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	<title>Verlage - contentmanager.de</title>
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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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	<title>Verlage - contentmanager.de</title>
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		<title>Künstliche Intelligenz – Vorteile und Risiken für die redaktionelle Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 16:26:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was vor einiger Zeit noch als weit hergeholter Stoff für Hollywood und die Entertainmentindustrie diente und die Basis für Filmklassiker wie zum Beispiel A. I. – Künstliche Intelligenz bildete, wird nun seit Jahren immer mehr zur Realität im Alltag und im Job. Künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Jahrzehnten so weit entwickelt, dass sie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was vor einiger Zeit noch als weit hergeholter Stoff für Hollywood und die Entertainmentindustrie diente und die Basis für Filmklassiker wie zum Beispiel A. I. – Künstliche Intelligenz bildete, wird nun seit Jahren immer mehr zur Realität im Alltag und im Job. Künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Jahrzehnten so weit entwickelt, dass sie mittlerweile viele menschliche Wahrnehmungs- und Handelsprozesse nachbilden kann. In immer mehr Branchen werden menschliche Arbeitsprozesse erfolgreich durch Maschinen und Programme ergänzt oder sogar ersetzt – auch im Journalismus und in der Redaktionsarbeit. Doch welche Vorteile bringt die Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag einer Redaktion? Was sind mögliche Risiken? Und worauf sollten Redaktionen und Content-Manager bei der Entscheidung für oder gegen KI achten?</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders in den letzten drei Jahren verzeichnete die Entwicklung von KI-Systemen immer mehr Erfolge bei der Integration in die Redaktionsarbeit. </span><i><span style="font-weight: 400;">Bloomberg News, Forbes </span></i><span style="font-weight: 400;">oder die </span><i><span style="font-weight: 400;">Times</span></i><span style="font-weight: 400;"> – große Medienunternehmen haben Künstliche Intelligenz bereits in verschiedenste Aufgabenbereiche ihrer Redaktionen mit eingebunden. Von Rechtschreibüberprüfungen über persönliche Datenanalyse und individuelle Empfehlungen an den Leser bis hin zum Verfassen von Artikeln – neueste KI-Tools verändern nachhaltig die Art und Weise, wie News verfasst und verbreitet werden.</span></p>
<h2>Hinter Finanzberichten stecken Bots</h2>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Bloomberg</span></i><span style="font-weight: 400;"> als einer der Vorreiter nutzt das Programm </span><i><span style="font-weight: 400;">Cyborg,</span></i><span style="font-weight: 400;"> um Finanzberichte und numerische Fakten in verständlichen Nachrichten-Content umzuwandeln. Tatsächlich werden immer mehr finanzbezogene Inhalte von Bots erstellt und veröffentlicht. Neben </span><i><span style="font-weight: 400;">Bloomberg </span></i><span style="font-weight: 400;">setzt auch die </span><i><span style="font-weight: 400;">Washington Post</span></i><span style="font-weight: 400;"> ihr Robot Reporting Program </span><i><span style="font-weight: 400;">Heliograf</span></i><span style="font-weight: 400;"> ein, um aktuelle Finanztrends zu analysieren und kurze Nachrichtenartikel zu verfassen. Alleine im ersten Jahr nach dem Launch des Programms hat das automatisierte Schreibsystem insgesamt 850 Artikel verfasst, verarbeitet und veröffentlicht.    </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber auch die Medienwelt außerhalb der Finanznachrichten macht Gebrauch von den neuesten KI-Tools, um besser auf die Bedürfnisse und individuellen Wünsche ihrer Leser und Endkonsumenten eingehen zu können. In Großbritannien haben die </span><i><span style="font-weight: 400;">Times</span></i><span style="font-weight: 400;"> und die </span><i><span style="font-weight: 400;">Sunday Times</span></i><span style="font-weight: 400;"> einen Analyseservice namens </span><i><span style="font-weight: 400;">James</span></i><span style="font-weight: 400;"> entwickelt, welcher Lesegewohnheiten analysiert und dem Leser basierend auf diesen Daten individuelle Empfehlungen geben kann.</span></p>
<h2>KI &#8211; immer noch als Trend zu sehen?</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Trotz dieser Erfolge bei der Integration Künstlicher Intelligenz in den Redaktionsalltag stehen viele Redaktionen diesem Trend noch argwöhnisch gegenüber, nicht zuletzt aus Angst vor Stellenabbau und Qualitätsverlust. Befürworter hingegen sind vom Gegenteil überzeugt. Die Entscheidung für KI solle nicht Journalisten und Redaktionsmitarbeiter ersetzen, sondern ihnen Zeit schenken und als Support dienen. Während sie Datenanalyse oder das Verfassen von kürzeren, faktischen Nachrichten an Bots weitergeben könnten, hätten die Reporter mehr Zeit, sich auf akkuraten Content und Storytelling zu konzentrieren. Darüber hinaus berichten </span><i><span style="font-weight: 400;">Times, Bloomberg</span></i><span style="font-weight: 400;"> und Co. über die durchaus gute Qualität der automatisierten Schreib- und Textgenerierungssystemen. Neben Sachlichkeit, richtigem Satzbau und Terminologie könnten die Systeme auch hinsichtlich abwechslungsreicher Formulierungen punkten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nichtsdestotrotz liegen Kreativität und Intellektualität stets in den Händen der Reporter und Journalisten. Auch wenn Künstliche Intelligenz im Redaktionsalltag hilfreich sein kann, können ihre Arbeitsprozesse nicht mit denen der Reporter gleichgestellt und komplexere Themen von ihnen noch nicht erarbeitet werden. Hinzu kommen Technik- und Verarbeitungsfehler. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den oben genannten Risiken gibt es weitere Faktoren, die bei der Entscheidungsfrage für oder gegen KI zu beachten sind. Zum einen müssen Inhalte so optimiert sein, dass sie für KI-Systeme lesbar und bearbeitbar sind. Somit fällt mehr Arbeit an als nur die Optimierung von Inhalten hinsichtlich SEO. Zum anderen sind Redaktionen auf passende Datenbanken angewiesen, die die Künstliche Intelligenz durchsuchen und passende Inhalte filtern kann.</span></p>
<h2>Fazit</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Obwohl Künstliche Intelligenz in den letzten Jahren einige wichtige und hilfreiche Entwicklungen im Redaktionsalltag verzeichnen konnte, lässt sich zusammenfassen, dass viele Technologien den Erwartungen noch nicht gerecht werden. Bots sowie automatisierte Schreib- und Textgenerierungssysteme können zwar bei der Bearbeitung von faktischen und numerischen Daten hilfreich sein, sind jedoch noch nicht so weit entwickelt, dass sie komplexere Themen übernehmen könnten. Nichtsdestotrotz können KI-Tools von Vorteil sein, wenn es um die Analyse von Lesegewohnheiten geht und darum, persönliche Trends aufzustellen. Kleinere Themen und Artikel können schnell und qualitativ verfasst und bearbeitet und News in einer höheren Reichweite verbreitet werden. Alles in allem kann Künstliche Intelligenz auf dem heutigen Stand als Supporting-Tool dienen, um Redakteuren Zeit zu sparen und ihnen zu ermöglichen, sich auf wichtige Themen und relevantes Storytelling zu konzentrieren. Eine tiefergehende Einbindung in die redaktionelle Arbeit ist aus technischer Sicht jedoch noch als riskant einzuschätzen.</span></p>
<p><strong>Weitere Insights aus dem Verlagswesen finden Sie auch in unserem kostenlosen Whitepaper <em><a href="http://www.contentpepper.de/Publizieren-im-Wandel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Publizieren im Wandel – Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen.</a></em></strong></p>
