IBM erweitert Bluemix-Funktionalität


IBM spendiert ihrer PaaS-Umgebung (Platform as a Service) Bluemix neue Funktionen für die Anwendungsentwicklung in der Hybrid Cloud. Dank Bluemix Local können vor allem Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen ihre auf eigenen Systemen und in der Cloud gelagerten Daten und Anwendungen über eine einheitliche Oberfläche weltweit managen. Dafür sorgt die Relay-Technologie von Bluemix Local, die Hybrid Clouds auch flächendeckend mit Updates versorgt. Ein auf offenen Standards basierender Katalog mit mehr als 120 Services von IBM und Drittanbietern erleichtert die Entwicklung von Anwendungen, Dienstleistungen und Programmierschnittstellen.

„Mit IBM Bluemix Local bringen wir die gewohnt schnelle und einfache Anwendungsentwicklung mit IBM Bluemix hinter die kundeneigene Firewall“, sagt Yasser Eissa, Vice President IBM Cloud Computing in Deutschland, Österreich und der  Schweiz. „Vor allem Unternehmen, die es mit kritischen Daten, Informationen und Prozessen zu tun haben, können jetzt Apps entwickeln, betreiben und aktualisieren, ohne diese jeweils aufwändig anpassen zu müssen. Bestehende Systeme, Daten und Programmierschnittstellen werden in einer einheitlichen Umgebung vereint.“

Ein einheitliches Cloud-Erlebnis

Vor allem Unternehmen in stark regulierten Branchen wie Banken oder Versicherungen profitieren von Bluemix Local. Sie müssen in der Regel strenge Anforderungen erfüllen, falls sie etwa Kundendaten außerhalb der eigenen Unternehmensinfrastruktur bewegen. Die Hybrid Cloud ist deshalb für sie das bevorzugte Modell, um den Datenaustausch zwischen Anwendungen auf fremden und eigenen Systemen sicher zu bewältigen. Dazu trägt auch die neue, in Bluemix Local enthaltene Relay-Technologie maßgeblich bei. Relay kann Updates über unterschiedliche Cloud-Umgebungen hinweg synchronisieren und schafft so ein einheitliches Cloud-Erlebnis für Kunden unabhängig von deren Standort: Amerika, Asien, Australien oder Europa – überall betreibt IBM auch eigene Rechenzentren.

Bluemix Local bietet auch Zugriff auf einen Katalog mit mehr als 120 Services von IBM und Drittanbietern, der auf offenen Standards basiert. Damit können Unternehmen ihre bestehenden Applikationen und Dienstleistungen verbessern oder neue entwickeln. Der  API-Management-Dienst (Application Programming Interface) erlaubt Kunden zum Beispiel ihre eigenen Programmierschnittstellen zu erstellen, zu managen und auf dem Markt anzubieten.

Bluemix auf der Pole-Position

IBM hat die PaaS-Umgebung (Platform as a Service) Bluemix auf Basis offener Standards entwickelt und im Jahr 2014 insgesamt eine Milliarde US-Dollar dafür investiert – heute ist Bluemix weltweit die größte Cloud Foundry Plattform. In den USA wird laut einer Untersuchung der Enterprise Strategy Group (ESG) keine andere Cloud-Plattform so häufig genutzt wie Bluemix.

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Bildquellen

  • ibm-bluemix-screenshot: screenshot console.ng.bluemix.net
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