17 Enterprise Content Management Systeme im Vergleich



Der MarktĂŒberblick Content Management Systeme erscheint in diesem Jahr bereits in dritter Ausgabe. Im MarktĂŒberblick 2018 waren es noch 12, im MarktĂŒberblick 2019 bereits 14 Lösungen, die wir miteinander verglichen haben. 2020 konnten wir noch mehr Anbieter von der Teilnahme ĂŒberzeugen und prĂ€sentieren Ihnen in diesem MarktĂŒberblick 17 Enterprise CMS. Diese werden in 13 Kategorien und anhand von ĂŒber 110  Kriterien einander gegenĂŒber gestellt. Dies macht fĂŒr Sie eine Orientierung bei der Softwareauswahl deutlich einfacher. Sie können den Vergleich als PDF herunterladen.

Mit Klick auf den Download-Button willigen Sie ein, dass Ihre Firmen-E-Mail-Adresse und Ihr Firmenname an Contentmanager.de (Digital Diamant GmbH) und die Sponsoren des MarktĂŒberblicks Contentstack LLC, eZ Systems, Magnolia International AG, Episerver GmbH und contentpepper GmbH. zur werblichen Ansprache auch per E-Mail und zur Markt- und Meinungsforschung ĂŒbermittelt werden dĂŒrfen. Mit Ihrer Einwilligung erhalten Sie auch automatisch den contentmanager.de-Newsletter. Die ErklĂ€rung ist jederzeit ĂŒber einen Link in jeder E-Mail widerrufbar.

Enterprise Content Management Systeme: Der Rahmen, in dem alles stattfindet

Unternehmen kommunizieren immer stĂ€rker ĂŒber die Website und Social Media mit Ihren Zielgruppen. Dabei hat die Zahl der Content-Gewerke und auch der KanĂ€le deutlich zugenommen. Eine wichtige Aufgabe von Marketing-Verantwortlichen ist es , den produzierten Content zu managen, also dafĂŒr zu sorgen, dass er auf unterschiedlichen KanĂ€len distribuiert wird. Dabei ist es wichtig, dass der Content jeweils auf die Spezifika des Kanals angepasst wird. Zudem ist eine entscheidende Aufgabe, dass bestehender Content schnell ersetzt, aktualisiert oder offline genommen werden kann. Content Management Systeme (CMS) sorgen fĂŒr das richtige Framework und sind ein wichtiger Teil des Content Technology Stacks von Unternehmen. Wir haben fĂŒr Sie 17 kommerzielle Lösungen in folgenden Kategorien verglichen:

Kategorien des MarktĂŒberblicks

  • Allgemeine Informationen ĂŒber die Anbieter
  • Branchenschwerpunkte der Anbieter
  • Sprachen der BedieneroberflĂ€che
  • Basisfunktionen der Lösungen im Vergleich
  • Weitergehende Funktionen und Eigenschaften im Umgang mit Content
  • Schnittstellen
  • ZusĂ€tzliche Apps und Plugins
  • Weitere Funktionen der Systeme
  • Rechtliche Kriterien
  • SEO-Kriterien
  • ZusĂ€tzliche Services der Anbieter
  • PreisansĂ€tze der Systeme

Diese Enterprise Content Management Systeme haben wir verglichen:

BloomReach Experience Manager (brXM)

BloomReach ist ein niederlĂ€ndisches Unternehmen mit Sitz in Amsterdam. 300 Mitarbeiter entwickeln und vertreiben die Software des Unternehmens, die seit 1999 am Markt und bei rund 300 Kunden im Einsatz ist. In Deutschland hat das Unternehmen BĂŒros in MĂŒnchen, Berlin, Hamburg und DĂŒsseldorf. USP (laut eigener Aussage): „BloomReach Experience Manager ist offen (also leicht integrierbar), bietet erhöhte AgilitĂ€t fĂŒr komplexe Web-Umgebungen und ist Intelligent (dank KI-basierter Personalisierung).“

censhare 2019.3

Die censhare AG aus MĂŒnchen ist mit ihrem produkt seit 2002 am Markt und beschĂ€ftigt 270 Mitarbeiter. Die Software ist bei ĂŒber 350 Kunden im Einsatz. USP (laut eigener Aussage): „Ganzheitlicher Content-Management-Ansatz (inkl. DAM, PIM, Projekt-, Übersetzungs- und Variantenmanagement), basierend auf einer hochperformanten, semantischen Datenbank.“

