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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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		<title>X Algorithmus: Was im Feed gut rankt und was wir daraus über Social Media lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 07:31:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Posts landen im „For You“-Feed und welche verschwinden praktisch unsichtbar? X gibt aktuell ungewöhnlich detaillierte Einblicke in die Funktionsweise seines Empfehlungssystems. Der offengelegte X Algorithmus zeigt, welche Reaktionen das System prognostiziert, wie Beiträge bewertet werden und welche Inhalte ausgefiltert werden können. Interessant sind die Erkenntnisse auch über X hinaus. Denn einige Grundprinzipien finden sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/kuenstliche-intelligenz/x-algorithmus-was-im-feed-gut-rankt-und-was-wir-daraus-ueber-social-media-lernen/">X Algorithmus: Was im Feed gut rankt und was wir daraus über Social Media lernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd"><strong>Welche Posts landen im „For You“-Feed und welche verschwinden praktisch unsichtbar? X gibt aktuell ungewöhnlich detaillierte Einblicke in die Funktionsweise seines Empfehlungssystems. Der offengelegte X Algorithmus zeigt, welche Reaktionen das System prognostiziert, wie Beiträge bewertet werden und welche Inhalte ausgefiltert werden können. Interessant sind die Erkenntnisse auch über X hinaus. Denn einige Grundprinzipien finden sich bei LinkedIn, Instagram und TikTok wieder.</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Wer Social Media professionell betreibt, kennt das Problem: Ein Beitrag funktioniert hervorragend, der nächste erreicht trotz ähnlichem Thema nur einen Bruchteil der Nutzer:innen. Schnell fällt dann der Satz: „Der Algorithmus hat den Post wohl nicht gemocht.“ Was genau hinter der Entscheidung steckt, bleibt bei den meisten Plattformen weitgehend verborgen.</p>
<p class="isSelectedEnd">X geht derzeit einen anderen Weg. Am 13. August 2026 <a href="https://x.com/XOpenSource/status/2087951962004230428?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2087956662217068568%7Ctwgr%5E32fffe3617e8aee29d9104d22ad549b9e2c61aa0%7Ctwcon%5Es3_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fonlinemarketing.de%2Fsocial-media-marketing%2Fx-macht-oeffentlich-was-im-feed-gut-rankt" target="_blank" rel="nofollow noopener">veröffentlichte</a> die Plattform weitere Bestandteile des Codes hinter ihrem „For You“-Feed. Neben Modellkonfigurationen wurden Informationen zu Filtersystemen, Gewichtungen und dem zentralen Ranking-System zugänglich gemacht. X ergänzt die Offenlegung zudem durch das Transparenzwerkzeug „Under the Hood“, über das ausgewählte Nutzer:innen mehr über Labels erfahren können, die die Sichtbarkeit ihrer Accounts und Posts beeinflussen.</p>
<h2>So funktioniert der X Algorithmus</h2>
<p class="isSelectedEnd">Vereinfacht gesagt versucht X vorherzusagen, was Du mit einem bestimmten Post wahrscheinlich tun wirst. Das System Phoenix analysiert dafür unter anderem Deine bisherige Aktivität und bewertet mögliche Beiträge individuell. Dabei geht es um mehr als Likes. Der veröffentlichte Code nennt beispielsweise Replies, Reposts, Quotes, Shares per Direktnachricht, kopierte Links, Profilklicks, Linkklicks, Videoaufrufe, Verweildauer und neue Follows. Auch negative Aktionen fließen ein. Dazu zählen etwa „Nicht interessiert“, das Stummschalten oder Blockieren eines Accounts sowie Reports.</p>
<p class="isSelectedEnd">Aus diesen vorhergesagten Aktionen berechnet das System einen Score für jeden möglichen Beitrag. Posts mit höheren Scores haben bessere Chancen auf eine prominente Position im Feed.</p>
<p class="isSelectedEnd">An dieser Stelle entstand nach der Veröffentlichung allerdings schnell ein Missverständnis. Im Code lassen sich unterschiedliche Gewichtungen der Aktionen erkennen. Daraus wurde teilweise abgeleitet, eine negative Aktion könne rechnerisch eine bestimmte Anzahl Likes ausgleichen. X stellte am 14. August klar, dass diese Interpretation falsch ist. Die Gewichtungen werden auf die vorhergesagte Wahrscheinlichkeit einer Handlung angewendet und nicht auf die tatsächliche Zahl der Likes, Reports oder Shares eines Posts.</p>
