Startklar für die mobile Suche


Informationsbeschaffung passiert zunehmend unterwegs

„Früher war alles einfacher“, auch für Website-Betreiber. Sie mussten ihre Inhalte nur für Netscape und Internet Explorer auf Windows-Plattformen optimieren. Und heute? Linux, Mac OS, Android – Smartphones, Tablets, Notebooks – Chrome, Safari, Firefox. Wer soll diese vielen Plattformen, Gerätetypen und Browser noch bewältigen? Damit die Inhalte in allen Kombinationen korrekt angezeigt werden und funktionieren, sind intelligente, effiziente Technologien und die Verwendung von Standards nötig.

Alles immer und überall verfügbar

Mobilität, ganz gleich ob privat oder beruflich, ist „in“. Wer regelmäßig mit Bus oder Bahn fährt, sieht schon heute, wie Mitreisende die Reisezeit mit ihren mobilen Geräten überbrücken. Sie bearbeiten Mails, suchen Anschlussoptionen, telefonieren mit Freunden und Geschäftspartnern. Die intelligenten Dauerbegleiter haben schlichtweg innerhalb kürzester Zeit Einzug in fast alle Lebensbereiche erhalten.

Der Zugriff aufs Netz und speziell die Suche nach Informationen erfolgt dabei nicht nur über Apps, sondern natürlich auch in gewohnter Form, via Browser. Bei den unter 25-Jährigen sucht sogar schon die Mehrheit aller Nutzer Informationen über das Smartphone. Dabei stehen vor allem ortsbezogene Daten im Mittelpunkt, wie die von Google, Otto Group, TNS Infratest und Trend Büro durchgeführte Studie „Go Smart 2012: Always-in-Touch“ ermittelt hat.

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Die sogenannten „Digital Natives“ erwarten, dass alle Informationen schnell, einfach und zuverlässig verfügbar sind. Betreiber von Webshops und Informationskanälen, wie auch Unternehmen, stehen daher vor ähnlichen Herausforderungen: Inhalte, ganz gleich ob für Kunden, Leser oder auch die eigenen Mitarbeiter, müssen mobil erreichbar, auffindbar und lesbar sein – und zwar auf jedem Ausgabegerät. Das betrifft somit nicht nur die Onsite-Suche auf einer öffentlichen Website, sondern auch die Enterprise Search der firmeninternen Daten für Mitarbeiter.

Big Data fest im Griff

Die Konsequenzen aus verändertem Nutzungsverhalten, steigenden Bandbreiten und speziellen Datentarifen sind offensichtlich. Betreiber von öffentlichen Seiten, aber auch Unternehmen, stehen vor der Herausforderung, riesige Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen in Echtzeit zu verarbeiten und relevante Ergebnisse zu liefern.

Genau für diesen Zweck wurden Suchlösungen entwickelt, die effizientes semantisches Analysieren und Verknüpfen der Daten aus unterschiedlichen Informationsquellen bieten. Dies ermöglicht den sehr kosteneffizienten Zugriff auf sämtliche Inhalte – natürlich auch mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Vor allem eine Enterprise Search Lösung muss aber auch geschützt werden. Daher hat sich ein Mitarbeiter immer zuerst an internen Systemen anzumelden. Single Sign-On Mechanismen auf Basis von Standards wie Kerberos oder SAML ermöglichen dies sicher und eindeutig, einerseits durch einfache Benutzername/Passwort-Abfrage, andererseits durch Zertifikate und weiterer Faktoren wie Mobile PIN oder Digital ID („Two-Factor-Authentication“).

Anwender sollten aber auch nur Inhalte finden dürfen, die sie zum Zeitpunkt der Suche auch tatsächlich zumindest lesen dürfen. Darüber hinaus muss die sichere Übertragung von Inhalten durch Mechanismen wie SSL oder entsprechende Sicherheitstunnel gewährleistet sein.

