Finanzanalyst rät VW zu Doppelspitze Auto und IT


Renault mit App im neuen Auto

Auch wenn Martin Winterkorn im Amt bleibt, wäre VW gut beraten, die Position des Vorstandsvorsitzenden mit einer Doppelspitze aus einem Automobil- und einem IT-Manager zu besetzen, rät der Finanzanalyst Antonio Sommese dem Wolfsburger Konzern, um die Weichen für die Digitalisierung der Automobilbranche in naher Zukunft zu stellen. „Wie nützlich ist ein arrivierter Automobil-Manager mit Benzin im Blut und Bleifuß, wenn künftig selbstfahrende Elektro-Autos das Straßenbild bestimmen?“, fragt der Finanzexperte.

Antonio Sommese analysiert: „Die Automobilhersteller haben sich lange Jahre darauf ausgeruht, ihre Modelle alle paar Jahre mit technischen Spielereien aufzupeppen und waren mit dieser Strategie durch die Bank weg sehr erfolgreich. Es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie der Trippelschritte ausreicht, um sich gegen den Ansturm der neuen Marktmitspieler aus der IT-Liga, allen voran Apple und Google, zu wehren.“

Er verweist auf den finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb, der sich 2014 bitter beschwerte, Apple habe die beiden größten Industriezweige seines Landes zunichte gemacht: das Mobilfunk­geschäft von Nokia mit dem iPhone und die Papierindustrie mit dem iPad. „Die deutsche Automobil­branche muss höllisch aufpassen, dass der deutsche Bundeskanzler in zehn Jahren nicht eine vergleichbare Beschwerde in Richtung Cupertino richten muss“, sagt Antonio Sommese.

www.sommese.de

 

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  • App-im-Auto2: © Sashkin - Fotolia.com
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