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	<title>Open Source - contentmanager.de</title>
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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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	<title>Open Source - contentmanager.de</title>
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		<title>Open Source PIM Software vs. Enterprise PIM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 12:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Product Information Management (PIM) ist ein zentraler Baustein digitaler Wertschöpfung – vor allem im E-Commerce, in der Industrie und bei Omnichannel-Strategien. Doch die Einführung eines PIM-Systems ist technisch, organisatorisch und strategisch anspruchsvoll. Kein Wunder, dass Unternehmen nach flexiblen und möglichst kostengünstigen Lösungen suchen. Open Source PIM scheint hier eine attraktive Alternative zu klassischen Enterprise PIM-Lösungen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/pim/open-source-pim-vs-enterprise-pim/">Open Source PIM Software vs. Enterprise PIM</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="367" data-end="980"><strong>Product Information Management (PIM) ist ein zentraler Baustein digitaler Wertschöpfung – vor allem im E-Commerce, in der Industrie und bei Omnichannel-Strategien. Doch die Einführung eines PIM-Systems ist technisch, organisatorisch und strategisch anspruchsvoll. Kein Wunder, dass Unternehmen nach flexiblen und möglichst kostengünstigen Lösungen suchen. Open Source PIM scheint hier eine attraktive Alternative zu klassischen Enterprise PIM-Lösungen zu sein. Doch wie weit trägt der Vorteil freier Lizenzen wirklich? Und wie schlagen sich Open Source-Ansätze im Vergleich zu kommerziellen SaaS-Modellen?</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="367" data-end="980"><strong>Lade Dir hier das Whitepaper PIM Leitfaden herunter und erfahre alles, was Du grundlegend zu PIM Systemen wissen musst:<br />
</strong></p>
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<p><img decoding="async" class="wp-image-37152 size-medium alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-211x300.png" alt="PIM Leitfaden" width="211" height="300" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-211x300.png 211w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-842x1200.png 842w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-768x1094.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-1078x1536.png 1078w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden-235x335.png 235w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2025/05/eCover-PIM-Leitfaden.png 1200w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<h2 data-start="987" data-end="1045">Open Source als Innovationsmotor der Digitalwirtschaft</h2>
<p data-start="1047" data-end="1401">Viele Technologien, die heute selbstverständlich erscheinen, gäbe es ohne Open Source nicht – oder nur zu deutlich höheren Kosten. Die Suchmaschine von <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/google-suchanfragen-und-die-zukunft-des-online-shoppings-mit-ki/" target="_blank" rel="noopener">Google</a> basiert auf Linux, Streaming-Plattformen wie Netflix nutzen quelloffene Servertechnologien, und selbst industrielle Anwendungen oder Navigationssysteme greifen auf Open Source-Komponenten zurück. Diese Technologien sind das Ergebnis jahrzehntelanger gemeinschaftlicher Entwicklung. Die <strong data-start="1493" data-end="1518">Open Source Community</strong> hat ein gewaltiges Reservoir an Software geschaffen, das heute als technologische Infrastruktur der Digitalwirtschaft dient.</p>
<h2 data-start="1769" data-end="1831">Kosten teilen, Innovation fördern: Das Prinzip Open Source</h2>
<p data-start="1833" data-end="2246">Open Source ist mehr als eine Lizenzform – es ist ein Entwicklungsmodell. Statt auf geschlossene Systeme einzelner Hersteller zu setzen, verteilen Open Source-Projekte die Innovationskosten auf viele Schultern. Ein Beispiel: Seit 1991 beteiligten sich tausende Entwickler am Betriebssystem Linux. Heute arbeiten mehr als 1.400 Programmierer:innen kontinuierlich am Kernel, viele davon im Auftrag großer IT-Unternehmen.</p>
<p data-start="2248" data-end="2478">Auch bei <a href="https://www.contentmanager.de/cms/pim/pim-system-definition/" target="_blank" rel="noopener">PIM-Systemen</a> funktioniert das Prinzip, zumindest in Teilen. Lösungen wie Pimcore oder Akeneo haben Open Source-Kerne, die durch Communities gepflegt und von spezialisierten Dienstleistern weiterentwickelt werden. Doch der Open Source-Gedanke stößt im PIM-Umfeld auch an Grenzen.</p>
<h3 data-start="149" data-end="204">Open Source als Gegengewicht zu Plattform-Monopolen</h3>
<p data-start="206" data-end="691">Der größte Mehrwert quelloffener Software liegt nicht allein in freien Lizenzen oder globaler Entwicklerbeteiligung. <strong data-start="323" data-end="423">Open Source ist vor allem ein strategisches Gegengewicht zu marktbeherrschenden Tech-Plattformen</strong>. In Zeiten wachsender Abhängigkeit von wenigen digitalen Ökosystemen – etwa von Amazon, Google, Microsoft oder Apple – bietet Open Source eine echte Alternative: technologisch offen, gemeinschaftlich entwickelt und potenziell unabhängig von monopolartigen Strukturen.</p>