CONTENS CMS

Bereits seit 1999 gibt es das Content Managementsystem der CONTENS Software GmbH. Mit 35 Mitarbeiter operiert das Unternehmen von MĂŒnchen aus und kĂŒmmert sich um seine rund 200 Kunden. USP (laut eigener Aussage): „schnelle Integration, einfache Usability, große FlexibilitĂ€t, Mehrsprachigkeit, MandantenfĂ€higkeit“

Contentpepper

Contentpepper ist ein vergleichweise junges Unternehmen aus Leichlingen in Nordrhein-Westfalen. Die Lösung ist seit 2016 am Markt und bei 15 Kunden im Einsatz. Das Unternehmen beschĂ€ftigt 22 Mitarbeiter. USP (laut eigener Aussage): „Contentpepper ist eine modulare Plattform die Content fĂŒr alle digitalen KanĂ€le erstellt, managed und automatisiert verteilt. Der headless API-first Ansatz ermöglicht die Integration in beliebige Enterprise Architekturen und ermöglicht so ein effizientes (Prozess-)Upgrade fĂŒr das digitale Marketing.“

Contentstack

Contentstack ist die jĂŒngste Lösung im Vergleich und ist noch sehr frisch im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Francisco (USA). In Europa agiert das Unternehmen von seinem Standort in Amsterdam aus. Contentstack hat 150 Mitarbeiter und bereits mehr als 120 Kunden fĂŒr seine Lösung, die seit 2018 verfĂŒgbar ist. USP (laut eigener Aussage): „Contentstack ist ein Headless Content Management System, das sich durch hervorragende Benutzerfreundlichkeit fĂŒr Editoren und Endandwender, nicht nur Entwickler, auszeichnet. Contentstack ist das beliebteste Headless CMS im Markt – siehe G2Crowd und Gartner Peer Reviews. Im Vergleich zu traditionellen CMS Systemen zeichnet sich Contentstack durch seine moderne, microservice basierte Lösung aus, die Implementierung in modernen Digital Experience Architekturen erheblich beschleunigt. Als SaaS CMS stehen Kunden jederzeit die neuste FunktionalitĂ€t zur VerfĂŒgung – nie mehr upgrades!“

CoreMedia Content Cloud

Die CoreMedia AG aus Hamburg beschĂ€ftigt 180 Mitarbeiter und bietet Ihre Software-Lösung bereits seit 1996 an. Das Unternehmen hat 330 Kunden. USP (laut eigener Aussage): „CoreMedia Content Cloud bietet Ihnen eine komplette Plattform fĂŒr Omnichannel Content Management (CMS) und Digital Asset Management (DAM), mit eingebauten eCommerce- und Marketing-Tool-Integrationen und einer sicheren, modularen Architektur. So können Sie schneller Innovationen umsetzen, Ihre redaktionelle Effizienz steigern und den ROI auf allen OnlinekanĂ€len optimieren.“

Episerver Content Cloud

Das in Schweden gegrĂŒndete Unternehmen Episerver hat seinen Hauptsitz mittlerweile in Nashua (USA). Weltweit sind 825 Menschen bei dem Unternehmen beschĂ€ftigt. In Deutschland agiert Episerver von seinem Standort in Berlin aus. Die Lösung ist seit 2017 am Markt verfĂŒgbar und bei rund 8.000 Kunden im Einsatz. USP (laut eigener Aussage): „Unsere Azure-basierte und Customer-Centric Content Cloud bietet Marketern, Merchandisern und Editoren die Möglichkeit, Inhalte einfach, zielgerichtet und skalierbar mithilfe echter KI-basierter eins-zu-eins Personalisierung auszusteuern, um so den höchsten Grad der Customer Experience zu ermöglichen.“

eZ Platform DXP

Hinter der eZ Platform DXP steht die eZ Systems GmbH aus Köln, die ihre Software seit 1999 anbietet. Das Unternehmen hat rund 500 Kunden und beschĂ€ftigt 80 Mitarbeiter. USP (laut eigener Aussage): „Die Digital Experience Platform (DXP) von eZ passt sich den Trends an und ist gut in einer stetig wachsendem Customer Experience Markt mit einer attraktiven OpportunitĂ€t in E-Commerce situiert. Besonders bei dem Bedarf einer kombinierten Content & Commerce Platform-Lösung  kann eZ genutzt werden. eZ kann als einheitliche DXP angesehen werden (Content Management, Personalization, Commerce, Application Development).“

