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	<title>nachteile - contentmanager.de</title>
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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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		<title>Was ist Google Analytics? – Funktionen, Vor- und Nachteile, Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 08:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Google Analytics ist, gemessen an Marktanteilen, die populärste Web Analytics Software weltweit. Sie hilft Marketing-Teams, das User-Verhalten auf Website, Blog und im Online-Shop besser zu verstehen und die verschiedenen Kanäle zu optimieren. Doch was ist Google Analytics genau? Wie funktioniert das Tool und wie kannst Du Google Analytics implementieren? In diesem Beitrag haben wir Wissenswertes ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/was-ist-google-analytics-funktionen-vorteile-nachteile-grenzen/">Was ist Google Analytics? – Funktionen, Vor- und Nachteile, Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google Analytics ist, gemessen an Marktanteilen, die populärste Web Analytics Software weltweit. Sie hilft Marketing-Teams, das User-Verhalten auf Website, Blog und im Online-Shop besser zu verstehen und die verschiedenen Kanäle zu optimieren. Doch was ist Google Analytics genau? Wie funktioniert das Tool und wie kannst Du Google Analytics implementieren? In diesem Beitrag haben wir Wissenswertes zu Google Analytics zusammengefasst und uns nicht nur mit Funktionen und Vorteilen, sondern auch mit Schwächen des Tools auseinandergesetzt.</strong></p>
<p>Wer für sein Unternehmen gerade auf der Suche nach einer geeigneten Web Analytics Software ist, stößt rasch auf Google Analytics. Das kostenlose Web Analytics Tool vom Suchmaschinenkonzern bietet Unternehmen bereits viele Funktionen, um die eigene Website und das User-Verhalten dort zu analysieren. Und darauf aufbauend die <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/studien-und-prognosen/customer-experience-im-e-commerce/" target="_blank" rel="noopener">Customer Experience</a> zu optimieren. Doch nicht jeder Marketeer kennt sich mit Google Analytics bereits detailliert aus und kennt die Vorteile, aber auch Grenzen des Web Analytics Tools. Also: Was ist Google Analytics eigentlich genau? Wie können Marketing-Teams Google Analytics implementieren und nutzen? Und welche Grenzen ergeben sich beim Einsatz von Google Analytics? Diese und weitere Fragen klären wir im Folgenden.</p>

<h2>Was ist Google Analytics?</h2>
<p>Google Analytics ist ein internetbasiertes Tool für Web-Analysen, das Google in der Standard-Version kostenfrei Marketern und Website-Betreiber:innen zur Verfügung stellt. Die Tracking-Software analysiert die Performance Deiner Website sowie das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Zudem ist Google Analytics ein wesentliches Instrument für die <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/9tipps-suchmaschinenmarketing/" target="_blank" rel="noopener">Suchmaschinenoptimierung</a> (SEO). Als Webanalyse Tool funktioniert und arbeitet Google Analytics auf Basis unterschiedlicher KPIs und stellt zentrale Daten, Zahlen und Statistiken rund um Deine Website zur Verfügung. Wesentliche Informationen zu Deiner Website und dem Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer erhältst Du auf einen Blick. Welche Analysen möglich sind, erklären wir Dir weiter unten im Beitrag genauer.</p>
<p>Google Analytics ist bisher das meist genutzte Tool für Webanalysen weltweit. Zurecht? Wir zeigen Dir, welche Daten Du mit Google Analytics generieren kannst und welche Analysen möglich sind.</p>
<p>Doch zuerst: Wie wird Google Analytics implementiert? Bevor die Lösung Tracking und Analysen vornehmen kann, muss Google Analytics erst einmal mit Deiner Website verbunden werden.</p>
<h3>Was ist GA4?</h3>
<p><a href="https://support.google.com/analytics/answer/10089681?hl=de" target="_blank" rel="nofollow noopener">Google Analytics 4</a> ist die aktuelle Standardversion von <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Google Analytics</span></span> und ersetzt das frühere Universal Analytics vollständig. GA4 wurde von Grund auf neu konzipiert, um Nutzerverhalten geräte- und plattformübergreifend besser analysieren zu können. Statt getrennte Daten für Website und App zu betrachten, führt GA4 Web- und App-Daten in einer gemeinsamen Property zusammen und ermöglicht so eine ganzheitliche Sicht auf die Customer Journey.</p>
<p data-start="691" data-end="1118">Im Zentrum von GA4 steht ein ereignisbasiertes Datenmodell. Anders als bei Universal Analytics werden Interaktionen nicht mehr primär als Sessions erfasst, sondern als einzelne Events – etwa Seitenaufrufe, Scrolls, Klicks oder Downloads. Dadurch lassen sich Nutzeraktionen deutlich flexibler messen und auswerten. Viele dieser Events werden bereits automatisch erfasst, ohne dass zusätzliche Konfigurationen notwendig sind.</p>