Ob Enterprise Search oder Onsite-Suche: In beiden Fällen sollten alle Inhalte schnell für den Nutzer verfügbar sein, etwa als Vorschau in den Ergebnissen. Ebenso erlauben moderne Lösungen automatische Zusammenfassungen, um die Inhalte noch kompakter und im Kontext der Suche darzustellen.

Mobile Besonderheiten oder eine Frage des Ausgabegeräts

Die beste Suchmaschine hilft nichts, wenn die Resultate in der falschen Bildschirmauflösung angezeigt werden. Daher sind verschiedene Gerätetypen und Display-Größen automatisch durch responsives Webdesign zu berücksichtigen. Ähnliches gilt für die unterschiedlichen Eingabemöglichkeiten.

Speziell für Smartphones sollte jede Suchlösung zum Beispiel Spracheingabe und automatische Vervollständigung von Eingaben, aber auch Kategorisierung von Ergebnissen, Speicherung, Sortierung, Berücksichtigung von Ortsinformationen, vordefinierte Suchmuster oder Push-Nachrichten für Neuerungen bieten.

Ob die Suchanwendung webbasiert, oder als App auf dem Smartphone installiert ist, spielt heute praktisch keine Rolle mehr. Die Leistungsfähigkeit der Geräte und Netzanbindungen reicht für beide Varianten in der Regel aus. Entsprechend verwischen moderne Frameworks wie PhoneGap die Grenzen und ermöglichen die Umsetzung sowohl als Web-App als auch als Native-App – ohne zusätzlichen Aufwand in der Produktentwicklung.

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Cloud-Lösung entlastet Anwender

Unternehmen sind aber mit den zahlreichen Anforderungen an eine aktuelle Suchmaschine schnell überfordert. So sollten sie bei der Enterprise Search auf einen spezialisierten Dienstleister zurückgreifen und bei der Onsite-Suche auf entsprechende Cloud-Lösungen. Sie bekommen dadurch einen umfassenden Service, ohne sich um Updates oder Patches kümmern zu müssen.

Bei Cloud-Services sparen sie sich sogar die Installations- und Konfigurationskosten. Ein guter Dienst skaliert dabei automatisch und so dynamisch, dass sich Lasttests erübrigen, da diese nur die Nutzungsraten unnötig in die Höhe treiben. Damit sind Unternehmen auf die zunehmenden Daten- und Übertragungsmengen bestens vorbereitet.

Für die Onsite-Suche sind inzwischen Lösungen erhältlich, die sich ohne Programmierkenntnisse und ohne Beteiligung der IT-Abteilung über Kopieren und Einfügen in die Firmenseite integrieren und einfach anpassen lassen. Die monatliche Gebühr ist mit vierzig bis einigen hundert Euro überschaubar. Zudem können Interessenten häufig durch Testversionen ausprobieren, wie gut die Lösung für ihre speziellen Bedürfnisse funktioniert.

Was kommt als nächstes?

Die technologische Entwicklung geht immer schneller voran. Daher sollten die Suchfunktionen schon heute auf morgen vorbereitet werden. Dazu gehören zum Beispiel Assistenzdienste, die verschiedene Webseiten oder Suchmaschinen durchforsten. Dabei nutzen sie sämtliche Informationsquellen, ob berufliche oder private Kontakte, Nachrichtenseiten oder Webshops, Soziale Netzwerke oder Datenbanken, um alle Informationen unabhängig von Herkunft, Form oder Nutzung auszuwerten, immer den Sicherheitsaspekt berücksichtigend.

Zudem unterstützen sie den Nutzer durch automatische Vorschläge oder Rückfragen. Mit Verhaltensanalysen und weiteren Daten erhält er dann schon mit einer relativ allgemeinen Wort- oder Spracheingabe genau das, wonach er gesucht hat. Eines Tages können Suchmaschinen vielleicht sogar automatisch vorhersagen, was der Anwender gerade benötigt, etwa den brandneuen Song des Lieblingsstars oder das nächstgelegene Restaurant.

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