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	<description>Digital Marketing &#38; eCommerce. Seit 1999.</description>
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		<title>Usability &#8211; Benutzerfreundlichkeit testen &#038; sichern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2025 11:09:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nutzer:innen können heute mit wenigen Klicks zur Konkurrenz wechseln. Da entscheidet häufig die Usability – also die Benutzerfreundlichkeit einer Website oder Anwendung – über Erfolg oder Misserfolg. Je intuitiver, schneller und angenehmer sich eine digitale Lösung bedienen lässt, desto eher bleibt die Zielgruppe und konvertiert. Unternehmen, die Usability ernst nehmen, investieren nicht nur in ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="237" data-end="757"><strong>Nutzer:innen können heute mit wenigen Klicks zur Konkurrenz wechseln. Da entscheidet häufig die Usability – also die Benutzerfreundlichkeit einer Website oder Anwendung – über Erfolg oder Misserfolg. Je intuitiver, schneller und angenehmer sich eine digitale Lösung bedienen lässt, desto eher bleibt die Zielgruppe und konvertiert. Unternehmen, die Usability ernst nehmen, investieren nicht nur in ein besseres Nutzererlebnis, sondern stärken nachhaltig ihre Marke, Kundenbindung und Conversion-Rate.</strong></p>
<p data-start="759" data-end="961">Doch was genau steckt hinter dem Begriff Usability? Wie unterscheidet sie sich von der übergeordneten UX (User Experience)? Und wie lassen sich Usability-Probleme gezielt analysieren und verbessern?</p>
<p data-start="963" data-end="1163">In diesem Artikel erfährst Du, welche Usability-Methoden, Analyseansätze, Tests und Optimierungsstrategien sich in der Praxis bewährt haben und wie Du sie in Deinen digitalen Projekten umsetzen kannst.</p>
<h2 data-start="1170" data-end="1218">Was bedeutet Usability im digitalen Kontext?</h2>
<p data-start="1220" data-end="1487">Die Usability beschreibt zuallererst, wie effektiv, effizient und zufriedenstellend ein:e Nutzer:in ein bestimmtes Ziel auf einer <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Website</a>, in einer App oder einem System erreichen kann. Es geht also nicht nur darum, ob etwas „funktioniert“, sondern wie gut es sich bedienen lässt. Usability wird nach DIN EN ISO 9241-11 definiert und beinhaltet folgende klassiche Kriterien:</p>
<ul data-start="1552" data-end="1688">
<li data-start="1552" data-end="1580">
<p data-start="1554" data-end="1580">Aufgabenangemessenheit</p>
</li>
<li data-start="1552" data-end="1580">
<p data-start="1554" data-end="1580">Selbstbeschreibungsfähigkeit</p>
</li>
<li data-start="1616" data-end="1643">
<p data-start="1618" data-end="1643">Erwartungskonformität</p>
</li>
<li data-start="1644" data-end="1664">
<p data-start="1646" data-end="1664">Fehlertoleranz</p>
</li>
<li data-start="1665" data-end="1688">
<p data-start="1667" data-end="1688">Individualisierbarkeit</p>
</li>
<li data-start="1665" data-end="1688">
<p data-start="1667" data-end="1688">Steuerbarkeit</p>
</li>
<li data-start="1665" data-end="1688">Lernförderlichkeit</li>
</ul>
<p data-start="1690" data-end="2061">Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit UX (User Experience) verwendet, ist aber nicht synonym. Während sich UX auf das ganzheitliche Erlebnis mit einem Produkt konzentriert – von der ersten Berührung über die Nutzung bis hin zur Nachwirkung –, ist Usability ein Teilbereich davon, nämlich die konkrete Nutzbarkeit. Eine gute UX ist ohne gute Usability kaum denkbar.</p>
<p data-start="1690" data-end="2061"></p>
<h2><strong>Methoden der Usability von Anfang an einsetzen</strong></h2>
<p>Je früher Usability-Methoden im Projekt eingesetzt werden, desto weniger Kosten entstehen, da die meisten Probleme schnell erkannt werden und mit weniger Aufwand zu beheben sind. Einige Methoden sind bereits aus der klassischen <a href="https://www.contentmanager.de/whitepaper/whitepaper-erfolgreiche-softwareauswahl/" target="_blank" rel="noopener">Software</a>-Entwicklung bekannt, werden aber bei der Entwicklung von Websites häufig nicht eingesetzt.</p>
<p>Beim Start jedes Projekts sollte nach der Zieldefinition die Anforderungs-Analyse (Requirements Analysis) gemacht werden. Dabei schreibst Du fest, welchen Anforderungen das System genügen muss, um die Ziele des Projekts zu erfüllen.</p>
<h2>Welche Methoden und Tools gibt es, um die Usability zu analysieren?</h2>
<p data-start="2422" data-end="2551">Die Grundlage jeder Optimierung ist die Analyse. Bei dieser hast Du im Bereich der Usability die Wahl zwischen <strong data-start="2503" data-end="2519">qualitativen</strong> und <strong data-start="2524" data-end="2550">quantitativen Methoden</strong>:</p>
<h3 data-start="2553" data-end="2578">Qualitative Methoden</h3>
<p data-start="2579" data-end="2659">Diese Methoden liefern erste Einsichten in das „Warum“ hinter dem Nutzerverhalten.</p>
<h4 data-start="2662" data-end="2824"><strong data-start="2662" data-end="2681">Usability-Tests</strong>:</h4>
<p data-start="537" data-end="928">Bei Usability-Tests bearbeiten echte Nutzer:innen typische Aufgaben auf der Website oder in der Anwendung, während sie beobachtet werden – entweder live oder per Videoaufzeichnung. Du erkennst so, wo sie hängen bleiben, sich verlaufen oder frustriert abbrechen. Die Ergebnisse liefern konkrete Hinweise auf Bedienprobleme und ermöglichen fundierte Designentscheidungen.</p>
<h4 data-start="2827" data-end="2916"><strong data-start="2827" data-end="2855">Interviews &amp; Befragungen</strong>:</h4>
<p data-start="930" data-end="1279">Nach oder unabhängig von Tests werden Nutzer:innen gezielt nach ihren Eindrücken, Erwartungen und Problemen befragt. Dies kann strukturiert (z. B. Fragebogen) oder offen (z. B. Leitfadeninterview) erfolgen. Die Ergebnisse liefern qualitative Einblicke in Denkweisen, Vorwissen und subjektive Wahrnehmung der Anwendung.</p>
<h4 data-start="2919" data-end="3034"><strong data-start="2919" data-end="2945">Cognitive Walkthroughs</strong>:</h4>
<p data-start="1281" data-end="1718">Ein Team aus UX-Expert:innen oder Produktverantwortlichen geht Schritt für Schritt typische Nutzungsszenarien durch – aus Sicht neuer Nutzer:innen. Dabei wird bewertet, ob jeder Schritt verständlich, erwartungskonform und zielführend ist. Der Fokus liegt auf potenziellen Stolpersteinen für Erstnutzer:innen. Die Ergebnisse helfen, Schwächen in Informationsarchitektur und Interaktion frühzeitig zu erkennen.</p>
