In Australien: Facebook-Likes werden jetzt verborgen


Kein „Thumbs Up“ mehr in Down Under: In Australien werden jetzt die Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben bei Facebook-Beiträgen nicht länger angezeigt. Das soziale Netzwerk erhofft sich dadurch, eine besseres Nutzungserlebnis zu bieten. Das berichtet Techcrunch.

Die erste Indiz für diese Maßnahme, die erst einmal ein Experiment ist, gab es bereits Anfang September. Die Urheber von Posts können die Zahl der Likes dabei weiterhin sehen. Aber vorbei sein sollen die Zeiten, in dem man mit Neid auf die Reaktionen blickt, die ein anderer Post bekommt. Statt „Max Mustermann und 12 anderen Personen gefällt das“ steht in dieser Test-Phase also nur noch „Max Mustermann und anderen gefällt das“ unter Beiträgen. Theoretisch könnte man nun natürlich anschauen, welche Personen das sind und zusammenzählen. Beim schnellen Durchscrollen, das bei vielen an der Tagesordnung steht, ist dies eher unwahrscheinlich.

Was soll diese Maßnahme bringen? Facebook erhofft sich, dass für die Nutzer so die Qualität ihrer Beiträge in den Fokus rücken und weniger, was andere darüber denken. Die Menschen sollen sich freier ausdrücken können. Auch bei der Facebook-Tocher Instagram gibt es hier erste Tests-. Dabei laufen beide Experimente separat voneinander – Das Nutzungsverhalten bei Facebook und Instagram unterscheiden sich derart, dass die Daten anders ausgewertet müssen.

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