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	<title>A/B Test - contentmanager.de</title>
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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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	<title>A/B Test - contentmanager.de</title>
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		<title>Die sieben Stolperfallen beim A/B-Testing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 10:37:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlreiche A/B-Tests gehen daneben, obwohl sie so nützlich sein können: Sie zeigen genau, was auf einer Website bei der Customer Journey funktioniert und was nicht – wenn sie denn richtig ausgeführt werden. Dieser Ratgeberartikel verrät, was beim A/B-Testing zu beachten ist und wo die größten Fehlerquellen liegen. Denn wer die typischen Stolperfallen kennt, kann sie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/die-sieben-stolperfallen-beim-ab-testing/">Die sieben Stolperfallen beim A/B-Testing</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zahlreiche A/B-Tests gehen daneben, obwohl sie so nützlich sein können: Sie zeigen genau, was auf einer Website bei der Customer Journey funktioniert und was nicht – wenn sie denn richtig ausgeführt werden. Dieser Ratgeberartikel verrät, was beim A/B-Testing zu beachten ist und wo die größten Fehlerquellen liegen. Denn wer die typischen Stolperfallen kennt, kann sie vermeiden und den vollen Nutzen aus seinen Tests ziehen.</strong></p>
<h2 data-start="544" data-end="584">Stolperfalle 1: Unklare Zielsetzung</h2>
<p data-start="586" data-end="1094">Einer der größten Fehler beim <a href="https://www.contentmanager.de/whitepaper/a-b-tests-im-e-mail-marketing-10-tipps-fuer-deinen-newsletter/" target="_blank" rel="noopener">A/B-Testing</a> ist das Fehlen einer klaren Hypothese. Oft wird ein Test gestartet mit der vagen Erwartung „Wir wollen die Conversion Rate erhöhen“. Das klingt gut, führt aber in die Irre. Denn ohne konkrete Annahme ist das Ergebnis schwer zu bewerten. Ein Beispiel, wie es richtig funktioniert: „Wenn wir den <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/call-to-action-beispiele-tipps-cta-button/" target="_blank" rel="noopener">Call-to-Action</a>-Button von Blau auf Grün ändern, erhöht sich die Klickrate, weil die Farbe stärker auffällt.“ Das ist präzise, messbar und überprüfbar. Nur so lassen sich valide Rückschlüsse ziehen.</p>
<h2 data-start="1096" data-end="1137">Stolperfalle 2: Zu kleine Stichprobe</h2>
<p data-start="1139" data-end="1701">Statistik ist gnadenlos: Mit zu wenigen Daten lassen sich keine belastbaren Aussagen treffen. Viele Unternehmen starten A/B-Tests auf Basis kleiner Traffic-Zahlen und brechen sie ab, sobald ein scheinbarer Trend sichtbar wird. Das Problem: Zufallsschwankungen können die Ergebnisse massiv verzerren. Nur wer sicherstellt, dass eine ausreichend große Stichprobe vorliegt, kann signifikante Unterschiede erkennen. Tools bieten oft Kalkulatoren, um den benötigten Stichprobenumfang im Vorfeld zu berechnen – ein Schritt, den man keinesfalls überspringen sollte.</p>
<h2 data-start="1703" data-end="1749">Stolperfalle 3: Testdauer falsch bemessen</h2>
<p data-start="1751" data-end="2296">Zu früh beendete Tests sind ein Klassiker. Schon nach wenigen Tagen sehen die Kurven vielversprechend aus und man entscheidet voreilig. Dabei können <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/feiertage-fuer-social-media-marketing/" target="_blank" rel="noopener">saisonale Effekte</a>, Wochentage oder Uhrzeiten großen Einfluss auf das Nutzerverhalten haben. Ein Test sollte deshalb mindestens über einen kompletten Geschäftszyklus laufen, oft mehrere Wochen. Ebenso riskant ist es, Tests zu lange offen zu lassen. Dadurch steigt die Gefahr, dass externe Faktoren die Ergebnisse verwässern. Ein sauber definierter Zeitraum schützt vor Fehlinterpretationen.</p>