<h3 data-start="3036" data-end="3062">Quantitative Methoden</h3>
<p data-start="3063" data-end="3166">Hier geht es um Zahlen und Muster, die Rückschlüsse auf das Verhalten vieler Nutzer:innen erlauben.</p>
<h4 data-start="3169" data-end="3275"><strong data-start="3169" data-end="3186">Web-Analytics</strong> (z. B. mit <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/was-ist-google-analytics-funktionen-vorteile-nachteile-grenzen/" target="_blank" rel="noopener">Google Analytics</a>):</h4>
<p data-start="1753" data-end="2152">Durch Tracking-Tools wie Google Analytics erfährst Du, wie sich Nutzer:innen auf Deiner Seite bewegen. Z. B. wo sie einsteigen, wie lange sie bleiben, welche Seiten sie verlassen. Die Einrichtung erfolgt über Tracking-Codes, die meist über den Google Tag Manager eingebunden werden. Die Ergebnisse zeigen Nutzungsmuster, Drop-offs und Conversion-Hürden.</p>
<h4 data-start="3278" data-end="3379"><strong data-start="3278" data-end="3290">Heatmaps</strong> (z. B. mit Hotjar oder Crazy Egg):</h4>
<p data-start="2154" data-end="2542">Heatmaps visualisieren, wo Nutzer:innen klicken, scrollen oder mit der Maus verweilen. Dafür werden Sessions anonym aufgezeichnet und aggregiert dargestellt. So erkennst Du, welche Inhalte auffallen (oder übersehen werden), ob CTAs funktionieren und wie weit gescrollt wird. Das hilft vor allem bei der Optimierung von <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/die-perfekte-landingpage-fuer-adwords/" target="_blank" rel="noopener">Landingpages</a> und Formularen.</p>
<h4 data-start="3382" data-end="3477"><strong data-start="3382" data-end="3404">Session Recordings</strong>:</h4>
<p data-start="2544" data-end="2898">Hierbei werden echte Nutzer-Sessions im Hintergrund aufgezeichnet, inklusive Mausbewegung, Klickverhalten und Scrollverhalten. Die Durchführung ist meist mit wenigen Klicks im Tool möglich. Die Aufnahmen liefern realistische Einblicke in Nutzungssituationen und helfen, ungewöhnliches Verhalten oder technische Bugs zu erkennen.</p>
<p>Die so gewonnenen Informationen bilden eine gute Grundlage für die Beschreibung der Anforderungen an das Projekt in der Anforderungs-Analyse.</p>

<h2 data-start="3594" data-end="3650">Wichtige Usability-Metriken: Was solltest Du messen?</h2>
<p data-start="3652" data-end="3772">Nicht alles, was gemessen werden kann, ist relevant – und umgekehrt. Folgende Metriken haben sich in der Praxis bewährt:</p>
<ul data-start="3774" data-end="4219">
<li data-start="3774" data-end="3877">
<p data-start="3776" data-end="3877"><strong data-start="3776" data-end="3800">Task Completion Rate</strong> (Erfolgsrate): Wie viele Nutzer:innen schließen eine Aufgabe erfolgreich ab?</p>
</li>
<li data-start="3878" data-end="3962">
<p data-start="3880" data-end="3962"><strong data-start="3880" data-end="3896">Time on Task</strong>: Wie lange dauert eine Aufgabe? Ist der Weg zur Lösung effizient?</p>
</li>
<li data-start="3963" data-end="4013">
<p data-start="3965" data-end="4013"><strong data-start="3965" data-end="3979">Fehlerrate</strong>: Wie oft treten Bedienfehler auf?</p>
</li>
<li data-start="4014" data-end="4113">
<p data-start="4016" data-end="4113"><strong data-start="4016" data-end="4048">System Usability Scale (SUS)</strong>: Ein standardisierter Fragebogen zur Einschätzung der Usability.</p>
</li>
<li data-start="4114" data-end="4219">
<p data-start="4116" data-end="4219"><strong data-start="4116" data-end="4144">Net Promoter Score (NPS)</strong>: Wie wahrscheinlich ist es, dass Nutzer:innen das Produkt weiterempfehlen?</p>
</li>
</ul>
<p data-start="4221" data-end="4433">Diese Daten bilden die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen zur Verbesserung.</p>
<div>
<h2 data-start="4440" data-end="4496">Usability verbessern: So optimierst Du zielgerichtet</h2>
<p data-start="4498" data-end="4594">Die Analyse ist der erste Schritt – doch was folgt daraus? Hier einige bewährte Vorgehensweisen:</p>
<ul data-start="4596" data-end="5070">
<li data-start="4596" data-end="4706">
<p data-start="4598" data-end="4706"><strong data-start="4598" data-end="4613">A/B-Testing</strong>: Zwei Varianten gegeneinander testen, um datenbasiert die bessere Version zu identifizieren.</p>
</li>
<li data-start="4707" data-end="4830">
<p data-start="4709" data-end="4830"><strong data-start="4709" data-end="4736">Prototyping &amp; Iteration</strong>: Früh und oft testen, verbessern und wieder testen. Gerade in agilen Projekten unerlässlich.</p>
</li>
<li data-start="4831" data-end="4970">
<p data-start="4833" data-end="4970"><strong data-start="4833" data-end="4874">Responsives Design &amp; Mobile Usability</strong>: Immer mehr Nutzer:innen kommen über mobile Endgeräte. Die mobile Usability ist heute ein Muss.</p>
</li>
<li data-start="4971" data-end="5070">
<p data-start="4973" data-end="5070"><a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/" target="_blank" rel="noopener">Landingpages</a>: Leichte Sprache, Kontraste, Tastaturbedienbarkeit.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="5072" data-end="5254">Wichtig: Nicht nur Technik und Design sind gefragt, sondern auch Empathie. Versetze Dich in die Perspektive der Nutzer:innen und nutze Tests, um diese Sicht objektiv zu überprüfen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-35480 size-medium" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/11/eCover-WP-Barrierefreie-Online-Shops-211x300.png" alt="eCover WP Barrierefreie Online-Shops" width="211" height="300" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/11/eCover-WP-Barrierefreie-Online-Shops-211x300.png 211w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/11/eCover-WP-Barrierefreie-Online-Shops-235x335.png 235w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/11/eCover-WP-Barrierefreie-Online-Shops.png 300w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p data-start="5072" data-end="5254"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Whitepaper Barrierefreiheit</span></h4><div class="vw-infobox-content"></p>
<p data-start="5072" data-end="5254">Barrierefreiheit ist nicht nur ein Rankingfaktor, sondern auch essenzieller Teil der Website-Optimierung und soziale Verpflichtung. Erfahre im <a href="https://www.contentmanager.de/redaktion-recht/whitepaper-barrierefreie-online-shops/" target="_blank" rel="noopener">Whitepaper</a>, was alles dazu gehört und wie Du Barrierefreiheit auf Deiner Website oder in Deinem Online-Shop umsetzen kannst.</div></div></div></p>
<h2 data-start="5072" data-end="5254"></h2>
