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		<title>Barrierefreiheit – Rankingfaktor &#038; soziale Verantwortung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:04:20 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/">Barrierefreiheit – Rankingfaktor &#038; soziale Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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<h2><b>Was bedeutet Barrierefreiheit in Bezug auf Websites?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Barrierefreiheit einer <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> bezieht sich auf deren Gestaltung und Entwicklung, sodass sie für alle Menschen zugänglich ist, unabhängig von deren physischen, sensorischen oder kognitiven Fähigkeiten. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Websites genauso nutzen können wie Menschen ohne Behinderungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrieren können dabei in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel als visuelle, auditive, motorische oder kognitive Einschränkungen. Für jemanden mit einer Sehbehinderung kann eine schlecht kontrastierte Website schwer lesbar sein. Für jemanden mit eingeschränkter Mobilität kann eine Website ohne Tastaturzugänglichkeit nahezu unbenutzbar sein. Die Barrierefreiheit auf der Website ist daher nicht nur ein technisches Thema, sondern auch eine soziale Verantwortung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Kern geht es darum, Online-Inhalte so zu gestalten, dass sie von Hilfstechnologien wie Screenreadern oder Braille-Displays interpretiert werden können. Auch die Benutzerfreundlichkeit für Menschen ohne Behinderungen kann durch eine barrierefreie Gestaltung erheblich verbessert werden.</span></p>
<h2><b>Barrierefreiheit ist gesetzliche und moralische Verpflichtung</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Menschen, die von einer barrierefreien Website maßgeblich profitieren, sind eine vergleichsweise kleine Zielgruppe. Deshalb auf die Anpassungen zu verzichten, ist aber natürlich keine Option! Zunächst einmal spielen gesetzliche Vorgaben eine wichtige Rolle. In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, gibt es Anforderungen, die Websites dazu verpflichten, barrierefrei zu sein. So zum Beispiel das ab 2025 gültige </span>Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG).</p>
<h3>Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und der European Accessibility Act</h3>
<p>Mit dem BFSG wird die EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit (European Accessibility Act, kurz: EAA) umgesetzt. Durch einheitliche EU-Anforderungen soll das Barrierefreiheitsgesetz auch kleinen und mittleren Unternehmen helfen, die Möglichkeiten des europäischen Binnenmarktes auszuschöpfen. Barrierefreies Webdesign rückt in Deutschland immer mehr in den Fokus. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) hat bereits öffentliche Stellen des Bundes dazu verpflichtet, ihre Websites barrierefrei zu gestalten. Mit dem im März 2021 <a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.html" target="_blank" rel="noopener">verabschiedeten Entwurf des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BSFSG)</a> folgte letztlich die Pflicht für Unternehmen. Hiervon ausgenommen sind lediglich Kleinstunternehmen. Bis 2025 sollen Inhalte im Web handhabbarer, verständlicher und für jeden zugänglich werden, damit in Zukunft online keine Menschen mehr ausgeschlossen werden. Zwar muss die Umsetzung am Ende erst bis 2025 erfolgen, dennoch gibt es bereits jetzt Gründe für die Umstellung auf eine barrierefreie Website. Einerseits drohen nach Ablauf der nun nur noch zweieinhalbjährigen Frist Kosten aufgrund von Sanktionen.</p>
<h3>Barrierefreiheit als moralischer Aspekt</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den gesetzlichen Aspekten verpflichtet aber vor allem auch eine moralische Verantwortung zur Barrierefreiheit. Denn sie fördert die Inklusion und sorgt dafür, dass niemand aufgrund einer Behinderung vom Zugang zu Informationen oder Dienstleistungen ausgeschlossen wird. In einer zunehmend digitalen Gesellschaft ist es unerlässlich, dass alle Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, die gleichen Möglichkeiten zur Nutzung haben. Eine barrierefreie Website ermöglicht dies und leistet so einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft.</span></p>