<p data-start="693" data-end="1299">Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, warum das relevant bleibt: Hätte Linux-Erfinder Linus Torvalds Anfang der 90er-Jahre ein kommerzielles Softwareunternehmen gegründet wie Bill Gates, wäre aus dem Linux-Kernel vermutlich kein globaler Industriestandard geworden. Stattdessen entstand ein frei verfügbares Betriebssystem, das über Jahrzehnte hinweg von Tausenden Entwicklern weiterentwickelt wurde – getragen von einer offenen Community und der Unterstützung großer IT-Konzerne. Heute läuft Linux nicht nur auf Servern, sondern auch auf Android-Smartphones, Smart-Home-Geräten und Rechenzentren weltweit.</p>
<p data-start="1301" data-end="1786">Ohne diesen kollaborativen Ansatz wären viele digitale Innovationen von proprietären Plattformstrategien dominiert – mit geschlossenen Standards, kontrollierten Schnittstellen und hoher Anbieterbindung. Stattdessen hat Open Source die technologische Basis „commoditisiert&#8220;: Technologien wie Betriebssysteme, Programmiersprachen, Webserver oder Datenbanken sind heute breit verfügbar, wirtschaftlich effizient und gleichzeitig die Grundlage für zahlreiche kommerzielle Geschäftsmodelle.</p>
<p data-start="1788" data-end="2001">Das Resultat? Weniger Abhängigkeit, mehr Wettbewerb, größere Vielfalt. Open Source schafft einen Boden, auf dem Unternehmen ihre individuellen Lösungen entwickeln können – mit geringerem Risiko und höheren Margen.</p>
<p data-start="1788" data-end="2001"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Auf der Suche nach einer PIM Lösung?</span></h4><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-28362 size-medium" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/08/eCover_PIM_2022-300x252.png" alt="" width="300" height="252" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/08/eCover_PIM_2022-300x252.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/08/eCover_PIM_2022-335x282.png 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/08/eCover_PIM_2022.png 709w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p data-start="1788" data-end="2001">Bist Du auf der Suche nach einem PIM System, haben wir eine Entscheidungshilfe für Dich: In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/product-information-management-pim-systeme-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick</a> haben wir zahlreiche Anbieter und ihre Lösungen gegenübergestellt. Brauchst Du Tipps zur Auswahl einer passenden Software, hilft Dir <a href="https://www.contentmanager.de/cms/pim/pim-system-auswahl-wie-finde-ich-die-richtige-software/" target="_blank" rel="noopener">dieser Artikel</a> weiter.</div></div></div></p>
<h2 data-start="2552" data-end="2623">Enterprise PIM vs. Open Source PIM: Die entscheidenden Unterschiede</h2>
<p data-start="2625" data-end="2967">In der Praxis sind viele <strong data-start="2650" data-end="2677">Open Source PIM Systeme</strong> Teil einer <strong data-start="2689" data-end="2716">Zwei-Lizenzen-Strategie</strong>. Die kostenfreie Variante bietet einen eingeschränkten Funktionsumfang. Der vollständige Leistungsumfang – inklusive Integrationen, APIs, Rechtemanagement und Workflow-Steuerung – bleibt den kostenpflichtigen <strong data-start="2926" data-end="2944">Enterprise PIM</strong>-Versionen vorbehalten.</p>
<p data-start="2969" data-end="2996">Entscheidende Unterschiede:</p>
<ul data-start="2998" data-end="3439">
<li data-start="2998" data-end="3164">
<p data-start="3000" data-end="3164"><strong data-start="3000" data-end="3020">Funktionsumfang:</strong> Die Enterprise-Variante enthält Tools zur Automatisierung, Versionierung, Systemintegration und Skalierung – elementar für größere Unternehmen.</p>
</li>
<li data-start="3165" data-end="3297">
<p data-start="3167" data-end="3297"><strong data-start="3167" data-end="3192">Support &amp; Sicherheit:</strong> Regelmäßige Updates, Security-Patches und technischer Support sind meist nur gegen Bezahlung erhältlich.</p>
</li>
<li data-start="3298" data-end="3439">
<p data-start="3300" data-end="3439"><strong data-start="3300" data-end="3318">Anpassbarkeit:</strong> Zwar ist der Quellcode offen, doch ohne internes Entwicklerteam oder externe Agentur bleibt das Potenzial oft ungenutzt.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3441" data-end="3658">Wer eine Open Source PIM-Lösung professionell betreiben will, muss diese Leistungen entweder selbst erbringen oder einkaufen. Die Lizenzkosten fallen zwar weg – dafür entstehen höhere Betriebs- und Integrationskosten.</p>
<h2 data-start="3665" data-end="3718">Open Source PIM im SaaS-Modell – ein Widerspruch?</h2>
<p data-start="3720" data-end="3942">Ganz und gar nicht! Immer mehr Anbieter kombinieren Open Source und <strong data-start="3788" data-end="3796">SaaS</strong> (Software as a Service). Dabei wird der quelloffene Kern als managed Service bereitgestellt, inklusive Hosting, Wartung, Monitoring und Support.</p>
<p data-start="3944" data-end="4208">Beispiel: <strong data-start="3954" data-end="3964">Akeneo</strong> bietet sowohl eine On-Premise Open Source Version als auch ein cloudbasiertes SaaS-Modell mit erweiterten Funktionen. Auch <strong data-start="4088" data-end="4099">Pimcore</strong> bietet eine Cloud Edition, die sich an Unternehmen richtet, die keine eigene Infrastruktur aufbauen möchten.</p>