<p data-start="1120" data-end="1548">Ein weiterer Schwerpunkt von GA4 liegt auf der Cross-Plattform-Analyse. Marketing-Teams können nachvollziehen, wie Nutzerinnen und Nutzer zwischen Geräten, Kanälen und Touchpoints wechseln, und erhalten so belastbarere Erkenntnisse über Nutzungsmuster, Interaktionen und Conversions. Ergänzt wird dies durch stärkere Modellierungen und Prognosen, die auch bei eingeschränkter Datenbasis aussagekräftige Analysen ermöglichen.</p>
<h2>Die Implementierung von Google Analytics</h2>
<p>Möchtest Du Google Analytics für Deine Webanalysen nutzen, gibt es mehr als eine Möglichkeit, das Tool einzubinden, nachdem Du Dich bei <a href="https://analytics.google.com/analytics/web/provision/#/provision" target="_blank" rel="nofollow noopener">Google Analytics registriert</a> hast. Die Einrichtung kann:</p>
<ul>
<li>über den <strong>Tag Manager</strong></li>
<li>durch <strong>direkte Einbindung in der Website</strong> oder</li>
<li>über <strong>Content Management Systeme (CMS)</strong> erfolgen</li>
</ul>
<p>Die <strong>Einrichtung über den Tag Manager</strong> ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Du dafür auch den Google Tag Manager nutzt. Alternativ sind vergleichbare Tag Manager Systeme möglich. Bei dieser Form der Implementierung wird ein Tracking-Code in Deine Website eingebunden – in der Regel im Rahmen der Implementierung des Tag-Manager-Containers. Einen Nachteil hat die Einrichtung über den Tag Manager allerdings: Je nach Anwendungen brauchst Du hohe IT-Kenntnisse. Das gilt vor allem dann, wenn Du bestimmte Ergebnisse tracken willst und dazu verschiedene Variablen definiert werden müssen. Die Unterstützung eines Webmasters ist bei der Einrichtung über den Tag Manager daher sinnvoll.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist die <strong>Einbindung von Google Analytics direkt in der Website</strong>. Auch hier solltest Du auf Webmaster vertrauen. Sie binden Google Analytics mit einem Tracking-Code durch Einfügen eines JavaScript-Snippets im Head-Bereich des Website-Quellcodes ein. <strong>Wichtig dabei:</strong> Die Anonymisierung der IP der Besucherinnen und Besucher muss manuell durch Abänderung des Codes erfolgen, damit das Tracking DSGVO-konform bleibt.</p>
<p>Als dritte Option steht Dir die <strong>Einrichtung von Google Analytics über ein Content Management System</strong> zur Verfügung. Mittlerweile beinhalten die meisten CMS Plug-ins bzw. Erweiterungen, über die sich Google Analytics einfach und schnell einbinden lässt. Auch bei dieser Einrichtung wird der Tracking-Code im Head-Bereich des Website-Quellcodes platziert, um sicherzustellen, dass dieser auch auf jeder Unterseite Deiner Website eingebunden ist. Eine Übersicht aus 24 Enterprise Content Manager Systemen bieten wir Dir mit unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick</a> kostenlos zum Download an. Hier findest Du auch Informationen dazu, ob Google Analytics bereits in die Lösung integriert ist.</p>
<h2>Diese Funktionen bietet Google für Web Analytics</h2>
<p>Google Analytics verwendet in erster Linie JavaScript, um Informationen zu lesen und auszuwerten. Dazu zählen Informationen wie die HTTP Request (die Anfrage eines HTTP-Clients an den HTTP-Server bei einer Sucheingabe der Userin oder des Users), First Party-Cookies und Browser-Konfigurationen. Mittels JavaScript erfasst Google Analytics so jede Nutzerin und jeden Nutzer, der auf Deine Website kommt, sofern die/der User:in das Tracking durch Google Analytics in den Einstellungen nicht blockiert.</p>
<p>Mit den generierten Daten kannst Du Website Statistiken abrufen. Um mehr Daten zu erhalten, kannst Du dazu auch Google Analytics mit der Google Search Console verknüpfen. Darüber hinaus steht Dir optional die Verknüpfung mit <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/google-ads-erstellen-mit-ki-app-google-gemini/" target="_blank" rel="noopener">Google Ads</a> zur Verfügung, mit der sich Marketing-Kampagnen tracken lassen. Je nach Umfang der Vernetzung mit diesen zusätzlichen Google Tools erhältst Du weitreichende Datengrundlagen für verschiedene Analysen. Welche mit Google Analytics möglich sind? Hier ist eine Übersicht:</p>
<p><strong>1. Zielgruppen-Analysen und -Reports</strong></p>
<p>Mit der <a href="https://www.contentmanager.de/marketing/so-gelingt-die-zielgruppenanalyse/" target="_blank" rel="noopener">Zielgruppen</a>-Analyse erhältst Du Informationen zur Anzahl neuer Nutzerinnen und Nutzer. Hinzu kommen Daten zur Gesamtzahl der Browser-Sessions auf Deiner Website in einem von Dir definierten Zeitraum sowie zur Bounce Rate. Genauso werden Daten zur durchschnittlichen Verweildauer Deiner User:innen erfasst und die durchschnittliche Anzahl an Seiten, die Nutzerinnen und Nutzer pro Session aufrufen.</p>
<p>Bei der Zielgruppen-Analyse und für die jeweiligen Reports stehen Dir verschiedene Filter-Möglichkeiten zur Verfügung. So etwa das Filtern nach Betriebssystem, Gerätetyp oder Browser. Anhand der Filter kannst Du zum Beispiel identifizieren, ob Du Traffic über Deine mobile Website-Version generierst und wo ggf. noch Optimierungsbedarf für mobile Endgeräte besteht. Genauso kannst Du Filter-Kriterien wie Alter, Geschlecht, Standort oder Sprache der User:innen auswählen und zum Beispiel Optimierungspotenziale für Deinen Content in Bezug auf bestimmte Regionen aufdecken.</p>