<h3><b>Eine barrierefreie Website ist auch SEO-Faktor</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrierefreiheit auf der eigenen Website bietet auch wirtschaftliche Vorteile. Denn eine Website, die für eine größere Zielgruppe zugänglich ist, kann nicht nur eine bessere User Experience bieten, sondern auch die Reichweite und das potenzielle Kundenaufkommen erhöhen. Das positive Image, welches Unternehmen gewinnen, die auf Barrierefreiheit achten, kann zusätzlich Kund:innen anziehen. Zudem verbessert Barrierefreiheit die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da viele der Maßnahmen, die eine Website zugänglicher machen – wie die Verwendung von Alt-Tags für Bilder oder die korrekte Anwendung von semantischem HTML – auch von Suchmaschinen bevorzugt werden. </span></p>
<figure id="attachment_34714" aria-describedby="caption-attachment-34714" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><span id="isc_attachment_34714" class="isc-source aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-34714 with-source" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536.jpg 1000w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-300x200.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-768x512.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-335x223.jpg 335w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><span class="isc-source-text">Quelle: <a href="https://www.freepik.com/free-photo/disabled-person-travelling-city_29013623.htm#fromView=search&amp;page=1&amp;position=37&amp;uuid=84e1dfe9-a1f4-4726-baaf-85c727b08647" target="_blank" rel="nofollow">Freepik</a></span></span><figcaption id="caption-attachment-34714" class="wp-caption-text">Nicht nur beim Städtebau gilt es, auf Barrierefreiheit zu achten. Auch Websites sollten für alle Menschen zugänglich sein.</figcaption></figure>
<h2><b>Schritte zur Umsetzung von Barrierefreiheit auf der Website</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <a href="https://www.lexware.de/wissen/unternehmensfuehrung/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz/" target="_blank" rel="noopener">Umsetzung von Barrierefreiheit</a> auf der Website erfordert eine sorgfältige Planung und den Einsatz spezifischer Techniken, um sicherzustellen, dass die Inhalte für alle Nutzer:innen zugänglich sind. Ein erster und entscheidender Schritt besteht darin, die Grundlagen der Barrierefreiheit zu verstehen und diese konsequent anzuwenden. Wir liefern Dir im Folgenden eine Checkliste für die Barrierefreiheit Deiner Website.</span></p>
<h3>Alt-Tags für mehr Barrierefreiheit</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Bereitstellung von Alternativtexten (Alt-Tags) für Bilder. Diese Alt-Tags ermöglichen es Nutzer:innen von Screenreadern, den Inhalt der Bilder zu erfassen, was insbesondere für blinde oder sehbehinderte Personen von großer Bedeutung ist. Dabei sollten allem voran Bilder, die einen Mehrwert für den Inhalt der Website haben, mit Alt-Tags versehen werden, bei rein für die Optik genutzten Bildern ist das nicht unbedingt notwendig. Ebenso wichtig ist die Verwendung von ARIA-Labels (Accessible Rich Internet Applications), die interaktive Elemente auf der Website wie Buttons oder Formulare beschreiben und damit die Nutzung erleichtern.</span></p>
<h3>Einfache Strukturierung und Navigation</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres wesentliches Element ist der richtige Einsatz von semantischem HTML. Hierbei geht es darum, die HTML-Elemente entsprechend ihrer Bedeutung zu verwenden, z. B. Überschriften als </span><span style="font-weight: 400;">&lt;h1&gt;</span><span style="font-weight: 400;"> bis </span><span style="font-weight: 400;">&lt;h6&gt;</span><span style="font-weight: 400;"> zu kennzeichnen, anstatt einfach nur Schriftgrößen zu ändern. Dies hilft nicht nur bei der Strukturierung der Inhalte, sondern erleichtert auch die Navigation für Screenreader und verbessert gleichzeitig die <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/9tipps-suchmaschinenmarketing/" target="_blank" rel="noopener">SEO</a> der Website. </span><span style="font-weight: 400;">Die Navigation selbst sollte so gestaltet sein, dass sie auch ohne Maus problemlos bedienbar ist. Das bedeutet, dass alle interaktiven Elemente über die Tastatur erreichbar sein müssen, was besonders für Menschen mit motorischen Einschränkungen wichtig ist. Darüber hinaus sollte der Fokus visuell hervorgehoben werden, damit Nutzer:innen stets wissen, welches Element gerade aktiv ist.</span></p>
<h3>Erfassbare Farben, Schriften und eine zoomfähige Oberfläche</h3>