<p data-start="4210" data-end="4410">SaaS macht Open Source PIM leichter zugänglich – allerdings auch wieder abhängig vom Anbieter. Wer maximale Kontrolle sucht, bleibt beim Eigenbetrieb. Wer Effizienz will, profitiert vom Serviceansatz.</p>
<h2 data-start="4563" data-end="4596">Der Mythos der Unabhängigkeit</h2>
<p data-start="4598" data-end="4822">Ein häufiges Argument für Open Source ist die Unabhängigkeit vom Softwareanbieter. In der Realität hängt auch ein Open Source PIM vom Engagement seines Hauptentwicklers ab – meist ein Unternehmen mit kommerziellem Interesse.</p>
<p data-start="4824" data-end="5083">Der Beitrag freiwilliger Entwickler in Open Source-Projekten ist rückläufig. In komplexen Projekten wie einem PIM stammt der Großteil der Beiträge von firmengebundenen Entwickler:innen. Diese bestimmen, wohin die Reise geht. Ähnlich wie bei proprietären Lösungen. Wer langfristig plant, sollte sich deshalb auch bei Open Source-Lösungen die wirtschaftliche Stabilität und Innovationsfähigkeit des Anbieters genau ansehen.</p>
<h2 data-start="5249" data-end="5303">Proof of Concept und Total Cost of Ownership (TCO)</h2>
<p data-start="5305" data-end="5672">Open Source-Lizenzen eignen sich gut für erste Tests und Demos. Der freie Zugriff auf den Code erlaubt es, die Architektur zu prüfen oder Schnittstellen zu evaluieren. Doch ein echter <strong data-start="5489" data-end="5509">Proof of Concept</strong>, der Aussagen zur Skalierbarkeit und Praxistauglichkeit erlaubt, lässt sich nur mit dem vollständigen Funktionsumfang einer <strong data-start="5634" data-end="5652">Enterprise PIM</strong>-Lizenz realisieren.</p>
<p data-start="5674" data-end="5773">Auch beim <strong data-start="5684" data-end="5717">TCO (Total Cost of Ownership)</strong> relativiert sich der vermeintliche Kostenvorteil. Denn:</p>
<ul data-start="5775" data-end="5971">
<li data-start="5775" data-end="5840">
<p data-start="5777" data-end="5840">Hosting, Wartung und Sicherheit müssen selbst übernommen werden</p>
</li>
<li data-start="5841" data-end="5903">
<p data-start="5843" data-end="5903">Anpassungen und Erweiterungen erfordern erfahrene Entwickler:innen</p>
</li>
<li data-start="5904" data-end="5971">
<p data-start="5906" data-end="5971">Fehlerdiagnosen und Performanceoptimierungen kosten Zeit und Geld</p>
</li>
</ul>
<h2>Lizenzkosten versus Gesamtkosten</h2>
<p>Gängige Open Source PIMs sind alle Teil einer „Zwei-Lizenzen-Strategie“: Kunden haben die Wahl zwischen einer Open Source- und einer Enterprise-Lizenz desselben Product Information Management Systems. Die Open Source-Variante darf kostenfrei genutzt werden. Dafür erhalten sie nur eine Light-Version der Software mit deutlich eingeschränkten Basisfunktionen.</p>
<p>Der volle Leistungsumfang bleibt der kostenpflichtigen Lizenz vorbehalten: Nur sie bietet unverzichtbare Funktionen für das Enterprise-Umfeld wie Schnittstellen zur Business-IT, Workflows, Rechtemanagement und eine Versionierung. Hier erhalten Kunden auch automatische Updates, Sicherheitspatches, Professional Services und Support. Das gilt ebenso für moderne Ansätze wie Software as a Service als Alternative zum Eigenbetrieb.</p>
<p>Bei einem Gesamtkostenvergleich ist zu berücksichtigen, dass Kunden diese Leistungen bei Open Source-Produkten selbst organisieren oder von Dritten beziehen müssen. Beim professionellen Einsatz sind sie letztlich doch auf den Leistungsumfang der Enterprise-Version angewiesen. Insofern sind Open Source PIMs keine Alternative zu vollausgeprägten Systemen. Sie dienen den Herstellern in erster Linie als Marketing-Instrument für die kostenpflichtigen Lizenzvarianten.</p>
<h2 data-start="6138" data-end="6177">Für wen lohnt sich Open Source PIM?</h2>
<p data-start="6179" data-end="6213">Open Source PIM ist attraktiv für:</p>
<ul data-start="6215" data-end="6371">
<li data-start="6215" data-end="6270">
<p data-start="6217" data-end="6270">Mittelständische Unternehmen mit starker IT-Abteilung</p>
</li>
<li data-start="6271" data-end="6317">
<p data-start="6273" data-end="6317">Digitalagenturen mit Entwicklungskapazitäten</p>
</li>
<li data-start="6318" data-end="6371">
<p data-start="6320" data-end="6371">Tech-Start-ups mit Bedarf an maximaler Flexibilität</p>
</li>
</ul>
<p data-start="6373" data-end="6401">Weniger geeignet ist es für:</p>
<ul data-start="6403" data-end="6540">
<li data-start="6403" data-end="6438">
<p data-start="6405" data-end="6438">Unternehmen ohne internes IT-Team</p>
</li>
<li data-start="6439" data-end="6485">
<p data-start="6441" data-end="6485">Anwender mit Bedarf an umfangreichem Support</p>
</li>
<li data-start="6486" data-end="6540">
<p data-start="6488" data-end="6540">Organisationen, die schnelle Time-to-Market brauchen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="6542" data-end="6680">Wer ein System „von der Stange“ sucht, ist mit einer SaaS-Lösung oder einer etablierten <strong data-start="6630" data-end="6648">Enterprise PIM</strong>-Plattform meist besser beraten.</p>
<h2 data-start="6687" data-end="6751">Fazit: Open Source PIM als Baustein moderner Datenstrategien</h2>
<p data-start="6753" data-end="7091">Open Source PIM ist kein Allheilmittel – aber ein wichtiger Baustein im modernen Technologie-Mix. Richtig eingesetzt, kann es Lizenzkosten senken, Entwicklung beschleunigen und digitale Unabhängigkeit fördern. Gleichzeitig bringt es neue Anforderungen mit: Know-how, Ressourcen und eine langfristige Perspektive auf das PIM-Ökosystem.</p>