<h2 data-start="5072" data-end="5254">Usability und Logik testen, bevor die Website überhaupt steht</h2>
<p data-start="351" data-end="629">Du kannst die Nutzbarkeit und den logischen Aufbau Deiner Website übrigens bereits testen, bevor diese Überhaupt aufgebaut wird. So lassen sich Fehler vermeiden, die Du später nur mit großem Aufwand wieder beheben kannst. Hier einige einfache, aber effektive Methoden, mit denen sich Logik, Struktur und Nutzerführung bewerten lassen, bevor überhaupt eine Zeile Code geschrieben wird.</p>
<h3 data-start="631" data-end="675">Fokusgruppen: Erwartungen früh erkennen</h3>
<p data-start="677" data-end="1118">Fokusgruppen bestehen aus fünf bis zehn Personen, die gemeinsam über eine Marke, ein Produkt oder eine geplante Website diskutieren. Dabei können auch grafische Entwürfe oder Prototypen bewertet werden. Ziel ist es, Erwartungen, erste Reaktionen und Wahrnehmungen potenzieller Nutzer:innen zu erfassen – ein wertvoller Input für die Ausrichtung von Konzept und Design. Fokusgruppen eignen sich vor allem für die Frühphase eines Projekts.</p>
<h3 data-start="1120" data-end="1179">Personas und Nutzungsszenarien: Denken aus Nutzersicht</h3>
<p data-start="1181" data-end="1524">Personas sind fiktive, aber realitätsnahe Nutzerprofile, die typische Eigenschaften, Ziele und Verhaltensweisen Deiner Zielgruppen beschreiben. Sie helfen Teams, ein gemeinsames Verständnis für die späteren Nutzer:innen zu entwickeln. Meist reichen drei bis fünf unterschiedliche Personas aus, um die Bandbreite der Zielgruppen abzudecken.</p>
<p data-start="1526" data-end="1835">Darauf aufbauend entstehen Nutzungsszenarien (Use Cases): kurze Beschreibungen, wie ein:e Nutzer:in ein bestimmtes Ziel erreicht. Beispiel: „Ein:e Kund:in möchte ein passendes Softwarepaket finden und buchen“. Diese Szenarien bilden die Grundlage für funktionale Anforderungen und das Design der Benutzerführung.</p>
<h3 data-start="1837" data-end="1896">Card Sorting: Nutzerzentrierte Informationsarchitektur</h3>
<p data-start="1898" data-end="2306">Mit der Methode des Card Sorting lässt sich testen, wie Nutzer:innen Inhalte logisch gruppieren würden. Dabei werden Begriffe oder Inhalte auf Karten notiert (häufig 40–80 Stück) und von Testpersonen in sinnvolle Kategorien sortiert, ohne vorgegebene Struktur. Ziel ist es, eine nutzergerechte Informationsarchitektur zu entwickeln, die sich an der tatsächlichen Denkweise der Zielgruppe orientiert.</p>
<h3 data-start="2308" data-end="2355">Papierprototyp-Tests: Schnell und effektiv</h3>
<p data-start="2357" data-end="2720">Mit Papierprototypen kannst Du die grundlegende Struktur und Navigation Deiner Website testen, noch bevor Design oder Programmierung starten. Zeichne dafür einfache Screens oder Menüs auf Papier und lasse Testpersonen Aufgaben lösen. Z. B. „Wo würdest Du klicken, um Kontakt aufzunehmen?“ So erkennst Du früh, ob Navigation, Begriffe und Aufbau logisch sind.</p>
<p data-start="2722" data-end="2991">Auch spezifischere Tests wie die Navigationsarchitektur (z. B. durch simulierte Klickpfade auf Papier) oder die Informationsarchitektur (z. B. über Menü-Strukturkarten) lassen sich auf diese Weise durchführen.</p>
<h3 data-start="2993" data-end="3034">HTML-Prototypen: Realitätsnah testen</h3>
<p data-start="3036" data-end="3504">Noch realitätsnäher sind HTML-Prototypen oder Klick-Dummys. Sie bestehen meist aus einfachen Seiten mit Navigation und Blindtexten, simulieren aber den echten Seitenaufbau. Nutzer:innen können sich durchklicken, während Du ihre Interaktionen beobachtest oder automatisch protokollierst. Diese Tests eignen sich ideal für Navigation, Struktur und erste Designentscheidungen. Sie sollten möglichst früh durchgeführt werden, um spätere Anpassungskosten zu vermeiden.</p>
<p data-start="3036" data-end="3504"></p>
<h2 data-start="5414" data-end="5468">Im Team denken: Prozesse &amp; Verantwortung</h2>
<p data-start="5470" data-end="5824">Usability ist keine Einmalaufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess und eine Teamleistung. UX-Designer:innen, Entwickler:innen, Produktmanager:innen, Marketing und Support sollten eng zusammenarbeiten. Denn nur wenn Nutzerfeedback, technische Umsetzung und strategische Ziele zusammenkommen, entsteht ein wirklich nutzerzentriertes Produkt. Ein bewährtes Framework ist z. B. Design Thinking, das Nutzerbedürfnisse ins Zentrum rückt und in interdisziplinären Teams arbeitet. Agile Methoden wie Scrum fördern ebenfalls eine regelmäßige Evaluation und Anpassung der Usability.</p>
<h2 data-start="152" data-end="207">Fazit: Usability beginnt früh und hört nie auf</h2>
<p data-start="209" data-end="625">Usability ist kein nachträgliches Feintuning, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor, der bereits in der Konzeptionsphase beginnt. Wer früh testet, klärt Erwartungen, strukturiert Inhalte logisch und vermeidet teure Fehler im späteren Entwicklungsprozess. Methoden wie Personas, Card Sorting oder Papierprototyp-Tests liefern wertvolle Erkenntnisse, bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wird.</p>
<p data-start="627" data-end="1030">Ist die Website live, beginnt die eigentliche Arbeit erst: Usability-Analysen, Tests mit echten Nutzer:innen und kontinuierliche Optimierung sorgen dafür, dass Deine digitale Lösung nicht nur funktioniert, sondern begeistert. Dabei hilft der richtige Mix aus qualitativen Methoden und quantitativen Daten, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Denk daran: Gute Usability zahlt sich aus. In Form von besseren Conversions, zufriedeneren Nutzer:innen und geringeren Supportkosten.</p>
</div>
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		<title>Mit Eye-Tracking Websites optimieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 15:35:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eye-Tracking zeigt Dir, wie Besucher:innen Deine Website wirklich sehen – und vor allem, wo sie hinschauen und wo nicht. Wer versteht, was die Aufmerksamkeit lenkt, kann gezielt an der Conversion-Schraube drehen. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Eye-Tracking einsetzt, um Design, Nutzerführung und letztlich Deine Conversion Rate zu optimieren. Was ist Eye-Tracking? – Kurzer ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="370" data-end="733"><strong>Eye-Tracking zeigt Dir, wie Besucher:innen Deine Website wirklich sehen – und vor allem, wo sie hinschauen und wo nicht. Wer versteht, was die Aufmerksamkeit lenkt, kann gezielt an der Conversion-Schraube drehen. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Eye-Tracking einsetzt, um Design, Nutzerführung und letztlich Deine Conversion Rate zu optimieren.</strong></p>