<p><strong>2. Akquisitionsberichte</strong></p>
<p>Über Akquisitions-Analysen und zugehörige Berichte untersuchst Du die Performance Deiner <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/richtig-google-ads-nutzen-dein-weg-zur-google-anzeige/" target="_blank" rel="noopener">bezahlten Suchmaschinenwerbung</a> im Vergleich zu organischen Suchergebnissen. Filterst Du hier beispielsweise die Daten nach organischen Zugriffen oder dem User-Verhalten in puncto Paid Ads, kannst Du den Erfolg von speziellen Ad-Kampagnen in Relation zu organischem Traffic durch Deine <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/content-marketing/mehr-varianz-im-redaktionsplan-mit-6-content-kalender-strategien/" target="_blank" rel="noopener">Content-Strategie</a> (aber auch Traffic über Social Media) setzen.</p>
<p><strong>3. Berichte zum Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer</strong></p>
<p>Mit einem Verhaltensbericht erfährst Du, über welche Sites Deine Nutzerinnen und Nutzer auf Deiner <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> ein- oder aussteigen. Welche Unterseiten werden zum Beispiel besonders häufig aufgerufen? Von welchen Seiten springen User:innen schnell wieder ab? Und über welche Suchbegriffe gelangen Nutzerinnen und Nutzer auf diverse Unterseiten (welche Begriffe geben sie in der internen Suche ein)? Solche Informationen helfen Dir dabei, die User Experience (UX) auf Deiner Website zu optimieren – etwa, indem Du die Navigation veränderst.</p>
<p><strong>4. Conversions-Report</strong></p>
<p>Einer der wichtigsten Reports im Marketing ist der Conversions-Report. Google Analytics unterstützt Dich dabei, Deine Ziele mit den tatsächlich durchgeführten Aktionen von Nutzerinnen und Nutzern zu vergleichen. Definierst Du zum Beispiel den Download eines Whitepapers als Ziel, zeigt Dir der Conversions-Report in Google Analytics, wie viele User:innen diese Ziel-Aktion tatsächlich durchgeführt haben. Gleiches gilt etwa auch für <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-mail-marketing-wissen/newsletter-kpis-uebersicht-newsletter-kennzahlen/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a>-Anmeldungen oder den Abschluss eines Kaufprozesses. Mithilfe des Conversions-Reports kannst Du mit Deinem Marketing-Team effektive Remarketing-Konzepte entwickeln, um die Conversion Rate auf Dauer zu erhöhen.</p>
<h2>Anwendungsbereiche</h2>
<p>Die Funktionen der kostenlosen Standardversion sind bereits weitreichend und eignen sich für verschiedene Anwendungsbereiche. Darunter fallen:</p>
<ul>
<li>die Optimierung von Website, Online-Shop oder Blog</li>
<li>die Evaluation von Marketing-Kampagnen</li>
<li>die Optimierung von Content-Strategien</li>
</ul>
<h2>Vorteile und Grenzen der kostenlosen Web Analytics Lösung</h2>
<p>Doch auch, wenn Du mit Google Analytics bereits viele Informationen zur Optimierung Deiner Kanäle und Inhalte erhältst: Neben Vorteilen hat Google Analytics als Web Analytics Tool auch seine Grenzen. Wir stellen daher Vorteile und Limitationen gegenüber.</p>
<h3>Vorteile und Stärken</h3>
<p>Der wohl größte Vorteil: Google Analytics ist in der Standardversion ein kostenloses Web Analytics Tool, das dennoch viele Analyse-Funktionen mit sich bringt. Die Vielzahl an umfassenden und ausführlichen Berichten kann – je nach Unternehmensgröße – bereits ausreichend sein. Zudem wird Google Analytics laufend vom Suchmaschinenkonzern verbessert und aktualisiert. Die direkte Verbindung zu Google birgt außerdem den Vorteil, dass bei der Webanalyse auf zentrale Kriterien des Suchmaschinenkonzerns für ein gutes Ranking besonders geachtet wird. Die Ergebnisse, die Du erhältst, sind somit aussagekräftig in Bezug auf die Anforderungen von Google an eine gute Website.</p>
<p>Bei der Anwendung profitierst Du von der Popularität des Tools: Es gibt zahlreiche Online-Tutorials zur Bedienung. Fragen kannst Du so vergleichsweise schnell und unkompliziert klären. Daneben stellt Google auch viel Schulungsmaterial zur Verfügung und bietet kostenlose Online-Kurse sowie Zertifikate an. Ein weiterer Pluspunkt: Google liefert vielfältige Exportmöglichkeiten und individuell konfigurierbare Reportings – das ist längst nicht bei allen kostenlosen Web Analytics Tools in diesem Umfang gegeben.</p>
<h3>Grenzen und Schwächen</h3>
<h4 data-start="236" data-end="292">1. Modellierung, Stichproben und Datenunsicherheiten</h4>
<p data-start="294" data-end="740">Auch in <strong data-start="302" data-end="343"><span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Google Analytics</span></span></strong> (GA4) arbeitest Du nicht immer mit vollständig gemessenen Daten. Zwar ist klassisches Data Sampling – wie man es aus Universal Analytics kennt – deutlich reduziert, dennoch kommen in GA4 <strong data-start="531" data-end="568">Modellierungen und Hochrechnungen</strong> zum Einsatz. Das gilt insbesondere dann, wenn Daten aufgrund von Cookie-Einwilligungen, Ad-Blockern oder Datenschutz-Einstellungen nur eingeschränkt erhoben werden können.</p>