<p>Ein sehr großer Bereich beim Design einer barrierefreien Website ist ihre Visualität. Leiden Nutzer:innen beispielsweise unter einer Sehschwäche oder Farbfehlsichtigkeit, können einige Inhalte schwer erkennbar sein. Daher sollte die Website bis auf 200 Prozent zoomfähig sein. Zudem ist ein farblicher Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe von mindestens 4,5 : 1 vorzuweisen. Der Kontrast hilft dabei den Website-Inhalt besser lesbar darzustellen. Auch die genutzten Schriftarten müssen einfach zu entziffern sein, um barrierefreie Web-Inhalte bereitzustellen.</p>
<h3>Leichte Sprache für besseres Verständnis</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den technischen Aspekten spielt auch die Content-Strategie eine zentrale Rolle. Eine klare Struktur und einfache Sprache erleichtern das Verständnis der Inhalte für alle Nutzer:innen, insbesondere für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Menschen mit Lernstörungen wie Legasthenie, kognitiven Handicaps, aber auch junge oder ältere User:innen können des Öfteren Schwierigkeiten beim Verstehen des Inhaltes haben. Das gilt für schriftlichen Inhalt genauso wie für andere Media-Formate im Internet. Ein Beispiel sind etwa viele Fachtermini und damit eine zu komplexe Sprache oder Abkürzungen, die in einem Text enthalten sind. Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass man auf den Websites des Bundes in der Navigation die „Leichte Sprache“ auswählen kann. Unternehmen sollten dieses Vorgehen bei der Gestaltung ihrer Website berücksichtigen. Egal, ob es sich um einen erstmaligen Webauftritt oder einen Website Relaunch handelt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Option der „Leichten Sprache“ solltest Du am besten bereits auf der Website Startseite anbieten und natürlich auf allen Unterwebseiten. Was alles auf die Website Startseite kommt, zeigen wir Dir noch einmal übersichtlich in unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">Spezial-Beitrag zur Website Startseite</a>. </span><span style="font-weight: 400;">Es ist außerdem wichtig, Multimedia-Inhalte wie Videos oder Podcasts mit Untertiteln oder Audiobeschreibungen zu versehen, um sie auch für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen zugänglich zu machen.</span></p>
<h2><b>Tools zur Optimierung der Barrierefreiheit</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Zusätzlich zu diesen Maßnahmen gibt es zahlreiche Werkzeuge, die dabei helfen, die Barrierefreiheit einer Website zu überprüfen und zu verbessern. Tools wie </span><a href="https://wave.webaim.org/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">WAVE</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.testautomatisierung.org/lexikon/axe-framework/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Axe</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://chromewebstore.google.com/detail/lighthouse/blipmdconlkpinefehnmjammfjpmpbjk?page=1&amp;hl=de&amp;pli=1" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Lighthouse</span></a><span style="font-weight: 400;"> können automatisierte Tests durchführen und auf potenzielle Probleme hinweisen, die dann gezielt behoben werden können. Sie können meist einfach als Browser-Extension installiert und sofort genutzt werden.</span></p>
<h2><b>Lohnt sich das Engagement eines/ einer Expert:in für Barrierefreiheit?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Umsetzung von Barrierefreiheit erfordert zwar ein gewisses technisches Know-how, ist jedoch kein unüberwindbares Hindernis. Viele der grundlegenden Schritte können ohne tiefgehendes technisches Wissen durchgeführt werden. Für komplexere Anforderungen oder spezifische Anpassungen kann es jedoch sinnvoll sein, einen Experten oder eine Expertin hinzuzuziehen, welche:r die nötige Erfahrung und das Fachwissen mitbringt, um eine umfassende und nachhaltige Barrierefreiheit sicherzustellen. Die Entscheidung hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zu den wichtigsten Aspekten gehören dabei die Komplexität der Website und die Tiefe der erforderlichen Anpassungen.</span></p>
<h3>Einfache Maßnahmen können selbst durchgeführt werden</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn es sich um eine einfache Website handelt, die nur grundlegende Funktionen und Inhalte bietet, können viele der oben beschriebenen Maßnahmen relativ leicht selbst umgesetzt werden. Es gibt zahlreiche Ressourcen und Anleitungen, die dabei helfen, die Barrierefreiheit zu verbessern. Auch Tools zur Überprüfung der Zugänglichkeit können hierbei wertvolle Unterstützung leisten. Anders sieht es jedoch bei größeren, komplexeren Websites aus, die möglicherweise eine Vielzahl von interaktiven Elementen, Multimedia-Inhalten oder speziellen Funktionen enthalten. In solchen Fällen kann es schwierig sein, alle Aspekte der Barrierefreiheit abzudecken, ohne auf die Expertise von Fachpersonen zurückzugreifen. Ein: Expert:in bringt nicht nur technisches Know-how mit, sondern auch Erfahrung in der Anwendung von Standards wie den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), die international als Maßstab für barrierefreie Websites gelten.</span></p>