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		<title>Unverzichtbar für den Erfolg: Analytics in der Medien- und Verlagsbranche</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 16:51:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung bringt enorme Veränderungen mit sich. Besonders stark betroffen davon ist das Medien- und Verlagswesen, denn die zunehmende Verschiebung der Nutzung von Druckerzeugnissen hin zu Online-Content stellt eine große Herausforderung dar. Gleichzeitig liegt darin aber auch die Chance, das Nutzerverhalten genau zu analysieren. Anhand solcher Maßnahmen, die sich gerade in dieser Branche als nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Digitalisierung bringt enorme Veränderungen mit sich. Besonders stark betroffen davon ist das Medien- und Verlagswesen, denn die zunehmende Verschiebung der Nutzung von Druckerzeugnissen hin zu Online-Content stellt eine große Herausforderung dar. Gleichzeitig liegt darin aber auch die Chance, das Nutzerverhalten genau zu analysieren.</strong><span id="more-15673"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Anhand solcher Maßnahmen, die sich gerade in dieser Branche als nicht ganz einfach darstellen, lässt sich ablesen, was den User interessiert und bei welchen Inhalten er wegklickt. Indem sie eine positive User Experience und die allgemeine Zufriedenheit des Lesers gewährleisten, sind Analytics heutzutage ein wichtiges Tool für den Unternehmenserfolg. Gerade Verlage und Medienhäuser haben mit den veränderten Umständen in der digitalen Welt häufig zu kämpfen.</span></p>
<h2><b>Analog vs. digital</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine Analyse des Leserverhaltens ist für ausschließlich gedruckte Erzeugnisse zwar möglich, aber die erhobenen Daten fallen zumeist ungenau aus. So können relevante Inhalte unter anderem lediglich durch Erhebungen wie Kündigungsraten oder die persönliche Rückmeldung eines Lesers identifiziert werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim Online-Content ist das anders. Informationen wie Zugriffsraten und Nutzungsdauer können direkt sichtbar gemacht werden. Künstliche Intelligenz wird bei der Analyse und Interpretation der Daten immer wichtiger und wird in Zukunft mehr und mehr die Auswertung übernehmen. Auf diese Weise werden Zusammenhänge der Daten untereinander aufgedeckt, die ein Mensch wahrscheinlich nicht von sich aus erkennen kann. Derartige Informationen sind besonders wertvoll für Analytics in der Medien- und Verlagsbranche.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für das Herausgeben von Büchern können ebenfalls Daten unterstützend wirken, die aus virtuellen Bibliotheken gewonnen werden. Ein bekannter Anbieter von Analytics für die Medien- und Verlagsbranche ist Jellybooks. Leser können sich auf der Website registrieren und erhalten kostenlos neue Bücher in digitaler Form, und zwar zumeist noch vor dem eigentlichen Erscheinungstermin. Im Gegenzug hinterlassen sie ihre Daten zu den individuellen Lesegewohnheiten, die sie auch ganz transparent selber einsehen können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mögliche Ansatzpunkte sind zum Beispiel die Auswahl der Bücher, zu welchen Uhrzeiten und wie lange gelesen wird, an welchen Stellen der Lesefluss unterbrochen wird, wann der Leser ein Buch vorzeitig beendet und vieles mehr. Außerdem bewerten die Testleser das Cover und teilen mit, ob sie das Buch weiterempfehlen würden. Sie liefern dem Lektorat dadurch wichtige Informationen, nach denen das vorliegende Buch angepasst werden kann. Im Anschluss besteht die Hoffnung der Verlage darin, mit dem optimierten Buch einen Bestseller zu veröffentlichen.</span></p>
<h2><b>Wettbewerbsvorteile durch genaue Analyse</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit sogenannten Media Analytics lassen sich Inhalte kundenspezifisch anpassen und die grundlegenden Prozesse individualisieren. Durch die Nutzung solcher Maßnahmen wird die Kundenbindung gestärkt. Medienunternehmen und Verlage werten dazu alle vorhandenen Kundendaten aus und ziehen daraus wertvolle Informationen. Diese führen letztendlich dazu, dass sie einen Wettbewerbsvorteil erlangen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch von den Unternehmen durchgeführte Kampagnen profitieren von Analytics, denn sie generieren anhand der ausgewerteten und interpretierten Daten einen optimalen ROI. Somit sinken die Kosten für die Kundenakquise und die eingesparten Gelder können an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden, beispielsweise zur Verbesserung der Produktqualität.</span></p>
<h2><b>Schnell kann es zu einer Verzerrung kommen</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht alle Daten dürfen unbegrenzt gesammelt werden, dafür sorgen die Vorgaben des Datenschutzes. Sind zum Beispiel die Cookies eines Nutzers beim Besuch einer Website nicht aktiviert, werden die Daten nicht gespeichert und können daher auch nicht ausgewertet werden. Das kann zu einer Verzerrung der tatsächlichen Datenlage führen. Erst ein möglichst umfassendes Gesamtbild aller Faktoren rund um den Leser macht eine Analyse valide. Dazu gehören nicht nur die Daten des reinen Nutzerverhaltens, sondern auch Umfelddaten, um ein plausibles Ergebnis zu erhalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings sollten sich die Verleger und Medienmanager nicht ausschließlich auf die Datenlage verlassen und ihre Veröffentlichungen daran ausrichten. Auch die Erfahrungen der letzten Jahre, das Wissen um die Wünsche der Leser Community und schlicht und einfach das eigene Bauchgefühl sind wichtige Faktoren für erfolgreiches Publizieren &#8211; diese zu unterschätzen wäre sicherlich ein Fehler.</span></p>
<p><strong><em>Möchten Sie die Trends in der Medien- und Verlagsbranche kennenlernen? Dann lesen Sie <a href="http://insights.contentpepper.de/3-digitale-trends-in-der-medien-und-verlagsbranche" target="_blank" rel="noopener">hier unser kostenloses Whitepaper „3 digitale Schlüssel-Trends in der Medien- und Verlagsbranche“</a> und lernen Sie welche Branchen-Trends hier sind, um zu bleiben.</em></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
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		<title>Drei Use Cases für Künstliche Intelligenz im Digital Publishing – Was wir von großen Medienhäusern lernen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sponsored Post by Contentpepper]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 13:59:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz wird zu einem immer wichtigeren Schlagwort, wenn es um die Zukunft der Digitalisierung geht. Auch im Digital Publishing-Business befinden sich intelligente Systeme klar auf dem Vormarsch. Im Digital News Report des Reuters Institute gaben 72 Prozent der befragten Redakteure an, dass sie in ihren Newsrooms mit Künstlicher Intelligenz experimentieren wollen. Die Anwendungsgebiete sind ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Künstliche Intelligenz wird zu einem immer wichtigeren Schlagwort, wenn es um die Zukunft der Digitalisierung geht. Auch im Digital Publishing-Business befinden sich intelligente Systeme klar auf dem Vormarsch. Im Digital News Report des Reuters Institute gaben 72 Prozent der befragten Redakteure an, dass sie in ihren Newsrooms mit Künstlicher Intelligenz experimentieren wollen.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig: Von der Automatisierung der Redaktionsabläufe über Recherchen bis hin zur Interaktion mit den Lesern, bietet Künstliche Intelligenz schon jetzt eine Vielzahl von Optionen, die das Digital Publishing nachhaltig verändern könnten. Doch wie genau können sich intelligente Systeme in den Redaktionsalltag einfügen und welchen konkreten Nutzen bieten sie?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir stellen drei Use Cases vor, die große Medienhäuser bereits umgesetzt haben.</span></p>