<h2 data-start="740" data-end="804">Was ist Eye-Tracking? – Kurzer Überblick über die Technologie</h2>
<p data-start="806" data-end="1198">Eye-Tracking ist eine Methode, mit der das natürliche Blickverhalten von Nutzer:innen erfasst und analysiert wird. Dabei wird mithilfe spezieller Hardware oder KI-basierter Software getrackt, wohin Menschen auf dem Bildschirm schauen (beispielsweise Navigationsleiste, Call-to-Action, Logo, Werbebanner, Buttons etc.), wie lange sie dort verweilen und welche Elemente sie ignorieren. Klassische Ausgabemethoden wie Heatmaps oder Gazeplots machen dieses Verhalten visuell nachvollziehbar.</p>
<p data-start="806" data-end="1198">Die wohl am meisten verbreitete Art der Darstellung von Eye-Tracking ist die Heatmap. Hier wird die Fläche, auf welcher sich die größte Aufmerksamkeit konzentriert, rot gefärbt. Je niedriger die Aufmerksamkeit ist, desto kühler wird die Darstellungsfarbe.</p>
<p data-start="1200" data-end="1477">Moderne Tools wie <a class="" href="https://attentioninsight.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener" data-start="1218" data-end="1268">Attention Insight</a> setzen dabei nicht zwingend auf teure Hardware, sondern nutzen KI, um auf Basis von Design-Uploads vorherzusagen, wie sich das Blickverhalten wahrscheinlich verhält – ideal für erste Tests in der Designphase.</p>
<p>Die höchste Aufmerksamkeit nach dem Öffnen einer unbekannten Website liegt meist links oben in der Ecke des Browsers. Erklären lässt sich das einfach, da in westlichen Kulturen von links oben nach rechts unten gelesen wird. Klar also, dass die Besucher:innen auch bei Websites nach diesem, in uns verankerten, Schema vorgehen. Auch in unserem Beispiel zeigt sich: Das Logo oben links in der Ecke liegt im Fokus der Website-Besucher:innen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-37499" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1.jpg" alt="Heatmap contentmanager eye-tracking" width="800" height="1386" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1.jpg 800w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1-173x300.jpg 173w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1-693x1200.jpg 693w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1-768x1331.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2014/08/Heatmap_contentmanager_eye-tracking-1-193x335.jpg 193w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<div class="mceTemp"></div>
<h2 data-start="1484" data-end="1539">So verhalten sich Nutzer:innen auf Websites wirklich</h2>
<p data-start="1541" data-end="1789">Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass das Nutzerverhalten auf Webseiten wiederkehrenden Mustern folgt. Besonders bekannt sind:</p>
<ul data-start="1791" data-end="2446">
<li data-start="1791" data-end="2060">
<p data-start="1793" data-end="2060"><strong data-start="1793" data-end="1807">F-Pattern:</strong> Nutzer:innen scannen Inhalte meist in Form eines „F“ – also zuerst horizontal (z. B. Überschrift), dann eine kürzere horizontale Bewegung (z. B. Unterüberschrift) und anschließend vertikal entlang der linken Seite (z. B. Navigation oder Bullet-Points).</p>
</li>
<li data-start="2061" data-end="2275">
<p data-start="2063" data-end="2275"><strong data-start="2063" data-end="2077">Z-Pattern:</strong> Auf visuell klar strukturierten Seiten (etwa Landingpages) bewegen sich Blicke oft in einem „Z“ – Start links oben, dann diagonal nach rechts unten, mit Fokus auf Key-Elemente entlang dieser Achse.</p>
</li>
<li data-start="2276" data-end="2446">
<p data-start="2278" data-end="2446"><strong data-start="2278" data-end="2301">Layer-Cake Pattern:</strong> Vor allem bei Listen, Menüs oder gegliedertem Content entstehen horizontale „Schichten“ aus Aufmerksamkeit, ähnlich wie bei einem Schichtkuchen.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2448" data-end="2672">Ein zentrales Learning: Die oberen 600 Pixel einer Website sind entscheidend. Nutzer:innen entscheiden oft innerhalb von 2,6 Sekunden, ob sie auf einer Seite bleiben. Wer dort nicht überzeugt, verliert potenzielle <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/leadgeneration-reifegrad-audit/" target="_blank" rel="noopener">Leads</a>.</p>
<p>Eye-Tracking ist eine Optimierungshilfe. Auch bzw. vor allem bei der Website- oder Landingpage-Optimierung kommen Eye-Tracking-Tools häufig zum Einsatz. Sie bieten die Möglichkeit, Deine Seite mit den Augen von Website-Besucher:innen zu sehen und ihre (tatsächliche oder durch KI-vorhergesagte) Augenbewegung hinsichtlich ihrer Webseiten-Absicht zu analysieren.</p>
<h2 data-start="2679" data-end="2753">Eye-Tracking auf der <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Website</a>: Was die Analyse für Deine Seitenstruktur bedeutet</h2>
<p data-start="2755" data-end="2949">Eye-Tracking deckt auf, welche Elemente wirklich wahrgenommen werden – und welche übersehen werden, obwohl sie vermeintlich zentral platziert sind. Für Dich als Websitebetreiber:in bedeutet das:</p>
<ul data-start="2951" data-end="3545">
<li data-start="2951" data-end="3090">
<p data-start="2953" data-end="3090"><strong data-start="2953" data-end="2979">Call-to-Actions (CTAs):</strong> Der erste CTA sollte möglichst im Sichtfeld erscheinen, ohne zu scrollen – idealerweise innerhalb der ersten 600–800 Pixel.</p>
</li>
<li data-start="3091" data-end="3229">
<p data-start="3093" data-end="3229"><strong data-start="3093" data-end="3106">Headlines</strong> und zentrale Botschaften müssen visuell hervorstechen – durch Größe, Farbe oder Platzierung entlang des F- oder Z-Musters.</p>
</li>
<li data-start="3230" data-end="3405">
<p data-start="3232" data-end="3405"><strong data-start="3232" data-end="3255">Navigationselemente</strong> und Conversion-relevante Links sollten sich dort befinden, wo der Blick typischerweise zuerst landet: links oben, mittig oder entlang der Blickpfade.</p>
</li>
<li data-start="3406" data-end="3545">
<p data-start="3408" data-end="3545"><strong data-start="3408" data-end="3418">Bilder</strong> lenken Aufmerksamkeit stark – wenn sie sinnvoll eingesetzt sind. Achtung: Gesichter ziehen den Blick stärker an als Textelemente!</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3547" data-end="3781">Tools wie <a class="" href="https://www.crazyegg.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener" data-start="3557" data-end="3595">Crazy Egg</a> oder <a class="" href="https://www.hotjar.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener" data-start="3601" data-end="3634">Hotjar</a> zeigen Dir, wo genau Deine Besucher:innen klicken, scrollen und verweilen – visuelle Aufmerksamkeit kannst Du damit gezielt messen und optimieren. Viele Unternehmen nutzen Eye-Tracking, um bereits im Designprozess Schwachstellen zu identifizieren. Beispiele:</p>