<h3>Audits von Profis geben neue Einblicke</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiterer Vorteil von Expert:innen ist die Möglichkeit, eine tiefgehende Analyse der Website durchzuführen. Dies kann in Form von sogenannten Audits geschehen, bei denen die Website systematisch auf Barrieren überprüft wird. Solche Audits decken oft auch versteckte oder schwer zu erkennende Probleme auf, die man bei einer selbst durchgeführten Überprüfung schnell übersehen kann. Auch bei der Implementierung von Lösungen, die über die grundlegenden Anforderungen hinausgehen, können Expert:innen helfen. Dazu gehören zum Beispiel benutzerdefinierte Anpassungen für bestimmte Zielgruppen oder die Integration von barrierefreien Designmustern in komplexe Webanwendungen. Schulungen und Workshops für das Team können ebenfalls von externen Expert:innen durchgeführt werden, um das Bewusstsein für Barrierefreiheit zu schärfen und sicherzustellen, dass zukünftige Inhalte und Funktionen von Anfang an barrierefrei gestaltet werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Investition in einen Experten oder eine Expertin für Barrierefreiheit kann sich also vor allem dann lohnen, wenn Du sicherstellen möchtest, dass Deine Website nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch wirklich für alle Nutzer:innen zugänglich ist. Die Expertise eines Profis kann nicht nur helfen, potenzielle rechtliche Risiken zu minimieren, sondern auch das Nutzererlebnis verbessern und damit langfristig zum Erfolg der Website beitragen.</span></p>
<h2><b>Fazit &#8211; die beste Zeit ist jetzt</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Barrierefreiheit auf der Website ist weit mehr als nur eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein zentraler Baustein für eine inklusive und gerechte digitale Welt. Indem man die eigene Website barrierefrei gestaltet, ermöglicht man es allen Nutzer:innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, auf die Inhalte zuzugreifen und die Dienstleistungen zu nutzen. Dies stärkt nicht nur die Marke und verbessert die Nutzererfahrung, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und die SEO-Ergebnisse zu optimieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrierefreiheit auf der Website bedeutet längst nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch die Übernahme von Verantwortung gegenüber den Nutzer:innen und der Gesellschaft. Indem Du diese Verantwortung ernst nimmst, schaffst Du eine Website, die für alle zugänglich ist und gleichzeitig den Erfolg Deines Unternehmens nachhaltig fördert. Deshalb solltest Du auch gar nicht bis 2025 warten, um Deine Website zugänglicher zu machen &#8211; starte schon jetzt mit der Optimierung der Barrierefreiheit!</span></p>
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		<title>Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 13:12:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wahl der Typographie für die Präsenz im Web hat einen großen Einfluss auf das finale Webdesign und sollte neben Bildern, Grafiken und Co. nicht unterschätzt werden. Dabei müssen neben den gestalterischen auch technische Aspekte berücksichtigt werden. Worauf Du achten solltest und welche Tipps für die beste Schriftart für Webseiten wir für Dich haben, erfährst ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/die-richtige-schrift-fuer-deine-website/">Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a87daaee6d38481bb551d6292b2ad027" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Die Wahl der Typographie für die Präsenz im Web hat einen großen Einfluss auf das finale Webdesign und sollte neben Bildern, Grafiken und Co. nicht unterschätzt werden. Dabei müssen neben den gestalterischen auch technische Aspekte berücksichtigt werden. Worauf Du achten solltest und welche Tipps für die beste Schriftart für Webseiten wir für Dich haben, erfährst Du in diesem Artikel.</strong></p>
<p>Schriftarten beeinflussen die Lesbarkeit. Das gilt bei Büchern, aber genauso im Web. Auch wenn eine filigrane Schrift vielleicht Deinen Überschriften Eleganz verleiht, kannst Du damit Lesern das Erfassen dieser erschweren. Im Webdesign hat das Thema <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftart" target="_blank" rel="noopener">Fonts</a> einen hohen Stellenwert. Denn die richtige Schrift ist und bleibt ein ausschlaggebender Punkt für das Design Deiner Website. Doch welche Schriftarten sind im Web geeignet? Und welche ist die beste Schriftart für Webseiten?</p>