<h3>#1: Automated Journalism</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Washington Post veröffentlichte im letzten Jahr über 850 Artikel, die nicht von Menschenhand geschrieben wurden &#8211; sondern von Algorithmen. “Heliograf” heißt das intelligente, hauseigene System, das nun als Robo-Journalist fungiert. Bereits bei den Olympischen Sommerspielen in Rio wurde das Programm eingesetzt, um die Ergebnisse verschiedener Disziplinen auszuwerten und in kurze, verständliche Texte zu verpacken. Inzwischen wurden die Anwendungsgebiete beispielsweise auf kleinere Football-Spiele oder Gouverneurs-Wahlen ausgeweitet. Während sich der Roboter um die Auswertung von Daten und das Verfassen kleiner Meldungen kümmert, können Journalisten ihre Energie auf größere Hintergrundthemen fokussieren. Auch Publisher wie Yahoo Sports oder die amerikanische Presseagentur Associated Press nutzen inzwischen die Vorteile des automatisierten Journalismus. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Thema Automated Journalism ist mit dem Verfassen kurzer Meldungen jedoch nicht erschöpft. Immer mehr Medienhäuser, wie die USA Today, Times Inc. oder Reuters, kooperieren mit der Plattform Wibbitz. Wibbitz ist eine Anwendung, die automatisch Texte in kurzen Videos zusammenfasst. So bietet sich Publishern die Möglichkeit, Nachrichten automatisch in einem weiteren Format zu produzieren und auszuspielen. User können die Inhalte dann je nach Belieben als Text oder Video konsumieren. Automated Journalism unterstützt Medienhäuser damit nicht nur bei der Erstellung einfacher Routine-Inhalte, sondern kann auch zur Vielfalt des journalistischen Angebots beitragen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>#2: Leser Interaktion</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Chat Bots haben sich in vielen Branchen bereits als Mittel der Kundenbetreuung etabliert. Aber auch im Digital Publishing bieten sich mit künstlicher Intelligenz nun neue Möglichkeiten, mit Lesern zu interagieren und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. So hat der Guardian ein interaktives Leser-Tool entwickelt, dass Nutzern die neuesten Nachrichten per Chat im Facebook-Messenger zukommen lässt. User können sowohl einstellen, wann der Chat-Bot ihnen die Nachrichten liefern soll, als auch welche Region sie interessiert und welche Themengebiete relevant sind. Der Bot antwortet ebenfalls auf Nachrichten der Leser mit weiteren relevanten Inhalten. Nutzer müssen sich dementsprechend nicht mehr durch Nachrichtenseiten scrollen, sondern empfangen auf sie zugeschnittene Nachrichten über einen persönlichen Kanal mit der Möglichkeit, weitere Informationen direkt per Nachricht anzufordern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die New York Times hingegen experimentiert mit einem Tool, das die Moderation und Betreuung von Online-Kommentaren grundlegend verändern könnte. “Perspective API”, eine Anwendung aus dem Hause der Google-Firma Alphabet, sortiert automatisch Kommentare basierend auf ihrer Tonlage und ordnet diese auf einer Skala ein. So werden moderate und neutrale Beiträge von solchen getrennt, die sich auf einer aggressiven oder sogar beleidigenden Schiene bewegen. Nutzer können so selbst bestimmen, welche Art von Kommentaren sie einsehen wollen und welche sie lieber ausblenden lassen. Diese Funktion könnte nicht nur die User Experience verbessern, sondern auch für die Kommentar-Moderatoren der New York Times eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeuten, indem beleidigende und übergriffige Kommentare automatisch gefiltert und aussortiert werden können.</span></p>
<h3><b>#3: Semantic Discovery</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres Anwendungsfeld für Künstliche Intelligenz im Digital Publishing ist die so genannte Semantic Discovery, deren Spielformen sich bereits in verschiedenen Medienhäusern rund um die Welt durchgesetzt haben. Das Ziel: Daten, News und andere relevante Inhalte automatisch in Bezug setzen, verschlagworten, auswerten und so einen effizienteren Umgang mit Nachrichtenquellen ermöglichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit dem KI-Tool “Juicer” hat die BBC bisher eines der umfassendsten Werkzeuge im Bereich der Semantic Discovery umgesetzt. Die Anwendung sammelt Informationen aus rund 850 News-Outlets und Feeds weltweit, versieht sie mit Schlagworten und ordnet sie in einer der Kategorien Personen, Organisationen, Orte und Dinge ein. Bei der Recherche können Journalisten auf diese umfassende Datenbank zurückgreifen, durch die Einordnung den Überblick über verwandte und ähnliche Artikel behalten und so auf umfassende, künstlich generierte Informations-Pools zurückgreifen. Zukünftig könnte “Juicer” auch den Lesern helfen: In Artikeln sollen dann bestimmte Worte verlinkt werden, sodass sich beim Draufklicken Fenster mit Hintergrundinformationen öffnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Bedeutung der künstlichen Intelligenz für das Digital Publishing wächst rasant. Führende Medienhäuser rund um die Welt beginnen das Potenzial von KI-Tools für sich zu entdecken und zu nutzen. Sei es zur Automatisierung von Routine-Aufgaben, zur Betreuung von Lesern oder als Recherche-Erleichterung für Journalisten und andere Texter &#8211; künstliche Intelligenz könnte die Medienbranche zukünftig entscheidend mitgestalten.</span></p>
<p><strong><em>Weitere Insights aus dem Verlagswesen finden Sie auch in unserem kostenlosen <a href="http://www.contentpepper.de/Publizieren-im-Wandel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Whitepaper „Publizieren im Wandel – Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen“.</a></em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/drei-use-cases-fuer-kuenstliche-intelligenz-im-digital-publishing-was-wir-von-grossen-medienhaeusern-lernen-koennen/">Drei Use Cases für Künstliche Intelligenz im Digital Publishing – Was wir von großen Medienhäusern lernen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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		<title>Smarte Kundenansprache: Personalisierte Kanäle und individueller Content im Verlagswesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sponsored Post by Contentpepper]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 13:26:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digital Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Personalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertrauen und Personalisierung sind die Schlüsselbegriffe der Verlagsführung 2017: Wie die Studie World Press Trends 2017 zeigt, werden mittlerweile 56 Prozent der Gesamtumsätze im Zeitungswesen nicht mehr durch Werbung, sondern durch leserbasierte Einnahmen erzeugt. Mit der steigenden Bedeutung dieser Einnahmen rückt das Verhältnis zwischen Lesern und Publishern mehr in den Vordergrund: Vertrauen in den Verlag ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/smarte-kundenansprache-personalisierte-kanaele-und-individueller-content-im-verlagswesen/">Smarte Kundenansprache: Personalisierte Kanäle und individueller Content im Verlagswesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vertrauen und Personalisierung sind die Schlüsselbegriffe der Verlagsführung 2017: Wie die Studie World Press Trends 2017 zeigt, werden mittlerweile 56 Prozent der Gesamtumsätze im Zeitungswesen nicht mehr durch Werbung, sondern durch leserbasierte Einnahmen erzeugt.</strong></p>