FirstSpirit

FirstSpirit ist als Softwarelösung ebenfalls bereits seit 1999 live. Das Unternehmen dahinter ist die e-Spirit AG aus Dortmund. Das Unternehmen aus Westfalen beschĂ€ftigt 200 Mitarbeiter und hat 300 Kunden, die seine Services im Einsatz haben. USP (laut eigener Aussage): „Mit FirstSpirit Hybrid CMS schaffen Sie perfekte Digital Experiences zu jeder Zeit und auf jedem beliebigen Kanal und sorgen so fĂŒr eine bessere User Experience und eine stĂ€rkere Kundenbindung. FirstSpirit bietet ein umfangreiches Featureset fĂŒr EnterpriseansprĂŒche, beste Usability fĂŒr Nutzer und Entwickler sowie best-in-class IntegrationsfĂ€higkeit in jegliche Drittsysteme.“

Imperia

Imperia ist eine Lösung der Kölner pirobase imperia GmbH. Seit 1995 hat das Unternehmen seine Lösung am Markt. pirobase imperia beschĂ€ftigt 95 Mitarbeiter. Über 300 Kunden haben Imperia im Einsatz. USP (laut eigener Aussage): „Headless Content Management auch fĂŒr große Teams und Redaktionen. GefĂŒhrte Content-Erstellung durch Workflow-Assistenten garantiert erstklassige Inhalte.“

InterRed

Die InterRed GmbH bietet ihre Lösung seit 1996  an. Über 10.000 Kunden haben sie mittlerweile im Einsatz. InterRed hat seinen Sitz in Siegen und beschĂ€ftigt 60 Mitarbeiter. USP (laut eigener Aussage): „ContentHub-Lösung – ein CMS fĂŒr alle KanĂ€le: Online, Print, App.“

LianaCMS

Seit 2006 bietet Liana Technologies seine Lösung am Markt an. Das finnische Unternehmen mit Hauptsitz in Oulu beschĂ€ftigt 230 Mitarbeiter. In Deutschland hat Liana Technologies seinen Standort in MĂŒnchen. Rund 1.000 Kunden haben Liana CMS im Einsatz. USP (laut eigener Aussage): „Die Entwicklung von LianaCMS dreht sich um die Nutzer- und Kundenfreundlichkeit. Deswegen besteht LianaCMS aus Modulen, aus denen die passenden fĂŒr jedes Projekt gewĂ€hlt werden können. So entsteht durch jede Implementierung eine Einheit, die genau den BedĂŒrfnissen der Kunden entspricht und keine unnötigen Funktionen enthĂ€lt. Wegen seiner ModularitĂ€t kann LianaCMS sowohl fĂŒr die Websites kleiner Unternehmen als auch fĂŒr die riesigen Multisites von globalen Konzernen verwendet werden.“

Liferay DXP

Der Anbieter Liferay ist ein Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Diamon Bar (USA). In Deutschland hat das Unternehmen seinen Standort in Eschborn bei Frankfurt a.M. Seit 2004 ist die Software verfĂŒgbar, die aktuell bei 1.800 Kunden im Einsatz ist. Liferay beschĂ€ftigt 900 Mitarbeiter. USP (laut eigener Aussage): „Schaffen Sie mit einer Digital Experience Platform einen einheitlichen Auftritt Ihrer Unternehmensmarke ĂŒber alle digitalen Touchpoints hinweg. Als Weiterentwicklung eines CMS bietet eine DXP den Nutzern umfangreiche FunktionalitĂ€ten, um personalisierte Erlebnisse entlang der gesamten Customer Journey zu entwickeln und so die Customer Experience zu verbessern. Weitere StĂ€rken sind die FlexibilitĂ€t bei der Konfiguration, Anpassung und Erweiterung der Plattform sowie umfangreiche Integrationsmöglichkeiten fĂŒr bestehende GeschĂ€ftsprozesse und Technologien. Sie erhalten eine maßgeschneiderte Lösung, die Ihre Anforderungen optimal erfĂŒllt.“

Magnolia CMS

Der schweizer Anbieter Magnolia hat seinen Sitz in MĂŒnchenstein bei Basel und bietet seine Software seit 2003 an. Über 400 Enterprise-Kunden setzen auf die Lösung des Unternehmens, dass 115 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. USP (laut eigener Aussage): „Magnolia erlaubt eine Integration mit vielen Systemen und Werkzeugen, unter anderem auch mit den MarktfĂŒhrern in E-Commerce, CRM und Marketing Automation. Magnolias API  ermöglicht es Entwicklern, beliebige Magnolia-Befehle via REST auszufĂŒhren, und ihre eigenen REST-Endpunkte via Magnolia zu exponieren. So können Sie alle Seiten, Komponenten oder Elemente in einem Workspace erstellen, lesen, aktualisieren oder löschen. Sie können auch Befehle ausfĂŒhren, die Inhalte aktivieren, exportieren oder importieren. Magnolia bietet Headless ohne Grenzen an und kombiniert das Beste aus den Headless und Enterprise Features. Light Development ist ein neuer Entwicklungsansatz von Magnolia, der auf modernen Frontend-Entwicklungs-Tools und -Methoden basiert. Viele allgemeine Entwicklungsaufgaben – sowohl im Frontend als auch im Backend – können unglaublich schnell und einfach erledigt werden.“