<h2 id="welche_schriften_sind_geeignet">Die beste Schriftart für Webseiten: Zwei Dimensionen zu berücksichtigen</h2>
<p>Bevor wir ans Eingemachte kommen, eine Begriffserklärung: Ein Font ist in der Informationstechnik ein digital vorliegender Schrifttypensatz. Spricht man also von Schriftarten im Kontext vom Webdesign, wird der Begriff Font des Öfteren fallen.</p>
<p>Grundsätzlich kann man die Frage nach der besten Schriftart für Webseiten in zwei Dimensionen aufteilen. Erstens: Welche technischen Gegebenheiten müssen vorhanden sein? Und zweitens: Worauf ist bei der Gestaltung acht zu geben?</p>
<p>Abseits dieser allgemeinen Dimensionen ist bei der Wahl der besten Schriftart für Webseiten aber auch das Corporate Design (CD) ein wichtiger Faktor. Hast Du Brand Guidelines, die das Merkmal „Schrift&#8220; genauer definieren, dann solltest Du diese auch auf Deiner Website berücksichtigen. Einheitlichkeit und Wiedererkennungswert steht hier weiter oben auf der Prioritätenliste. Allerdings kann es sein, dass Deine Markenschrift nicht in jedem Browser richtig angezeigt werden kann. Im Webdesign ist es daher wichtig, alternative Schriftarten für solche Fälle im HTML-Code anzugeben. Damit Du dann die beste Schriftart für Deine Webseiten findest, solltest Du wieder auf die zwei genannten Dimensionen zurückgreifen.</p>
<h2 id="welche_fonts_werden_angezeigt">Technische Vorraussetzungen für die Website-Schriftart</h2>
<p>Du kennst das vielleicht: Schon beim Versenden eines Textdokuments von Windows auf macOS können erste Probleme aufkommen. Formatierungen verschieben sich, Grafiken sind verzerrt und die Schrift sieht anders aus. Dieses kleine Beispiel lässt erahnen, dass das Verwenden von Schriftarten auch im Web kein Kinderspiel ist. Denn so einfach, wie man heutzutage Schriften in einem Textdokument oder sogar in einer Mail wählen und ändern kann, ist es im Webdesign leider nicht.</p>
<p>Die erste Hürde ist es, die Schrift sichtbar zu machen. Hast Du ein CD mit einer festgelegten Schriftart, kann es hier, wie erwähnt, bereits zu technischen Problemen in der Darstellung kommen. Selbiges gilt natürlich auch für alternative Schriftarten. Die zweite Hürde ist, dass die Website inklusive der gewählten Fonts über jeden Webbrowser und jedes Betriebssystem gleich aussieht. Bei den technischen Voraussetzungen gibt es also einiges zu beachten, damit Deine Website-Schrift am Ende auch korrekt und unabhängig von Browser oder Endgerät angezeigt wird. Wir stellen Dir hier zwei Möglichkeiten vor, wie Du die einheitliche Sichtbarkeit Deiner Schriftart gewährleisten kannst.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-34981 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-300x251.png" alt="Website Startseite" width="258" height="216" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-300x251.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-768x644.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-335x281.png 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website.png 940w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" /></p>
<p style="text-align: left;">Du gestaltest gerade Deine Website oder planst einen Relaunch und fragst Dich: <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">Was kommt alles auf eine Website-Startseite?</a> Wie sollte sie 2023 aussehen? In unserem Artikel zur Website-Startseite haben wir die wichtigsten Inhalte für Dich zusammengefasst. Außerdem erhältst Du Tipps, was Du bei der Startseite unbedingt vermeiden solltest. Ebenso erhältst Du Informationen zum Thema SEO und dem generellen Design der Startseite.</p>
<p style="text-align: left;"></div></div></div>
<h3>1. Websichere Schriftarten</h3>
<p>Der traditionelle Weg für eine sichtbare und einheitliche Schrift führt über sogenannte websichere Schriftarten. Auf Computern, Mobiltelefonen, Smart-TVs und Co. sind mehrere Schriftarten vorinstalliert. Verwendet eine Website eine dieser vorinstallierten Schriften, wird diese vom Gerät abgerufen. Problematisch wird es, wenn eine Schriftart verwendet wird, die nicht auf dem Endgerät installiert ist. In diesem Fall greift die Website auf generische Schriftarten zurück. Im Worst Case Szenario führt dies dazu, dass der Text nicht zu entziffern ist. Der Begriff der websicheren Schriftarten führt dementsprechend alle Fonts zusammen, die auf der Mehrheit der Betriebssystemen vorinstalliert sind. Beispielhaft kann man hier Arial (PC) bzw. Helvetica (Mac) oder Times New Roman (PC) bzw. Times (Mac) nennen. Insgesamt ist die Auswahl jedoch stark limitiert.</p>