<ul data-start="3959" data-end="4358">
<li data-start="3959" data-end="4118">
<p data-start="3961" data-end="4118"><strong data-start="3961" data-end="3988">E-Commerce-Startseiten:</strong> Hero Images ohne echten Nutzen werden häufig übersehen – besser funktionieren Produktslider mit klarer Preis-/Wert-Kommunikation.</p>
</li>
<li data-start="4119" data-end="4231">
<p data-start="4121" data-end="4231"><strong data-start="4121" data-end="4135">Formulare:</strong> Werden CTAs überlesen, liegt es oft an schlechter Platzierung oder fehlender visueller Führung.</p>
</li>
<li data-start="4232" data-end="4358">
<p data-start="4234" data-end="4358"><strong data-start="4234" data-end="4251">Landingpages:</strong> Layouts mit zu vielen konkurrierenden Elementen führen zu visuellem Chaos – Eye-Tracking zeigt, was stört.</p>
</li>
</ul>
<h2>Was hat Eye-Tracking eigentlich mit Conversions zu tun?</h2>
<p data-start="4708" data-end="4887">Eye-Tracking zeigt Dir konkret, warum Nutzer:innen nicht klicken – oder warum sie es tun. So nutzt Du Eye-Tracking gezielt zur <a href="https://www.contentmanager.de/social-media/meta-ad-tools-so-optimierst-du-deine-kampagnen-mit-den-neuen-conversion-features-von-meta/" target="_blank" rel="noopener">Conversion</a>-Optimierung:</p>
<ul data-start="4889" data-end="5568">
<li data-start="4889" data-end="5083">
<p data-start="4891" data-end="5083"><strong data-start="4891" data-end="4920">Schwachstellen aufdecken:</strong> Werden CTAs, Formulare oder Trust-Elemente übersehen? Dann hilft Eye-Tracking, um den Fokus dorthin zu lenken – durch Layout-Anpassungen, Farben oder Platzierung.</p>
</li>
<li data-start="5084" data-end="5244">
<p data-start="5086" data-end="5244"><strong data-start="5086" data-end="5112">Ablenkungen entfernen:</strong> Nicht jede Grafik unterstützt Dein Ziel. Eye-Tracking zeigt, ob z. B. Stockfotos vom CTA ablenken oder wichtige Inhalte verdrängen.</p>
</li>
<li data-start="5245" data-end="5410">
<p data-start="5247" data-end="5410"><strong data-start="5247" data-end="5280">Visuelle Hierarchie schärfen:</strong> Durch gezielte Anpassung der Reihenfolge, Farbkontraste und Größen kannst Du Nutzer:innen dorthin leiten, wo Du sie haben willst.</p>
</li>
<li data-start="5411" data-end="5568">
<p data-start="5413" data-end="5568"><strong data-start="5413" data-end="5449">A/B-Tests gezielter durchführen:</strong> Anstatt blind zu testen, liefern Eye-Tracking-Daten eine fundierte Grundlage für Hypothesen in der Conversion-Optimierung.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="5570" data-end="5655">Das Ergebnis: bessere Nutzerführung, mehr Interaktionen, höhere Conversion Rates. Eye-Tracking Tools sind in der Regel kostenpflichtig. Es gibt jedoch Anbieter, die günstige Tests anbieten, wie die in unseren Beispielen.</p>
<h2 data-start="5662" data-end="5731">Was Eye-Tracking für Marketer:innen und UX-Designer:innen bedeutet</h2>
<p data-start="5733" data-end="5933">Ob Du Landingpages erstellst, E-Mail-Funnels optimierst oder Content gestaltest – Eye-Tracking hilft Dir, nutzerzentriert zu denken. Die wichtigste Frage dabei lautet: <strong data-start="5901" data-end="5933">„Was wird wirklich gesehen?“</strong></p>
<p data-start="5935" data-end="5967">Für Marketer:innen bedeutet das:</p>
<ul data-start="5968" data-end="6131">
<li data-start="5968" data-end="6019">
<p data-start="5970" data-end="6019"><strong data-start="5970" data-end="6019">Stärkere Inhalte durch visuelle Priorisierung</strong></p>
</li>
<li data-start="6020" data-end="6081">
<p data-start="6022" data-end="6081"><strong data-start="6022" data-end="6081">Gezielte Verlinkungen und CTAs an den richtigen Stellen</strong></p>
</li>
<li data-start="6082" data-end="6131">
<p data-start="6084" data-end="6131"><strong data-start="6084" data-end="6131">Mehr Effektivität bei Performance-Messungen</strong></p>
</li>
</ul>
<p data-start="6133" data-end="6155">Für UX-Designer:innen:</p>
<ul data-start="6156" data-end="6274">
<li data-start="6156" data-end="6193">
<p data-start="6158" data-end="6193"><strong data-start="6158" data-end="6193">Bessere Informationsarchitektur</strong></p>
</li>
<li data-start="6194" data-end="6229">
<p data-start="6196" data-end="6229"><strong data-start="6196" data-end="6229">Effizientere Navigationspfade</strong></p>
</li>
<li data-start="6230" data-end="6274">
<p data-start="6232" data-end="6274"><strong data-start="6232" data-end="6274">Designentscheidungen mit Daten belegen</strong></p>
</li>
</ul>
<p data-start="6276" data-end="6352">Eye-Tracking wird so zum Brückenbauer zwischen Ästhetik und Performance.</p>
<h2 data-start="6359" data-end="6412">Fazit: Sehen lernen mit den Augen der Nutzer:innen</h2>
<p data-start="6414" data-end="6795">Wer Websites mit den Augen der Nutzer:innen sieht, gewinnt entscheidende Vorteile. Eye-Tracking zeigt Dir, was funktioniert und was nicht. Mit den richtigen Tools kannst Du Deine Website nicht nur schöner, sondern vor allem wirkungsvoller gestalten. Wenige Pixel entscheiden heute über Lead oder Exit. Es lohnt sich also, genau hinzusehen – bevor es Deine Besucher:innen tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/usability/mit-dem-auge-des-betrachters-sehen/">Mit Eye-Tracking Websites optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Ranking verbessern: 10 Tipps für Deine Webseite</title>
		<link>https://www.contentmanager.de/cms/zehn-tipps-mit-denen-sie-das-ranking-ihres-internet-auftritts-verbessern/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zehn-tipps-mit-denen-sie-das-ranking-ihres-internet-auftritts-verbessern</link>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 10:08:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[SEO + SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Deine Website nicht gefunden wird, bringt Dir der beste Content nichts. Doch keine Sorge: Du musst kein SEO-Profi sein, um bei Google &#38; Co. besser zu ranken. Mit ein paar gezielten Maßnahmen kannst Du das Ranking verbessern – ganz ohne Programmierkenntnisse oder teure Tools. Hier kommen 10 praktische Tipps, mit denen Du Deine Sichtbarkeit ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="" data-start="289" data-end="682"><strong>Wenn Deine Website nicht gefunden wird, bringt Dir der beste Content nichts. Doch keine Sorge: Du musst kein SEO-Profi sein, um bei Google &amp; Co. besser zu ranken. Mit ein paar gezielten Maßnahmen kannst Du das Ranking verbessern – ganz ohne Programmierkenntnisse oder teure Tools. Hier kommen 10 praktische Tipps, mit denen Du Deine Sichtbarkeit langfristig erhöhst.</strong></p>