pirobase CMS

pirobase CMS ist die zweite Lösung des Kölner Unternehmens pirobase imperia im Marktvergleich. USP fĂŒr diese Software (laut eigener Aussage): „Die Plattform fĂŒr den digitalen Content bietet dem Nutzer alle Möglichkeiten und ist dabei einfach bedienbar. Das intelligente Autorentool mit preisgekrönter UI/UX bietet einen spielend leichten Umgang bei der Bearbeitung von komplexen Inhalten und Strukturen: Das Verfassen und Verwalten von Content ist kinderleicht. Die Smart View Technologie sorgt fĂŒr die ideale Ausspielung von dynamischen und personalisierten Inhalten fĂŒr eine zielgruppengerechte Ansprache. Mastering Complexity: pirobase imperia stellt die richtigen Tools im Standard und maßgeschneidert als Lösung zur VerfĂŒgung. Anforderungen werden schnell und einfach durch die hohe System-FlexibilitĂ€t umgesetzt.“

Sitecore Experience Cloud

Das Branchen-Schwergewicht Sitecore hat beiden Hauptsitze in Kopenhagen (DK) und San Francisco (USA) und beschĂ€ftigt weltweit 1.200 Mitarbeiter. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Standort in MĂŒnchen. Seit 2001 ist die Software-Lösung des Unternehmens am Markt und bei 5.200 Kunden im Einsatz. USP (laut eigener Aussage): „Sitecore liefert eine digitale Erlebnisplattform, die die smartesten Marken der Welt in die Lage versetzt, lebenslange Beziehungen mit ihren Kunden aufzubauen. Als vielfach ausgezeichneter BranchenfĂŒhrer ist Sitecore das einzige Unternehmen, das Inhalt, Handel und Daten in einer verbundenen Plattform zusammenfĂŒhrt, die tĂ€glich Millionen von digitalen Erfahrungen liefert.“

Sitefinity

Hinter der Software Sitefinity steht der Anbieter Progress Software aus Bedford (USA). Das Unternehmen beschĂ€ftigt 1.912 Mitarbeiter und ist mit seiner Lösung seit 2005 am Markt. USP (laut eigener Aussage): „Usability, Performance, Skalierbarkeit, KonnektivitĂ€t, schnelle Einsetzbarkeit, einfaches + transparentes Pricing“

Alle Anbieter haben Ihre Lösungen mit sehr umfangreichen Funktionen und Features ausgestattet

Die Übersicht der Basisfeatures zeigt, dass die Lösungen gut ausgerĂŒstet sind.

Alle Content Management Systeme im vorliegenden Überblick verfĂŒgen ĂŒber ein breites Spektrum an Funktionen und Features. Manche gehören zur Kategorie Pflicht, manche eher zur KĂŒr. ZunĂ€chst lĂ€sst sich sagen, dass sich alle Lösungen auf einem Ă€hnlich sehr guten Niveau bei den Basiseigenschaften der Tools befinden. Dazu gehören zum Beispiel ein Wysiwyg-editor, ein Nutzer-/Berechtigungssystem, ein Datei-Management-System oder etwa Responsive Design. Lediglich bei drei abgefragten Kriterien gab es ein paar wenige LĂŒcken, zum Beispiel  bei der Frage nach der die Möglichkeit, das CMS auf eigenen Servern zu installieren und ob eine mobile App verfĂŒgbar sei. Kurzum, die Grundfunktionen, die der Anwender braucht, hat jedes CMS an Bord, dass im MarktĂŒberblick verglichen wird. Was allerdings erstaunlich ist: auch nahezu alle weitergehenden Funktionen – also eher der KĂŒr – decken die Anbieter mit ihren Lösungen ab. Zu diesen Funktionen gehören etwa eine Möglichkeit zur Personalisierung, ein Workflow-Management, Content Staging oder eine Content Versionierung.