<p data-start="7093" data-end="7389">Wer zwischen Open Source, Enterprise PIM und SaaS wählen will, sollte nicht nur auf die Lizenzkosten schauen – sondern auf Flexibilität, Integrationsfähigkeit, Skalierbarkeit und Supportstruktur. Denn am Ende zählt, was langfristig performant, sicher und wirtschaftlich tragfähig ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/pim/open-source-pim-vs-enterprise-pim/">Open Source PIM Software vs. Enterprise PIM</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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		<title>Enterprise CMS vs. Open Source CMS: Inklusive Checkliste zum Download</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 14:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Egal, ob man zum ersten Mal ein Content Management System sucht oder einen Wechsel anstrebt – bei der Wahl des richtigen CMS steht am Anfang eine Frage: Setze ich auf eine Integration einer Open Source oder einer Enterprise Lösung? Wir erklären, wie sich die beiden Software Ansätze unterscheiden und für wen sich welche Variante lohnt. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-cms-vs-open-source-cms-inklusive-checkliste-zum-download/">Enterprise CMS vs. Open Source CMS: Inklusive Checkliste zum Download</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/acbbf232bf0e4e9a9c054384c66a21e9" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><!-- x-tinymce/html-mce_19051270811605013681643 --></p>
<p><strong>Egal, ob man zum ersten Mal ein Content Management System sucht oder einen Wechsel anstrebt – bei der Wahl des richtigen CMS steht am Anfang eine Frage: Setze ich auf eine Integration einer Open Source oder einer Enterprise Lösung? Wir erklären, wie sich die beiden Software Ansätze unterscheiden und für wen sich welche Variante lohnt.</strong></p>
<p>Ob man nun eine Webseite verwalten, Inhalte auf einem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/tipps-fuer-die-konzeption-eines-blogs/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a> veröffentlichen oder Content Marketing betreiben will. Um ein Content Management System, kurz CMS, kommt man nicht herum. Nun gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Content Management System-Lösungen von klassisch bis zum <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/was-ist-eigentlich-ein-headless-cms/" target="_blank" rel="noopener">Headless CMS</a>. Ebenso gibt es eine Vielzahl von Plattformen und Anbietern in der Marketing Branche. Um die Auswahl zu vereinfachen, sollte man bei der <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">CMS-Auswahl</a> erst einmal klären, ob es eine Open Source oder Enterprise Lösung sein soll. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und sprechen mitunter andere <a href="https://www.contentmanager.de/marketing/so-gelingt-die-zielgruppenanalyse/" target="_blank" rel="noopener">Zielgruppen</a> an.</p>
<h2>Was ist der Unterschied zwischen Enterprise CMS und Open Source CMS?</h2>
<p>Grundlegend dienen sowohl Enterprise, als auch Open Source Lösungen der Verwaltung und dem Ausspielen von Inhalten im Internet. Je nach (Projekt-) Aufwand lässt sich pauschal gar nicht so einfach sagen, welche Variante besser ist. Per Definition sind Open Source Lösungen solche, deren Quellcode für jedermann frei verfügbar sind. Heißt in unserem Content Management System Beispiel: Die Community kann jeglichen Aspekt des Codes und damit des Systems anpassen. Daraus ergibt sich, dass ein Open Source CMS äußerst flexibel anpassbar ist – wenn man das nötige Know-How hat. Zudem sind die grundlegenden Features eines Open Source CMS erst einmal kostenlos und können beliebig erweitert werden. Das Betreiben einer Homepage auf der Open Source Plattform WordPress ist etwa kostenlos, ein Template, welches das Design der Website verändert, kann dann dazu gekauft werden (wobei es auch kostenlose Varianten gibt). Zudem lassen sich PlugIns installieren, die neue Funktionen ermöglichen, etwa eine Kommentarfunktion oder den Versand eines Newsletters. Die meisten dieser PlugIns kommen dabei aus der Community. Die bekanntesten Vertreter sind dabei <a href="https://typo3.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Typo3</a>, <a href="https://wordpress.com/de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">WordPress</a>, <a href="https://www.joomla.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Joomla</a> und <a href="https://www.drupal.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Drupal</a>.</p>
<p>Ein Enterprise Content Manangement System dagegen wurde von einem Softwarehersteller programmiert und zielt, wie der Name erahnen lässt, auf den Einsatz durch Unternehmen ab. Somit sind diese Lösungen auch mit Kosten verbunden. Die Enterprise Lösungen bieten aber gerade für aufwändigere und professionelle Projekte einen größeren eingebauten Feature- und Service-Umfang. Außerdem bringen Enterprise-CMS-Lösungen per se einen professionellen Support-Umfang mit. In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Marktvergleich haben wir 18 Lösungen gegenübergestellt</a>, um Dir die Auswahl einer passenden Lösung zu erleichtern.</p>
<p>Nun lässt sich aber nicht sagen, dass ein Open Source CMS nur für Hobbyprojekte geeignet ist oder dass ein Enterprise CMS nur eine Lösung für Konzerne im Content Marketing ist. Um herauszufinden, für wen sich welche Variante lohnt, werfen wir wir einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile.</p>