<p>Mit der steigenden Bedeutung dieser Einnahmen rückt das Verhältnis zwischen Lesern und Publishern mehr in den Vordergrund: Vertrauen in den Verlag und Loyalität des Kunden sind die neuen Währungen, die den Erfolg des Unternehmens garantieren.</p>
<p>Die individualisierte und personalisierte Dialog-Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden schafft dabei dieses Vertrauensverhältnis. Die richtige Umsetzung und der effektive Ausbau des Informationssystems sind hier entscheidend. Verlage sollten daher bei der Umsetzung der neuen Kundenkommunikation die folgenden Entwicklungen beachten.</p>
<h3>Optimierung des Kundenkontakts – Individualisierung und Personalisierung</h3>
<p>Fast jeder Onlinekunde hat bereits einmal unpassende Werbung erhalten oder wurde mit einer falschen Anrede angesprochen. Das Forschungsinstitut Toluna hat hierzu in einer Verbraucherumfrage herausgefunden, dass dieser fehlerhafte Kundenkontakt bei über 80% der Befragten Verärgerung hervorruft und über 60% der Verbraucher die Werbung daher ablehnt.<br />
Um diese Effekte gar nicht erst aufkommen zu lassen und die Vorteile personalisierter Kanäle effizient nutzen zu können, benötigt der Verlag Informationen – viele Informationen. Diese werden mittels Data Mining gewonnen: Mit diesem Begriff werden Prozesse zusammengefasst, die detaillierte Einblicke in die Erwartungen und Interessen der Verbraucher, durch die Generierung und Verbindung unterschiedlicher Daten zum Kundenverhalten, geben. Anhand dieser Informationen können die präsentierten Inhalte dann individuell zugeschnitten und das Verbrauchererlebnis auf der Verlagsseite optimiert werden.</p>
<h3>Vielfältigkeit der Datenerhebung</h3>
<p>Die Arten der Datenerhebung sind vielfältig: Noch bevor ein wirklicher Kundenkontakt besteht, kann über lokale Daten, wie Cookies auf den genutzten Endgeräten oder die reale physische Position durch Geodaten, festgestellt werden, ob es sich um einen Erstnutzer oder einen bereits interessierten Kunden handelt und wo er sich befindet. Adress- und Personendaten – beispielsweise Alter oder Geschlecht – können bestehenden Kundenkontakten generiert werden. Bei registrierten Nutzern werden dazu Seitenbesuche, Kaufverhalten und -historie, Nutzung von sozialen Medien sowie Suchinteressen durch Web Beacons oder Web Counter berücksichtigt. Als letztes und für Verlage besonders wichtig sind die Leserinteressen, in Form von präferierten Themenbereichen, Lesezeiten oder bevorzugten Medienformen.</p>
<p>Aus diesen kann durch Data Mining ein Gesamtbild erzeugt werden und die personalisierte Nutzung der Verlagshomepage optimiert werden. Diese Prozesse sind jedoch nie abgeschlossen: Durch die Komplexität und Dynamik der Verbraucherentscheidungen ist eine ständige und kontinuierliche Fortsetzung der Datenbearbeitung notwendig.</p>
<h3>Was Verlage aus anderen Branchen lernen können</h3>
<p>Verlage müssen bei der der Umsetzung von individualisierten Angeboten das Rad nicht neu erfinden. Sie können viel mehr von bereits bestehenden Systemen mit personalisierten Kanälen profitieren. Die großen Online-Versandhändler und Auktionsplattformen – allen voran Amazon, eBay und Alibaba – machen es vor, wie durch individuelle Kommunikation Kundenvertrauen gewonnen wird:<br />
Eine individuelle Ansprache beim Login und weiterführend personalisierte Betreuung mit Nachrichten, Mails und Hinweisen schaffen eine Wertschätzung des Nutzers und bauen eine persönliche Beziehung zum Kunden auf. Nach einigen Besuchen und Bestellungen werden dem Verbraucher Produkt- und Rabattangebote basierend auf früheren Käufen und Sucheingaben vorgeschlagen, die seinen Interessen entsprechen. So wird effektiv eine schnelle Kundenbindung erzeugt. Die langfristige Kundenbeziehung wird beispielsweise durch ein Loyalty Program in Form von Kundenkarten und Bonuspunkten bei wiederholten Einkäufen garantiert.</p>
<p>Für das Verlagswesen können die genannten Aspekte teilweise direkt, teilweise leicht angepasst adaptiert werden. Grundlegende Elemente, wie die persönliche Begrüßung, Betreuung und Loyalty Programs, sind einfach zu übernehmen, um eine erste und beständige Kundenannäherung zu gestalten. Anders verhält es sich bei Produktpräsentationen: Diese werden durch Hinweise auf Schriftenreihen, Neuerscheinungen, ähnliche Artikel, Vorschläge von bereits betrachteten Themenbereichen und anderen Verlagsangeboten ersetzt. Durch Rückgriff auf die erhobenen Daten ergibt sich eine optimierte, personalisierte Nutzererfahrung der Verlagsressourcen die Kundenzufriedenheit und damit Vertrauen und Loyalität erzeugt.</p>
<h3>Die Zukunft des Verlagswesens</h3>
<p>Das Verlagswesen wird – ähnlich wie alle anderen Branchen auch – langfristig einer effektiven Umsetzung von individualisierter Kundenkommunikation nicht aus dem Weg gehen können: Fortschreitende Digitalisierung und steigende Zahlen bei Onlinekäufen machen es enorm wichtig, das Kundenerlebnis auf den Unternehmensseiten so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Anders als bei vielen Geschäftsbereichen bietet sich bei Verlagen durch ihr ausdifferenziertes Produktangebot jedoch die Möglichkeit, die Vorteile und das volle Potential einer smarten Kundenansprache auszunutzen.</p>
<p><strong><em>Möchten Sie mehr zu den Trends in der Medien- und Verlagsbranche erfahren? Dann lesen Sie hier unser kostenloses Whitepaper <a href="http://www.contentpepper.de/3-digitale-Trends-in-der-Medien-und-Verlagsbranche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„3 digitale Schlüssel-Trends in der Medien- und Verlagsbranche“</a>!</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/smarte-kundenansprache-personalisierte-kanaele-und-individueller-content-im-verlagswesen/">Smarte Kundenansprache: Personalisierte Kanäle und individueller Content im Verlagswesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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		<title>5 Monetarisierungs-Möglichkeiten für Newsletter</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 07:13:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Adblocker haben die Monetarisierung von Webseiten zwangsläufig verändert. Weniger sichtbare Anzeigen bedeuten, dass die Einkünfte aus anderen Einnahmequellen und Monetarisierungsstrategien maximiert werden müssen. Genug Traffic auf die eigene Website zu lenken und diesen dann auch noch zu monetarisieren war also nie schwerer. Wer einen Newsletter mit einer hohen Abonnentenzahl hat, könnte hingegen auf einer Goldmine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/5-monetarisierungs-moeglichkeiten-fuer-newsletter/">5 Monetarisierungs-Möglichkeiten für Newsletter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Adblocker haben die Monetarisierung von Webseiten zwangsläufig verändert. Weniger sichtbare Anzeigen bedeuten, dass die Einkünfte aus anderen Einnahmequellen und Monetarisierungsstrategien maximiert werden müssen. Genug Traffic auf die eigene Website zu lenken und diesen dann auch noch zu monetarisieren war also nie schwerer. Wer einen Newsletter mit einer hohen Abonnentenzahl hat, könnte hingegen auf einer Goldmine sitzen. </strong></p>
<p>E-Mail-Marketing ist vielleicht nicht so aufregend wie Social Media oder Content Marketing, aber es ist eine der effektivsten Methoden, die gewünschte Leserschaft zu erreichen. Digitale Marketer zählen den Kanal zu ihren leistungsfähigsten Instrumenten und eine Studie von VentureBeat hat ergeben, dass E-Mail-Marketing den höchsten ROI aller Marketingkanäle liefert. Grund genug, diesem Kanal einmal mehr Aufmerksamkeit zu widmen.</p>
