DMEXCO Aussteller-Befragung: Mehrheit sieht digitale Messe als (gute) Übergangslösung


Die DMEXCO findet wegen der COVID-19-Pandemie erstmals rein digital statt. Dies bringt neue Herausforderungen für Aussteller mit sich. 32 Aussteller geben in unserer Aussteller-Befragung Antworten auf die wichtigsten Fragen. 

Im ersten Teil stellen wir die grundlegende Frage vor der digitalen DMEXCO: Sind digitale Messen die nächste Evolutionsstufe von Events oder eher Behelfslösung, die obsolet wird, sobald Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind? Von den 32 befragten Ausstellern sieht die Mehrheit ein Hybrid-Modell zwischen Präsenz-Veranstaltung und digitalem Aufritt in Zukunft als Ideallösung. Konsens in den Aussagen der Aussteller ist vor allem eins: Gerade den persönlichen Austausch und der direkte Austausch lässt sich online nur schwer oder gar nicht substituieren. Nur drei Aussteller sehen rein digitale Messeformate auch in den kommenden Jahren als ideales Konzept.

Im weiteren Teil der Befragung fragten wir, wie Produkte und Dienstleitungen bei einer rein digitalen Veranstaltung in Szene gesetzt werden können. Und zudem stellten wir die große Frage, ob und wie Messen im nächsten Jahr geplant sind.

Hier geht’s zu den weiteren Fragen:

Wie gelingt es Ihnen, Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung rein digital (genauso) in Szene zu setzen wie bei einer Präsenzveranstaltung?

Wie planen Sie für das Messejahr 2021?

Planen Sie aktuell einen digitalen Messeauftritt? Dann empfehlen wir unsere Checkliste für die Vorbereitung auf digitale Messe! Hier herunterladen.  

Quelle: EIKONA Media

Salvatore Accaputo, CEO EIKONA von Media:

Das kann zumindest im Falle der DMEXO nur eine Übergangslösung sein. Ich bin seit 2009 (seit Beginn der Messe) dabei. Immer wieder in anderen Firmen aber selten als Besucher sondern eher als Aussteller oder Mitaussteller. Dieses Jahr ist die Messe für mich Sinnlos. Das Konzept gefällt mir nicht und ich glaube auch nicht dass es ein Erfolg wird. Auf der DMEXCO ging es immer darum sehen und gesehen werden. Den Alltag entfliehen, die Plattform für gute Vis-a-Vis Gespräche nutzen, neue Funktionen oder ganze Software releasen und und und. Dieses Jahr habe ich (wie auch viele andere aus meinem Umfeld) die Beteiligung  an der Messe abgesagt.

 

Quelle: Evernine

Alexander Roth, Geschäftsführer von Evernine:

Wir alle können nicht wissen, welche Eventformate sich in der Zukunft durchsetzen. Wir können aber zur Entwicklung beitragen, dass Events stärkere Digitalanteile erhalten, und damit zumindest in Teilen auch stets Digital stattfinden – ggf. je nach Bedarf (regional vs. international) oder Gesundheitssituation. Die DMEXCO macht den richtigen Schritt, aktuell rein Digital anzutreten, und hat dabei auch Versuchsprojekte dabei – virtuelle Showrooms, interaktive Sessions, etc. Digitalisierung heißt immer Trial und Error, besser werden. Die DMEXCO macht 2020 den richtigen Schritt hierfür, da man auch lernen möchte. Das passt auch gut zu unserer eigenen Planung, da wir unsere Events und die unserer Kunden ebenfalls nach ähnlichem Vorgehen immer digitaler machen.

 

Quelle: denkwerk

Marco Zingler, Geschäftsführer von denkwerk:

Seit zwei Jahren hat die dmexco begonnen von einem reinen 2 Tages-Event einmal im Jahr zu einem Content-Hub zu werden, der 365 Tage im Jahr kommuniziert. Dazu passt aus meiner Sicht ebenfalls die Konferenz interaktiv erlebbar zu machen, denn das steigert die Reichweite des Formats und erschließt weitere Zielgruppen, die auch in Zeiten von Klimawandel nicht ohne weiteres nach Köln kommen konnten oder wollten. Von daher ist der Schritt auch ohne Corona folgerichtig und jetzt wird einfach schneller digitalisiert als es ohne Pandemie geschehen wäre. Die Zukunft sehe ich aber in einer Hybridveranstaltung, die alle Vorteile der Online-Welt mit dem einmaligen Erlebnis, echte Menschen live zu treffen, verbindet.