<h3>Lade hier unsere Checkliste herunter als Entscheidungshilfe zwischen OpenSouce- und Enterprise-Lösungen:</h3>
<p><script type="text/javascript" src="https://klicktipp.s3.amazonaws.com/userimages/54709/forms/222089/56aez19n4z8z6653.js"></script></p>
<p class="cm--fineprint"><em>Mit Klick auf den Download-Button willigen Sie ein, dass Ihre Firmen-E-Mail-Adresse und Ihr Firmenname an Contentmanager.de (Digital Diamant GmbH) und die Sponsoren des Marktüberblicks Magnolia International AG, Ibexa GmbH, Liferay und contentpepper GmbH. zur werblichen Ansprache auch per E-Mail und zur Markt- und Meinungsforschung übermittelt werden dürfen. Mit Ihrer Einwilligung erhalten Sie auch automatisch den contentmanager.de-Newsletter. Die Erklärung ist jederzeit über einen Link in jeder E-Mail widerrufbar.</em></p>
<h2>Open Source CMS Vor- und Nachteile</h2>
<h3>Vorteile:</h3>
<ul>
<li>Kosten: Beim Einsatz eines Open Source Content Management System entstehen erstmal einmal keine Lizenzkosten. Einige PlugIns und Erweiterungen können aber kostenpflichtig bzw. nur in der Basis-Version kostenfrei sei.</li>
<li>Flexibilität: Open Source CMS sind eine große Spielweise, da der Code beliebig geändert werden kann. Plugins können das CMS erweitern und so zusätzliche Funktionen freischalten.</li>
<li>Community: Um die Open Source CMS wie WordPress, Drupal oder typo3 hat sich über die Jahre eine große Community gebildet. So kann man bei Fragen oder Probleme auf fachkundige Foren zurückgreifen und findet mitunter schnell Lösungen.</li>
<li>Schneller Einstieg: Da ein Open Source CMS frei zugänglich ist, gibt es beim Einstieg eine geringe Fallhöhe. Man kann recht unverbindlich verschiedene Systeme testen und ohne Vertragsbindung eine Seite erstellen.</li>
</ul>
<h3>Nachteile:</h3>
<ul>
<li>Support: Mit einem Open Source CMS kann man nicht auf einen dezidierten Support zurückgreifen. Bei Problemen kann man zwar die Community befragen, muss die Probleme aber selbst oder mit einem Dienstleister beheben.</li>
<li>Administration &amp; Implementierung: Wie erwähnt, sind diese Open Source Systems für den Einstieg oftmals gut, aber je komplexer die Anforderungen an die Website sind, desto komplizierter wird die Verwaltung. Gerade für Einsteiger:innen empfiehlt sich dann häufig der Einsatz eines Dienstleisters, was wiederum die Kosten erhöht.</li>
<li>„Versteckte&#8220; Kosten: Genau wie der mögliche Einsatz eines Dienstleisters zur Verwaltung gibt es weitere Kosten, die bei Open Source Content Management Systemen erst einmal nicht ersichtlich sind. Dazu gehören etwa Server Kosten, Lizenzen für PlugIns oder der Einkauf von Website Templates.</li>
<li>Sicherheit: Auch für die Sicherheit der eigenen Website ist man bei einem Open Source Content Management System selbst verantwortlich. Das bedeutet nicht nur einen höheren Administrations-Aufwand und höhere Kosten für Dienstleister. Da der Code von Open Source Systemen frei zugänglich ist, sind Sicherheitslücken auch einfacher von Cyber-Kriminellen auszumachen. Auch können PlugIns zusätzliche Sicherheitslücken darstellen, wenn sie nicht sauber programmiert sind.</li>
<li>Probleme bei Updates: Je mehr Plugins eingesetzt werden, desto schwieriger ist das Update des CMS. Einige Plugins funktionieren hin und wieder nicht miteinander oder es fehlen Updates auf eine neue CMS Version.</li>
</ul>
<h2>Enterprise CMS Vor- und Nachteile:</h2>
<h3>Vorteile:</h3>
<ul>
<li>Funktionalität: Enterprise Content Management Systeme bringen „Out Of The Box&#8220; eine ganz Reihe an Funktionen mit. Man muss sich also nicht durch eine Vielzahl von PlugIns kämpfen, sondern hat direkt die relevantesten Funktionen. Gerade für Einsteiger:innen etwas übersichtlicher.</li>
<li>Flexibilität: Das bedeutet aber nicht, dass Enterprise Content Management Systeme nicht flexibel sind. Viele Anbieter bieten ermöglichen den Zugriff auf zusätzliche PlugIns, sodass man auch im Nachhinein Funktionalitäten nachrüsten kann.</li>
<li>Ökosystem: Hier kommt alles aus einem Guss. Die Funktionen sind aufeinander abgestimmt, sodass sie Hand in Hand arbeiten. So sind auch technische Probleme schneller behoben, da Fehler einfacher zu identifizieren sind. Das erleichtert an vielen Stellen die Arbeit.</li>
<li>Implementierung: Bei vielen Anbietern wird man auch bei der Implementierung unterstützt. So hat man einen Ansprechpartner, der einem sowohl bei der technischen Einrichtung hilft, aber gleichzeitig auch das System erklärt. Gerade bei größeren Projekten ist die Implementierung leichter, da man von vornherein die nötigen Funktionen hat und keine Plugins aufeinander abstimmen muss.</li>
<li>Administration: Mit einem Enterprise Content Management System kann man sich auf die Erstellung von Content fokussieren. Hintergrundaktivitäten und Verwaltung liegen beim Anbieter. Auch technische Probleme sind in der Regel schneller behoben.</li>
<li>Support: Es gibt hier nicht nur dezidierte Support-Mitarbeiter:innen bei Fragen und Problemen. Viele Systeme haben auch eine eigene Akademie oder Weiterbildungs-Programme, bei denen Funktionen erklärt werden.</li>
<li>Sicherheit: Im Gegensatz zu Open Source Systeme sind die Codes von Enterprise Lösungen nicht öffentlich. Das macht es schwieriger, diese zu knacken.</li>
</ul>
<h3>Nachteile:</h3>
<ul>