<h2 data-start="2298" data-end="2356">Stolperfalle 4: Mehrere Variablen gleichzeitig ändern</h2>
<p data-start="2358" data-end="2782">A/B-Testing lebt von klarer Vergleichbarkeit. Wer jedoch gleichzeitig Button-Farbe, Text und Bild ändert, weiß am Ende nicht, welche Veränderung tatsächlich gewirkt hat. Das ist der Unterschied zwischen A/B-Tests und multivariaten Tests. Die Regel lautet: Pro Test nur eine relevante Variable verändern. Wer mehrere Hypothesen prüfen will, sollte sie nacheinander testen oder direkt ein multivariates Verfahren wählen.</p>
<h2 data-start="2784" data-end="2833">Stolperfalle 5: Ignorieren externer Faktoren</h2>
<p data-start="2835" data-end="3273">Ein Conversion-Einbruch während des Tests? Nicht immer liegt es an der Variation. Externe Einflüsse wie Wetter, parallele Marketingkampagnen, technische Störungen oder saisonale Kauflaunen können Ergebnisse verfälschen. Deshalb ist es wichtig, Testzeiträume bewusst zu wählen und externe Faktoren im Blick zu behalten. Manchmal lohnt es sich sogar, die Testphase zu verschieben, wenn parallel große Veränderungen im Markt stattfinden.</p>
<h2 data-start="3275" data-end="3318">Stolperfalle 6: Fehlende Segmentierung</h2>
<p data-start="3320" data-end="3822">Nicht alle Nutzer:innen reagieren gleich. Ein A/B-Test, der nur auf den Gesamtdaten basiert, kann wichtige Unterschiede überdecken. Beispiel: Eine Variante funktioniert hervorragend bei mobilen Nutzer:innen, nicht aber am Desktop. Wer A/B-Tests segmentiert nach Endgerät, Zielgruppe oder Traffic-Quelle auswertet, erhält ein viel klareres Bild. Gerade im <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/b2b-trends-2025/" target="_blank" rel="noopener">B2B-Bereich</a> können Kaufentscheidungen je nach Branche oder Unternehmensgröße stark variieren – Segmentierung macht diese Unterschiede sichtbar.</p>
<h2 data-start="3824" data-end="3877">Stolperfalle 7: Ergebnisse falsch interpretieren</h2>
<p data-start="3879" data-end="4351">Signifikanz ist nicht gleich Relevanz. Ein Unterschied von 0,2 Prozentpunkten in der <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-commerce/5-tipps-fuer-erfolgreiches-customer-engagement/" target="_blank" rel="noopener">Conversion Rate</a> kann zwar statistisch signifikant sein, aber praktisch keinen Einfluss auf Umsatz oder Gewinn haben. Umgekehrt können kleine, aber strategisch wichtige Verbesserungen unterschätzt werden. Zudem sollten Testergebnisse nie isoliert betrachtet werden. Sie sind ein Baustein im Gesamtbild und entfalten ihre Wirkung erst in Kombination mit weiteren Optimierungsmaßnahmen.</p>
<h2 data-start="4353" data-end="4404">Fazit: A/B-Testing als Wachstumstreiber nutzen</h2>
<p data-start="4406" data-end="4765">A/B-Tests sind ein mächtiges Werkzeug, aber nur, wenn sie methodisch sauber aufgesetzt werden. Unklare Hypothesen, zu kleine Stichproben, voreiliges Abbrechen oder das Ignorieren externer Faktoren führen schnell zu falschen Entscheidungen. Wer hingegen die Stolperfallen kennt und konsequent meidet, verwandelt A/B-Testing in einen echten Wachstumstreiber. Am Ende gilt: A/B-Testing ist kein Selbstzweck. Es geht nicht darum, Tests durchzuführen – sondern darum, bessere Entscheidungen zu treffen und Kundenerlebnisse messbar zu verbessern.</p>