<p>2016 existierten schätzungsweise 4,3 Milliarden E-Mail-Konten bei 7,44 Milliarden auf der Erde lebenden Menschen. Umfragen zufolge ist es das am meisten genutzte Medium, noch vor Facebook und Co.. 83% der befragten geben an, das zuerst geöffnete Tool am Morgen sei das E-Mail-Postfach. Wenn treue Leser eines Mediums also bereitwillig und aus eigenem Interesse ihre E-Mail-Adresse herausgeben um einen Newsletter zu abonnieren, heißt das noch nicht, dass sie regelmäßig die Website des Mediums besuchen. Ihr E-Mail-Postfach kontrollieren sie jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit täglich.</p>
<p>Die meisten Firmen nutzen E-Mail Newsletter um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen oder ihre Kunden zu informieren. Doch wie können Medienhäuser, die redaktionelle Newsletter betreiben Nutzen aus diesem Asset ziehen?</p>
<p>Newsletter-Abonnements haben in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Leser wissen, welche Medien gute und für sie relevante Inhalte liefern und wollen diese möglichst passiv und meist auf ihrem Smartphone konsumieren. Es geht bei Newsletter daher längst nicht mehr im das bloße versenden einer E-Mail, sondern um die Interaktion mit den Lesern in einer Mobile-First-Welt.</p>
<p>Mit der Beliebtheit der Newsletter entstehen neue Wege, wie Verlage diese monetarisieren. Es wird viel in den Kanal investiert, mit dem Fokus auf der Vergrößerung der Reichweite aber auch darauf die Technik, das Design und die User-Experience zu verbessern. Ein weiterer und entscheidender Fokus liegt auf Strategien zur Monetarisierung, um schlussendlich Geld mit dem Newsletter zu verdienen. Wir haben uns fünf dieser Strategien angeschaut.</p>
<h3>1. Bezahlte Newsletter-Abonnements</h3>
<p>Zugegeben – es hört sich zunächst unglaubwürdig an, wo Verlage schon damit zu kämpfen haben, bezahlte Abos für ihr reguläres redaktionelles Angebot durchzusetzen. Dass das Modell gelingen und sogar sehr erfolgreich sein kann, zeigen jedoch Beispiele wie Business Insider. Das Medium gründete 2013 eine Forschungs-Unit, BI Intelligence, und bietet unter dieser Marke exklusive, aufwändig recherchierte und teils wissenschaftliche Inhalte an. Die Lizenzen gibt es für Privatpersonen oder auf Unternehmensebene, wobei der Großteil der Einkünfte aus den Unternehmenslizenzen stammt. Ein Newsletter kostet zwischen 500 und 2500 US-Dollar im Jahr. Laut eigenen Angaben verkaufte BI Intelligence über 5000 solcher Lizenzen.</p>
<p>Aber auch weniger große Organisationen konnten das Modell bereits umsetzen. Der Newsletter „Stratechery“ von Ben Thompson gilt in Silicon Valley Kreisen als obligatroisch und kostet 10 US-Dollar im Monat oder 100 Dollar jährlich.</p>
<p>Andere versuchen, ihre Newsletter durch Spenden der Leser zu finanzieren. So zum Beispiel das Startup Inside, das ausschließlich eine Auswahl an Newslettern zu verschiedenen Themen bietet und konsequent einen anderen Weg als die meisten Medien geht.</p>
<p>Natürlich kommt dieses Monetarisierungmodell nur für Medien in Frage, die bereits etabliert sind.</p>
<h3>2. Native Advertising</h3>
<p>Native Advertising ist bereits seit einiger Zeit eines der Top-Themen der Branche. Und nun, da es auf automatisierter Basis einfacher wird die Platzierungen zu verkaufen, wird es auch in Newslettern eine größere Rolle spielen. Medien wie Refinery29, Hearst oder BuzzFeed nutzen schon länger native Anzeigen in ihren Newslettern.</p>
<p>Wichtig ist dabei vor allem, vorsichtig bei der Auswahl der Werbepartner, Anzeigen und Platzierungen zu sein. Die Anzeigen und beworbenen Produkte müssen zum eigenen redaktionellen Angebot und zur Leserschaft passen – sonst geht nicht nur der positive Einfluss des Newsletters als Meinungsgeber, sondern auch der Werbeeffekt des Werbekunden verloren.</p>
<p>Immer mehr Verlagshäuser gründen eigene Agenturen und bieten Content Marketing Dienstleistungen, unter anderem Native Advertising, an. Die Verlage kennen ihre Leser am besten und wissen, welche Themen funktionieren. Außerdem stellt die Dienstleistung eine zusätzliche, wichtige Einnahmequelle dar.</p>
<h3>3. Eigene Produkte verkaufen</h3>
<p>Wenn man bereits über ein Loyales Publikum verfügt, warum dieses nicht nutzen um eigene Produkte zu bewerben? Es ist zwar keine direkte Einnahme für die Verlage, spart durch den Einsatz als Owned-Media aber an anderer Stelle Mediakosten. Verlage bieten inzwischen eine breite Vielfalt an Dienstleistungen wie Consulting, Marketing-Services (siehe Punkt 2.) an oder veranstalten selbst kommerzielle Events und Messen. Der eigene Newsletter bietet dabei eine optimale Plattform, diese zu vermarkten.</p>
<p>Die Washington Post ging sogar so weit, dass sie ihr eigens entwickeltes E-Mail-Newsletter Content-Management-System „Paloma“ auf den Markt brachte und so gleich doppelt vom Newsletter profitierte.</p>
<h3>4. Display Advertising</h3>
<p>Auch Display Advertising spielt nach wie vor eine Rolle im Newsletter-Business. 48% der B2C Medien verlassen sich weiterhin auf Banner-Ads und Sponsorships zur Monetarisierung ihrer Newsletter. Der Markt und die Nachfrage nach Display-Anzeigen wird jedoch kleiner, daher darf dies nicht die einzige Einnahmequelle bleiben.</p>
<h3>5. Affiliate Links</h3>
<p>Affiliate Links in Newslettern sind nicht neu. Größere Medien haben 2016 jedoch den E-Commerce für sich entdeckt und bringen vermehrt Produkte in ihren Newslettern unter. BuzzFeed publiziert beispielsweise eine „Geschenke-Guide“ Newsletter-Reihe zur Vorweihnachtszeit, die gespickt mit Produktempfehlungen und entsprechenden Affiliate Links sind.</p>
<p>Eine Studie von Forrester Consulting ergab, dass jährlich um die 4,5 Milliarden US-Dollar für Affiliate Marketing ausgegeben wird – der Markt ist also da. Die Afflilate-Programme können zudem gute Erträge bringen, müssen aber mit Vorsicht eingesetzt werden. Die Produkte sollen zum Thema und zur Leserschafft passen und keine aus dem Kontext fallenden, wild platzierten Produkte sein, um der Qualität des Newsletters nicht zu schaden.</p>
<p><strong><em>Möchten Sie mehr zu den Trends in der Medien- und Verlagsbranche erfahren? Dann lesen Sie hier unser kostenloses Whitepaper <a href="http://www.contentpepper.de/3-digitale-Trends-in-der-Medien-und-Verlagsbranche" target="_blank">„3 digitale Schlüssel-Trends in der Medien- und Verlagsbranche“</a> und lernen Sie welche Branchen-Trends hier sind, um zu bleiben.</em></strong></p>
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		<title>Multimediales Storytelling &#8211; Geschichten erzählen 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 08:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[contentpepper]]></category>
		<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Umsätze im Print-Bereich (Bücher, Magazine) weiter sinken, verzeichnen die Verkaufszahlen digitaler Produkte (z.B. E-Books) weiterhin großen Zuwachs. Der Umsatzanteil von E-Books im deutschen Publikumsmarkt liegt 2015 zwar „nur“ bei knapp über 5 % (Statista 2015), doch der Trend hin zur Digitalisierung verfestigt sich nachhaltig und zwingt die Verlage zum Umdenken. Einige Verlage haben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während die Umsätze im Print-Bereich (Bücher, Magazine) weiter sinken, verzeichnen die Verkaufszahlen digitaler Produkte (z.B. E-Books) weiterhin großen Zuwachs. Der Umsatzanteil von E-Books im deutschen Publikumsmarkt liegt 2015 zwar „nur“ bei knapp über 5 % (Statista 2015), doch der Trend hin zur Digitalisierung verfestigt sich nachhaltig und zwingt die Verlage zum Umdenken.</strong></p>
<p>Einige Verlage haben sich auf die anstehenden Herausforderungen eingestellt und ihre Geschäftsmodelle angepasst. Eine neue Form des Storytelling gewinnt dabei an Bedeutung und eröffnet Verlegern neue Möglichkeiten ihre Geschichten zu vermarkten: Unter dem Stichwort „Transmedia“ versteht man die Veröffentlichung von voneinander unabhängigen und doch zusammenhängenden Geschichten, verteilt über verschiedene mediale Plattformen. Mit dieser Art der modernen Geschichtenerzählung können Verlage neue, kreative Umsatzkanäle entdecken, ihre Kundenbeziehungen optimieren, so wie eine höhere Markenloyalität und ein höheres User Engagement erreichen.</p>