<h3>2. Webfonts</h3>
<p>Auch Schriftarten, die auf keinem Endgerät vorinstalliert sind, können via Webfonts in das Webdesign integriert werden. Diese Schriftarten sind ebenfalls sicher &#8211; wenn auch nicht „websicher&#8220;. Ein prominentes Beispiel eines Webfont Anbieters ist <a title="Google Fonts" href="https://fonts.google.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Google Fonts</a>. Google Fonts ist anders als viele andere Anbieter Open Source und somit kostenfrei. Die Anwendung bietet eine Auswahl von über 1.000 Schriftarten für den Text einer Website, die als Code Snippets in die Style Sheets (CSS) eingebunden werden können. Will man den Code umgehen, gibt es beispielsweise bei WordPress ein Plug-In, dass direkten Zugriff auf Google Fonts und somit eine einfache Integration in das Webdesign ermöglicht. Anstelle vom Endgerät, wie es bei websicheren Schriftarten der Fall ist, werden die Schriftarten von Google Servern geladen. Ein Vorteil von Google Fonts ist die riesige Auswahl an verschiedenen Schriften, die eine individuelle Gestaltung gut ermöglichen. Negativ hervorzuheben ist jedoch, dass Daten der Website-User an Google übertragen werden. Dabei ist es wichtig, dass dies in der Datenschutzerklärung der Website aufgegriffen wird.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31309 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS.png" alt="" width="237" height="199" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS.png 709w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS-300x252.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS-335x282.png 335w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></p>
<p style="text-align: left;">Die richtige Schrift spielt für Ihren Content – egal, ob auf der Website oder dem eigenen Blog – eine wichtige Rolle. Content Management Systeme haben je nach Anbieter die Möglichkeit, Fonts via Plug-Ins zu integrieren. In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/?utm_source=nl-cm&amp;utm_medium=banner&amp;utm_campaign=cms2020&amp;utm_content=fun" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick CMS Lösungen</a> haben wir für Dich verschiedene Anbieter miteinander verglichen. Den Marktüberblick kannst Du Dir kostenfrei herunterladen.</div></div></div>
<h3>Sicherheitsnetz Fallbacks</h3>
<p>Egal ob websichere Schriftart oder Webfonts – Fallbacks im Stylesheet (CSS) sorgen für extra Sicherheit. Kann auf Font 1 nicht zugegriffen werden, wird Font 2, bzw. der nächstliegend mögliche Font verwendet. Fallbacks minimieren dementsprechend das Risiko eines unlesbaren sowie optisch unansprechenden Textes.</p>
<p>Im folgenden haben wir ein Beispiele eingefügt, wie Du Fallbacks im CSS integrieren kannst:</p>
<ol style="list-style-type: none;">
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;">html <span style="list-style-type: none;">{</span></p>
</li>
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;">    <span style="list-style-type: none;">font-family</span><span style="list-style-type: none;">:</span> Verdana<span style="list-style-type: none;">,</span> Helvetica<span style="list-style-type: none;">,</span> Arial<span style="list-style-type: none;">,</span> <span style="list-style-type: none;">sans-serif</span><span style="list-style-type: none;">;</span></p>
</li>
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;"><span style="list-style-type: none;">}</span></p>
</li>
</ol>
<p><span style="list-style-type: none;">Sollte Font 1, hier Verdana, nicht vorinstalliert sein, wird Font 2, hier Helvetica genutzt. Ist dies nicht möglich wird Font 3, Arial, genutzt. Funktioniert auch Arial nicht, greift die Website gemäß dem Style Sheet auf eine andere serifenlose (sans-serif) Schrift zurück.</span></p>
<h2>Gestalterische Aspekte</h2>
