BYOD: Hohes Datenschutz-Risiko für Unternehmen


Bring your own device

Unternehmen, die privat genutzte mobile Geräte am Arbeitsplatz zulassen, setzen sich einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus. Laut einer aktuellen Studie der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) müssen die Firmen daher beim Einsatz von Bring Your Own Device (BYOD) effektive Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit ergreifen.

Eine von Samsung in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie wichtig geeignete Maßnahmen für den Datenschutz in den Unternehmen sind. Demnach haben bereits 29 Prozent aller deutschen Firmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern geschäftskritische Daten verloren, nachdem sie Mitarbeitern den Einsatz privater Geräte im Firmennetz gestattet haben. Nur zehn Prozent der befragten IT-Leiter und Entscheidungsträger hatten in den vergangenen zwei Jahren keine durch BYOD hervorgerufenen Sicherheitsprobleme. Vor diesem Hintergrund scheinen die in der NIFIS-Studie aufgestellten Forderungen mehr als berechtigt.

So sprechen sich 60 Prozent der Befragten für eine intelligente Netzwerkumgebung mit State-of-the-Art-Datenschutz aus. Knapp dahinter (54 Prozent) landeten die Befürworter mit einer isolierten, virtuellen Device-Umgebung. Nur acht Prozent der befragten Firmen haben keine Sicherheitsbedenken, dasselbe Device sowohl dienstlich als auch privat zu nutzen.

77 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland sieht in einer speziellen IT-Sicherheitslösung für Smartphone, Tablet und Co. den besten Datenschutz vor Cyberattacken. Zudem müssen die Firmen Sorge tragen, dass privat genutzte mobile Geräte keinen Zugriff auf sensible Firmendaten haben. 68 Prozent der Befragten (Mehrfachnennungen erwünscht) sahen diese Maßnahme als besonders wichtig an. Sollte doch ein Zugang erlaubt werden, dann nur über eingeschränkte und kontrollierte Zugriffsrechte (65 Prozent).

Da soziale Kanäle in Verbindung mit immer leistungsfähigeren mobilen Geräten zunehmend an Bedeutung gewinnen, werden laut Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp, Vorsitzender der NIFIS, Smartphone, Tablet und Co. für die Unternehmen stetig wichtiger. „Der Einsatz von Bring Your Own Device darf jedoch nicht zu Lasten des Datenschutzes und der sensiblen Firmendaten erfolgen“, betont er. Vielmehr ginge es darum die Leistungsfähigkeit der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur zu schützen. „Dazu zählen in erster Linie IT-Sicherheitslösungen für mobile Geräte, kein Zugriff auf sensible Daten oder nur beschränkte Zugangsrechte“, fügt der NIFIS-Vorsitzende hinzu.

Interessenten können die aktuelle Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2014“ unter team@euromarcom.de kostenlos anfordern.

Quelle: euromarcom public relations GmbH

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  • Bring your own device: © basketman23 - Fotolia
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