Das sind die neuen Werbe-Prinzipien von Facebook

Facebook arbeitet aktuell stark an verschiedenen Stellen, um mehr Transparenz für seine Nutzerschaft zu schaffen. Nachdem das Unternehmen jüngst weitere Maßnahmen gegen Fake News ankündigte, veröffentlicht es nun seine Prinzipien für Werbeanzeigen. Mit diesen will es seine Nutzer über seine moralischen Richtlinien der Werbung auf Facebook, Instagram und WhatsApp aufklären. Hier die Prinzipien im Überblick:

  • Die Werbung soll für den Nutzer relevant sein. Dies sei schließlich auch ein wichtiger Punkt für das werbende Unternehmen. Nutzer klickten weniger auf Werbeanzeigen, die sie als störend empfinden.
  • Facebook verkauft die Daten seiner Nutzer nicht. Sicherlich auch ein relevanter Punkt angesichts der EU-DSGVO, die ab nächstem Jahr geltend wird. Die Daten erhebe man nur, um möglichst individuell relevante Posts anzeigen zu können.
  • Nutzer können kontrollieren, welche Werbung ihnen angezeigt wird. Dies können sie an der jeweiligen Anzeige direkt ändern oder in ihren Profileinstellungen.
  • Werbung soll transparent sein. Der Nutzer solle verstehen, wer die Werbung schalte und welche anderen Anzeigen von der betreffenden Seiten aktuell gespielt werden. Dazu soll es ein neues Transparenz-Tool geben, mit dem alle Werbeanzeigen einer Facebook-Seite angezeigt werden.
  • Die Werbung soll nicht diskriminieren. Jeglicher Form von Hassrede, Mobbing, Bedrohung und anderem verletzten Content sagt Facebook den Kampf an. Bei Anzeigen nach Aussage des Unternehmens sogar noch strikter. Facebook scannt Anzeigen proaktiv und reagiert auf Beschwerden und Blockierung einzelner Postings durch andere Nutzer.
  • Sowohl große als auch kleine Unternehmen sollen von Werbeanzeigen profitieren. Firmen jeglicher Größe haben Zugriff auf die selben Tools und somit die selben Möglichkeiten.
  • Facebook entwickelt seine Werbemöglichkeiten ständig weiter. Feedback von Nutzern soll in die Arbeit und Weiterentwicklung fließen, ebenso wie Veränderung im Verhalten. Als Beispiel wird dabei der Bereich „Mobil“ genannt, der massiv weiterententwickelt wurde, weil die Nutzungszahlen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind.

Diese Richtlinien wurden in einem Blogpost von Facebooks VP Ad Products Rob Goldman am Montag veröffentlicht.

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