 

Sören Stamer, CEO & Co-Founder  von CoreMedia

Die nächste Evolutionsstufe von Events muss sich noch entwickeln. Die dmexco probiert – notgedrungen – etwas Neues. Das ist zu loben. Fraglich ist nur, ob digitale Events auf Branchenebene die nötige Zugkraft haben werden. Ich bin da skeptisch.

 

Quelle: blogfoster

Sebastian Niemann, Chief Operation Officer von blogfoster

Die Digitalisierung der DMEXCO ist sicherlich getrieben durch die Umstände, bietet aber gleichzeitig Chancen die Möglichkeit hochwertige Inhalte gezielter als bei einer Präsenzveranstaltung zu konsumieren. Wir freuen uns über die Fokussierung auf hochwertige Inhalte, hoffen aber natürlich auch, dass wir in Zukunft daneben wieder den persönlichen Kontakt mit unseren Kunden pflegen können.

 

Daniel Klein, Geschäftsführer von yimify:

Ich sehe es als Plan B aber nicht als die nächste Evolutionsstufe von Events. Es ist eine Behelfslösung, die obsolet wird, sobald Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind.

 

Quelle: The Digitale

Dominique Korschinek, CEO von The Digitale:

Wie in vielen anderen Bereichen auch, fungiert COVID-19 im Messebereich als Katalysator der Digitalisierung. Digitale Eventformate haben ihre Berechtigung und bieten viele Vorteile, v.a. haben sich inzwischen viele Stakeholder aus der Branche daran gewöhnt (gewöhnen müssen). Gleichzeitig können sie „echte“ Messen aus meiner Sicht nicht vollumfänglich ersetzen, z.B. das ein oder andere persönliche Gespräch. Ich denke daher, dass digitale Events auch in Zukunft Teil des Eventkalenders bleiben werden, Offline-Veranstaltungen jedoch wiederkommen, dann aber vielleicht nicht mehr der bekannten Größe und fokussierter auf bestimmte Themen.

Timmo Köhler, Managing Partner BITGRIP:

Ich sehe digitale Messen als Behelfslösung, bin gleichermaßen unsicher über das zukünftige Medium „Messe“. Der Vertrieb und die Identifikation von Leads ändert sich gerade immens.

Quelle: seo2b

Timo Abid, CEO seo2b:

Es gab auch vor der dmexco bereits digitale Events, häufig Webinare oder Sessions, in eher „kleinerem Rahmen“. Dies wird in Zukunft sicherlich häufiger und professioneller stattfinden. Am Ende des Tages bin ich jedoch der Meinung, dass ein persönlicher Kontakt „ersatzlos“ ist und auch unsere Branche deutlich vom sog. „peoples business“ lebt.

 

Rolf Illenberger, CEO VRdirect:

Ich denke, virtuelle Events werden auch in Zukunft viele bisher physische Veranstaltungen ersetzen. Unternehmen und Konferenzteilnehmer haben erkannt, dass virtuelle Messen für viele Branchen und Themen funktionieren. Der immense logistische und finanzielle Aufwand für physische Messen wird in Zukunft schwer zu rechtfertigen sein.

 

Quelle: best it AG

Manuel Strotmann, CEO & Founder best it AG:

Onlineveranstaltungen zeigen sich durchaus als effizient. Sie dürfen nur nicht als 1:1 Kopie der ursprünglichen Veranstaltung konzipiert werden, sondern müssen sich an den neuen Kontext anpassen. In Zukunft wird es vermutlich eine gute uns sinnvolle Mischung aus alten und neuen Formaten geben.

Cornelius Frey, Co-Founder & CEO von Opinary:

Das kann ziemlich gut funktionieren – wird für uns Präsenzveranstaltungen aber auf keinen Fall gänzlich ersetzen.

Nora Hehr, PR & Key Account Managerin bei Lyke:

Die dmexco ist nicht das einzige Event, dass dieses Jahr rein digital stattfindet. Wir werden aber in den nächsten Jahren sicherlich immer mehr Events online stattfinden sehen. Was durchaus auch aufregend sein kann, denn so kann man noch mehr Veranstaltungen planen und auch Menschen erreichen, die vielleicht am anderen Ende des Landes leben oder nicht die Möglichkeit haben persönlich anzureisen. Letztendlich ist dies der Weg für die Digitalisierung unseres gesamten Alltags.

