Content Studie 2009/2010 – Trends in der Online-Kommunikation


Content Studie 2009/2010

  • Social Media noch wenig für Dialog genutzt
  • Online-Redakteure als Berufsbild in Unternehmen etabliert
  • Aufgabenschwerpunkt verschiebt sich in Richtung Konzeption.

Online-Kommunikation ist nicht mehr nur das Stiefkind von Kommunikationsabteilungen, sondern wird mit zunehmender Professionalisierung in Unternehmen praktiziert. Vor allem die strategische Planung sämtlicher Online-Aktivitäten bestimmt das Berufsbild des Online-Redakteurs in immer größerem Maße. Unternehmen sind auf Social Media Plattformen aktiv, wenn gleich auch noch nicht alle Chancen des Social Web erkannt werden. Dies sind die Haupterkenntnisse aus der von aexea und contentmanager.de zum 7. Mal durchgeführten Content Studie „Internet und Intranet: Spezifische Anforderungen an Online-Redaktionen“, bei der 272 Online-Verantwortliche befragt wurden.

Social Media ist in Unternehmen angekommen, Chancen bleiben aber ungenutzt

Die Unternehmen zeigen in der Befragung eine deutliche Offenheit gegenüber Anwendungen des Social Web. Gerade Facebook haben sehr viele Unternehmen als neues Instrument der Online-Kommunikation für sich entdeckt: 41 % gaben an, dass sie bereits Gruppen auf der Plattform haben. Noch sehen die meisten Befragten Twitter und Facebook in erster Linie als zusätzlichen Distributionskanal für Unternehmensnachrichten und Ergänzung zur Unternehmenswebsite (32,4 %). „Die größten Neuerungen, die Social Media mitbringen, nämlich der direkte Dialog mit den Bezugsgruppen und die daraus resultierenden Chancen vor allem im Servicebereich, sind noch nicht so sehr im Fokus. Die Erfahrungen der Unternehmen im Web 2.0 werden sicher Änderungen bei der Ausrichtung der Social Media-Aktivitäten mit sich bringen“ erkennt Saim Alkan, Geschäftsführer der aexea GmbH – communication. content. consulting.

Professionalisierung der Online-Kommunikation: eigene Stellen werden geschaffen

Die Content Studie 2009/2010 zeigt außerdem, dass in den Online-Redaktionen ein gewisser Grad der Professionalisierung erreicht wurde. Der Vergleich mit den vorangegangenen Befragungen lässt erkennen, dass hier vor allem im Bereich Internet ein großer Schritt in Richtung Konsolidierung gemacht wurde. Die Online-Redaktionen bleiben zwar klein, aber es gibt beispielsweise keine Redaktion mehr ohne einen Online-Redakteur in Hauptfunktion. In Content Studien vergangener Jahre zeigte sich das Phänomen, dass Websites nur in Nebenfunktion betreut wurden noch häufiger.

Übernahme der „Content Strategy“ aus den USA

Die Befragung macht deutlich, dass sich Prioritäten innerhalb des Aufgabenfeldes der Online-Redakteure verschieben: 62,1 % der Befragten gaben an, dass die Konzeption von Webseiten mit zu ihren Zuständigkeiten gehöre. Das zeigt, dass strategische Überlegungen eine größere Rolle spielen: Content wird nicht mehr nur produziert und veröffentlicht, sondern auch geplant. Die aus den USA stammende „Content Strategy“, also Themensteuerung, nutzerorientierte Aufbereitung von Content oder die Archivierung und Pflege von Websites, hält nun auch in deutschen Unternehmen Einzug.

Mehr zur Studie und den Link zur Bestellung finden Sie hier .

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