<li>Kosten: Die Lizenzgebühren führen logischerweise dazu, dass Enterprise Lösungen teuerer sind als Open Source Varianten.</li>
<li>Komplexität: Enterprise Lösungen lohnen sich für Unternehmen. Wer den Start in das Content Management anstrebt, könnte am Anfang etwas überfordert ob des Funktionsumfangs sein.</li>
<li>Umfang: Nicht jedes Unternehmen braucht den vollen Umfang aller Funktionen. Eventuell bezahlt man für Funktionen, die man dann gar nicht benutzt. Bei einem Open Source System kann man sich genau das Paket zusammenstellen, was man braucht. Aber: Viele Anbieter von Enterprise CMS bieten ebenfalls unterschiedliche Pakete mit unterschiedlichen Preisstrukturen, die dieses Manko etwas abfedern.</li>
<li>Ökosystem: Das Ökosystem kann sowohl Vor-, als auch Nachteil sein. Denn man ist beim Einsatz eines Enterprise Content Management Systems natürlich an den Anbieter gebunden. Bietet er eine bestimmte Funktion nicht an, kann man diese nicht nachrüsten.</li>
</ul>
<h3>Enterprise CMS vs. Open Source: Für wen lohnt sich welche Variante?</h3>
<p>Die Frage, welches CMS-Modell nun besser ist, lässt sich pauschal also nicht beantworten. Beide Arten der Content Management Systeme haben ihre eigenen Vorzüge und Einschränkungen. Damit Du die Frage für Dich selbst besser beantworten kannst, haben wir eine Checkliste erarbeitet. Dort kannst Du entscheidende Stellschrauben für Dein Projekt und Dein Unternehmen identifizieren. Generelle Hilfe bei der Auswahl von passenden Software-Lösungen für Dein Unternehmen bietet unser <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/software-auswahl-fuer-unternehmen-wie-gehe-ich-vor/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag zur Software-Auswahl</a>.</p>
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		<title>Sind WordPress, Joomla &#038; Co. wirklich das beste CMS?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Öttl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2015 08:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[proprietäre Systeme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regelmäßig und immer wieder – egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld – finde ich mich in die Diskussion verwickelt, was denn nun das beste CMS am Markt sei. Zu schnell und zu häufig wird mir dabei mit undifferenzierten Empfehlungen wie „XY ist das beste CMS“ geantwortet und insbesondere auf die Namen WordPress und Joomla ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/sind-wordpress-joomla-co-wirklich-das-beste-cms/">Sind WordPress, Joomla &#038; Co. wirklich das beste CMS?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regelmäßig und immer wieder – egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld – finde ich mich in die Diskussion verwickelt, was denn nun das beste CMS am Markt sei. Zu schnell und zu häufig wird mir dabei mit undifferenzierten Empfehlungen wie „XY ist das beste CMS“ geantwortet und insbesondere auf die Namen WordPress und Joomla brauchte ich in der Regel nicht lange warten. &#8222;Man kann alles machen und es ist kostenlos&#8220; lautete die häufige Begründung. Vor diesem Hintergrund habe ich mich entschieden dieser Frage genauer nachzugehen: Gibt es das beste CMS überhaupt? Und inwieweit ist die Aussage für die bekannten Open Source Systeme WordPress, Joomla und Co. zutreffend?</strong></p>
<p>Vorweg gesagt: WordPress, Joomla und die anderen bekannten Open Source CMS sind allesamt gute Systeme mit vielen Vorteilen und die nachfolgenden Ausführungen sollen weder die Systeme noch die Open Source Community oder deren Leistungen schmälern.</p>
<p>Dennoch bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass auch diese Systeme nicht als „das beste CMS“ gelten können. Vielmehr noch: die Frage nach dem besten CMS kann meiner Meinung nach nur mit dem Hinweis „ein bestes CMS gibt es nicht“ oder allenfalls auch mit „es kommt ganz darauf an“ beantwortet worden.</p>
<p>Wie ich zu dieser Meinung komme, möchte ich hier gerne schildern.</p>
<h3>DAS Beste CMS gibt es nicht!</h3>
<p>Meine These: Das (eine) beste Content Management System gibt es nicht und eine undifferenzierte Antwort auf diese Frage schadet wohl am meisten dem Fragenden. Sie sind der Fragende? Dann verlassen Sie sich nicht auf entsprechende, häufig gegebene Empfehlungen! Auch wenn Sie niemand absichtlich belügt und die Aussage für die betreffende Person zutreffen mag, sie muss nicht für Sie gelten! Vor allem, wenn das CMS im Unternehmensumfeld eingesetzt werden soll.</p>
<p>Eines stimmt sicher: WordPress und Joomla sind nicht nur einfach zu bedienen, auch die Installation ist vergleichsweise leicht und es gibt eine Vielzahl fertiger Templates. Vor allem mit WordPress ist die erste Seite so schnell online. Gerade für Einsteiger oder Personen, die ohne weitreichende, technische Kenntnisse starten wollen, ein enormer Vorteil.</p>
<p>Doch sind das dieselben Kriterien, die für Unternehmen eine Rolle spielen? Einfache Bedienung: natürlich, die wünscht sich jeder! Die anderen Punkte: kann sein, muss aber nicht!</p>
<p>Wie eine von contentXXL durchgeführte Umfrage zeigt, spielen hier weitere Kriterien wie Art und Umfang der Funktionen, flexible Anpassungsmöglichkeiten oder professioneller Support eine hohe Rolle. Dem Vorhandensein fertiger Templates wird in Unternehmen dagegen eine weitaus geringere Bedeutung zugemessen. Das mag daran liegen, dass die Erstellung eigener Seitenvorlagen mehr Freiheit und Individualität bietet.</p>