<h2 data-start="689" data-end="739"><strong data-start="696" data-end="739">Aussagekräftige Überschriften schreiben</strong></h2>
<p class="" data-start="741" data-end="1027">Die Überschrift ist das Aushängeschild Deiner Seite. Nicht nur für Besucher:innen, sondern vor allem für <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/9tipps-suchmaschinenmarketing/" target="_blank" rel="noopener">Suchmaschinen</a>. Sie signalisiert, worum es inhaltlich geht, und hat daher ein hohes Gewicht im Google-Algorithmus. Statt kreativer Metaphern solltest Du lieber auf Klarheit setzen.</p>
<p class="" data-start="1029" data-end="1351">Ein Beispiel: „Maßgefertigte Edelstahl-Flansche für den Maschinenbau“ mag trocken klingen, enthält aber relevante Begriffe wie <em data-start="1156" data-end="1166">Flansche</em>, <em data-start="1168" data-end="1179">Edelstahl</em> und <em data-start="1184" data-end="1198">Maschinenbau</em>. Eine allgemeinere Überschrift wie „Effiziente Verbindungslösungen“ ist zwar schöner, aber viel weniger konkret – und damit schlechter für Dein Ranking.</p>
<h2 data-start="1358" data-end="1410"><strong data-start="1365" data-end="1410">Bring das Wichtigste zuerst auf den Punkt</strong></h2>
<p class="" data-start="1412" data-end="1696">Was im Journalismus gilt, hilft auch im Web: Das Wichtigste gehört ganz an den Anfang. Denn Google zeigt oft die ersten Zeilen Deines Textes in den Suchergebnissen an. Wer dort sofort die zentralen Themen anspricht, überzeugt nicht nur die Suchmaschine, sondern auch die Nutzer:innen.</p>
<p class="" data-start="1698" data-end="1789">Also: Sag gleich zu Beginn, worum es geht – und warum sich ein Klick auf Deine Seite lohnt.</p>
<h2 data-start="1796" data-end="1852"><strong data-start="1803" data-end="1852">Setze auf ganze Sätze statt nur Bullet Points</strong></h2>
<p class="" data-start="1854" data-end="2120">Listen und Aufzählungen sind zwar übersichtlich, aber Google versteht zusammenhängende Sätze besser. Wenn Du Deine wichtigsten Inhalte nur in Bullet Points verpackst, verschenkst Du wertvolles Potenzial. Besser ist: Kombiniere kurze Listen mit erklärendem Fließtext.</p>
<p class="" data-start="2122" data-end="2227">Doppelt hält besser – auch bei <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/seo-warum-fortlaufende-optimierung-so-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noopener">SEO</a>. Wiederhole zentrale Infos ruhig im Text, solange Du Mehrwert bietest.</p>
<h2 data-start="2234" data-end="2304"><strong data-start="2241" data-end="2304">Verlier den „Head“-Bereich Deiner Seite nicht aus dem Blick</strong></h2>
<p class="" data-start="2306" data-end="2556">Der sogenannte „Head“ einer <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> ist zwar für User:innen unsichtbar, für Suchmaschinen aber essenziell. Dort hinterlegst Du unter anderem den Title und die <a href="https://www.contentmanager.de/cms/metadaten-richtig-anlegen-verstecken-sie-ihre-seiten-nicht/" target="_blank" rel="noopener">Meta Description</a> – also das, was in den Google-Suchergebnissen als Vorschau erscheint.</p>
<p class="" data-start="2558" data-end="2757">Wichtig: Deine Meta-Angaben sollten präzise beschreiben, worum es auf der Seite geht. Denk an <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/wie-gestalte-ich-eine-keyword-recherche/" target="_blank" rel="noopener">Keywords</a>, aber bleib leserfreundlich. Ein klar formulierter Titel mit relevanten Begriffen ist Gold wert.</p>
<h2 data-start="2873" data-end="2936"><strong data-start="2880" data-end="2936">Jede Seite braucht ihren eigenen Titel und Meta-Text</strong></h2>
<p class="" data-start="2938" data-end="3200">Einer der häufigsten <a href="https://www.contentmanager.de/cms/haeufige-seo-fehler/" target="_blank" rel="noopener">SEO-Fehler</a>: dieselben Meta-Texte auf mehreren Seiten. Das mag Zeit sparen, kostet Dich aber wertvolle Rankings. Jede Seite auf Deiner Website sollte individuell optimiert sein – mit eigenem Titel, eigener Beschreibung und passenden Keywords.</p>
<p class="" data-start="3202" data-end="3316">So stellst Du sicher, dass jede Seite ihr volles Potenzial entfaltet und gezielt für relevante Suchanfragen rankt.</p>
<h2 data-start="3323" data-end="3384"><strong data-start="3330" data-end="3384">Denke in Synonymen und verschiedenen Schreibweisen</strong></h2>
<p class="" data-start="3386" data-end="3645">Du verkaufst Telefone? Dann denke auch an Begriffe wie „Telefonanlagen“, „Telefone“, „Telephones“, „Endgeräte“ oder branchenspezifische Begriffe wie „VoIP“. Auch unterschiedliche Schreibweisen (mit Bindestrich, zusammen oder auseinander) spielen eine Rolle.</p>
<p class="" data-start="3647" data-end="3773">Nutze Keyword-Tools oder einfach Google Suggest, um gängige Alternativen zu finden und baue sie sinnvoll in Deine Texte ein.</p>
<h2 data-start="3780" data-end="3825"><strong data-start="3787" data-end="3825">Technische Stolperfallen vermeiden</strong></h2>
<p class="" data-start="3827" data-end="4128">Manche technischen Features sehen schick aus, schaden aber Deinem Ranking. Dazu gehören z. B. Flash-Elemente, Frames oder animierte Introseiten. Diese Inhalte kann Google nicht gut auslesen und wertet sie daher nicht richtig. Das Ergebnis: Deine Seite erscheint in den Suchergebnissen weiter hinten.</p>
<p class="" data-start="4130" data-end="4272">Setze stattdessen auf eine saubere HTML-Struktur und barrierefreie Inhalte. Deine Besucher:innen (und die Suchmaschinen) werden es Dir danken.</p>
<h2 data-start="4279" data-end="4331"><strong data-start="4286" data-end="4331">Bleib aktuell: Inhalte regelmäßig pflegen</strong></h2>
<p class="" data-start="4333" data-end="4551">Suchmaschinen lieben aktuelle Inhalte. Wenn Deine Website seit Monaten keine Updates gesehen hat, signalisiert das: hier passiert nichts mehr. Aktualisiere deshalb regelmäßig Deine Inhalte, am besten alle paar Wochen.</p>
<p class="" data-start="4553" data-end="4677">Das muss kein riesiger <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/website-relaunch-ohne-weiterleitungen-greift-auch-das-beste-konzept-nicht/" target="_blank" rel="noopener">Relaunch</a> sein. Schon kleine Änderungen, neue Bilder oder aktuelle Beispiele zeigen: Deine Seite lebt.</p>
