Unternehmen investieren mehr ins B2B-Marketing

Das Marketing hat in der Industrie im vergangenen Jahr an Bedeutung gewonnen: Die Marketingetats deutscher Industrieunternehmen sind 2017 um 18 % gestiegen. Das geht aus der Studie „B2B-Marketing-Budgets 2017″ des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) hervor.

Laut der Studie investieren deutsche B2B-Unternehmen 1,75 % ihres Umsatzes ins Marketing. Legt man aktuellen Schätzungen zu Grunde, dass der deutsche Maschinenbau 2018 244 Milliarden Euro umsetzt, würden sich die Marketinginvestitionen damit in diesem Jahr auf 4,3 Milliarden Euro belaufen. Die Zahl von Mitarbeitern, die in den Unternehmen für B2B-Verantwortlich ist wächst: 90 % der Befragten gaben an, dass die Zahl der Mitarbeiter in Marketing und Kommunikation stabil geblieben oder gestiegen ist.

Bei der Budgetierung von Marketingmaßnahmen bleiben Messen auf Platz 1 (40%). Auf klassische Printwerbung entfallen nur 10%, die Onlinewerbung ist noch seltener im Einsatz (5%). Prof. Dr. Carsten Baumgarth, Professur für Marketing an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin, der die Studie wissenschaftlich betreute, erklärt diese Zusammensetzung: „„Online-Marketing, Mediaplanung und -strategie, Markenführung, PR und Werbekonzeption werden vom Großteil der befragten Unternehmen inhouse durchgeführt. Daher sind hier relativ hohe Personalbudgets anzusetzen. Hingegen werden eher produktionsorientierte Tätigkeiten wie Druckarbeiten, Messebau sowie Video- und Filmproduktion häufiger outgesourcet.“

Für die Studie befragte der bvik Ende 2017 130 deutsche Industrieunternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern.

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