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		<title>Wie Experimentation die Performance im E-Mail-Marketing steigert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sponsored Post]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 14:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Content-Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Multivariate Testverfahren – A/B-Tests – optimieren das Omnichannel-Marketing. Statistisch signifikante Testergebnisse führen dabei in letzter Konsequenz zu steigenden Umsätzen. Auch testunerfahrene Marketer profitieren binnen kurzer Zeit von aussagekräftiger Experimentation im E-Mail-Marketing.  Längst unbestritten unter Marketern ist: Experimentation wirkt. Das belegt Barack Obamas Pre-Election-Kampagne um die US-Präsidentschaft. Dort prüfte das Kampagnen-Team mittels Experimentation Alternativen in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-mail-marketing-wissen/a-b-tests-performance-e-mail-marketing-steigern-gastbeitrag-optimizely/">Wie Experimentation die Performance im E-Mail-Marketing steigert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Multivariate Testverfahren – A/B-Tests – optimieren das Omnichannel-Marketing. Statistisch signifikante Testergebnisse führen dabei in letzter Konsequenz zu steigenden Umsätzen. Auch testunerfahrene Marketer profitieren binnen kurzer Zeit von aussagekräftiger Experimentation im E-Mail-Marketing. </strong></p>
<p>Längst unbestritten unter Marketern ist: Experimentation wirkt. Das belegt Barack Obamas Pre-Election-Kampagne um die US-Präsidentschaft. Dort prüfte das Kampagnen-Team mittels Experimentation Alternativen in der Wähleransprache. Dabei wurden unter anderem auch verschiedene Banner-Varianten getestet. Der Gewinner-Banner erzielte eine um etwas mehr als 40 Prozent höhere Conversion-Rate und knapp drei Millionen zusätzliche Newsletter-Abonnenten. Dadurch akquirierte das Kampagnen-Team gut 60 Mio. US-Dollar an zusätzlichen Spenden. Das Endergebnis: Barack Obama gewann 2009 die Wahl und wurde zum 44. US-Präsidenten gewählt.</p>
<h2>Tests zahlen sich aus</h2>
<p>Das zeigt: Auch im Marketing lohnen sich Tests. Und das in doppelter Hinsicht. Denn: Tests sind einerseits sehr kostengünstig und schonen andererseits das Werbebudget. Davon profitiert das gesamte Marketing-Automation-Setup. Im Endergebnis erhöhen Tests die Kundenbindung und verbessern die Kampagnen-Performance. Das wirkt sich auch auf Umsatz und Leads aus, sofern ordnungsgemäß getestet wird. Positiver Nebeneffekt: Je größer die Anzahl an Tests, desto steiler geht die Lernkurve nach oben.</p>
<h2>Betreffzeilen-Test für den Experimentation-Start</h2>
<p>Wie aber lässt sich in der <a href="https://www.contentmanager.de/loesungen/automation/was-ist-marketing-automation-definition-marketing-automation/" target="_blank" rel="noopener">Marketing Automation</a> ein passendes Testobjekt identifizieren? Was genau ist überhaupt ein Testobjekt und welche Marketing-Bausteine lassen sich grundsätzlich testen? Die Liste ist endlos. Üblich sind Tests der E-Mail-Absender (Welche Absender-Ausprägung performt besser: Person (&#x6d;.&#x6d;&#117;s&#x74;&#101;r&#x6d;a&#x6e;&#x6e;&#64;&#x78;&#121;z&#x2e;d&#x65;) oder allgemein (&#x6b;&#x75;&#110;d&#x65;&#x6e;&#x73;&#101;r&#x76;&#x69;&#x63;&#101;s&#x40;&#x78;&#x79;&#122;.&#x64;&#x65;)?), der Betreffzeile, Wochentag, Uhrzeit (Versandzeit), Häufigkeit des Versandes, CTA, Bilder (RGB, s/w, welches Format), Targetgroups, Personalisierung usw. usf. Aber wo beginnen? Testunerfahrenen Personen hilft hier eine logische Struktur, die sich am Aufbau einer E-Mail orientieren kann. Sie sollten deshalb am ersten Touchpoint beginnen, an dem Empfänger in ihrer Inbox mit E-Mails in Berührung kommen: mit der Betreffzeile.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">Tipp für Testunerfahrene: Zuerst die Betreffzeile testen!</div></div></div>
