiteren Social Bookmarking Diensten haben wir auf unserem Blog unter folgender URL zusammengetragen:

blog.techdivision.com/social-bookmarking-dienste

Eines gilt es bei allen erwähnten Portalen und Tools zu beachten – es gibt bestimmte Spielregeln an die man sich unbedingt halten sollte. Bei den Social Bookmarking Seite können Sie Ihre Beiträge und Webpages so oft taggen wie sie möchten, wohingegen es bei den Seiten mit Voting-Funktion häufig einen negativen Beigeschmack bekommt, wenn die eigenen Seiten und Inhalte zu häufig eingereicht werden. Dies gilt besonders für Digg. In diesem Fall ist es dann besser, Beiträge von Freunden oder Bekannten über deren Account eintragen zu lassen.

Ein guter Ansatz kann dabei auch sein, wenn man seine Beiträge über Social Bookmarking Seiten vertaggt und dadurch versucht, User zu generieren, die die Seiten dann wiederum eigenständig an Social Media Plattformen übertragen. Wenn das nicht innerhalb eines gewissen Zeitraumes passiert, dann kann man das Ganze ja immer noch selbst in die Hand nehmen.

Zusammenfassung des Social Web

Wie sie sicherlich wissen, ist das Linkbuilding eine der zentralen Herausforderungen für den Erfolg im Web. Daher ist gerade die Social Media Schiene ein sehr interessanter Ansatz, da man es über diesen Weg schaffen kann, eine Vielzahl an „natürlichen“ Links zu generieren, für die man mit künstlichem Linkbuilding unter Umständen deutlich mehr Zeit hätte aufwenden müssen. Man darf auch nicht vergessen, dass es sich bei letzterem dann immer noch um keine optimalen Links im Sinne von Google handelt.

Natürlich ist es so, dass nicht jeder Beitrag einen derartigen Hype generieren wird. Aber wenn man einige wenige Aktionen platzieren kann, sollte dies einen enormen Einfluss auf die Platzierung der eigenen Seite haben. Im Vergleich können hier dann andere Linkbuildingmaßnahmen sehr schnell recht blass aussehen.

Nehmen sie sich daher die Zeit und verfolgen Sie jeden Tag die Beiträge auf den diversen Social Media Seiten. Dadurch bekommen Sie ein Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht. Welche Themen gerade „hot“ sind und wie man derartige Inhalte aufmachen muss um die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zu ziehen.

Wenn Sie dies verinnerlichen, viel testen und Ihren Schreibstil permanent verbessern und optimieren, werden sie in absehbarer Zeit nicht mehr um Links betteln oder gar dafür bezahlen müssen. Gerade letzteres wird derzeit ja auch sehr heiß diskutiert.

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2 Comments

  1. […] Social Web […]

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