<p data-start="742" data-end="1246">GA4 versucht diese Lücken durch statistische Modelle zu schließen, um dennoch aussagekräftige Analysen zu ermöglichen. Das hat Vorteile, führt aber auch dazu, dass Zahlen nicht immer exakt nachvollziehbar sind. Gerade bei detaillierten Auswertungen, längeren Zeiträumen oder komplexen Explorationen kann es zu Abweichungen kommen. Für Marketing-Teams bedeutet das: Die Daten liefern starke Tendenzen und Vergleichswerte, sind aber nicht in jedem Fall eine vollständig messbasierte Abbildung der Realität.</p>
<h4 data-start="1248" data-end="1316">2. Begrenzter Zugriff auf Rohdaten und technische Abhängigkeiten</h4>
<p data-start="1318" data-end="1669">Ein weiterer Schwachpunkt von GA4 ist der <strong data-start="1360" data-end="1399">eingeschränkte Zugriff auf Rohdaten</strong>. In der Oberfläche von Google Analytics stehen Dir überwiegend aggregierte und vorverarbeitete Daten zur Verfügung. Eine tiefgehende Analyse auf Event-Ebene – etwa für individuelle Auswertungen, Audits oder Data-Science-Anwendungen – ist dort nur eingeschränkt möglich.</p>
<p data-start="1671" data-end="1993">Zwar bietet Google mit dem <strong data-start="1698" data-end="1717">BigQuery-Export</strong> eine Möglichkeit, auf Ereignisdaten zuzugreifen, doch diese Option setzt technisches Know-how, zusätzliche Infrastruktur und in vielen Fällen auch zusätzliche Kosten voraus. Für kleinere Marketing-Teams oder Unternehmen ohne eigenes Data-Team stellt das eine echte Hürde dar.</p>
<p data-start="1995" data-end="2290">Hinzu kommt die starke <strong data-start="2018" data-end="2055">Abhängigkeit vom Google-Ökosystem</strong>. Wer GA4 nutzt, bindet sich eng an Googles Datenlogik, Metriken und Weiterentwicklungen. Änderungen an Definitionen, Reports oder Funktionen lassen sich kaum beeinflussen und erfordern regelmäßige Anpassungen in Reporting und Analyse.</p>
<h4 data-start="2292" data-end="2340">3. Komplexität und hoher Einrichtungsaufwand</h4>
<p data-start="2342" data-end="2700">GA4 ist deutlich flexibler als frühere Analytics-Versionen – gleichzeitig aber auch komplexer. Viele Auswertungen, die früher über Standardberichte verfügbar waren, müssen heute individuell konfiguriert werden. Ohne saubere Event-Struktur, klare Conversion-Definitionen und ein durchdachtes Tracking-Konzept bleibt das Analysepotenzial von GA4 oft ungenutzt.</p>
<p data-start="2702" data-end="2915">Das macht GA4 weniger geeignet für Teams, die „einfach nur schnell Zahlen sehen wollen“. Der initiale Einrichtungsaufwand ist höher, und ohne strategische Vorbereitung kann das Tool schnell unübersichtlich wirken.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-29785 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/01/eCover_Webanalytics-300x252.png" alt="eCover Web Analytics Vergleich contentmanager.de" width="300" height="252" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/01/eCover_Webanalytics-300x252.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/01/eCover_Webanalytics-335x282.png 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/01/eCover_Webanalytics.png 709w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Du suchst nach einer Web Analytics Software, die genau Deinen Bedürfnissen entspricht? In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/loesungen/analytics/web-analytics-tools-vergleich-anbieter-uebersicht/" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick Web Analytics Software</a> haben wir 9 Anbieter gegenübergestellt. Lade Dir den Vergleich hier kostenlos herunter:</div></div></div>
<p>Google Analytics eignet sich nicht für jedes Unternehmen. Das hängt maßgeblich von der Größe des Projekts (der Website), aber auch von den Regularien und der Compliance im Unternehmen ab. Und natürlich nicht zuletzt auch von den Anforderungen des Marketing-Teams an das eingesetzte Web Analytics Tool.</p>
<h2>Google Analytics richtig nutzen – 3 Tipps für aussagekräftigere Ergebnisse</h2>
<p>Entscheidest Du Dich für den Einsatz von Google Analytics, gibt es einige Tipps, wie Du das Tool richtig nutzt und Ergebnisse aussagekräftiger werden:</p>
<p><strong>1. Unternehmensinternen Traffic immer herausfiltern</strong></p>
<p>Deine Mitarbeiter:innen interagieren genauso mit Deiner Website, wie potenzielle Kund:innen. Um jedoch aussagekräftige Daten zu erhalten, solltest Du daher den unternehmensinternen Traffic immer aus den Google Analytics-Daten herausfiltern. Schließe dazu die IP-Adresse(n) Deines Unternehmens aus der Datenansicht aus.</p>
<p><strong>2. Brand-Keywords von der Analyse ausschließen</strong></p>
<p>Um organischen Traffic genauer beziffern zu können, solltest Du Brand-Keywords aus der Analyse ausschließen. Geben User:innen Deinen Unternehmensnamen oder den Namen Deiner Marke(n) direkt in die Google-Suche ein, sollte das als direkter Besuch gelten und damit auch als direkter Traffic gekennzeichnet werden. Damit Du direkten und organischen Traffic sauber voneinander trennst, hilft Dir der Ausschluss von Brand-Keywords in der Property-Ebene.</p>
