Infografik: Jeder Dritte Onlinehändler von Abmahnungen betroffen

Im E-Commerce wird oft mit harten Bandagen gekämpft. Eine aktuelle Studie des Händlerbunds zeigt: Jeder dritte Händler erhielt im letzten Jahr eine Abmahnung (28 %), die Mehrheit (84%) gab an, dass sich der Wettbewerbsdruck im E-Commerce gesteigert habe. Und fast die Hälfte (44%) gab an, dass die Zahl der Abmahnungen steigen würde. Gründe für Abmahnungen können beispielsweise ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum, intransparente Preisangaben oder nicht wahrheitsgemäße Werbeaussagen. Häufigster Abmahngrund ist laut Studie das Wettbewerbsrecht 57 %. Für die Studie befragte der Händlerbund 524 seiner Mitglieder.

Zum vierten Mal führte der Händlerbund diese Abmahnstudie durch. Dabei zeigt sich, dass seit 2015 die Zahl der Abmahnungen gestiegen ist: Von 20 % auf 28 %. 13 % der in der aktuellen Studie befragten Händlern erhielten sogar drei oder mehrere Abmahnungen. Eine weitere Entwicklung: Immer Abmahnfälle gehen vor Gericht, inzwischen ist es jeder fünfte (20%).

„Die Zunahme der Abmahnungen ist erschreckend. Die Ergebnisse der Abmahnstudie zeigen, dass der Konkurrenzkampf so hart ist wie noch nie. Mit Blick auf die am 25. Mai in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung erwarten wir in diesem Jahr zusätzlich rechtliche Änderungen im deutschen Online-Handel“, sagt Händlerbund Vorstand Andreas Arlt.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.

Quelle: Händlerbund

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1 Antwort

  1. Schade, dass es Menschen nötig haben, sich mangels eigener Ideen und Fähigkeiten mit Abmahnungen ihr Einkommen zu sichern. Die Raubritter unserer Zeit.

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