<p class="isSelectedEnd">Deshalb geht es weniger um die Jagd nach einzelnen Zahlen. Wichtiger ist das dahinterstehende Prinzip: Der Feed soll Beiträge nach der Wahrscheinlichkeit sortieren, dass ein bestimmter Mensch mit ihnen interagiert oder sich intensiver damit beschäftigt.</p>
<h2>Warum Reichweite mehr bedeutet als möglichst viele Likes</h2>
<p class="isSelectedEnd">Die Offenlegung zeigt sehr schön, warum eine einzelne Engagement-Kennzahl kaum ausreicht, um die Performance eines Posts zu beurteilen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein Beitrag kann beispielsweise vergleichsweise wenige Likes erhalten und trotzdem interessant für das Empfehlungssystem sein, wenn Menschen länger daran hängen bleiben, das Profil besuchen, den Beitrag per Direktnachricht verschicken oder anschließend dem Account folgen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Auswahl der potenziellen Beiträge ist interessant. Der X Feed kombiniert Inhalte von Accounts, denen Nutzer:innen bereits folgen, mit Posts aus dem weiteren Netzwerk. Für diese Empfehlungen analysiert das System unter anderem Ähnlichkeiten zwischen Nutzer:innen, Posts und bisherigen Interaktionen. Bereits gesehene Beiträge, blockierte Accounts, bestimmte ausgefilterte Inhalte sowie Posts, die älter als 48 Stunden sind, können bereits vor der eigentlichen Bewertung herausfallen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der X Algorithmus berücksichtigt außerdem Vielfalt im Feed. Folgen mehrere Posts desselben Accounts aufeinander, wird deren Bewertung schrittweise reduziert. Auch Beiträge außerhalb des bestehenden Netzwerks können anders gewichtet werden. Das zeigt: Selbst ein sehr erfolgreicher Account bekommt nicht automatisch unbegrenzt Platz im Feed.</p>
<h2>Der Blick auf LinkedIn zeigt eine ähnliche Richtung</h2>
<p class="isSelectedEnd">Spannend wird die Offenlegung vor allem dann, wenn man sie mit den Entwicklungen anderer Plattformen vergleicht.</p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://www.contentmanager.de/social-media/linkedin-trends-studie-2026-was-jetzt-wirklich-auf-der-plattform-funktioniert/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a> hat im März 2026 erklärt, den eigenen Feed verstärkt mit sogenannten Generative Recommenders und Large Language Models zu personalisieren. Die Systeme sollen besser verstehen, worum es in einem Beitrag tatsächlich geht und wie sich die beruflichen Interessen einzelner Nutzer:innen entwickeln. Dabei fließen beispielsweise Branche, Fähigkeiten, berufliche Erfahrung, Standort und bisheriges Nutzungsverhalten ein.</p>
<p class="isSelectedEnd">LinkedIn betont außerdem, generische Inhalte, Engagement Bait, automatisierte Kommentare und Engagement Pods stärker begrenzen zu wollen. Die Plattform formuliert ihr Ziel bemerkenswert deutlich: Der Feed soll relevanter für die jeweiligen Interessen werden und weniger wie ein Popularitätswettbewerb funktionieren.</p>
<h2>Auch TikTok und Instagram setzen auf individuelle Relevanz</h2>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://www.contentmanager.de/social-media/tiktok-marketing-lohnt-sich-tiktok-fuer-unternehmen/" target="_blank" rel="noopener">TikTok</a> beschreibt seinen „For You“-Feed schon seit Jahren als stark personalisiertes Empfehlungssystem. Zu den Signalen gehören unter anderem Likes, Shares, Kommentare, gefolgte Accounts und Informationen zum Video. Auch die Betrachtungsdauer spielt eine Rolle. Wer ein Video vollständig ansieht, liefert dem System ein stärkeres Interessenssignal als jemand, der sofort weiterscrollt – klar.