<p>Hat eine Unternehmung keine vorgegebene Schriftarten in ihren Brand Guidelines vermerkt (oder wenn diese nicht dargestellt werden können), sollten neben technischen Aspekten auch gestalterische berücksichtig werden. Eine geschlossene Außenwirkung mit einheitlichem Design strahlt Souveränität sowie Professionalität aus. Wichtig ist, dass die gewählte Schrift der Texte zu dem Image des Unternehmens passt. Dabei ist es durchaus möglich, verschiedene Fonts für verschiedene Texte zu verwenden. Dies kann Aufmerksamkeit generieren und dem Webdesign das gewisse Etwas verleihen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Grenze von drei Schriftarten nicht überschritten wird. Darüber hinaus sollte es für die Verwendung der Schriften eine klare hierarchische Ordnung geben. Beispielsweise könnte den Überschriften und dem Fließtext je eine Schrift zugewiesen werden. Hinsichtlich Größe, Zeilenabstand und Farbe liegt eine gute Lesbarkeit im Fokus. Hier gibt es in Puncto Barrierefreiheit einige Vorgaben, die bis 2025 für Unternehmen verpflichtend werden, aber schon 2023 einige Vorteile mit sich bringen. So wird eine barrierefreie Website in SEO etwas besser gerankt. Mehr über die genauen Vorgaben und die positiven Effekte für SEO erfährst Du in unserer <a title="Barrierefreie Website Checkliste: So erreichen Sie mehr Kunden im Web" href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/" target="_blank" rel="noopener">Checkliste zur Erstellung barrierefreier Websites</a>.</p>
<h3>Serife: Ja oder Nein?</h3>
<p>Bekannte Serifenschriften, auch Antiqua genannt, sind zum Beispiel Times New Roman oder Baskersville. Serifen bezeichnen kurze, dünne Striche am Anfang wie Ende eines Buchstabens. Lange Zeit galten diese Schriften als besonders gut lesbar, unter anderem, da Serifen einem Fließtext mehr Führung geben sollten. Ein Grund, warum Schrift mit Serifen heute in vielen Tageszeitungen und Büchern zu finden ist und mit diesen assoziiert wird. Diese Annahme wurde jedoch vor einigen Jahren von Martin Liebig widerlegt. <a title="Die gefühlte Lesbarkeit" href="https://www.designtagebuch.de/wiki/die-gefuehlte-lesbarkeit/2/" target="_blank" rel="nofollow noopener">In einem Test an der FH Gelsenkirchen mit über 3000 Teilnehmern</a> hat Liebig verschiedene Schriften untersucht. Dabei konnten keine deutliche Unterschiede hinsichtlich der Lesbarkeit von verschiedenen Schriftarten, egal ob mit Serifen oder serifenlose, festgestellt werden. Lediglich bei besonders kleinen Texten, beispielsweise bei Bildunterschriften, haben sich Serifenschriften als weniger gut lesbar herausgestellt. Auch weitere Tests wie der von <a title="Freie Fonts im Qualitätsvergleich" href="https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/12824/1/PeschkeGina_Freie_Fonts_im_Qualit%C3%A4tsvergleich.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gina Peschkes</a> aus dem Jahr 2017 bestätigen Liebigs Ergebnisse. Grundsätzlich kann man sagen, dass Grotesk-Schriften, also serifenlose Schriften wie Arial, moderner und alltäglicher wirken. Serifenschriften wirken aufgrund ihrer hohen Frequenz im Print meist erwachsender und seriöser.</p>
<h2>Lesbarkeit als oberste Priorität</h2>
<p>Hat man sich für eine technische Variante entschieden, sollte der Fokus hinsichtlich der Gestaltung voll und ganz auf der Lesbarkeit liegen. Wählt man zwischen Times, Georgia, Arial, Trebuchet und Verdana, alles websichere Schriften, die laut Liebigs Studie ähnlich gut lesbar sind, kann die Wahl der Schrift dem Stil der Website anpasst werden. Entscheidet man sich für eine andere Schrift, ist es wichtig, diese zunächst auf ihre Lesbarkeit hin zu untersuchen. Wenn dies garantiert ist steht dem Font nichts mehr im Wege.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/die-richtige-schrift-fuer-deine-website/">Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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		<title>Barrierefreie Website: Neue Studie bewertet die Barrierefreiheit von Websites</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 09:28:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie barrierefrei sind eigentlich heutige Websites? Mit dieser Frage hat sich Lenstore beschäftigt und mehr als 100 der weltweit größten Online-Plattformen in einer neuen Studie analysiert. Die Studie enthält dabei einen Index, um die Barrierefreiheit von Websites zu bewerten. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und zeigen, welche Sites zur Kategorie barrierefreie Website gehören. Das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/barrierefreie-website-studie-lenstore-index-ergebnisse/">Barrierefreie Website: Neue Studie bewertet die Barrierefreiheit von Websites</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie barrierefrei sind eigentlich heutige Websites? Mit dieser Frage hat sich </strong><a href="https://www.lenstore.de/augenpflege/bericht-zur-barrierefreiheit-von-internetseiten/" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Lenstore</strong></a><strong> beschäftigt und mehr als 100 der weltweit größten Online-Plattformen in einer neuen Studie analysiert. Die Studie enthält dabei einen Index, um die Barrierefreiheit von Websites zu bewerten. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und zeigen, welche Sites zur Kategorie barrierefreie Website gehören.</strong></p>
