Tech-Riesen arbeiten an „Data Sharing Project“

Kaum ein Thema bestimmt 2018 die Schlagzeilen so wie die Thematik der Daten. Ein Ziel der DSGVO ist es dabei, den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben. Was die Nutzer dabei bisher nicht konnten: Datensätze einfach zwischen verschiedenen Diensten zu übertragen. Das will nun eine Allianz zwischen Facebook, Google, Microsoft und Twitter ändern. Das 2017 gegründete „Data Sharing Project“ nimmt nun Fahrt auf.

Das Open Source Project soll auf die existierenden API-Schnittstellen der verschiedenen Dienstleister aufbauen. Bisher ist es kompliziert, wenn man zu einem anderen Dienstleister umsteigen oder diesen austesten will. Entweder muss ein Nutzer alles komplett neu anlegen oder aber seine bestehenden Daten bei dem bestehenden herunter- und auf der anderen Plattform wieder hochladen. Damit soll nun Schluss sein.

Zwei verschieden Arten von Adaptern sollen für den Datentransfer sorgen: Daten-Adapter und Authentifizierungs-Adapter. Dabei gibt es zwei Daten-Adapter: Einer für Unternehmen, mit denen die Daten exportiert werden können, ein zweiter fügt diese dann in das spezifische, unternehmensübergreifende Upload-Formular ein. Zusätzlich soll es Authentifizierungs-Adapter geben, mit denen Nutzer ihre Daten vor dem Export authentifizieren können. Damit das alles funktioniert, müssen die Dienstleister jedoch untereinander der Übertragung zustimmen.

Übergeordentes Ziel des Data Sharing Projects soll sein, den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Daten zu geben. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Projekts.

 

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