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bei <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/instagram-updates-your-algorithm-und-neue-profil-layouts-im-ueberblick/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> lässt sich ebenfalls beobachten, wie stark Empfehlungen an individuellen Interessen und der Qualität des Ausgangsmaterials ausgerichtet werden. Meta führte 2026 weitere Möglichkeiten ein, mit denen Nutzer:innen ihre Interessen für Empfehlungen aktiv beeinflussen können. Zudem meldete das Unternehmen Anfang des Jahres, dass in den USA im vierten Quartal 2025 bereits 75 Prozent der Instagram-Empfehlungen aus Original-Posts stammten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Algorithmen der Plattformen funktionieren deshalb keineswegs identisch. Ihre konkreten Gewichtungen lassen sich auch nicht von X auf LinkedIn oder Instagram übertragen. Trotzdem wird eine gemeinsame Entwicklung sichtbar: Empfehlungssysteme versuchen immer genauer zu verstehen, welcher Inhalt zu welcher Person passt und welche Reaktion dieser Inhalt wahrscheinlich auslösen wird.</p>
<h2>Was Unternehmen daraus für ihre Social-Media-Strategie lernen können</h2>
<p>Statt ausschließlich zu fragen, wie sich mehr Likes erzeugen lassen, lohnt sich eine andere Perspektive. Warum sollte jemand bei diesem Beitrag stoppen? Warum sollte die Person weiterlesen, auf das Profil klicken, den Post teilen oder eine Antwort schreiben?</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein Fachbeitrag kann beispielsweise durch eine klare These Diskussionen auslösen. Eine kompakte Anleitung wird eher gespeichert oder intern weitergeleitet. Eine gute Grafik verlängert möglicherweise die Betrachtungsdauer. Ein Beitrag mit konkretem Praxiswissen kann dazu führen, dass Nutzer:innen anschließend das Unternehmensprofil besuchen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch künstliche Engagement-Tricks wirken vor diesem Hintergrund immer kurzsichtiger. Wenn Empfehlungssysteme mehr Kontext verstehen, Nutzerverhalten über längere Zeiträume auswerten und negative Signale berücksichtigen, wird es schwieriger, Reichweite mit simplen Mechaniken dauerhaft zu erzwingen.</p>
<h2>Fazit: Der X Algorithmus liefert einen Blick auf die Zukunft der Feeds</h2>
<p class="isSelectedEnd">Die aktuelle Offenlegung des X Algorithmus ist vor allem deshalb spannend, weil sie ein Empfehlungssystem ungewöhnlich detailliert sichtbar macht. Ein Blick auf die dahinterliegende Logik lohnt sich. Social-Media-Feeds entwickeln sich zu immer stärker personalisierten Empfehlungssystemen. Likes bleiben relevant, stehen aber neben vielen anderen Signalen. Verweildauer, Shares, Diskussionen, Profilbesuche, Follows und negative Reaktionen helfen Plattformen dabei einzuschätzen, ob ein Inhalt für eine bestimmte Person interessant ist.</p>
<p>Die wichtigste Frage für Social-Media-Verantwortliche lautet deshalb zunehmend: <strong>Ist dieser Beitrag wirklich relevant genug, damit jemand mehr damit macht als kurz auf den Like-Button zu tippen?</strong></p>
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		<title>Threads in Deutschland ab jetzt verfügbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:18:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits im Juli wurde die Kurznachrichten-App Threads von Meta veröffentlicht. Sie sollte eine Alternative zu Twitter darstellen und profitierte von der Übernahme des Netzwerks sowie dessen Umbenennung zu X durch Elon Musk. In Deutschland und anderen EU-Ländern stand der Dienst aufgrund regulatorischer Unsicherheiten allerdings zunächst nicht zum Download zur Verfügung. Seit dem 14.12. gibt es ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/threads-in-deutschland-ab-jetzt-verfuegbar/">Threads in Deutschland ab jetzt verfügbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits im Juli wurde die Kurznachrichten-App Threads von Meta veröffentlicht. Sie sollte eine Alternative zu Twitter darstellen und profitierte von der Übernahme des Netzwerks sowie dessen Umbenennung zu X durch Elon Musk. In Deutschland und anderen EU-Ländern stand der Dienst aufgrund regulatorischer Unsicherheiten allerdings zunächst nicht zum Download zur Verfügung. Seit dem 14.12. gibt es Threads nun auch in Deutschland. Wir verraten Dir, was Du über das Netzwerk wissen musst.</strong></p>
