Weihnachtslogistik: Erneuter Anstieg an Sendungen erwartet

Alle Jahre wieder: Das Weihnachtsgeschäft steht an und damit für den E-Commerce und die damit verbunden Logistikunternehmen eine Menge Arbeit. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) rechnet mit einem erneut starken Anstieg des Versandvolumens – von 8 Prozent bis 10 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Marktanalyse der KE-CONSULT Kurte & Esser GbR im Auftrag des BIEK.

330 Millionen B2C-Sendungen erwartet der BIEK dieses Jahr zur Weihnachtszeit. Das sind nochmal 30 Millionen mehr als im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dies kann mehr als 18 Millionen Sendungen an einem einzigen Tag bedeuten. Die Logistikdienstleister reagieren und stellen dieses Jahr rund 25.000 zusätzliche Zusteller ein. Über 6.000 sollen es dabei bei Hermes sein, wie contentmanager.de zuletzt berichtete. Hermes machte dabei auch Schlagzeilen, da es in diesem Jahr erstmals zusätzliche Händlergebühren für die Weihnachtszeit veranschlagt.

Neuer Rekord für die Logistikbranche möglich

Neben der Prognose zum Weihnachtsgeschäft beschäftigte sich die Marktanalyse auch mit dem ersten Halbjahr der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP). Im gesamten KEP-Markt ist dabei das Sendungsvolumen um 5,9 Prozent gewachsen, alleine die Zahl der Paketsendungen stieg um 6 Prozent. Insgesamt sind es damit 500.000 Sendungen mehr pro Tag als im Vorjahr.

»Die positive Entwicklung zeigt auch in diesem Jahr die enorme Aufnahme- und Leistungsfähigkeit der Infrastrukturnetze und die Qualität der Dienstleistungen der KEP-Unternehmen«, so Marten Bosselmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik. »Um die steigenden Sendungsmengen erfolgreich zu bewältigen, tätigen sie kontinuierlich umfangreiche Investitionen in Personal, Fahrzeuge, Umschlagsinfrastruktur und innovative Zustellkonzepte.«

Mit Blick auf das gesamte Jahr könnte die KEP-Branche sogar auf einen neuen Rekord zusteigen. Mehr als 3,5 Milliarden Sendungen sind möglich, dabei könnte ein neuer Umsatzrekord geknackt werden: Die 20 Milliarden Euro Grenze scheint laut Prognose machbar.

Mehr Informationen zur Marktanalyse finden Sie hier.

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