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	<title>KI Shopping - contentmanager.de</title>
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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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		<title>JTL-CEO Sebastian Evers über die Zukunft des E-Commerce</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 10:53:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Steigender Kostendruck, immer mehr Vertriebskanäle und KI-Agenten, die künftig eigenständig einkaufen: Der E-Commerce steht vor großen Veränderungen. Doch welche Entwicklungen sind für Händler:innen wirklich relevant? Auf der JTL Connect 2026 haben wir mit Sebastian Evers, CEO des E-Commerce-Software Unternehmens JTL, über die Zukunft des E-Commerce gesprochen. Im Interview erklärt er, wo Automatisierung heute schon sinnvoll ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/jtl-ceo-sebastian-evers-ueber-die-zukunft-des-e-commerce/">JTL-CEO Sebastian Evers über die Zukunft des E-Commerce</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Steigender Kostendruck, immer mehr Vertriebskanäle und KI-Agenten, die künftig eigenständig einkaufen: Der E-Commerce steht vor großen Veränderungen. Doch welche Entwicklungen sind für Händler:innen wirklich relevant? Auf der</b><a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-commerce/jtl-connect-2026-ki-und-agentic-commerce-im-fokus/"> <b>JTL Connect 2026</b></a><b> haben wir mit Sebastian Evers, CEO des E-Commerce-Software Unternehmens JTL, über die Zukunft des E-Commerce gesprochen. Im Interview erklärt er, wo Automatisierung heute schon sinnvoll ist, warum mehr Marktplätze nicht automatisch mehr Erfolg bedeuten und weshalb die eigene Marke auch im Zeitalter von KI-Agenten entscheidend bleibt.</b></p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Unser Interviewpartner Sebastian Evers</span></h4><div class="vw-infobox-content"><span id="isc_attachment_40752" class="isc-source aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-40752 with-source size-presso_thumbnail_large" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/10/JTL-PaCon-2026-1716-700x394.jpg" alt="Zukunft des E-Commerce" width="700" height="394" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/10/JTL-PaCon-2026-1716-700x394.jpg 700w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/10/JTL-PaCon-2026-1716-150x83.jpg 150w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/10/JTL-PaCon-2026-1716-1080x608.jpg 1080w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/10/JTL-PaCon-2026-1716-1920x1080.jpg 1920w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><span class="isc-source-text">Quelle: JTL</span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sebastian Evers ist seit 2024 CEO von JTL. Der erfahrene Manager verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Unternehmensführung, Vertrieb, Marketing und strategische Unternehmensentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen insbesondere im B2B-SaaS-Umfeld, der Skalierung wachstumsorientierter Unternehmen sowie der Begleitung von M&amp;A-Prozessen und Unternehmensintegrationen. Darüber hinaus bringt er fundierte Branchenkenntnisse aus Handel, Logistik, Industrie und weiteren Wirtschaftszweigen mit. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung leistungsstarker Führungsteams und der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen.</span></p>
<p></div></div></div>
<h2>Automatisierung und KI: Was Händler:innen aktuell beschäftigt</h2>
<p>Der deutsche E-Commerce befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Während die Kosten steigen, wächst gleichzeitig der Druck, Prozesse effizienter zu gestalten. Für viele Händler:innen wird Automatisierung deshalb zunehmend zum zentralen Thema.</p>
<h3><strong>contentmanager.de: Welche Entwicklungen im E-Commerce beschäftigen Händler:innen gerade besonders? </strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">„Ganz oben auf der Agenda steht das Thema </span><a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/prozessmanagement-grundlage-fuer-automatisierung-und-moderne-zielsysteme/"><span style="font-weight: 400;">Automatisierung</span></a><span style="font-weight: 400;">. Der Kostendruck ist hoch, deshalb wollen sie alles automatisieren, was sich automatisieren lässt. Viele setzen dafür heute schon KI-Lösungen ein. Die zweite Entwicklung ist die wachsende Kanalkomplexität und die Frage, wie man sie beherrscht. In unseren Daten sehen wir klar: Der Trend geht zu immer mehr Marktplätzen und damit zu immer mehr Kanälen”, berichtet Sebastian Evers im Gespräch auf der JTL Connect.</span></p>