<p><strong>3. Ergebnisse in der Segment-Ansicht darstellen</strong></p>
<p>Fokussierst Du Dich auf bestimmte Ergebnisse, ist es sinnvoll mit Segmenten zu arbeiten. Darunter versteht man Datenansichten, auf die mehrere Bedingungen zutreffen. Man kann bis zu vier Segmente gleichzeitig auswählen. Mittels der Segmente kannst Du Deine Daten kleinteilig analysieren und Ergebnisse individuell darstellen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Google Analytics ist sicherlich kein schlechtes Web Analytics Tool. Vor allem für kleinere Unternehmen kann sich die kostenfreie Standardversion vorerst lohnen, um einen Überblick über das Nutzungsverhalten der Zielgruppe und die Performance der Website zu erhalten. Für größere Unternehmen oder auch schnell wachsende Projekte ist es gegebenenfalls jedoch sinnvoller, von Anfang an auf ein kostenpflichtiges Web Analytics Tool zurückzugreifen, um mehr Funktionen und weniger Limitationen zu erhalten. Der Aufwand, nach kurzer Zeit das Tools wechseln zu müssen, weil die Anforderungen zu sehr gestiegen sind, kann so vermieden werden.</p>
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		<title>Virtuelle Influencer:innen – das sollten Marketer über die neuen Creator wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 06:00:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem rasanten Aufstieg Instagrams ist auch das Influencer Marketing groß geworden. Heute gibt es Millionen Influencer:innen – alleine in Deutschland, wenn man dabei auch Micro-Influencer:innen mitzählt. Doch neben „echten&#8220; Menschen, die für Produkte verschiedener Marken auf Social Media werben, gibt es einen neuen Trend: Virtuelle Influencer:innen. Was aber sind virtuelle Creator und was sollten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/virtuelle-influencer-marketing-einsatz-wissen-tipps/">Virtuelle Influencer:innen – das sollten Marketer über die neuen Creator wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem rasanten Aufstieg Instagrams ist auch das Influencer Marketing groß geworden. Heute gibt es Millionen Influencer:innen – alleine in Deutschland, wenn man dabei auch Micro-Influencer:innen mitzählt. Doch neben „echten&#8220; Menschen, die für Produkte verschiedener Marken auf Social Media werben, gibt es einen neuen Trend: Virtuelle Influencer:innen. Was aber sind virtuelle Creator und was sollten Marketer über diese Form von Influencer Marketing wissen? In diesem Beitrag geben wir Dir eine Übersicht. </strong></p>

<h2>Virtuelle Influencer:innen – wer sind Lil Miquela und Co.?</h2>
<p>Influencer Marketing bzw. <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/wie-marken-den-mut-zum-creator-content-finden/" target="_blank" rel="noopener">Creator-Content</a> zählt heute zu den wichtigsten Bausteinen für ein erfolgreiches Marketing. Das zeigt sich auch im aktuellen Report &#8222;<a href="https://www.contentmanager.de/marketing/state-of-social-media-2024-wie-unternehmen-soziale-medien-wirklich-nutzen/" target="_blank" rel="noopener">State of Social Media</a>&#8220; von Meltwater. Mittlerweile verlässt sich fast jede:r zweite Verbraucher:in vor dem Kauf auf Empfehlungen der Internetpersönlichkeiten. Der ROI ist deutlich besser, als noch zu Anfang des Influencer Marketings. Doch wie nahezu alle Marketing-Bereiche steht auch dieses natürlich nicht still und entwickelt sich weiter. Als Marketer muss man die wichtigsten <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/influencer-marketing-trends-2024/" target="_blank" rel="noopener">Influencer Marketing Trends</a> wie auch allgemeine <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/social-media-trends-2024/" target="_blank" rel="noopener">Social Media Trends</a> und die <a href="https://www.contentmanager.de/instagram/marketing-auf-social-media-welche-plattformen-sind-wichtig/" target="_blank" rel="noopener">Plattformen</a>, die für die eigene Strategie essentiell sind, kennen. Eine der spannendsten Entwicklungen sind in jedem Fall die sogenannten virtuellen Influencer:innen (engl. virtual influencer). Auf Instagram finden sich bereits einige dieser digitalen Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehört beispielsweise <a href="https://www.instagram.com/lilmiquela/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lil Miquela</a>. Was aber macht eine:n virtuelle:n Influencer:in aus?</p>
<p>Virtuelle Creator sind, wie der Name bereits sagt, virtuelle und vor allem fiktive Personen. Sie werden in der Regel am Computer mithilfe von Computer-Grafiken und Motion-Capture-Technologie generiert. Aussehen, Persönlichkeit, Hintergrundstory, Posts: Alles wird für Marketingzwecke entwickelt. Ihren Ursprung haben sie in der japanischen Anime- und Idol-Kultur. Die mitunter zunehmende Beliebtheit der fiktiven Personen wurde 2016 auf Instagram genutzt: Lil Miquela startete vor mittlerweile acht Jahren auf der Social Media Plattform als erste virtuelle Influencerin. Das Unternehmen hinter dem Avatar: Das Technologie-Start-up Brud aus Los Angeles. Die meisten virtuellen Influencer:innen werden von kleinen Digital- und Kreativagenturen wie Brud entwickelt.</p>