Ein CMS als zentraler Punkt fĂŒr Content braucht Schnittstellen

Wichtig fĂŒr ein CMS ist seine FĂ€higkeit, ĂŒber Schnittstellen mit anderen Tools und Lösungen zu kooperieren. Gibt es zum Beispiel Schnittstellen zu Google Analytics und zur Google Search Console? Lassen sich Analysetools von Drittanbietern wie Piwik oder eTracker anbinden? Auch die Frage nach Newsletter-Tools oder externen Shopsystemen (-> siehe auch unser MarktĂŒberblick Shopsysteme) und nach den gĂ€ngigen Social Media -Plattformen wurde hier abgefragt. Das Ergebnis: fast alles ist möglich und integrierbar, aber nicht alles ist ohne Aufwand oder Zusatzkosten im Funktionsumfang der Lösungen enthalten. Anwender sollten also auf ihr Tools-Setup schauen und prĂŒfen, inwieweit ein CMS-Anbieter eine Integration zulĂ€sst.

Weitere Funktionen und Individualisierung per Apps und Plugins

Plugins sind das Salz in der Suppe, weil sie den Funktionsumfang eines CMS erheblich erhöhen und den Content optimieren können. Beispiel sind hier Automation-Plugins, Event-Kalender, Übersetzungsmodule-, Landingpage- oder Formular-Builder. Auch hier ist bei den meisten CMS-Lösungen nahezu alles möglich, aber vieles eben nicht von vornherein mit an Bord sondern ĂŒber Drittanbieter darstellbar.

Content muss sichtbar sein und ein CMS muss dabei helfen

Wozu Content produzieren, wenn er nicht gefunden wird? An diesem Satz ist viel Wahres dran. Er zeigt gleichzeitig die Wichtigkeit von SEO-Kriterien bei einem CMS – und die haben wir abgefragt. Die gute Nachricht: alle Anbieter verfĂŒgen ĂŒber sehr gute Möglichkeiten, den Content suchmaschinenoptimiert darzustellen. Dazu gehören u.a. die Möglichkeit, individuelle Snippets zu erstellen, die Möglichkeit von Breadcrump-Navigation oder das Verhindern von Duplicate Content durch ein Canonical Attribute. GrundsĂ€tzlich sollten Sie prĂŒfen, ob die SEO-Software, die Sie eventuell bereits als Stand-Alone Lösung im Einsatz haben, in das CMS integrierbar ist (-> siehe dazu auch unser MarktĂŒberblick SEO-Software)

Rechtliche Kriterien

NatĂŒrlich sind auch rechtliche Kriterien bei der Auswahl von Software ein nicht zu unterschĂ€tzender Faktor. Gerade vor dem Hintergrund der datenschutzrechtlichen Bestimmungen kann es relevant sein, wo die Server des Anbieters stehen oder ob es einen standardisierten Vertrag fĂŒr die Auftragsdatenverarbeitung gibt. Auch die Frage nach Zertifizierungen ist in diesem Kontext relevant. Hier gibt es Unterschiede bei den Anbietern innerhalb des Marktvergleichs, wobei man gleichzeitig feststellen muss, dass die Unternehmen hier auf einem guten Standard sind. Übrigens gibt es auch unabhĂ€ngig von den Anbietern einige rechtliche Fallstricke bei der Überlassung von Content Management Systemen. Hierzu finden Sie hier einen Gastartikel von Rechtsanwalt Christian Solmecke bei contentmanager.de.

Preismodelle der Anbieter sehr unterschiedlich, die Höhe der Kosten auch

Wer ein CMS auswĂ€hlt, schaut natĂŒrlich auch auf den Preis. Dazu ist interessant zu wissen, woraus sich denn die Kosten fĂŒr die Software fĂŒr ein Unternehmen zusammensetzen. Hier gibt es große Unterschiede: WĂ€hrend bei manchen Anbietern die Kosten vor allem ĂŒber die Anzahl der Nutzer oder Installationen entstehen, sind es bei anderen die Anzahl an Besuchern/Views, die die betreffende Website hat. Auch das Modell, dass je nach Menge der eingesetzten Funktionsmodule der Lösung abgerechnet wird, wurde genannt. Bei den jĂ€hrlichen Mindestkosten fĂŒr die Software gibt es große Unterschiede. Hier liegt die Spannweite zwischen 4.000 EUR und 42.000 EUR – zumindest bei den Anbietern, die Angaben zu dieser Frage gemacht haben. Überhaupt lassen sich die Anbieter bei den Kosten nur ungern festlegen. So ist es bei der Frage nach den Setup-Kosten, denn die Implementierung eines CMS kann sehr aufwendig sein. Hier haben nahezu alle Anbieter darauf verwiesen, dass diese Kosten je nach Anforderungskatalog des Kunden variieren.

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