<h2 data-start="4826" data-end="4873"><strong data-start="4833" data-end="4873">Bau Dir ein starkes Linknetzwerk auf</strong></h2>
<p class="" data-start="4875" data-end="5172"><a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/11-tipps-fuer-eine-erfolgreiche-backlink-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Backlinks</a> sind nach wie vor einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Frage Partner, Lieferanten, Kund:innen oder Branchenverzeichnisse, ob sie auf Deine Seite verlinken können. Auch Gastbeiträge auf anderen Blogs oder Magazine sind eine gute Strategie.</p>
<p class="" data-start="5174" data-end="5304">Wichtig: Qualität zählt mehr als Quantität. Ein Link von einer vertrauenswürdigen Seite bringt mehr als zehn von dubiosen Quellen.</p>
<h2 data-start="5459" data-end="5499"><strong data-start="5467" data-end="5499">Finger weg von Black Hat SEO</strong></h2>
<p class="" data-start="5501" data-end="5741">Tricks wie weiße Schrift auf weißem Hintergrund, unsichtbare Keywords oder Link-Farmen mögen kurzfristig funktionieren, langfristig fliegst Du damit aus dem Google-Index. Suchmaschinen werden immer besser darin, Manipulationen zu erkennen.</p>
<p class="" data-start="5743" data-end="5862">Setze lieber auf ehrliche, nachhaltige Optimierung. Qualität, Relevanz und Nutzerfreundlichkeit gewinnen am Ende immer.</p>
<h2 class="" data-start="5869" data-end="5922">Fazit: Mit kleinen SEO-Schritten Ranking verbessern</h2>
<p class="" data-start="5924" data-end="6183">Du musst kein SEO-Guru sein, um Dein Website-Ranking zu verbessern. Schon mit einfachen Maßnahmen kannst Du viel erreichen – von der besseren Überschrift bis zum cleveren Linkaufbau. Wichtig ist, dass Du dranbleibst und regelmäßig an Deiner Seite arbeitest.</p>
<p class="" data-start="6185" data-end="6261">Denn SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon – aber einer, der sich lohnt.</p>
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		<title>Barrierefreiheit – Rankingfaktor &#038; soziale Verantwortung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:04:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist für alle da. So scheint es zumindest, doch einige Websites sind einfacher zugänglich als andere, vor allem für Menschen mit Behinderung. Sie sind auf die Barrierefreiheit von Websites angewiesen, um deren Inhalte vollständig wahrnehmen zu können. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Und wie wird eine Website barrierefrei? Wir haben Dir die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg04.met.vgwort.de/na/c4b0c90e6aa642b18a77a56a8e9295db" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Das Internet ist für alle da. So scheint es zumindest, doch einige Websites sind einfacher zugänglich als andere, vor allem für Menschen mit Behinderung. Sie sind auf die Barrierefreiheit von Websites angewiesen, um deren Inhalte vollständig wahrnehmen zu können. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Und wie wird eine Website barrierefrei? Wir haben Dir die wichtigsten Infos zusammengetragen und erklären, warum die Barrierefreiheit bei der Gestaltung von Websites unbedingt beachtet werden sollte.</strong></p>
<h2><b>Was bedeutet Barrierefreiheit in Bezug auf Websites?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Barrierefreiheit einer <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> bezieht sich auf deren Gestaltung und Entwicklung, sodass sie für alle Menschen zugänglich ist, unabhängig von deren physischen, sensorischen oder kognitiven Fähigkeiten. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Websites genauso nutzen können wie Menschen ohne Behinderungen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrieren können dabei in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel als visuelle, auditive, motorische oder kognitive Einschränkungen. Für jemanden mit einer Sehbehinderung kann eine schlecht kontrastierte Website schwer lesbar sein. Für jemanden mit eingeschränkter Mobilität kann eine Website ohne Tastaturzugänglichkeit nahezu unbenutzbar sein. Die Barrierefreiheit auf der Website ist daher nicht nur ein technisches Thema, sondern auch eine soziale Verantwortung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Kern geht es darum, Online-Inhalte so zu gestalten, dass sie von Hilfstechnologien wie Screenreadern oder Braille-Displays interpretiert werden können. Auch die Benutzerfreundlichkeit für Menschen ohne Behinderungen kann durch eine barrierefreie Gestaltung erheblich verbessert werden.</span></p>
<h2><b>Barrierefreiheit ist gesetzliche und moralische Verpflichtung</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Menschen, die von einer barrierefreien Website maßgeblich profitieren, sind eine vergleichsweise kleine Zielgruppe. Deshalb auf die Anpassungen zu verzichten, ist aber natürlich keine Option! Zunächst einmal spielen gesetzliche Vorgaben eine wichtige Rolle. In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, gibt es Anforderungen, die Websites dazu verpflichten, barrierefrei zu sein. So zum Beispiel das ab 2025 gültige </span>Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG).</p>
<h3>Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und der European Accessibility Act</h3>
<p>Mit dem BFSG wird die EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit (European Accessibility Act, kurz: EAA) umgesetzt. Durch einheitliche EU-Anforderungen soll das Barrierefreiheitsgesetz auch kleinen und mittleren Unternehmen helfen, die Möglichkeiten des europäischen Binnenmarktes auszuschöpfen. Barrierefreies Webdesign rückt in Deutschland immer mehr in den Fokus. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) hat bereits öffentliche Stellen des Bundes dazu verpflichtet, ihre Websites barrierefrei zu gestalten. Mit dem im März 2021 <a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.html" target="_blank" rel="noopener">verabschiedeten Entwurf des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BSFSG)</a> folgte letztlich die Pflicht für Unternehmen. Hiervon ausgenommen sind lediglich Kleinstunternehmen. Bis 2025 sollen Inhalte im Web handhabbarer, verständlicher und für jeden zugänglich werden, damit in Zukunft online keine Menschen mehr ausgeschlossen werden. Zwar muss die Umsetzung am Ende erst bis 2025 erfolgen, dennoch gibt es bereits jetzt Gründe für die Umstellung auf eine barrierefreie Website. Einerseits drohen nach Ablauf der nun nur noch zweieinhalbjährigen Frist Kosten aufgrund von Sanktionen.</p>