<p>Das E-Mail-Subject ist das mit Abstand am häufigsten überprüfte Testobjekt. Das bestätigt auch die <a href="https://www.optimizely.com/de/unternehmen/presse/e-mail-marketing-benchmarkstudie-nur-22-der-untersuchten-e-mails-mit-personalisierung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Marketing Automation</a>. Danach experimentieren Kunden mit Abstand am meisten mit der Betreffzeile. Mehr als 70 Prozent unterzogen diesen E-Mail-Baustein einem A/B-Test. Und das aus gutem Grund, denn Betreffzeilen, die eine persönliche Ansprache beinhalten, weisen eine um 22 Prozent höhere Open Rate vor. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist die Touristik. Personalisierte Betreffzeilen erzielen hier Öffnungsraten von weit über 45 Prozent.</p>
<p>Wie wirkmächtig Tests und daraus hervorgehende, gute Öffnungsraten tatsächlich sind, verdeutlicht dieses Rechenbeispiel: Mit einer Conversion Rate von 5 Prozent und einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 80 Euro erzielt die E-Mail-Kampagne eines Online-Shops bei einer durchschnittlichen Öffnungsrate von 30 Prozent je 1.000 Empfänger etwa 260 Euro zusätzlichen Umsatz. Das zeigt: Experimentieren rechnet sich!</p>
<h2>Den ersten Test meistern</h2>
<p>Gerade für den Experimentation-Auftakt empfehlen sich A/B-Tests. Weil sich die Betreffzeile unmittelbar auf die so wichtige Öffnungsrate auswirkt, hat zunächst ein Test unterschiedlicher Betreffzeilen Sinn. Dabei kommt es auf die Definition der zu testenden Variablen an. Das kann zum Beispiel die Ansprache in der Betreffzeile sein. Deren Wirkung wird bei zwei repräsentativen Empfängergruppen – üblicherweise jeweils zehn Prozent des gesamten E-Mail-Verteilers – sowohl mit der Original-Ansprache (A) als auch der Ansprachen-Variante (B) getestet. Die Ausprägung der Ansprache kann persönlich sein, Anrede, Geschlecht und Familienname (im Testbeispiel die Variante B), oder neutralisiert (im Original A etwa mit „Hallo“) erfolgen. Es empfiehlt sich, die Variablen-Ausprägungen rechtzeitig, zum Beispiel in einem Glossar, nachvollziehbar festzuschreiben.</p>
<p>A/B-Tests sollten dabei einer festen Systematik folgen, die Punkt für Punkt abgearbeitet wird:</p>
<ol>
<li>Varianten-Betreffzeile persönliche Note hinzufügen</li>
<li>Zahlen anstelle von Text in der Ansprache der Varianten-Betreffzeile verwenden</li>
<li>Ansprache der Varianten-Betreffzeile Dringlichkeit verleihen ( z. B. „Nur noch heute 10 %“)</li>
<li>Direkte Ansprache im Vergleich zu &#8222;Teaser&#8220;-Texten in Betreffzeile testen</li>
<li>Aktivierende Texte (&#8222;Greifen Sie jetzt zu&#8220;) im Vergleich zu Negation (&#8222;Das dürfen Sie nicht vergessen&#8220;) in Betreffzeile testen</li>
<li>Verschiedene Produkte in Ihrer Ansprache der Varianten-Betreffzeile vorstellenGanz wichtig!</li>
<li>Pre-Header-Text ändern</li>
</ol>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">Tipp: Beim A-/B-Test stets der gleichen Anleitung folgen!</div></div></div>
<h2>Test-Setup</h2>
<h3>Hypothese erstellen</h3>
<p>A/B-Tests erfordern die vorherige Definition eines zu erreichenden messbaren Testziels. Dafür eignen sich Hypothesen. Eine Hypothese könnte in etwa so lauten:</p>