<p>Hinzu kommt das Thema <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-commerce/whitepaper-agentic-commerce/" target="_blank" rel="noopener">Agentic Commerce</a>, also der Einsatz von KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben übernehmen und perspektivisch sogar Kaufprozesse durchführen können.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Allerdings klafft eine deutliche Lücke zwischen den USA und dem, was in Europa regulatorisch überhaupt möglich ist. Aus meiner Sicht findet agentische KI deshalb in Europa im Moment vor allem auf der Händlerseite statt, nämlich in den eigenen Prozessen.“</span></p>
<h2>KI im E-Commerce: Wo Automatisierung wirklich sinnvoll ist</h2>
<p>Um herauszufinden, welche Einsatzmöglichkeiten für Händler:innen besonders relevant sind, hat JTL in diesem Jahr Interviews mit 50 Handelsunternehmen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Probleme sich durch KI lösen lassen, für die bislang keine zufriedenstellenden Lösungen existierten.</p>
<h3><strong>contentmanager.de: </strong><strong>Welche Prozesse können auch kleinere Händler automatisieren? </strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">„Wir wollten vermeiden, dass wir AI-Washing betreiben. Einfach ein Chat-Interface in unser ERP zu bauen und das dann KI zu nennen, wäre zu kurz gesprungen“, erklärt Evers und führt fort: „Aus den Interviews mit Händlern haben wir mehrere Reibungspunkte identifiziert. Einer lag, wie wir vermutet hatten, ganz klar im </span><a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/6-gruende-fuer-den-einsatz-von-chatbots-im-kundenservice/"><span style="font-weight: 400;">Customer Service</span></a><span style="font-weight: 400;">. Wenn wir KI-Agenten die Daten aus dem ERP, historische Kundentickets und das Produktwissen zur Verfügung stellen, lassen sich bestimmte typische Fragen im E-Commerce sehr gut automatisiert beantworten: Wo ist meine Bestellung gerade? Was muss ich tun, um eine Retoure zurückzuschicken?”</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Auf der JTL Connect stellte das Unternehmen deshalb seinen neuen Customer Service Agent vor. Dieser soll wiederkehrende Serviceanfragen beantworten und damit die Mitarbeitenden entlasten. Die Lösung befindet sich zunächst in einer geschlossenen Beta-Phase.</span></p>
<p>Ein weiteres Einsatzgebiet sieht Evers bei der Erstellung von Produktlistings:</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Wer seine Artikel mit Attributen, Merkmalen und Variationen in einem ERP-System wie dem von JTL angelegt hat, muss sie für jeden Marktplatz einzeln zuordnen und teilweise zusätzlich anreichern. Je komplexer die Marktplatzlandschaft wird, desto mehr Aufwand entsteht hier. Genau da wollen wir entlasten.”</span></p>
<h3><strong>contentmanager.de: </strong><strong>Und an welcher Stelle braucht es dann doch noch die menschliche Arbeit?</strong></h3>
<p>Die menschliche Arbeit entwickelt sich Sebastian Evers zufolge weg von Routine- und Analyseaufgaben:</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Ich glaube, dass sich die menschliche Leistung immer mehr in Richtung Kreativität verlagert. Da geht es zum Beispiel darum, Kundenbedürfnisse zu analysieren. Etwa Rezensionen zu lesen, daraus Bedürfnisse abzuleiten und neue Produkte zu positionieren. Das kann KI zu Teilen zwar auch schon, aber hier ist oft noch Kreativarbeit gefragt.“</span></p>
<h2>Mehr Marktplätze bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben der Automatisierung gehört die steigende Zahl an Vertriebskanälen zu den größten Herausforderungen im Online-Handel. Marktplätze bieten zusätzliche Reichweite, erhöhen allerdings auch den organisatorischen Aufwand. Für Evers ist deshalb eine klare Positionierung entscheidend:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Einfach nur mehr Marktplätze zu bespielen, ist nicht die Lösung. Am Anfang steht immer die Positionierung: Wo finde ich das Kundensegment, das ich adressieren möchte? Wenn dieses Segment auf mehreren Marktplätzen unterwegs ist, ist es sinnvoll, dort präsent zu sein. Wenn meine Zielgruppe aber eigentlich nur auf einem Marktplatz aktiv ist, muss ich nicht künstlich auf weitere gehen“, erläutert er.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Händler:innen sollten sich deshalb genau überlegen, auf welchen Plattformen ihre Zielgruppen tatsächlich aktiv sind. Wer zusätzliche Kanäle erschließt, ohne dort relevante Kund:innen zu erreichen, erhöht vor allem die eigene Komplexität.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine besondere Bedeutung misst Evers dabei der eigenen Marke bei. Denn während Produkte auf Marktplätzen häufig unmittelbar miteinander verglichen werden, können Händler:innen über Markenaufbau und Kundenbindung langfristige Beziehungen entwickeln:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die eigene Marke und die Fähigkeit, eine eigene Story erzählen zu können, weiterhin ein entscheidendes Differenzierungskriterium bleiben. Menschen mögen Geschichten, sie mögen Marken, und daran wird sich nichts ändern.“</span></p>