<p>Meist kurze, textlastige Posts (hier sind es max. 500 Zeichen) reihen sich untereinander, gelegentlich gibt es ein Bild oder ein Video dazu. Menschen aus aller Welt können auf die Beiträge reagieren und damit interagieren. Das erinnert Dich an Twitter bzw. X? Kein Wunder, sollte das neue Netzwerk von Meta doch als Konkurrenz dazu an den Markt gehen. Im Juli in den USA und rund einhundert anderen Ländern veröffentlicht, stellte die neue App direkt einen Rekord auf: 10 Millionen Nutzer:innen hatte Threads in den ersten 24 Stunden, 100 Millionen nach nur fünf Tagen. Damit pulverisierte die App den nicht lange zuvor aufgestellten Rekord von ChatGPT. Nachdem die Begeisterung kurz darauf erst einmal nachließ, da die App zur Anlaufstelle für Spammer wurde, kann sie nun wieder stetiges Wachstum verzeichnen. Welche <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/social-media-trends-2024/" target="_blank" rel="noopener">Social Media Trends</a> neben Threads in 2024 auf User:innen und Marketers warten, verraten wir Dir in unserem Beitrag.</p>
<h2>Threads in Deutschland direkt beliebt</h2>
<p>Mit der Verfügbarkeit für User:innen in Deutschland und anderen EU-Ländern begann auch hier direkt ein Ansturm auf die neue App. Grund dafür, dass die App jetzt auch in der EU zugänglich ist, könnte sein, dass man zum Eintritt nun kein Profil mehr benötigt. Ohne Profil kann man zwar nicht mit Beiträgen interagieren und auch selbst keine Beiträge erstellen, jedoch alle Posts anderer User:innen einsehen. Das war zuvor auch bei Twitter / X der Fall. Nutzer:innen, die ein Konto anlegen möchten, können dies unkompliziert über ihr Instagram Profil tun.</p>
<h2>Threads &amp; Instagram</h2>
<p>Instagram und Threads sind als Produkte von Meta eng miteinander verknüpft. Tatsächlich ist es bisher auch gar nicht möglich, ein Threads Konto anzulegen, ohne ein Profil bei Instagram zu haben. Übernimmt man die Einstellungen aus Instagram in die neue App, werden einem direkt dieselben Freund:innen und Creator zum Folgen vorgeschlagen. Außerdem können Threads Posts auf Instagram geteilt werden und auch der Übergang von einer App in die andere ist unkompliziert direkt aus der Anwendung möglich.</p>
<p>Doch sind die beiden Netzwerke für Dein Unternehmen und seine Zielgruppe überhaupt relevant? Unser <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/social-media-plattformen-das-nutzungsverhalten-im-generationsvergleich/" target="_blank" rel="noopener">Generationenvergleich</a> zum Nutzungsverhalten sowie unser Beitrag über die populärsten <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/marketing-auf-social-media-welche-plattformen-sind-wichtig/" target="_blank" rel="noopener">Plattformen</a> für das Marketing zeigen es Dir.</p>
<h2>Ist Threads das neue Twitter?</h2>
<p>Da X spätestens seit der <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/twitter-wird-zu-x-was-das-fuer-die-app-und-ihre-user-bedeutet/" target="_blank" rel="noopener">Übernahme durch Elon Musk</a> sowie seiner Namensänderung mit seinen Userzahlen zu kämpfen hat, ist Threads wohl genau zur richtigen Zeit an den Markt gegangen. Schon vor der Veröffentlichung in der EU konnte das Netzwerk einen stetigeren Zuwachs an Nutzer:innen verzeichnen, als X. Das jedoch hat natürlich noch eine Menge bestehender User:innen aus der Zeit vor dem Umbruch. Es wird sich zeigen, ob der Hype, der gerade in der EU ausgebrochen ist, schon nach kurzer Zeit wieder abebbt, oder ob sich Threads als bessere Alternative etablieren kann. Erst dann können wir mit Sicherheit sagen, welche App User:innen auf lange Sicht bevorzugen.</p>