<p>Die Beurteilung eines CMS–Systems kann also immer nur vor der Hintergrund der eigenen, klar definierten Anforderungen erfolgen. Manche Systeme sind besser für Blogs, andere sind besser für umfangreiche Webseiten oder die Umsetzung mehrsprachiger Projekte geeignet.</p>
<p>WordPress zum Beispiel ist im Kern ein Blog-System. Und auch wenn viele Leute dem heute widersprechen mögen und sich WordPress ohne jeden Zweifel auch für „normale Webseiten“ einsetzen lässt, sind viele Funktionalitäten im Kern auf den Betrieb eines Blogs ausgelegt bzw. optimiert.</p>
<p>Prüfen Sie daher genau, welche Ziele Sie mit dem CMS verfolgen und überlegen Sie sich, was ihre Nutzer brauchen: welche Probleme müssen sie lösen und wie kann die Lösung aussehen? Denken Sie bei Nutzer sowohl an Ihre Kunden, wie auch an die Nutzer des Content Management Systems.<br />
Stellen Sie Überlegungen zu Aspekten wie Support, Integrationsaufwand, Anpassungen, Sicherheit und Kosten an. Gerade bei diesen Punkten werden Sie feststellen, dass WordPress, Joomla, Drupal &amp; Co. nicht zwangsläufig die Besten sind – auch wenn sie keinen Kaufpreis haben. Über den Kaufpreis hinaus können zahlreiche andere Kosten, nicht nur monetäre, im Zusammenhang mit einem CMS entstehen.</p>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch! Alle der genannten (und weitere Open Source Systeme) sind ohne Frage gut. Sie sind zu Recht weit verbreitet und für viele Nutzer die beste Wahl. In gewissen Bereichen haben jedoch auch sie ihre Schwächen. Vor allem, wenn Sie ein CMS für ein Unternehmen suchen, sollte Ihnen dies bewusst sein und Sie sollten prüfen, inwieweit diese Schwächen kritisch für Ihre speziellen Use Cases sind.</p>
<h3>Hohe Abhängigkeit von Plugins</h3>
<p>Wie bereits erwähnt, spielt neben einfacher Bedienung insbesondere der Funktionsumfang für viele Unternehmen eine übergeordnete Rolle. Viele Open Source Systeme, insbesondere auch WordPress und Joomla, sind dabei stark von „fremden“ Plugins abhängig. Zum Beispiel gibt es für WordPress mehr als 5.000 frei verfügbare sowie zahlreiche zusätzliche kommerzielle Plugins. Damit lässt sich der Funktionsumfang zwar toll erweitern, es kann jedoch auch zu verschiedensten Problemen führen:</p>
<p>Zum einen sind viele der erhältlichen Plugins relativ alt. Oft können diese dennoch ohne weiteren Hinweis installiert werden – leider nicht immer mit dem besten Ergebnis. Eine hohe Anzahl integrierter Plugins wirkt sich zudem meist negativ auf die Ladezeit der Seite aus. Ein Effekt, der Ihre Besucher verärgert und das Suchmaschinen-Ranking negativ beeinflusst, sich jedoch oft schwer verhindern lässt. Gerade für komplexere Anwendungen – denken wir an einen multilingualen Auftritt bestehend aus Website und Blog, mit Login-Bereich inklusive entsprechender Nutzerverwaltung, Social Media Integration und der Möglichkeit des direkten Newsletter-Versands. Dies umzusetzen, erfordert die Integration und das Zusammenspiel zahlreicher Plugins und wird auch sonst nicht ganz einfach.</p>
<p>Am kritischsten dürfte dabei allerdings sein, dass die wenigsten dieser Plugins vom eigentlichen Entwicklerteam getestet sind. Ihnen als Nutzer dürfte es erst recht schwer fallen, die Qualität und Sicherheit einzelner Plugins zu beurteilen. Auch wenn die Mehrheit der angebotenen Plugins weitestgehend sicher ist, treten immer wieder kritische Sicherheitslücken auf und bedrohen Millionen von Anwendungen. Sie brauchen nur mal kurz zu googeln! Gerade die enorme Verbreitung dieser Open Source CMS macht die Systeme für Angriffe zudem besonders interessant.</p>
<p>Wie können Sie mit diesem Risiko umgehen? Mir fallen hier drei Möglichkeiten – mit unterschiedlichen Kosten – ein.</p>
<h3>Hoher Aufwand verursacht unvorhergesehene Kosten</h3>
<p>Wie erwähnt bleiben Ihnen im Prinzip drei Möglichkeiten mit den genannten Risiken umzugehen.</p>
<p>1.) Sie lassen es einfach darauf ankommen und nehmen ein gewisses Risiko in Kauf. Gerade im privaten Umfeld, für kleinere Projekte oder wen keine sensiblen Nutzerdaten erhoben werden, durchaus eine Möglichkeit. Das Risiko ist überschaubar.</p>
<p>Wenn Sie jedoch als Mitarbeiter eines Unternehmens eine Auswahl treffen, ist dies nicht die beste Idee. Zwar mag das Risiko zunächst auch hier überschaubar erscheinen, aber: treten Sicherheitsprobleme oder ähnliches auf, ist die Höhe der Kosten oder sonstiger Schaden unter Umständen schwer vorherzusehen. Auf eine Produkthaftung des Herausgebers brauchen Sie nicht hoffen.</p>
<p>2.) Sie setzen sich selbst detailliert mit dem System und den verwendeten Plugins auseinander. Sie informieren sich regelmäßig über auftretende Sicherheitslücken. Leider kann dies zu spät sein, denn meist werden diese erst hinterher publik! Eventuell testen Sie die gewünschten Plugins vorab in einer Entwicklungsumgebung (falls verfügbar). Der Aufwand (und somit die Kosten) für den Betrieb sind dann unter Umständen jedoch deutlich höher als erwartet.</p>
<p>3.) Sie beauftragen einen der zahlreichen Dienstleister die auf Sicherheit und Pflege dieser Systeme spezialisiert sind. Auch Support-Leistungen im Zusammenhang mit entsprechenden Installationen werden dann oft erbracht. Dies kann auch aus anderen Gründen nötig werden: insbesondere Joomla und Drupal sind zwar – eher als WordPress – für umfangreiche Anwendungen geeignet, jedoch auch deutlich komplexer. Auch dies kann einen spezialisierten Dienstleister erforderlich machen. Nimmt man entsprechende Leistungen in Anspruch, kann von kostenlos jedoch nicht mehr die Rede sein!</p>