Quelle: Solution360

Marie-Christine Gößl, Marketing Lead Solution360:

Jein, ich persönlich finde es immer gut, wenn virtuelle Veranstaltungen als Ersatz zu Offlinemessen angeboten werden. Aber bisher konnte ich an keinem virtuellen Event teilnehmen, dass echtes Networking und die persönliche Begegnung auf Fachveranstaltungen in irgendeiner Art ersetzen konnte. Was meiner Einschätzung nach gut online funktioniert, sind wissensbezogene Veranstaltungen wie Webinare oder Konferenzen, aber Stammtische oder Aftershowpartys sind virtuell schwierig.

Quelle: prettysocial media

Ulrich Schmidt, CEO prettysocial media:

So gut und effizient ein digitales Event auch organisiert wird, ersetzt es doch nicht den persönlichen Kontakt und bietet leider nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Präsentation und insbesondere dem Networking.

 

 

Quelle: Projektron GmbH

Claudia Kedor, Projektron GmbH :

Online-Formate zu Messen und Netzwerkveranstaltungen können diese Art der Präsenzveranstaltungen nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Andere Inhalte wie unsere Anwenderschulungen zur Projektmanagementsoftware Projektron BCS werden von unseren Anwendern online sehr gut angenommen.

 

Quelle: eggheads GmbH

Anja Schölhorn, Head of Marketing bei eggheads:

COVID-19 hat das gesamte Eventgeschäft nachhaltig verändert und die meisten Unternehmen gezwungen, Online-Events anzubieten und so in den Austausch zu treten. Digitale Formate gibt es aber nicht erst seit Corona, die Wichtigkeit und Akzeptanz für solche Formate ist in der Zeit sehr stark gewachsen. Dementsprechend würde ich Online-Events nicht als die nächste Evolutionsstufe betiteln, Online-Events haben in diesem Jahr einfach einen richtigen Boom erlebt. Präsenzveranstaltungen werden aber nach wie vor großen Erfolg haben. Denn wir alle haben insbesondere während des Lockdowns festgestellt, wie sehr wir den Kontakt mit anderen Menschen vermissen. Und genau von diesen persönlichen Interaktionen zwischen den Menschen, ob am Ausstellerstand, in der Kaffee- oder Mittagspause, leben die Präsenzveranstaltungen. Die Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen wird es in Zukunft sein, die wir auf dem Markt beobachten werden. Wir alle sind nun viel vertrauter mit virtuellen Konferenzsystemen und auch die Reisebereitschaft wird bei dem einen oder anderen sinken. Nichtsdestotrotz werden auch in Zukunft Präsenzveranstaltungen besucht, die komplexere Themen behandeln und den persönlichen sowie vertrauensvollen Austausch fördern. Mit Online-Events sichert man sich den aktiven Wissenstransfer in kürzester Zeit, um eine Vielzahl an Personen zu jeder Zeit zu erreichen.

Quelle: netzgefährten GmbH

Andreas Armbruster, CEO netzgefährten GmbH:

Die Berufswelt und solche Events werden sich deutlich mehr von persönlicher Präsenz zu Calls und Streams wandeln.

David Spaeth, Head of Marketing bei der novomind AG:

Digitalformate sind im Aufwind und finden eine immer breitere Akzeptanz. Wenn sich ein Format einmal etabliert hat, wird es sich auch durchsetzen. Vielleicht kann eine gute digitale Messe sogar eine höhere Reichweite erzielen, da die Anreise für die Messebesucher entfällt. Grundsätzlich hoffen wir wieder auf Präsenzveranstaltungen, denn wir schätzen den persönlichen und engen Kontakt zu unseren Kunden und Partnern.

Quelle: Proven Expert

Remo Fyda, CEO und Gründer von ProvenExpert:

Die Pandemie hat viele Aspekte unserer Leben verändert, einige sicher nachhaltig. Die Digitalisierung diverser Prozesse gehört auf jeden Fall dazu und ich denke nicht, dass neue Lösungen und Wege obsolet werden, wenn es beispielsweise einen Impfstoff gibt. Fortschritt lässt sich schließlich nicht einfach zurückdrehen. Online-Veranstaltungen werden Präsenzveranstaltungen auf Dauer nicht vollumfänglich ersetzen, aber ganz verschwinden werden sie wohl auch nicht.

Holger Behnsen, Managing Director, Central & Southern Europe bei Emarsys:

Digitale Events bieten uns die Chance, Menschen aus verschiedenen Branchen, Märkten und Zeitzonen zusammenzubringen. Sowohl Online- als auch Offline-Events haben ihre Vor- und Nachteile, deshalb werden digitale Events nicht einfach wieder verschwinden. Der persönliche Kontakt bei physischen Events ist zwar besonders wertvoll und wird weiterhin wichtig sein, aber die Vorteile der agilen und flexiblen Veranstaltungsplanung von digitalen Events sind gerade in diesem Jahr deutlich geworden.