<p>Seit Lil Miquela sich 2018 als digital erzeugte Influencerin bekannt hat, ist die Zahl der virtuellen Creator gestiegen. Und mit der Verbreitung von KI-generierten Inhalten in den letzten Jahren stieg diese Zahl noch einmal. <a href="https://hypeauditor.com/blog/the-top-virtual-instagram-influencers-in-2022/" target="_blank" rel="nofollow noopener">HypeAuditor</a> hat in einer Liste die Top 20 der virtuellen Influencer:innen weltweit analysiert und dabei auch ein Auge auf gelungene und misslungene Werbepartnerschaften geworfen. Auch wenn einige der Influencer:innen in diesem Report an Follower:innen verloren haben, der Trend zeigt, dass die künstlich erzeugten Avatare in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle im Marketing spielen dürften. Deswegen gilt es auch die aktuellen <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/virtuelle-influencerinnen-2024/" target="_blank" rel="noopener">Charts und Trends der virtuellen Influencer-Szene</a> zu verfolgen.</p>
<h2>Follower:innen sind hauptsächlich junge Menschen</h2>
<p>Einer der Gründe: Die meisten Follower:innen digitaler Menschen sind junge Social Media-Nutzer:innen, hauptsächlich zwischen 18 und 34 Jahren, wie aus der Analyse von HypeAuditor hervorgeht. Und das, obwohl eine <a href="https://www.omd.com/news/virtuelle-influencer-der-nachste-hype-im-influencer-marketing/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Umfrage von OMD</a> unter 1.005 Menschen herausfand, dass eher ältere User:innen den virtuellen Influencer:innen mehr Vertrauen schenken und ihnen eine gleich hohe Glaubwürdigkeit zusprechen, wie echten Influencer:innen. Bei den 18- bis 30-Jährigen gaben noch mehr als die Hälfte der Befragten an, dass echte Personen als Influencer:innen glaubwürdiger wären. Im Alterssegment über 30 Jahren waren es dagegen nur noch 39 Prozent. Die Diskrepanz zwischen der Altersstruktur der Follower:innen und der gefühlten Glaubwürdigkeit zeigt auch, welche Herausforderungen Unternehmen meistern müssen, wenn sie die Avatare in ihrem Marketing nutzen möchten.</p>
<figure id="attachment_33637" aria-describedby="caption-attachment-33637" style="width: 1062px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-33637 size-full" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.29.30-min.jpg" alt="virtuelle Influencerin Lil Miquela" width="1072" height="898" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.29.30-min.jpg 1072w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.29.30-min-300x251.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.29.30-min-768x643.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.29.30-min-335x281.jpg 335w" sizes="(max-width: 1072px) 100vw, 1072px" /><figcaption id="caption-attachment-33637" class="wp-caption-text">Profil der virtuellen Influencerin Lil Miquela</figcaption></figure>
<h2>Glaubwürdigkeit virtueller Influencer:innen als zentrale Herausforderung im Marketing</h2>
<p>Mangelnde Authentizität und damit auch Glaubwürdigkeit sind die größten Herausforderungen beim Einsatz virtueller Internetpersönlichkeiten. Social Media-User:innen fragen sich natürlich, warum sie einer Person vertrauen sollten, die rein auf einer digitalen Storyline beruht. Die Skepsis ist nicht unberechtigt, denn grundsätzlich können Unternehmen virtuelle Influencer:innen natürlich wesentlich besser steuern, als Menschen in der realen Welt. Das Influencer Marketing lebt nun einmal aber vom Vertrauensverhältnis zwischen Influencenden und Follower:innen. Eine emotionale Beziehung ist das A und O. Und genau die müssen Unternehmen auch zwischen virtuellen Pendants und deren Followerschaft aufbauen. Doch wie gelingt es, den Avataren eine glaubwürdige Persönlichkeit zu geben und eine emotionale Bindung zur Community herzustellen?</p>
<h3>Was sollten Unternehmen bei virtuellen Influencer:innen beachten?</h3>
<p>Die Glaubwürdigkeit eines virtuellen Influencers oder einer virtuellen Influencerin basiert maßgeblich auf der Persönlichkeit und Nahbarkeit. Daher sollten Unternehmen folgende Punkte berücksichtigen, wenn sie mit virtuellen Influencenden zusammenarbeiten wollen:</p>
<ol>
<li><strong>Virtuelle Persönlichkeiten zeigen Menschlichkeit: </strong>Aussehen und Charakterzüge, wie sie in der realen Welt vorkommen, sind elementarer Bestandteil für einen glaubwürdigen Avatar. Beim Thema Aussehen sorgen virtuelle Influencer:innen aber natürlich auch immer wieder für Diskussionen. Der Grund sind die teils wirklich unrealistischen Schönheitsideale. Was dabei allerdings auch zu berücksichtigen ist: Ein Großteil der Instagrammer:innen bearbeitet eigene Fotos bereits derart stark, dass auch hier die Grenzen zwischen echten und virtuellen Menschen verschwimmen.</li>