<h3>Die Bedeutung von Transmedia für Verlage</h3>
<p>Der Autor Henry Jenkins beschreibt Transmedia in seinem Buch &#8222;Convergence Culture&#8220; als einen Prozess, in dem wichtige Teile einer Geschichte, Romane oder Sachbücher, auf verschiedene Kanäle systematisch verteilt werden, um so eine einheitliche und koordinierte Leseerfahrung zu erschaffen. „Im Idealfall trägt jedes Medium auf seine eigene Art und Weise zur Entfaltung der Geschichte bei“, schreibt Jenkins und sagt voraus, dass Leser künftig Inhalte nicht mehr beobachtend konsumieren sondern an ihrer Entstehung aktiv teilhaben. Leser mit gleichen Interessen formen eine Community, online wie offline, interagieren miteinander und bringen ihre eigenen Ideen mit ein.</p>
<p>Bei Transmedia geht es also nicht darum ein gedrucktes Buch im e-pub Format anzubieten. Es ist vielmehr die Weiterentwicklung und Einbindung neuer Plattformen wie Digi-Novels, Games oder Apps. Für Verlage stellt die veränderte, aktive Rolle des Publikums, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, so wie die Suche nach Autoren, die transmediale Geschichten entwickeln können, durchaus eine große Herausforderung dar.</p>
<p>Zudem brauchen Verlage IT-Lösungen, um die Inhalte effizient auf verschiedenen Plattformen anzubieten, ohne dabei Qualitätseinbußen bei der User Experience hinnehmen zu müssen. Wie kann man also die Inhalte so ausspielen, dass ein Leser über verschiedene Kanäle und Endgeräte die gleiche Erfahrung mit der Geschichte macht, und damit auch mit der damit verbundenen Marke?</p>
<p>Die Inhalte müssen auf verschiedenen Bildschirmgrößen funktionieren, in unterschiedlichen Formaten, Bilder und Videos müssen nahtlos in die Geschichte integriert werden, die Social Media Aktivitäten müssen einheitlich mit anderen Marketingaktivitäten synchronisiert werden, egal ob der Leser die Inhalte auf seinem Computer, Tablet, Phablet, Smartphone oder SmartTV konsumiert.</p>
<p>Hier müssen Verlage in Zukunft in neue Software investieren, um mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten und sich die neuen Möglichkeiten durch Transmedia auch direkt im Unternehmenserfolg widerspiegeln.</p>
<h3>Transmediale Geschichten – Beispiele</h3>
<p>Ein bekanntes Beispiel, um Transmedia besser zu verstehen, sind die Bücher „Herr der Ringe“ vom Autor J.R.R. Tolkien. Die ursprüngliche Trilogie aus den 1950er Jahren wurde über 50 Jahre später auf verschiedene Plattformen ausgeweitet. Spiele wurden entwickelt (Brettspiele, Kartenspiele, Computerspiele, Mobile Spiele), Cartoons, die berühmten Kinofilme, Lieder, Merchandise, Internetseiten mit Fanforen, oder reale Offline-Events, in der sich Fans verkleiden und ihre Helden live treffen können.</p>
<p>Ein weniger bekanntes, aber beeindruckendes Beispiel für die richtige Anwendung von transmedialen Strategien, ist die Geschichte Cinderella 2.0. In der neuen Version der uralten Geschichte, springt „Cinderella&#8220; auf die Bühne und singt ein Lied, das Publikum ist begeistert. Die Security des Events entfernt das junge Mädchen jedoch von der Bühne, und währenddessen wirft sie einen Schuh in das Publikum. Die Geschichte nimmt in den sozialen Medien Fahrt auf und verbreitet sich viral auf unterschiedlichen Plattformen.</p>
<p>Die genaue Geschichte und die Nachwirkungen werden wunderbar in folgendem Video erklärt (auf Englisch):</p>
<br />
Der CSI-Macher Anthony E Zuiker hat mit Level 26 eine digitale Horror-Geschichte ins Leben gerufen. Gestartet ist das Projekt mit einem Buch, das online über www.level26.com abgerufen werden konnte. Diese transmediale Story hat den Leser vom Buch zu visuellen Inhalten auf der Website geleitet.</p>
<p>In der Praxis wird Transmedia oft mit einem Franchise-Konzept verknüpft. Eine übergeordnete Geschichte, verteilt auf verschiedene Plattformen, kann so eine neue, wichtige Einkommensquelle für Verlage darstellen. Kreative Elemente können unter dem Dach einer Hauptgeschichte dezentral speziell für ein einzelnes Medium entwickelt, und so auf verschiedenen Ebenen monetarisiert werden.</p>
<p>Der Hype um Transmedia liegt also im Wesentlichen in der spannenden visuellen und technologischen Umsetzung einer Geschichte. Verleger müssen anfangen in diese Form des Storytellings zu investieren, um den Anschluss nicht zu verpassen und um mittel-und langfristig von diesem Trend zu profitieren.</p>
<p><strong><em>Weitere Insights aus dem Verlagswesen finden Sie auch hier in unserem kostenlosen <a href="http://www.contentpepper.de/Publizieren-im-Wandel" target="_blank">Whitepaper „Publizieren im Wandel – Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen“</a>.</em></strong></p>
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		<item>
		<title>3 Maßnahmen, mit denen Verlage die Discoverability ihrer Publikationen erhöhen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sponsored Post by Contentpepper]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 08:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[contentpepper]]></category>
		<category><![CDATA[Contentpepper]]></category>
		<category><![CDATA[Discoverability]]></category>
		<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anzahl digital veröffentlichter Publikationen nimmt weiterhin rasant zu. Verleger und Autoren sehen sich neuen Herausforderungen gegenüber gestellt, wie sie Lesern ihre Werke zugänglich machen können. Aber ist die reine Masse an Angeboten wirklich das Problem? Oder bietet die digitale Landschaft nicht enorme Potentiale in Bezug auf Reichweite und Abverkäufe? Zu Beginn sollten zunächst die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/3-massnahmen-mit-denen-verlage-die-discoverability-ihrer-publikationen-erhoehen-koennen/">3 Maßnahmen, mit denen Verlage die Discoverability ihrer Publikationen erhöhen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Anzahl digital veröffentlichter Publikationen nimmt weiterhin rasant zu. Verleger und Autoren sehen sich neuen Herausforderungen gegenüber gestellt, wie sie Lesern ihre Werke zugänglich machen können. Aber ist die reine Masse an Angeboten wirklich das Problem? Oder bietet die digitale Landschaft nicht enorme Potentiale in Bezug auf Reichweite und Abverkäufe?</strong></p>
<p>Zu Beginn sollten zunächst die Begrifflichkeiten geklärt werden: Die Begriffe „Discovery“ und „Discoverability“ finden den Weg ins Deutsche oft als Synonyme und werden austauschbar benutzt. Dabei bezieht sich „Discovery“ im Verlagsumfeld auf den Moment, in dem ein Leser auf eine Publikation aufmerksam wird. „Discoverability“, oder Auffindbarkeit, bezieht sich auf den Aufwand des Marketings, einen Leser auf das richtige Buch aufmerksam zu machen.</p>
<p>Das Thema Discovery sollte heute eigentlich aus dem Fokus des Verlegers gerückt sein. Die meisten Leser haben eine lange Liste ungelesener Bücher auf ihren Ebook-Readern oder einen Stapel ungelesener Zeitungen auf dem Nachttisch. Es gibt viel zu lesen, und auch wenn wir die magischen Momente lieben, in denen wir einen Titel finden nach dem wir gar nicht gesucht haben, so sind wir doch gut beschäftigt mit Dingen, über die wir zufällig stoßen oder die uns von Freunden empfohlen wurden.</p>
<p>Discoverability allerdings stellt eine zunehmende Herausforderung für Verleger und Autoren dar. Letztes Jahr wurden alleine in den USA weit über 500.000 neue Bücher veröffentlicht. Nicht zuletzt hat der Trend des Self-Publishings hat dazu viel beigetragen. Auch E-Books haben einen nicht geringen Anteil an dieser Entwicklung. Bücher bleiben immer verfügbar &#8211; „wird nicht mehr gedruckt“ gibt es nicht mehr in diesem Raum.</p>