Quelle: IBM iX Leader DACH

Holger Horn, IBM iX Leader DACH:

Rein digitale Events sind für mich eine Übergangslösung – im positiven Sinne. Ich glaube fest daran, dass es zukünftig vermehrt hybride Formate geben wird. Auch wenn Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind, werden virtuelle Elemente bleiben. Bei IBM iX haben wir unsere erste rein virtuelle Konferenz, den iXperience Friday, bereits im März erfolgreich umgesetzt und in Kürze startet die IBM Think Virtual Pop-up Experience, eine komplett digitale Eventplattform. Das alles ersetzt kein persönliches Treffen und muss geübt werden, aber wir haben jetzt die Chance, für das neue Normal auch neue Eventmodelle zu etablieren. 

Quelle: Claneo GmbH

Matthäus Michalik, Gründer & Geschäftsführer Claneo GmbH:

Die zentrale Frage ist, wann Präsenzveranstaltungen in der Größe, wie sie die DMEXCO darstellt, in Zukunft wieder möglich sein werden. Ich denke, ein rein digitales Event kann den persönlichen Austausch, den man auf einer Präsenzveranstaltungen hat, nicht zu 100% ersetzen. Der große Vorteil einer digitalen Messe bzw. Konferenz ist aber, dass sich ganz neue Möglichkeiten bieten. So können zum Beispiel auch Unternehmen an einem Event teilnehmen, die auf Grund von Standort oder Kosten bisher außen vor waren. Meiner Meinung nach wird es in Zukunft auf hybride Lösungen hinauslaufen, die physische und digitale Messe stärker verzahnen. Die DMEXCO@home ist der erste Schritt in diese Richtung und wird neue Maßstäbe in puncto Networking und Business setzen.

 

Quelle: minubo GmbH

Lennard Stoever, CEO & Founder minubo GmbH: 

Die Akzeptanz der Teilnahme an virtuellen Events wird deutlich größer und auch die Möglichkeiten der Interaktion bei solchen Veranstaltungen sowie der Austausch über Ländergrenzen hinweg entwickeln sich weiter. Dennoch kann man meiner Meinung nach, persönlichen Kontakt, das live Geschehen auf einer Event-Bühne und das Networking nach dem Event digital nur schwer bis gar nicht ersetzen.

 

 

 

Quelle: Productsup

Marcel Hollerbach, CMO Productsup:

Ich denke nicht, dass virtuelle Events eine persönliche Interaktion vollständig ersetzen können. Wie jede Krise treibt auch die Aktuelle eine Menge Innovationen voran. Dadurch werden wir immer mehr neuartige Veranstaltungsformate sehen. Einige werden sicherlich auch nach der Aufhebung der Beschränkungen bestehen bleiben. Es geht also weder darum, zurück zum Analogen zu gehen, noch darum, vollständig digital zu bleiben. Die Zukunft liegt irgendwo dazwischen.

Quelle: styleranking media GmbH

Roland Schweins, Geschäftsführer der styleranking media GmbH:

Präsenzveranstaltungen können nicht durch eine Online-Veranstaltung ersetzt werden. Aktuell ist es aber unverantwortlich, eine Messe mit Präsenz abzuhalten und daher sind innovative Online-Lösungen en vogue und werden auch genutzt und gefragt sein. Künftig werden daraus innovative Digitalangebote hervorgehen die Präsenzmessen ergänzen können, da bin ich sicher.

 

 

Quelle: INFOnline GmbH

Wolfgang Lanzrath, Chief Executive Officer der INFOnline GmbH:

Wir als INFOnline sehen die DMEXCO@home als eine gute Lösung, um eine weitere Plattform des Netzwerkens anzubieten und auszuprobieren. Ob es nur eine Behelfslösung oder Evolutionsstufe von Events darstellt, werden wir nach dem 24. September 2020 beurteilen. Wir gehen davon aus, dass in Zukunft solchen Events aus virtuellen und realen Bereichen bestehen werden.

Franz Tretter, CEO & Founder hello again GmbH:

Das die Digitalisierung durch die Pandemie voranschreitet ist uns klar – und im Prinzip offen gesagt, uns auch ein Anliegen und eine durchaus positive Begleiterscheinung des Ganzen. Als Innovationstreiber im Bereich der digitalen Kundenbindung, sind wir der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung an sich, gerade jetzt einen enormen Fortschritt gemacht hat. Allerdings sind wir auch der Meinung, dass Präsenzveranstaltungen nie ihren Wert verlieren werden. Die direkte one-to-one Kommunikation wird nie vollständig ersetzt werden können – dies sehen wir auch im Bereich der Kundenbindung. Digitale Events – ja! Doch ein Event, wo man direkt begeistern, überzeugen und sich austauschen kann, ist auch für einen Innovationstreiber wie hello again, etwas besonderes.