<li><strong>Virtuelle Influencer:innen veröffentlichen authentische Bilder und Posts: </strong>Glaubwürdigkeit entsteht auch durch das, was veröffentlicht wird. Authentische Bilder und Posts, in denen die virtuellen Personen mal nicht „perfekt&#8220; wirken, sind wichtig, damit sich Follower:innen mit ihnen identifizieren können. Andernfalls wirken die Avatare unnahbar. Zudem ist es wichtig, starke und interessante Geschichten mit den Avataren zu inszenieren, um Social Media-Nutzer:innen zu begeistern.</li>
<li><strong>Virtuelle Influencer:innen interagieren regelmäßig mit ihrer Community:</strong> Authentische Bilder und Posts sind aber nur ein Aspekt. Darüber hinaus sollte eine regelmäßige Interaktion zwischen dem Avatar und dessen Follower:innen stattfinden. Nur so ist es möglich, eine emotionale Bindung aufzubauen, die für die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen entscheidend sind.</li>
</ol>
<p>Beachten Unternehmen diese drei Punkte, kann die Zusammenarbeit mit virtuellen Persönlichkeiten einige Vorteile bieten, die wir näher erläutern.</p>
<figure id="attachment_33638" aria-describedby="caption-attachment-33638" style="width: 1069px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-33638 size-full" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.38.27-min.png" alt="virtuelle Influencerin Lu do Magalu" width="1079" height="922" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.38.27-min.png 1079w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.38.27-min-300x256.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.38.27-min-768x656.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/Bildschirmfoto-2024-03-26-um-10.38.27-min-335x286.png 335w" sizes="(max-width: 1079px) 100vw, 1079px" /><figcaption id="caption-attachment-33638" class="wp-caption-text">Profil der virtuellen Influencerin Lu do Magalu</figcaption></figure>
<h2>Vorteile der Avatare auf Instagram und anderen Plattformen</h2>
<p>Virtuelle Influencer:innen sind Kunstfiguren. Und als solche können sie von Unternehmen natürlich so angepasst werden, dass sie zum Unternehmensimage passen. Das geht allerdings nur bis zu einem gewissen Grad, bevor die Authentizität und Glaubwürdigkeit des Avatars verloren geht. Es gibt jedoch auch Vorteile, die nicht so sehr an die konkrete Entwicklung der virtuellen Persönlichkeit gebunden sind, sondern allgemein mit einer Kunstfigur einhergehen:</p>
<ul>
<li><strong>Vielseitig einsetzbar: </strong>Virtuelle Influencer:innen lassen sich problemlos für verschiedene Marketing-Aktivitäten einsetzen. Durch die rein digitale Aufbereitung von Inhalten, sind Aussehen, Location und viele andere Parameter frei wählbar. Einzige Voraussetzung, damit der Avatar auch Vertrauen und Glaubwürdigkeit schafft: Die Authentizität muss, wie bereits erwähnt, bei Posts und Interaktionen gewahrt bleiben.</li>
<li><strong>Zielgruppengenau: </strong>Die virtuelle Persönlichkeit können Unternehmen sehr gut auf die jeweilige Zielgruppe – die gewünschten Follower – abstimmen.</li>
<li><strong>Ein Gesicht für eine Marke: </strong>Einer der größten Vorteile von virtuellen Influencer:innen ist: Anders, als reale Content Creators, können Unternehmen mit einen Avatar auch lediglich eine Marke bewerben. In Zusammenarbeit mit echten Menschen, ist das wesentlich schwieriger bis unmöglich umzusetzen. Übrigens: Wie Du echte <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/influencer-finden-5-tipps-fuer-die-suche-nach-influencern/" target="_blank" rel="noopener">Influencer:innen für Dein Marketing findest</a>, erklären wir Dir in unserem Beitrag.</li>
<li><strong>Große Reichweite:</strong> Auch virtuelle Influencer:innen weisen eine ähnlich hohe Reichweite wie menschliche Influencende auf. Der Avatar <a href="https://www.instagram.com/magazineluiza/?hl=de" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lu do Magalu</a> etwa zählt, Stand März 2024, 6,8 Millionen Follower auf Instagram und ist damit eine der beliebtesten virtuellen Influencer:innen weltweit.</li>
<li><strong>Bessere Kontrolle:</strong> Einer der größten Vorteile für Unternehmen ist die bessere Kontrolle über virtuelle Personen. Kein Wunder, da alle Aktivitäten inszeniert sind. Risikofaktoren, wie etwa unbedachte Handlungen oder Äußerungen, die die Kooperation gefährden könnten, werden so ausgeschlossen. Allerdings ist auch die Gratwanderung zwischen Authentizität und Inszenierung wesentlich schwieriger.</li>
</ul>
<h2>Mehr als nur ein kurzfristiger Trend</h2>
<p>Mit virtuellen Internetpersönlichkeiten haben sich neue Möglichkeiten im Influencer Marketing ergeben. Natürlich lassen sich längst nicht alle Marken und Produkte mit den Avataren perfekt vermarkten. Ehrliche Produktreviews sind beispielsweise nicht sinnvoll umsetzbar. Wie Du Produktbewertungen richtig managen und zu Deinem Vorteil nutzen kannst, erfährst Du in unserem <a href="https://www.contentmanager.de/whitepaper/whitepaper-wie-gelingt-review-management/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper „Wie gelingt Review Management&#8220;</a>. Dennoch stehen die Zeichen für virtuelle Influencer:innen mehr auf Wachstum, als auf einen kurzfristigen Trend. Mittlerweile gibt es auch hier sowohl Mikro-, Midi- als auch Makro-Influencenden. Ein weiteres Argument für virtuelle Influencer:innen dürfte das Thema Metaverse sein. Dieses hat sich aktuell zwar noch nicht in unserem Alltag etabliert, kann aber mit der Veröffentlichung von Apples Vision Pro in diesem Jahr durchaus weiter wachsen. Im <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/metaverse-marketing-herausforderungen-potenziale-tipps/" target="_blank" rel="noopener">Metaverse Marketing</a> können die Avatare ein wichtiges Bindeglied zwischen realer und virtueller Welt werden.</p>