<h3>Wenn der Leser nicht zu uns kommt, müssen wir unseren Content zum Leser bringen</h3>
<p>Im klassischen Marketing-Trichter Awareness &gt; Lead &gt; Prospect &gt; Sale, wird es also immer schwieriger, den Leser auf ein neues Werk aufmerksam zu machen. Das ist die Herausforderung, die sich im Wesentlichen an die Discoverability richtet. Wenn der Leser nicht zu uns kommt, müssen wir unseren Content zum Leser bringen.</p>
<p>Die Suche auf Google, Amazon oder Barnes &amp; Noble ist dabei nicht die Lösung. Die meisten Leser suchen nach Autor oder Titel, kennen also schon das Werk (Discovery), das sie suchen. Lediglich die Suche nach einer bestimmten Kategorie stellt eine Ausnahme zur Regel dar. Leser finden immer was sie wollen. Die Herausforderung als Verleger oder Autor besteht darin, die richtigen Werke bereitzustellen und dabei permanent den benötigten Aufwand zu reduzieren.</p>
<p>Im Folgenden stellen wir drei wirksame Möglichkeiten vor, wie Verleger und Autoren die Discoverability kosteneffizient erhöhen können:</p>
<h3>1) Metadaten</h3>
<p>Verlage haben keinen Einfluss auf den Algorithmus der Suchmaschinen, sie können jedoch dazu beitragen die Chancen auf ein gutes Ranking zu erhöhen, indem sie produktrelevante und erweiterte Metadaten ihrer Werke so akkurat und detailliert wie möglich angeben.</p>
<p>Im Jahr 2013 wurden 50 % aller Print-Bücher und 90 % aller E-Books online entdeckt. Ob im Netz zu browsen, über Empfehlungen von Händlern oder über das eigene Social Media Netzwerk &#8211; die Wege zur Auffindung von Büchern findet über verschiedene Kanäle statt. Um genau diese „Online-Shopper“ abzuholen, sollten Verleger gezielt auf die richtige Nutzung von Metadaten Wert legen.</p>
<p>Eine große Chance für Verleger und Autoren liegt dabei in der Möglichkeit mehrere Zielgruppen anzusprechen. Während man gedruckte Bücher für eine bestimmte Käufergruppe marketingseitig optimiert, lassen sich online Bücher ohne Limitierungen an verschiedene Gruppen richten. Die Metadaten lassen sich beliebig so steuern, dass man möglichst viele Themen abdeckt, die Leser an einem Werk interessant finden können.</p>
<p>Eine zentrale Herausforderung in Zukunft wird es sein die richtigen Personalentscheidungen im Marketing zu treffen. Die präzise Steuerung der Metadaten erfordert Marketingexperten, welche die notwendige Recherche verstehen und erfolgreich umsetzen können. Welche Begriffe werden online von wem und wann gesucht? Wie lassen sich diese Erkenntnisse in Kundensegmente einteilen? Wie verhalten diese Leser sich online? Verleger brauchen Mitarbeiter im Marketing mit den richtigen Skills, um online die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Neben der Möglichkeit verschiedene Lesergruppen zu erreichen, bieten sich auch in der Gestaltung der Backlists neue Potentiale. Die Bücherregale online bieten unendlich viel Platz. Die Kombination aus endlosem Raum und den richtigen Metadaten gibt einem Buch eine längere „Lebensdauer“. Dabei sollte man bei der Pflege der Metadaten zum Beispiel darauf achten, ob Werke in der Backlist zu aktuellen Themen passen und man sie so aus aktuellem Anlass noch mal attraktiver nach außen bewerben kann.</p>
<p>Metadaten sollten als Basis für eine gute Discoverability verstanden werden. Ohne die richtigen Metadaten greifen alle anderen Online-Bemühungen fast ins Leere. Und eine zu niedrige Auffindbarkeit im Vergleich zur Konkurrenz spiegelt sich direkt in niedrigen Verkaufszahlen wider.</p>
<h3>2) Inbound Marketing</h3>
<p>Neben den Metadaten sollten Verleger für eine Verbesserung der Discoverability auf eine ausgereifte Inbound Strategie setzen. Das Ziel von Inbound Marketing ist es, Leser durch hochqualitativen Content über Suchmaschinen auf die eigene Website zu leiten und in Kontakt mit den Produkten zu bringen. Beispiele für Content sind Blog Posts, Calls-to-Action, Newsletters, Podcasts, Videos oder Social Media. Ist der Content zielgerichtet auf die Interessen der Leser abgestimmt, erzielen die Anbieter einen Pull-Effekt hin zu ihren Produktangeboten.</p>
<p>Neben dem eingesetzten Personal gilt es vor allem das richtige Tool zu nutzen. Inbound Marketing Kampagnen kann man mit einfachen Tools wie WordPress und Mailchimp umsetzen, oder mit ausgereifteren Lösungen wie die Inbound Marketing Software von Hubspot oder die Marketing Suite von Contentpepper.</p>
<p>Inbound Marketing verfolgt dabei den Ansatz den User nicht zu stören, sondern ihm durch guten Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort einen attraktiven Mehrwert zu bieten. Aus potentiellen Kunden sollen durch die vier Schritte im Sales Funnel „Attract“, „Convert“, „Close“ und „Delight“ am Ende idealerweise Markenbotschafter werden, welche die eigenen Produkte an Dritte weiterempfehlen.</p>
<p>Für Verleger stellt die eigene Website ein wichtiges Tool im Direktvertrieb dar. Im Gegensatz zu Amazon oder Social Media Seiten, haben sie nur hier volle Kontrolle über Themen wie die SEO-Optimierung oder die Darstellung ihrer Inhalte. Inbound Marketing soll Leser auf die Seite holen, die Conversion Rate erhöhen und damit direkten Einfluss auf die Verkaufszahlen haben.</p>
<p>Darüber hinaus bietet sich Verlegern über diesen Weg auch die Möglichkeit eine direkte Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Typischerweise verkaufen Verleger ihre Werke an Großhändler, diese an die Händler, und die Händler haben den Direktkontakt zu den Kunden und damit die Hoheit über die Kundendaten. Da Daten und Kundenloyalität im digitalen Wettbewerb immer wichtiger werden, ist die Präsenz mit einer eigenen Website, optimiert mit Inbound-Taktiken, aktuell eines der wichtigsten Instrumente für Verleger.</p>
<p>Die Recherche über die Eigenschaften und Interessen der potentiellen Leser, die man im Rahmen der Metadaten-Optimierung normalerweise bereits vorgenommen hat, spielt dabei auch im Inbound Marketing eine wichtige Rolle. Nur wer seine Leser genau versteht, kann auch Content erstellen, der sie interessiert. Schafft man es den Leser für seinen Content zu begeistern, steigt über diesen positiven Erstkontakt die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser am Ende im eigenen Webshop oder bei Drittanbietern wie Amazon die Werke des Verlegers kauft.</p>
<p>Die Discoverability bei gedruckten Büchern besteht zu ungefähr gleichen Teilen aus Leads, die online entstehen und Leads, die offline in der realen Welt ihren Ursprung haben. Ebooks werden zum größten Teil online entdeckt. Daher sollten Verleger über eine eigene Webpräsenz mit gutem Content versuchen, potentielle Leser schon früh im Sales Funnel zu erreichen und dort nachhaltige Kundenbeziehungen mit ihnen aufzubauen.</p>
<h3>3) Social Media</h3>
<p>Die richtigen Metadaten und ein strategischer Inbound Marketing Ansatz stellen für die Discoverability so etwas wie die notwendige Basis dar. Erst wenn diese beiden Bereiche professionell aufgestellt sind, sollten sich Verleger auch über andere Plattformen Gedanken machen.</p>
<p>Social Media ist ein komplexes Feld und betrifft verschiedene unternehmerische Ziele. Bezüglich der Discoverability von Inhalten geht es zum einen um den direkt generierten Traffic auf die eigentliche Website. Zum anderen bietet Social Media die Möglichkeit mit potentiellen Lesern zu interagieren und sie durch eine Konversation mit der Marke oder einzelnen Werken vertraut zu machen. Statt die eigenen Aktivitäten also auf den direkten Verkauf zu richten, geht es eher um einen nachhaltigen Aufbau von Kundenbeziehungen.</p>