<p><i>„Eine personalisierte Ansprache z.B. mit Vor- und Nachnamen in der Betreffzeile erreicht eine um 20 Prozent bessere Öffnungsrate als eine nicht personalisierte Betreffzeile.“ </i>Als Haupt-Metrik fungiert hier die Öffnungsrate.</p>
<p>Hinweis: Zu komplexe Hypothesen erschweren die Nachprüfbarkeit!</p>
<h3>Variable: Betreffzeile</h3>
<p>Ein A/B-Test unterteilt die Empfänger-Zielgruppe zunächst in die Gruppen A (die Testgruppe) und B (die Kontrollgruppe). Die Aufteilung erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Jetzt kann das Testobjekt, hier: die Betreffzeile, in zweifacher Ausführung formuliert werden: als Original A – mit Original-Betreffzeile (ohne persönliche Ansprache) – und als Variante B – mit personalisierter Betreffzeile. Anschließend werden die beiden Proben an die jeweiligen Test-Gruppen versendet.</p>
<p>Wichtig: Beide Betreffzeilen sollten sich lediglich in einer Ausprägung voneinander unterscheiden. Dadurch lassen sich Akzeptanz-Unterschiede eindeutig mit der veränderten Variante B in Verbindung bringen.</p>
<h3>Statistische Signifikanz bei A/B-Tests</h3>
<p>Damit A/B-Tests auch Aussagekraft erlangen, müssen sie zwei Bedingungen erfüllen:</p>
<ol>
<li><strong>Relevante KPIs:</strong> Ausschlaggebend ist, ob der A/B-Test auf die entsprechend relevanten KPIs abzielt. Ein Glossar definiert KPIs und macht deren Geltungsbereich für alle Beteiligten transparent, sodass klar ist, was in den KPIs gemessen wird. Der KPI aus obigem Beispiel – die „Unique Open Rate“ (UOR, Öffnungsrate) – misst, wie groß der Anteil jener Personen ist, die den Newsletter nach dem Lesen der Betreffzeilen im Original A sowie der Variante B geöffnet haben. Aber: Um festzustellen, ob der Test tatsächlich ein Erfolg ist, dürfen KPIs wie Click-to-open-Rate (CTOR) und Conversion Rate (CR) nicht aus den Augen gelassen werden.</li>
<li><strong>Statistisch Signifikanz:</strong> Um mit den Tests statistische Signifikanz zu erzielen, sollten sich Kontroll- und Testgruppe durch eine Abweichung von mindesten 20 Prozent (gemessen an der UOR der Kontrollgruppe) auszeichnen. Erzielt die UOR der Kontrollgruppe etwa 10 Prozent und die UOR des gesamten Tests bei 13 Prozent erfüllt der A/B-Test die Anforderungen der statistischen Signifikanz, da in diesem Fall eine Veränderung von mindestens 20 Prozent vorliegt.</li>
</ol>
<h2>In vier Schritten, das Beste aus einem A-/B-Test herausholen</h2>
<ol>
<li>Variable / Testobjekt definieren</li>
<li>Hypothese erstellen</li>
<li>Systematischen Testprozess befolgen</li>
<li>Testergebnisse einordnen und bewerten</li>
</ol>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für Marketer stellen A/B-Tests eine lukrative Möglichkeit dar, aussagekräftige Insights darüber zu erhalten, dass sich auch Kampagnen-Details positiv auf die Öffnungsrate auswirken können. Eine immer größere Anzahl an Unternehmen nutzen A/B-Test, um deren Omnichannel-Marketing zu optimieren – wie z. B. auch Push-Benachrichtigungen oder transaktionale E-Mails. Bereits die richtige Auswahl einer Schriftart oder die Einfärbung eines Call-to-Action können nachweislich einen große Effekt in den Klickzahlen bewirken. Die letzte Gewissheit darüber liefern erst A/B-Tests.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Über die Autorin</span></h4><div class="vw-infobox-content"><span id="isc_attachment_28126" class="isc-source alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-28126 with-source alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/Joanna-Hoheisel_Director-Business-Consulting-bei-Optimizely-199x300.jpg" alt="A/B-Tests Joanna Hoheisel_Director Business Consulting bei Optimizely" width="199" height="300" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/Joanna-Hoheisel_Director-Business-Consulting-bei-Optimizely-199x300.jpg 199w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/Joanna-Hoheisel_Director-Business-Consulting-bei-Optimizely-768x1156.