Nur jeder zweite E-Mail-Marketing-Manager ist zufrieden mit seinem Marketing

Laut einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. sind bloß die Hälfte aller E-Mail-Marketing-Manager (49 Prozent) mit ihrer Arbeit zufrieden. Im Durchschnitt beansprucht das E-Mail-Marketing 17 Prozent des Marketing-Budgets. Die Umfrage präsentiert außerdem Ergebnisse zu den wichtigsten KPI und den größten Challenges der Branche. Demnach sind Automatisierung und das Thema Personal echte Herausforderungen.

Von den rund 100 befragten E-Mail-Marketing-Experten sind 49 Prozent »eher zufrieden« oder »sehr zufrieden« mit ihrem E-Mail-Marketing. Das bedeutet aber auch, dass knapp die Hälfte nicht zufrieden ist mit der eigenen Leistung. Die Voraussetzungen unter denen gearbeitet wird unterscheiden sich. 84 Prozent der Befragten nutzen digitales Reporting, gut zwei Drittel arbeiten mit automatisierten Kontaktstrecken. Von den »unzufriedenen« E-Mail-Marketing-Managern nutzen 50 Prozent die automatisierten Kontaktstrecken. Bei den »Zufriedenen« sind es dagegen 67 Prozent. Andre Görmer (Mapp Digital), Vorsitzender der Fokusgruppe E-Mail im BVDW: »Das lässt den Rückschluss zu, dass automatisierte Kontaktstrecken zu einem effektiveren E-Mail-Marketing führen.«

Das Gros aller Befragten (47 Prozent) nutzt derzeit kein Attributionsmodell im E-Mail-Marketing. Rund ein Drittel der E-Mail-Marketing-Manager nutzt eines. Von den »Zufriedenen« bauen 47 Prozent auf ein Attributionsmodell, von den »unzufriedenen« Marketern setzen hingegen nur 16 Prozent auf bestimmte Attributionsmodelle. Rückschlüsse, dass der Einsatz eines Attributionsmodell zu mehr Zufriedenheit im E-Mail-Marketing führt, sind naheliegend.

KPI und die größten Baustellen

Die Öffnungsrate (75 Prozent), die Klickrate (69 Prozent) und der Return-on-Invest (43 Prozent) sind bekannte Kennzahlen zur Erfolgsmessung. Die größten Herausforderungen im E-Mail-Marketing sind aktuell Prozesse/Automatisierung (59 Prozent), Manpower (42 Prozent) und Analyse/Datenverständnis (42 Prozent). Der BVDW-Lableiter der Studie, Florian Speer, sagt folgendes dazu: »Entsprechend liegt der Investitionsschwerpunkt der Unternehmen auch im Bereich Prozesse. 65 Prozent der Befragten wollen in den nächsten drei Jahren in die Automatisierung investieren.«

Außerdem hat sich gezeigt, dass »Manpower« mit 52 Prozent bei den unzufriedenen Marketern einen ebenso hohen Stellenwert hat wie Automatisierung. »Nicht alles kann durch Automatisierung gelöst werden, auch die entsprechende Manpower ist nötig«, sagt Speer.

Die Studie enthält zusätzliche Informationen zu geplanten Investitionen, zur Struktur der teilnehmenden Unternehmen und zur Stellung von E-Mail-Marketing in den jeweiligen Unternehmen. Die Umfrage fand im April 2018 statt.

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