<h3> Kostenpflichtige Systeme als Alternative</h3>
<p>Eine andere Alternative ist die Entscheidung für ein kostenpflichtiges Content Management System.</p>
<p>Viele Anbieter kostenpflichtiger Systeme entwickeln die angebotenen Module inhouse oder arbeiten mit zertifizierten Entwicklungspartnern. So sind Module und Plugins nicht nur gut aufeinander abgestimmt, sondern es kann auch ein höheres Maß an Sicherheit gewährleistet werden. Da sich entsprechende Anbieter zudem in der Regel speziell auf die Zielgruppe „Unternehmen“ fokussieren, orientiert sich auch der Funktionsumfang oft an den Anforderungen komplexerer Auftritte.</p>
<p>Normalerweise gibt es zudem eine sogenannte Software Assurance, die regelmäßige Updates und Bugfixing enthält. Auch Support- und Service-Leistungen des Herstellers sind hier in aller Regel inbegriffen. Das schafft Sicherheit und reduziert den Aufwand. Natürlich hat dies aber seinen Preis. Je nach Anbieter kann dieser bis zu vielen tausend Euro Kaufpreis (evtl. plus wiederkehrende Gebühren) betragen. In der Regel sind die Kosten jedoch bereits im Vorfeld bekannt und gut kalkulierbar. Vor dem Hintergrund der eigenen Anforderungen ist hier insbesondere auf ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis zu achten.</p>
<p>Anpassungen am System – inklusive entsprechender Kosten – können natürlich auch hier zusätzlich nötig sein. In der Regel erleichtert ein professioneller Hersteller dies durch entsprechende Beratung und integrierte Customization Points. Dass hier zusätzlicher Aufwand und entsprechende Kosten entstehen, steht außer Frage.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das eine beste Content Management System gibt es nicht! Weder Open Source noch proprietäre Systeme können von vornherein als besser gelten. Die Beurteilung kann nur von individuellen Anforderungen abhängen.</p>
<p>Open Source ist nicht gleichbedeutend mit kostenlos! Auch wenn es keinen Kaufpreis gibt, können zu einem späteren Zeitpunkt Kosten entstehen. Die Abhängigkeit von Plugins, v.a. bei WordPress und Joomla, birgt mehr oder minder schwere Gefahren, die nicht unbedacht bleiben sollten. Vor allem, wenn im Rahmen der Web-Anwendung auch sensible Daten erhoben werden.</p>
<p>Speziell wenn mittlere bis größere Unternehmen ein Content Management System benötigen, sind WordPress und Joomla meiner Erfahrung nach meist nicht die beste Wahl. Das ist nicht zwangsläufig so! Je komplexer eine Website jedoch ist, desto unwahrscheinlicher, dass Joomla und WordPress das passende System sind. Gerade Joomla glänzt auch nicht durch ein Höchstmaß an Flexibilität, wenn individuelle Anpassungen nötig werden.</p>
<p>Drupal – dank modularem Prinzip deutlich flexibler &#8211; oder Typo3 sind hier schon eher geeignet. Aufgrund Ihrer höheren Komplexität werden hier jedoch regelmäßig externe Dienstleister oder der Aufbau entsprechender eigener Ressourcen nötig sein. Ein Kostenvorteil gegenüber kostenpflichtigen Anbietern – als eine mögliche Alternative – ist dadurch in vielen Fällen fraglich.</p>
<p>Eine von contentXXL im Sommer 2015 durchgeführte Umfrage (Stichprobe: Personen mit Interesse an den Themen CMS, Content Management, Online Redaktion) zeigt auch, dass sich vor allem Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern in der Mehrzahl für ein kostenpflichtiges CMS entscheiden. In Großunternehmen lag der Anteil sogar bei ca. 90 Prozent.</p>
<p>Dies geschieht nicht ohne Grund: vor allem im Unternehmensumfeld spielen Themen wie Sicherheit, Weiterentwicklung und verlässliche Support- und Garantieleistungen eine höhere Rolle. Ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis siegt in der zitierten Umfrage deutlich über die absolute Höhe des Kaufpreises. Die Aussage „die Anschaffung muss kostenlos sein“ weißt den niedrigsten Zustimmungsgrad auf. Proprietäre Systeme punkten in der Regel genau bei diesen Kriterien, haben aber eben ihren Preis. Wägen Sie ab, was Ihnen welche Leistungen wert sind!</p>
<p>Welches System für Sie am besten ist – egal ob Open Source oder kostenpflichtige Software – können nur Sie selbst beurteilen! Dies erfordert jedoch die genaue Auseinandersetzung mit den eigenen Anforderungen. Anstelle einer reinen Betrachtung des Kaufpreises sollten zusätzliche Aspekte von Integration bis Service sowie vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis bedacht werden. Am teuersten kommt letztendlich immer das falsche System.</p>
<p>Aber glauben Sie nicht, nun das optimale System zu finden – auch das gibt es meiner Meinung nach nicht. Es gibt ein System, das am besten zu Ihnen passt! Aber auch dieses wird Schwächen haben und Sie an verschiedenen Stellen nerven. Was anderes habe ich nie erlebt und wenn Ihnen das bewusst ist, sind Sie bereits auf einem guten Weg.</p>
<p>Wie sehen Sie diesen alten Diskurs? Ich bin sehr gespannt auf Ihre Kommentare und gerne auch anderslautenden Meinungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/cms/sind-wordpress-joomla-co-wirklich-das-beste-cms/">Sind WordPress, Joomla &#038; Co. wirklich das beste CMS?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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