Quelle: Goldbach

Guido Trevisan, Chief Marketing Officer Goldbach:

Präsenzveranstaltungen werden nicht auf einmal obsolet, nur weil das digitale Substitutionsprodukt in den vergangenen Monaten sehr stark an Relevanz gewonnen hat. Haptische Produkte, der direkte Kontakt, die Präsenz vor Ort sind mitunter wichtige Faktoren, die eine Videoübertragung nicht ersetzen kann. Es wird vermutlich aber in Zukunft vermehrt hybride Lösungen oder einfach auch mal kurze Online-Referate geben welche live oder on demand konsumiert werden können. Koexistenz ist die Antwort.

Remo Baumeler, CEO audienzz AG:

Als Übergangsformat durchaus interessant, langfristig aber keine Alternative

Quelle: easyclipr GmbH

Arnd Wenzel, Geschäftsführer easyclipr GmbH: 

Als E-Learning-Agentur arbeiten wir täglich mit den unzähligen Möglichkeiten digitaler Medien. Auch die Präsentation unserer Produkte per Video-Call gehört zum Tagesgeschäft. Für uns ist die Online-Alternative in jedem Fall praktikabel. Ich denke in Zukunft wird der Fokus auf hybriden Events liegen. Ein Teil der Messebesucher ist vor Ort und ein Teil wird online dabei sein. Die Online-Besucher können die Messestände virtuell besuchen und Produktpräsentationen online anschauen. Der persönliche Chat ist auch vom Messestand möglich. Für die Messebetreiber bedeutet die virtuelle Ausweitung des Events am Ende vielleicht auch mehr zahlende Besucher und damit ein größerer Umsatz. Die Zeit wird zeigen, ob diese erweiterten Konzepte für Messebetreiber in Zukunft wirtschaftlich interessant sind.

Quelle: Pinuts media+science Multimedia-Agentur GmbH

Nicholas Schulz, Director Digital Consulting Pinuts media+science Multimedia-Agentur GmbH:

Werden Präsenzveranstaltungen in der Zukunft verschwinden? – auf keinen Fall. Trotzdem haben die letzten Monate gezeigt, dass digitale Veranstaltungen funktionieren und dass das virtuelle Zusammenkommen kein Hindernis für aktiven Austausch und Innovation darstellt. Eine Erkenntnis, die Sicherheit schafft und der Wirtschaft und Gesellschaft eine zusätzliche Option im Event Management gibt. Diese ermöglicht zwar keinen direkten Kontakt, bietet aber dennoch finanzielle und ökologische Vorteile und hat einen positiven Einfluss auf die persönliche Work-Life-Balance. Die Planung von Veranstaltungen gewinnt somit mehr an Flexibilität.

 

Hier geht’s zu den weiteren Fragen:

Wie gelingt es Ihnen, Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung rein digital (genauso) in Szene zu setzen wie bei einer Präsenzveranstaltung?

Wie planen Sie für das Messejahr 2021?

Bildquellen

  • Salvatore Accapunto_EIKONA Media: EIKONA Media
  • Alexander Roth_evernine: Evernine
  • Marco Ziegler_denkwerk: denkwerk
  • Sebastian Niemann_blogfoster: blogfoster
  • Dominique Korschinek_The Digitale: The Digitale
  • Timo Abid_seo2b: seo2b
  • Manuel Strotmann best it: best it AG
  • Marie-Christine Gößl_solution360: Solution360
  • Ulrich Schmidt_prettysocialmedia: prettysocial media
  • Claudia.Kedor: Projektron GmbH
  • Bild1: eggheads GmbH
  • Andreas Armbruster_netzgefährten: netzgefährten GmbH
  • Remo Fyda_Proven Expert: Proven Expert
  • Holger Horn_IBM ix: IBM iX Leader DACH
  • Matthäus Michalik_Claneo: Claneo GmbH
  • Lennard Stoever_minubo: minubo GmbH
  • Marcel Hollerbach_productsup-min: Productsup
  • Styleranking: styleranking media GmbH
  • Wolfgang Lanzrath_INFOnline: INFOnline GmbH
  • Guido Trevisan_Goldbach: Goldbach
  • FINAL: easyclipr GmbH
  • Nicholas Schulz_pinuts: Pinuts media+science Multimedia-Agentur GmbH
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