<h2>Agentic Commerce: Wenn KI-Agenten für uns einkaufen</h2>
<p>Doch wie verändert sich die Zukunft des E-Commerce, wenn künftig KI-Agenten Produkte suchen, vergleichen und möglicherweise sogar bestellen?</p>
<p>Evers geht davon aus, dass diese Entwicklung stark von der jeweiligen Produktkategorie abhängen wird. Bei funktionalen, wenig emotionalen Produkten – wie etwa Kabelbindern – könne der Einkauf zunehmend automatisiert erfolgen.</p>
<p>Anders sieht es bei Produkten aus, bei denen Marken, persönliche Vorlieben und das Einkaufserlebnis eine größere Rolle spielen. Wer beispielsweise neue Sneaker sucht, möchte möglicherweise verschiedene Modelle entdecken, Inspiration sammeln oder bewusst bei einer bestimmten Marke einkaufen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Ich glaube nicht, dass jedes Kauferlebnis jetzt ein rein transaktionales wird, das von Agenten ausgeführt wird“, erklärt Evers und ergänzt: „Bei diesem Thema werden sich wahrscheinlich auch B2B und B2C stark unterscheiden: Bei Beschaffungsprozessen für Verbrauchsmaterial im Unternehmen, etwa wenn unsere Süßigkeiten-Schublade wieder aufgefüllt werden muss, kann ich mir absolut vorstellen, dass Agenten künftig direkt beim Großhandel bestellen. Auch das ist ein unemotionaler Prozess.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit entstehen auch neue Anforderungen an</span><a href="https://www.contentmanager.de/redaktion-recht/whitepaper-barrierefreie-online-shops/"> <span style="font-weight: 400;">Online-Shops</span></a><span style="font-weight: 400;">. Händler:innen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte für KI-Systeme auffindbar und ihre Shops technisch zugänglich sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Evers verweist in diesem Zusammenhang auf Entwicklungen wie ACP, UCP und WebMCP. Solche technischen Ansätze sollen die Kommunikation zwischen KI-Agenten und Handelssystemen erleichtern. Perspektivisch können Shop-Betreiber:innen damit festlegen, welche Aktionen ein KI-Agent durchführen darf, etwa Produkte suchen oder Bestellungen vorbereiten. Strukturierte Produktdaten, aktuelle Bestände und technisch gut angebundene Systeme könnten daher für Händler:innen künftig noch wichtiger werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Whitepaper: Agentic Commerce – Wie KI-Agenten den Online-Handel verändern</span></h4><div class="vw-infobox-content">Was passiert, wenn KI-Agenten eigenständig Produkte vergleichen, Kaufentscheidungen treffen und Bestellungen auslösen? Unser Whitepaper </span><b>„Agentic Commerce – Wie autonome KI-Agenten die Customer Journey neu definieren“</b><span style="font-weight: 400;"> zeigt, wie sich das Einkaufsverhalten verändert und welche Herausforderungen dadurch für Online-Händler entstehen. Erfahre, warum strukturierte Produktdaten, intelligente Schnittstellen und eine KI-fähige IT-Architektur immer wichtiger werden und wie Du Deinen Online-Shop auf die Zukunft des E-Commerce vorbereitest.</span></p>
<p><a href="https://www.contentmanager.de/kuenstliche-intelligenz/whitepaper-agentic-commerce/"><b>Jetzt Whitepaper Agentic Commerce herunterladen</b></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> <a href="http://https://www.contentmanager.de/kuenstliche-intelligenz/whitepaper-agentic-commerce/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-39829 size-presso_thumbnail_large" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-700x394.jpg" alt="Agentic commerce" width="700" height="394" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-700x394.jpg 700w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-300x169.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-1200x675.jpg 1200w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-768x432.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-1536x864.jpg 1536w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-150x83.jpg 150w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-335x188.jpg 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1-1080x608.jpg 1080w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2026/03/Agentic-Commerce-1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></div></div></div></span></p>
<h2>Wenn zu viel Technologie zum Problem wird</h2>
<p>Bei aller Begeisterung für Automatisierung warnt Evers allerdings auch vor einer zunehmenden Technologiekomplexität.</p>