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/Joanna-Hoheisel_Director-Business-Consulting-bei-Optimizely-680x1024.jpg 680w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/Joanna-Hoheisel_Director-Business-Consulting-bei-Optimizely-223x335.jpg 223w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /><span class="isc-source-text">Quelle: Optimizely</span></span></p>
<p>Joanna Hoheisel, Director Business Consulting bei Optimizely</div></div></div>
<p><span data-cke-filler="true"> </span></p>
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		<title>Onsite Shop-Optimierung: Fünf Tipps, die Webshops erfolgreich machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neukunden mittels zielgenauer Prospecting-Kampagnen zum Besuch des eigenen Webshops zu animieren, ist die eine Sache. Die User aber auch wirklich zu Kunden zu machen, stellt in vielen Fällen die weitaus größere Herausforderung dar. Nicht umsonst brechen 92 Prozent aller Nutzer den Einkauf ab, bevor sie auch nur einen Artikel in den Warenkorb gelegt haben. Zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-commerce/onsite-shop-optimierung-fuenf-tipps-die-webshops-erfolgreich-machen/">Onsite Shop-Optimierung: Fünf Tipps, die Webshops erfolgreich machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neukunden mittels zielgenauer Prospecting-Kampagnen zum Besuch des eigenen Webshops zu animieren, ist die eine Sache. Die User aber auch wirklich zu Kunden zu machen, stellt in vielen Fällen die weitaus größere Herausforderung dar. Nicht umsonst brechen 92 Prozent aller Nutzer den Einkauf ab, bevor sie auch nur einen Artikel in den Warenkorb gelegt haben. </strong></p>
<p>Zu Käufern werden durchschnittlich sogar nur rund zwei Prozent aller Webseitenbesucher. Wie man diese Zahl mit ebenso einfachen wie erfolgversprechenden Onsite-Maßnahmen positiv beeinflussen kann, erklären die Experten von Ve Interactive, Anbieter der einer Fullservice-Plattform mit On- und Offsite-Lösungen zur Conversion-Optimierung.</p>
<p>%CAD2%</p>
<h3>Test, Test, 1, 2, 3&#8230;</h3>
<p>Der Webshop muss in erster Linie dem Kunden gefallen und ihn zum Kaufen animieren. Aus diesem Grund sollte er ganz auf Kundenwünsche ausgerichtet sein. Von den eigenen Präferenzen auf die Vorlieben der potenziellen Kunden zu schließen, ist dabei allerdings wenig zielführend. Ein verlässliches Mittel, um herauszufinden, was der Kunde wünscht, sind A/B-Tests. Will der Webshop-Betreiber beispielsweise seine Landingpage optimieren, kann er diese mittels entsprechender Tests erfolgsversprechend anpassen. Hierzu präsentiert er eine entsprechende (Layout-) Variante einer Kundengruppe A und eine andere Variante der Kundengruppe B. Je nachdem welche Seite besser konvertiert, ist die von den Kunden bevorzugte Version. Das Berücksichtigen verhaltenswissenschaftlicher Annahmen für die unterschiedlichen Varianten, Fragen wie beispielsweise: „Wo muss ein Kaufbutton platziert werden, damit er vom Kunden wahrgenommen wird, welche Farbe hat der Button idealerweise, usw.,“ helfen dem Webshop dabei, besser nachzuvollziehen,  weshalb manche Varianten besser konvertieren als andere und wie man in Zukunft seine Seite optimal anpassen kann.</p>
<h3>Vertrau’ mir!</h3>