<p>Ob Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram &#8211; eine erfolgreiche Social Media Strategie zu implementieren ist in der Praxis oft schwieriger, als allgemeinhin angenommen. Es ist einfach einen Verkauf mit dem Umsatz zu verknüpfen, der Zusammenhang zwischen einem „Like“ oder „Retweet“ zur Bottom Line ist deutlich diffiziler. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der richtigen Auswahl der Ziele und der entsprechenden Kennzahlen. Diese sind von Plattform zu Plattform unterschiedlich, generell gelten Markenbekanntheit, Traffic auf die eigene Website, Anzahl der wiederkehrenden Besucher, und natürlich die Conversion Rate als gute Ansatzpunkte.</p>
<p>Die Auswahl der richtigen Plattform richtet sich nach der Zielgruppe und der Größe der Plattform. Eine junge Zielgruppe tummelt sich heute auch auf Instagram und Snapchat. Um einen Startpunkt zu haben, sollten Verleger zunächst aber die großen drei berücksichtigen: Facebook, Twitter und LinkedIn. Diese vereinen eine große Anzahl an Usern, eingebaute Werbemöglichkeiten, eine gute Auswahl an verfügbaren Daten, eine hohe Reichweite und ein potentiell hohes User Engagement.</p>
<p><strong><em>Facebook</em></strong></p>
<p>Mit über 1,19 Milliarden registrierten Nutzern ist Facebook sicherlich die bedeutendste Plattform für Verleger, gerade im B2C-Bereich. Das neueste Feature „Instant Articles“ könnte dabei zu einer weiteren Verbesserung des Verhältnisses zwischen Facebook und Content-Erstellern führen. Wenngleich man mit den unbezahlten Basics einiges erreichen kann, geht der Trend für gewerbliche Marken hin zu einem „Pay-to-Play“-Ansatz, der ein gewisses Budget erfordert. Werden Kampagnen richtig ausgeführt (richtige Zielgruppe, Key Words etc), kann man mit seinem Marketing-Budget auf Facebook heute viel erreichen.</p>
<p>Besonders die Unternehmensziele Markenbekanntheit und die Interaktion mit potentiellen Lesern, lassen sich auf Facebook gut umsetzen. Hoch qualifizierte Lead-Generierung ist deutlich schwieriger &#8211; Facebook füllt also eher den oberen Teil des Sales Funnels.</p>
<p><strong><em>LinkedIn</em></strong></p>
<p>Für einen nachhaltigen Aufbau von B2B-Beziehungen empfiehlt sich die Nutzung von LinkedIn. Verlage mit Business-relevanten Inhalten treffen ihre Zielgruppe am richtigen Ort: Während die User Facebook immer noch vermehrt öffnen, wenn sie etwas Privates erledigen wollen, sind die User auf LinkedIn im Business-Modus. Dies führt zum schnelleren Aufbau von Kundenbeziehungen und zur Entscheidungsfindung. Das eigene Sales Team kann LinkedIn zudem nutzen, in dem es potentielle Werbekunden identifiziert, sie im Entscheidungsprozess abholt und direkt zum Aufbau der eigenen Sales Pipeline nutzt.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil für Verleger liegt in der Tatsache, dass User auf LinkedIn gerne ihr professionelles Image erhöhen wollen und fleißig relevantes und nützliches Wissen teilen (im Idealfall das Wissen aus Veröffentlichungen des eigenen Verlages!).</p>
<p>Schließlich bieten die bezahlten LinkedIn Werbeprodukte zwar ein niedrigeres Engagement als Facebook, die Leads sind aber in der Regel deutlich qualifizierter, weil man Werbung an eine spezielle Industrie oder an bestimmte Job-Bezeichnungen richten kann.</p>
<p><strong><em>Twitter</em></strong></p>
<p>Twitter ist bezüglich der Frage B2B vs. B2C in etwa zwischen LinkedIn und Facebook angesiedelt. Twitter bietet die Möglichkeit mit einer höheren Anzahl an Touch Points (Posts) und sowohl eigenem als auch ausgewählten Content, verschiedene Marketingziele gleichzeitig anzustreben. Dazu gehören Thought Leadership in der eigenen Branche, Engagement und Conversion, Customer Service oder Lead Generation.</p>
<p>Das hohe Volumen und die Echtzeit-Natur von Twitter, machen die Plattform zu einem idealen Ausgangspunkt für Kundenbeziehungen und einem effektiven Tool, um Traffic auf die eigenen Inbound-Inhalte zu leiten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Egal welche der drei Plattformen am sinnvollsten für die eigenen Produkte geeignet ist, generell lässt sich festhalten, dass es in der Praxis oft sinnvoller ist sich auf eine oder zwei zu konzentrieren, und diese richtig bespielt, als auf allen Hochzeiten nur halb zu tanzen. Wie bereits erwähnt liegt die entscheidende Frage, welche Unternehmensziele vorrangig erreicht werden sollen.</p>
<p><strong><em>Weitere Insights aus dem Verlagswesen finden Sie auch hier in unserem kostenlosen <a href="http://www.contentpepper.de/Publizieren-im-Wandel" target="_blank">Whitepaper &#8222;Publizieren im Wandel – Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen&#8220;</a>.</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/contentpepper/3-massnahmen-mit-denen-verlage-die-discoverability-ihrer-publikationen-erhoehen-koennen/">3 Maßnahmen, mit denen Verlage die Discoverability ihrer Publikationen erhöhen können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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		<title>Publizieren im Wandel &#8211; Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 10:49:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Whitepaper und E-Books]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Verlagswesen setzen sich immer mehr Innovationen durch und stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Durch die Digitalisierung verändert sich die Branche und neue Themen wie Crossmedia oder Transmedia ziehen in den Alltag von Verlegern, Redakteuren und Reportern ein. Ein wesentlicher Faktor liegt dabei im veränderten Nutzungsverhalten der Leser: Sie erwarten ein multimediales Erlebnis, das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Verlagswesen setzen sich immer mehr Innovationen durch und stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Durch die Digitalisierung verändert sich die Branche und neue Themen wie Crossmedia oder Transmedia ziehen in den Alltag von Verlegern, Redakteuren und Reportern ein.</strong></p>
<p>Ein wesentlicher Faktor liegt dabei im veränderten Nutzungsverhalten der Leser: Sie erwarten ein multimediales Erlebnis, das auf allen digitalen Kanälen die gleiche User Experience bietet. Die durchschnittliche Aufmerksamkeit der Nutzer nimmt online stark ab, so dass Inhalte gleichzeitig qualitativ hochwertig, unterhaltend, aktuell und relevant sein müssen, um den Leser möglichst lange auf der eigenen Plattform zu halten.</p>
<p>Der erhöhte Wettbewerb in der digitalen Medienlandschaft zwingt die Unternehmen zusätzlich, sich durch eine hervorragende User Experience vom Wettbewerb abzusetzen und durch eine Optimierung der internen Arbeitsprozesse Inhalte noch schneller zu veröffentlichen.</p>
<p>Die großen Unternehmen der Branche sind häufig die Vorreiter und testen verschiedene technische Innovationen aus. Kleinere und mittelständische Medienunternehmen haben es aus personellen und finanziellen Gründen schwerer, sich an die rasanten Entwicklungen im Medienbereich anzupassen.</p>
<p>Was aber aufwändig und anstrengend klingt, muss es nicht sein. Auch kleine Redaktionen mit vergleichsweise wenigen Journalisten können innovativ arbeiten, wenn sie die richtigen Prozesse etablieren und entsprechende technische Lösungstools verwenden.</p>
<p>In der Praxis gewinnt dabei ein Thema in den letzten Jahren besonders an Bedeutung: Crossmediales Arbeiten. Doch warum gibt es diesen großen Hype um Crossmedia eigentlich? Welchen Mehrwert bietet crossmediales Arbeiten den Medienhäusern? Wie sieht die Umsetzung in der Praxis heute aus? Und wie kann Technologie die Verlage unterstützen?</p>
<h5><em>In unserem <a href="http://www.contentpepper.de/Publizieren-im-Wandel" target="_blank">kostenlosen Whitepaper „Publizieren im Wandel“</a> finden Sie wertvolle Insights zu den Themen Digitalisierung, Crossmedia und Technologie im Verlagswesen.</em></h5>
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