<h3><strong>contentmanager.de: </strong><strong>Siehst du denn auch, dass manche Händler:innen vielleicht zu viel Technologie einsetzen und dass Automatisierung auch Probleme schaffen kann? </strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade kleinere Handelsunternehmen betreiben häufig mehrere miteinander verbundene Systeme, verfügen aber nur über begrenzte IT-Ressourcen. Updates, Schnittstellenprobleme oder technische Ausfälle können dann schnell das operative Geschäft beeinträchtigen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Technologische Komplexität kann auf jeden Fall ein Blocker fürs Geschäft sein“, sagt Evers. „Ich glaube, das Problem ist, wenn eine kleine Organisation zu viele IT-Systeme selber managen muss. Nehmen wir ein ERP-Update: Normalerweise hat man dafür eine mindestens zweistufige, besser dreistufige Testumgebung, in der man alles ausprobiert, bevor man das Update überhaupt einspielt. Solche Multi-Stage-Setups haben kleine Unternehmen häufig nicht. Sie machen Updates am offenen Herzen. Und wenn dann etwas nicht funktioniert, steht das operative Geschäft still und es geht keine Ware mehr raus.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">JTL verfolgt deshalb nach eigenen Angaben das Ziel, Händler:innen mit einem cloudbasierten ERP-System stärker von technischen Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Updates, Infrastruktur und bestimmte Sicherheitsaufgaben sollen dadurch zentral bereitgestellt werden.</span></p>
<p>Neue Technologien sollten immer danach bewertet werden, welchen konkreten Nutzen sie bringen und welchen zusätzlichen Verwaltungsaufwand sie verursachen.</p>
<h2>Die Zukunft des E-Commerce: KI-Agenten, Robotik und menschliche Kreativität</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir haben gefragt, wie der Online-Handel in fünf Jahren aussehen wird. Evers erwartet, dass persönliche KI-Assistenten eine deutlich größere Rolle spielen werden. Verbraucher:innen könnten künftig im Alltag über Smartphones, Smartwatches oder neue Geräte Einkäufe beauftragen, ohne dafür einen klassischen Online-Shop besuchen zu müssen.</span></p>
<p>Auch auf Händlerseite rechnet er mit tiefgreifenden Veränderungen. Unternehmen werden zunehmend entscheiden müssen, welche Aufgaben KI-Agenten übernehmen können und an welchen Stellen Menschen gebraucht werden:</p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Es wird viel darum gehen, wie ich mit Agenten automatisiere und wie ich meine Organisation in dieser agentischen Welt aufstelle.“</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zusätzlich sieht Evers großes Veränderungspotenzial in der Lagerlogistik. Fortschritte in der Robotik könnten zahlreiche Abläufe im Warehouse verändern und die Automatisierung des Handels weiter vorantreiben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Trotzdem rechnet er mit einer schrittweisen Entwicklung. Wie schnell sich KI-Agenten durchsetzen, wird von der Technologie, den jeweiligen Produkten und der Akzeptanz der Kund:innen abhängen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Werden alle Menschen in Deutschland ihren gesamten Online-Einkauf über einen persönlichen Agenten abwickeln? Das glaube ich nicht. Für bestimmte Produkte und bestimmte Zielgruppen wird das passieren“, erklärt er.</span></p>
<p>Andere Verbraucher:innen werden seiner Ansicht nach weiterhin bewusst bei vertrauten Shops einkaufen.</p>
<h2>Fazit: Die Zukunft des E-Commerce braucht eine klare Strategie</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Gespräch mit Sebastian Evers zeigt, dass sich der E-Commerce in den kommenden Jahren auf mehreren Ebenen verändern dürfte. KI-Agenten können Händler:innen bei wiederkehrenden Aufgaben entlasten, neue Vertriebswege eröffnen und langfristig sogar eigenständig Beschaffungsprozesse übernehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für kleine und mittelständische Händler:innen kommt es dabei vor allem auf die richtigen Prioritäten an. Welche Prozesse verursachen heute besonders hohe Kosten? Welche Vertriebskanäle erreichen tatsächlich die eigene Zielgruppe? Und wo kann Automatisierung helfen, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen?</span></p>
<p>Gleichzeitig bleiben Markenaufbau, Kundenbindung und Kreativität wichtige Erfolgsfaktoren. Denn auch wenn künftig mehr Kaufentscheidungen von KI-Agenten vorbereitet werden, dürfte der persönliche Bezug zu einem Unternehmen für viele Kund:innen weiterhin eine Rolle spielen.</p>
<div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/jtl-ceo-sebastian-evers-ueber-die-zukunft-des-e-commerce/">JTL-CEO Sebastian Evers über die Zukunft des E-Commerce</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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