<p>Will man Nutzer zu Kunden machen, ist Vertrauen enorm wichtig. Sicherlich kann man einerseits über die Einbindung anerkannter Gütesiegel auf der Webseite Vertrauen gewinnen, doch auch das richtige Design und eine gute Usability der Seite schafft Vertrauen beim User. Dieser Tatsache messen viele Webshop-Betreiber auch heute noch viel zu wenig Wert bei. Lieblose Texte, die vor Rechtschreibfehlern strotzen, schlechte Produktbilder und ein unmoderner Auftritt der Webseite sorgend regelrecht für eine Flucht der User, denn die offensichtlich schlechte Qualität und Nutzbarkeit einer Webseite wird von den Nutzern auf die angebotenen Produkte übertragen – der Wechsel zur Konkurrenz ist damit vorprogrammiert.</p>
<h3>Den Kunden lenken</h3>
<p>Selbst wenn man von der Nutzerfreundlichkeit der eigenen Webseite vollkommen überzeugt ist, kommt es natürlich trotzdem immer wieder vor, dass ein User Fragen hat oder Unterstützung benötigt. Es ist daher sinnvoll, den Kunden eine Art Echtzeit-Assistenten zur Seite zu stellen, der ihnen bei Bedarf die benötigten Informationen liefert. Dies kann über das Ausspielen von Overlays erzielt werden: Dem Kunden wird über einen Layer alles Wissenswerte präsentiert und er kann seinen Einkauf erfolgreich abschließen, zur gleichen Zeit erzielt der Webshop mit jedem erfolgreichen Kaufabschluss eine gesteigerte Conversion Rate.</p>
<h3>Warum gerade ich?</h3>
<p>Allein in Deutschland gibt es Zehntausende Webshops, die um die Gunst der Kunden wetteifern müssen; das Produktangebot unterscheidet sich dabei meist jedoch nur ganz unwesentlich voneinander. Dem Kunden das Gefühl zu geben, dass er genau in diesem einen Webshop „richtig“ ist und ihn davon zu überzeugen jetzt und hier zu kaufen, statt bei der Konkurrenz, stellt die große Herausforderung dar. Es gilt, dem Kunden deutlich zu machen, was die Vorteile dieses Webshops sind: Sind die Produkte nicht einzigartig, so kann der USP mittels besonderer Sicherheit durch Trust-Siegel, durch eine Nischenspezialisierung oder durch exzellenten Kundenservice hervorgehoben werden. Zu letzterem zählen beispielsweise Technologien, die im Moment eines Kaufabbruchs, etwa durch Verlassen der Webseite oder bei Eingabe einer neuen URL, mittels eines Layers auf den Kundenservice verweisen oder Usern die Option bieten, sich die im Warenkorb abgelegten Produkte als Merkzettel per Mail zusenden zu lassen. So kann der Kunde den Kauf mit nur einem Klick zu einem späteren Zeitpunkt, cross-device, abschließen und freut sich über die Flexibilität des Webshops.</p>
<h3>Wo bin ich hier?</h3>
<p>Eine reibungslose Navigation im Webshop ist von enormer Bedeutung. Es ist fast unmöglich, ein gewünschtes Produkt ohne oder mit nur schlechten Suchfilter-Optionen zu finden. Aus diesem Grund sollte genügend Zeit in die Katalogisierung der Artikel investiert werden. Detaillierte Filteroptionen helfen dem Kunden, sein Wunschartikel schnellstmöglich zu finden.</p>
<p>„Selbst minimale Anpassungen am Webshop können das Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, Nutzer zu Käufern zu machen oder eben nicht. Es werden enorme Ausgaben seitens der Webshopbetreiber getätigt, um neue User auf die Seite zu bekommen – somit wäre es geradezu fahrlässig, nicht auch den Aufwand zu betreiben, diese auch auf der Seite zu halten und zu konvertieren. Oftmals bedarf es nämlich nur weniger und schnell auszuführender Anpassungen, um den eigenen Webshop optimal auf die Kunden anzupassen. Wenig Aufwand mit großer Wirkung: Da freuen sich Kunde und Webshop gleichermaßen,“ erklärt Oliver Graf, Geschäftsführer der <a href="http://www.veinteractive.com/de" target="_blank">Ve Interactive DACH GmbH</a>.</p>
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