DSGVO-Maßnahme: WhatsApp stellt Nutzerdaten bereit

Immer wieder gibt es neue Wasserstandsmeldungen über die Vorbereitungen auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese wird ab Mai geltend für alle Unternehmen, die in der EU agieren. Viele sind jedoch noch nicht darauf vorbereitet. WhatsApp geht nun mit gutem Beispiel voran. In der aktuellen Betaversion der App ist es den Nutzern möglich, alle Daten abzufragen, die sie generiert haben. Das Unternehmen sorgt damit für Transparenz darüber, welche Daten es verwendet und erhebt. Dies berichtet das WhatsApp-Experten-Portal WABetainfo.

Die geplante Änderung ist in der Vorabversion der neuesten Android-Variante verfügbar. In den Konto-Einstellungen kann der Nutzer seine Daten anfordern. Darunter findet sich ein Hinweis, dass es bis zu 20 Tage dauern kann, bis der Report fertig gestellt wird. Lädt der Nutzer diesen runter, wird er automatisch gelöscht. Nach 30 Tagen wird die Anfrage automatisch gelöscht.

Diese neues Feature wird bis zur Einführungen der DSGVO am 25. Mai in allen Versionen auf allen Betriebssystem verfügbar sein. Auch für den neuen B2C-Dienst „WhatsApp Business“ wird dieses Feature relevant sein. Spannend zudem die Frage, wie die WhatsApp-Mutter Facebook die DSGVO umsetzen wird.

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