<p>Das Internet bietet für alle Menschen zugängliche Inhalte – oder etwa nicht? Selbst heute noch gibt es Websites, deren Informationen, Inhalte und Produkte nicht für jeden Nutzer:innen gleich leicht zugänglich sind. Beeinträchtigte Nutzer:innen brauchen Sites, die sie dabei unterstützen, die den Inhalt ohne Hindernisse zu konsumieren. Gerade Sehbehinderungen gehören dabei zu den größten Beeinträchtigungen. Ein barrierefreies Internet fußt daher beispielsweise auf Inhalte, die nicht nur gelesen werden können, sondern auch über Sprachausgabe nutzbar sind. Worauf Sie bei der Barrierefreiheit Ihrer Website achten sollten, erfahren Sie in unserer <a href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/" target="_blank" rel="noopener">Checkliste zur barrierefreien Website</a>.</p>

<p>Das Thema Barrierefreiheit wird in Zukunft eine wesentlich größere Rolle spielen. Grund ist etwa die ab 2025 geltende Pflicht zur Barrierefreien Website in Deutschland, die aus dem Gesetzentwurf zur Umsetzung des European Accessibility Act (EAA) hervorgeht. Doch wie gut sind Websites heute bereits barrierefrei? In einer aktuellen Studie von Lenstore werden mehr als 100 der weltweit größten Online-Plattformen begutachtet und anhand eines Index für die Barrierefreiheit bewertet.</p>
<h2>Der Barrierefreiheit-Index</h2>
<p>Der Index von Lenstore beinhaltet verschiedene Kriterien wie Kontrast, Ankertexte, leere Überschriften und Text. Das sind einige Faktoren, die den Zugang einer SIte gerade für sehbeeinträchtigte Nutzer:innen einschränken können. Weitere Kriterien sind etwa auch ALT-Texte für Bilder und Videos, die vorgelesen werden können. Lenstore bewertet die begutachteten Websites auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1 die geringste Barrierefreiheit darstellt und 10 die höchstmögliche Ausprägung.</p>
<h2>Das sind die besten barrierefreien Websites weltweit</h2>
<p>Weltweit führt PayPal die Umsetzung einer barrierefreien Website an. Das Unternehmen erreichte mit seiner Site einen Index-Wert von 9,9 Punkten. Ebenfalls mit 9,9 Punkten auf den Plätzen 2 bis 3 befinden sich die Gesundheits-Website alodokter.com und die Banking-Website spectrum.net. Probleme bei den bestplatzierten Websites fanden sich am häufigsten beim Kontrast, leeren ALT-Texten und anderen Text-bezogenen Inhalten wie etwa internen Links. Auffällig war auch: Die besten barrierefreien Sites stammen großenteils aus dem Banking- und Gesundheitsbereich. Lediglich zwei Websites (messenger.com und dicord.com) gehörten dem Social Media-Segment an.</p>
<h2>Das sind die schlechtesten barrierefreien Websites weltweit</h2>
<p>Den niedrigsten Score erhielt die Nachrichten-Seite dailymail.com.uk mit einer Gesamtpunktzahl von nur 5,39. Aber auch das soziale Netzwerk reddit.com liegt auf den hinteren Plätzen mit 8,9 Punkten. Zweit- und drittschlechteste Website laut Lenstore sind syosetu.com (6,3 Punkte) aus der Kunst- und Unterhaltungsbranche sowie das Social Network line.me (7,26 Punkte). Die Barrierefreiheit bei diesen und weiteren Websites scheitert vor allem am Kriterium Kontrast. Aber auch leere Überschriften, ein fehlender ALT-Text oder Null ALT-Text sind erheblich ausbaubedürftig.</p>
<h2>Close Up Deutschland: Google führend, Nachrichten-Seiten mit Verbesserungsbedarf</h2>
<p>Für Deutsche Seiten zeigt sich: Vor allem Google und Online-Shopping-Plattformen sind Top-Player beim Thema barrierefreie Website. Die Website von Google weist einen Index-Wert von 9,63 auf. Auf Platz 2 liegt gls-pakete.de mit 8,64 Punkten und auf Platz 3 Die E-Commerce-Plattform ebay.de (8,42 Punkte). Herausforderungen für eine barrierefreie Website zeigen sich auch bei den gut ausgebauten Websites beim Kontrast und ALT-Texten. Zu den schlechtesten Sites in puncto Barrierefreiheit gehören in Deutschland Nachrichtenseiten wie n-tv.de oder t-online.de und focus.de. N-TV erreichte beispielsweise nur einen Score von 5,25.</p>
<h2>Fazit: Barrierefreie Website noch ausbaufähig</h2>
<p>Lenstore hat seinen Index für weitere Website-Kategorien wie Social Media Plattformen, Sites aus der Gesundheitsbranche, reine Nachrichten-Seiten, etc. ermittelt. Über alle Sites hinweg zeigt sich aber: Die größten Probleme für sehbehinderte Menschen befinden sich beim Kontrast und bei fehlenden oder fehlerhaften ALT-Texten, die Inhalt wie Bilder und Videos besser zugänglich machen. Der Ausbau für ein barrierefreies Internet und leichte Zugänge zu verschiedenen Inhalten muss somit noch weiter forciert werden.</p>
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