<h2>KI-Entwicklung sorgt für mehr virtuelle Creator</h2>
<p>Mit der rasanten Entwicklung von <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/kuenstliche-intelligenz-verstehen-grundlagen-anwendungen-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">künstlicher Intelligenz</a> in den letzten Jahren wurde es immer einfacher, <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/ki-bildgeneratoren-tipps-zur-erstellung-von-beeindruckendem-marketingmaterial/" target="_blank" rel="noopener">Bilder</a>, <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/neuheiten-bei-openai-chatgpt-gedaechtnisfunktion-und-sora-launch/" target="_blank" rel="noopener">Videos</a> und <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/chatgpt-briefen-so-bekommst-du-die-besten-ergebnisse/" target="_blank" rel="noopener">Texte</a> generieren zu lassen. Das sorgt auch für eine ganze Welle neuer virtueller Influencer:innen auf Instagram, TikTok und Co.. Nutzer:innen merken hier manchmal gar nicht, dass es sich bei den jeweiligen Creatorn um AI-Charaktere handelt, selbst wenn das in der Bio des Instagram-Profils angegeben wird. Ein gefährlicher Trend, der die unrealistischen Schönheitsideale, welche teilweise durch Social Media propagiert werden, noch verstärken könnte. Dennoch, die Strategie funktioniert und viele der KI-generierten Creator gewinnen schnell an Follower:innen: So erreicht <a href="https://www.instagram.com/fit_aitana/?utm_source=ig_embed&amp;ig_rid=b6a40719-4bd2-41a2-a466-2578faa9acd4" target="_blank" rel="nofollow noopener">Aitana Lopez</a>, eine im letzten Jahr erstellte virtuelle Influencerin der Agentur &#8222;The Clueless&#8220; aus Barcelona bereits über 300.000 User. Die <a href="https://www.instagram.com/theclueless.ai/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Agentur</a> spezialisiert sich sogar auf die Gestaltung von AI Models und folgt mit deren Optik nach eigenen Angaben nur dem, was von der realen Welt vorgegeben wird. Erstellt man selbst einen solchen Avatar, sollte man in jedem Fall <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/kennzeichnung-von-ki-inhalten-pflicht-oder-kuer/" target="_blank" rel="noopener">eindeutig angeben</a>, dass es sich um einen AI-Charakter handelt und außerdem darauf achten, dass er oder sie zum Unternehmen und dessen Werten passt.</p>
<h2>Fazit: Mit virtuellen Influencer:innen als Vorreiter positionieren</h2>
<p>Wer als Unternehmen virtuelle Persönlichkeiten ins Marketing einbinden möchte, kann sich damit durchaus noch als Vorreiter positionieren. Aufmerksamkeit ist Dir damit in der Regel gewiss. Gerade in Deutschland sind sie noch lange nicht so verbreitet, wie in Asien und teilweise bereits in den USA. Allerdings sollten Marketer dabei auch beachten, dass die Avatare im Gesamtbild zu den Unternehmenswerten und zur Unternehmenskommunikation passen müssen. Darüber hinaus ist die Planung und Produktion zeit- und kostenintensiv und damit nicht für jede Firma gleichermaßen eine Option. Mitunter können menschliche Influencer:innen sehr kurzfristig in Kooperationen eingebunden werden und bieten so derzeit noch mehr Flexibilität. Trotzdem bleiben virtuelle Personen ein Thema, das tendenziell mehr an Bedeutung gewinnt und so für Marketers eine interessante Werbemaßnahme sein können.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Influencer Marketing Tools</span></h4><div class="vw-infobox-content"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29729 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/eCover-300x252.png" alt="virtuelle Influencer eCover Marktüberblick Influencer Marketing Tools" width="300" height="252" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/eCover-300x252.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/eCover-335x282.png 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/08/eCover.png 709w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: left;">Du willst Deine Influencer:innen besser und einfacher steuern? Influencer Marketing Tools bieten Dir dafür passende Funktionen. In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/whitepaper-und-e-books/influencer-marketing-tools-loesungen-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick Influencer Marketing Tools</a> haben wir für Dich verschiedene Lösungen miteinander verglichen.</div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/virtuelle-influencer-marketing-einsatz-wissen-tipps/">Virtuelle Influencer:innen – das sollten Marketer über die neuen Creator wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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