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		<title>Twitter wird zu X: Was das für die App und ihre User bedeutet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 09:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Konkurrent Meta unter der Führung von Mark Zuckerberg Threads veröffentlichte, einen Kurnachrichtendienst, ähnlich wie Twitter, ließ Elon Musks nächster Schritt nicht lange auf sich warten. Ende Oktober hatte der Unternehmer die Social Media Plattform Twitter für die Rekordsumme von 44 Milliarden US-Dollar gekauft und gleich eine ganze Reihe von Mitarbeitern gekündigt. Eine riskante Entscheidung, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/twitter-wird-zu-x-was-das-fuer-die-app-und-ihre-user-bedeutet/">Twitter wird zu X: Was das für die App und ihre User bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Konkurrent Meta unter der Führung von Mark Zuckerberg <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/drei-wochen-threads-was-sich-bis-jetzt-getan-hat/" target="_blank" rel="noopener">Threads</a> veröffentlichte, einen Kurnachrichtendienst, ähnlich wie Twitter, ließ Elon Musks nächster Schritt nicht lange auf sich warten.</p>
<p>Ende Oktober hatte der Unternehmer die Social Media Plattform Twitter für die Rekordsumme von 44 Milliarden US-Dollar gekauft und gleich eine ganze Reihe von Mitarbeitern gekündigt. Eine riskante Entscheidung, denn seitdem hatte die Plattform vermehrt mit technischen Problemen zu kämpfen. Nach der personellen Umstrukturierung folgt nun die Änderung der Marke selbst: Seit letzter Woche heißt diese nicht mehr Twitter, sondern X und auch der berühmte blaue Vogel ist einem markanten Buchstaben X als Logo gewichen.</p>
<h2><strong>„X“ war bereits Musks Vorschlag für Paypal</strong></h2>
<p>Ein Buchstabe, der Musk übrigens schon lange begleitet, hat er doch sogar einen seiner Söhne danach benannt und wollte auch den Finanzdienst Paypal zu Gründungszeiten so nennen. SpaceX hat den Buchstaben im Namen. Die Domain x.com, welche bereits auf Twitter umleitet, hatte Musk sich schon vor seiner Tesla-Zeit gesichert. Und auch sonst verwendete er X immer wieder in seinen Projekten. Dass Geschäftspartner bisher eher wenig von dem Namen hielten, wie bei Paypal Peter Thiel und Max Levchin, beeindruckt den Milliardär wenig. Damals hatte Musks Namensvorschlag und sein Bestehen darauf Einfluss auf seine Absetzung als CEO von Paypal.</p>
<h2><strong>Vormalige Twitter-User ärgert die Änderung</strong></h2>
<p>Der Namenswechsel verärgert dabei viele Twitter User, denn er macht nicht nur einer langjährig geschätzten Marke sowie deren Logo den Garaus, sondern außerdem das Verb „twittern“ unbrauchbar. Doch nicht nur das: Mit dem Wechsel zu X braucht die umbenannte Marke natürlich auch auf dem Portal selbst einen neuen Account – und nimmt dem vorherigen Besitzer Gene X Hwang (dieser besaß das Handle immerhin 16 Jahre) @x einfach weg. User kritisieren außerdem, dass der Buchstabe oft mit unseriösen Webseiten in Verbindung gebracht wird oder sogar Assoziationen zu Pornoseiten weckt. Sogar mit dem App Store gibt es Komplikationen, denn man kann die bestehende Twitter-App-ID nicht ändern und auch App Namen aus nur einem Buchstaben sind dort eigentlich nicht erlaubt.</p>
<h2><strong>Musk plant Mega-App nach chinesischem Vorbild</strong></h2>
<p>Musk selbst begründet den Namenswechsel damit, dass sich das vormalige Twitter ebenfalls verändern und erweitern wird – weg von einem Dienst ausschließlich für Kurznachrichten, zu dem der zwitschernde Vogel eben passte. In seiner Vision hat X schon bald ähnliche Funktionen wie die chinesische App <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/social-media-ranking-beliebteste-plattformen/" target="_blank" rel="noopener">WeChat</a>. Diese bietet umfassende Finanzservices und wird von den meisten Chinesen für Zahlungen genutzt.</p>
<p>Klar ist, dass Musk mit der Änderung ein hohes Risiko eingeht, war Twitter doch eine langjährig aktive und geschätzte Marke. Ob er dieses Mal mit der Namensänderung zu  X richtig liegt, wird sich noch zeigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/twitter-wird-zu-x-was-das-fuer-die-app-und-ihre-user-bedeutet/">Twitter wird zu X: Was das für die App und ihre User bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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