<h3>Barrierefreiheit als moralischer Aspekt</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den gesetzlichen Aspekten verpflichtet aber vor allem auch eine moralische Verantwortung zur Barrierefreiheit. Denn sie fördert die Inklusion und sorgt dafür, dass niemand aufgrund einer Behinderung vom Zugang zu Informationen oder Dienstleistungen ausgeschlossen wird. In einer zunehmend digitalen Gesellschaft ist es unerlässlich, dass alle Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, die gleichen Möglichkeiten zur Nutzung haben. Eine barrierefreie Website ermöglicht dies und leistet so einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft.</span></p>
<h3><b>Eine barrierefreie Website ist auch SEO-Faktor</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrierefreiheit auf der eigenen Website bietet auch wirtschaftliche Vorteile. Denn eine Website, die für eine größere Zielgruppe zugänglich ist, kann nicht nur eine bessere User Experience bieten, sondern auch die Reichweite und das potenzielle Kundenaufkommen erhöhen. Das positive Image, welches Unternehmen gewinnen, die auf Barrierefreiheit achten, kann zusätzlich Kund:innen anziehen. Zudem verbessert Barrierefreiheit die Suchmaschinenoptimierung (SEO), da viele der Maßnahmen, die eine Website zugänglicher machen – wie die Verwendung von Alt-Tags für Bilder oder die korrekte Anwendung von semantischem HTML – auch von Suchmaschinen bevorzugt werden. </span></p>
<figure id="attachment_34714" aria-describedby="caption-attachment-34714" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><span id="isc_attachment_34714" class="isc-source aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34714 with-source" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536.jpg 1000w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-300x200.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-768x512.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/04/2149494536-335x223.jpg 335w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><span class="isc-source-text">Quelle: <a href="https://www.freepik.com/free-photo/disabled-person-travelling-city_29013623.htm#fromView=search&amp;page=1&amp;position=37&amp;uuid=84e1dfe9-a1f4-4726-baaf-85c727b08647" target="_blank" rel="nofollow">Freepik</a></span></span><figcaption id="caption-attachment-34714" class="wp-caption-text">Nicht nur beim Städtebau gilt es, auf Barrierefreiheit zu achten. Auch Websites sollten für alle Menschen zugänglich sein.</figcaption></figure>
<h2><b>Schritte zur Umsetzung von Barrierefreiheit auf der Website</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <a href="https://www.lexware.de/wissen/unternehmensfuehrung/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz/" target="_blank" rel="noopener">Umsetzung von Barrierefreiheit</a> auf der Website erfordert eine sorgfältige Planung und den Einsatz spezifischer Techniken, um sicherzustellen, dass die Inhalte für alle Nutzer:innen zugänglich sind. Ein erster und entscheidender Schritt besteht darin, die Grundlagen der Barrierefreiheit zu verstehen und diese konsequent anzuwenden. Wir liefern Dir im Folgenden eine Checkliste für die Barrierefreiheit Deiner Website.</span></p>
<h3>Alt-Tags für mehr Barrierefreiheit</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Bereitstellung von Alternativtexten (Alt-Tags) für Bilder. Diese Alt-Tags ermöglichen es Nutzer:innen von Screenreadern, den Inhalt der Bilder zu erfassen, was insbesondere für blinde oder sehbehinderte Personen von großer Bedeutung ist. Dabei sollten allem voran Bilder, die einen Mehrwert für den Inhalt der Website haben, mit Alt-Tags versehen werden, bei rein für die Optik genutzten Bildern ist das nicht unbedingt notwendig. Ebenso wichtig ist die Verwendung von ARIA-Labels (Accessible Rich Internet Applications), die interaktive Elemente auf der Website wie Buttons oder Formulare beschreiben und damit die Nutzung erleichtern.</span></p>
<h3>Einfache Strukturierung und Navigation</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres wesentliches Element ist der richtige Einsatz von semantischem HTML. Hierbei geht es darum, die HTML-Elemente entsprechend ihrer Bedeutung zu verwenden, z. B. Überschriften als </span><span style="font-weight: 400;">&lt;h1&gt;</span><span style="font-weight: 400;"> bis </span><span style="font-weight: 400;">&lt;h6&gt;</span><span style="font-weight: 400;"> zu kennzeichnen, anstatt einfach nur Schriftgrößen zu ändern. Dies hilft nicht nur bei der Strukturierung der Inhalte, sondern erleichtert auch die Navigation für Screenreader und verbessert gleichzeitig die <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/9tipps-suchmaschinenmarketing/" target="_blank" rel="noopener">SEO</a> der Website. </span><span style="font-weight: 400;">Die Navigation selbst sollte so gestaltet sein, dass sie auch ohne Maus problemlos bedienbar ist. Das bedeutet, dass alle interaktiven Elemente über die Tastatur erreichbar sein müssen, was besonders für Menschen mit motorischen Einschränkungen wichtig ist. Darüber hinaus sollte der Fokus visuell hervorgehoben werden, damit Nutzer:innen stets wissen, welches Element gerade aktiv ist.</span></p>
<h3>Erfassbare Farben, Schriften und eine zoomfähige Oberfläche</h3>
<p>Ein sehr großer Bereich beim Design einer barrierefreien Website ist ihre Visualität. Leiden Nutzer:innen beispielsweise unter einer Sehschwäche oder Farbfehlsichtigkeit, können einige Inhalte schwer erkennbar sein. Daher sollte die Website bis auf 200 Prozent zoomfähig sein. Zudem ist ein farblicher Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe von mindestens 4,5 : 1 vorzuweisen. Der Kontrast hilft dabei den Website-Inhalt besser lesbar darzustellen. Auch die genutzten Schriftarten müssen einfach zu entziffern sein, um barrierefreie Web-Inhalte bereitzustellen.</p>
<h3>Leichte Sprache für besseres Verständnis</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben den technischen Aspekten spielt auch die Content-Strategie eine zentrale Rolle. Eine klare Struktur und einfache Sprache erleichtern das Verständnis der Inhalte für alle Nutzer:innen, insbesondere für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Menschen mit Lernstörungen wie Legasthenie, kognitiven Handicaps, aber auch junge oder ältere User:innen können des Öfteren Schwierigkeiten beim Verstehen des Inhaltes haben. Das gilt für schriftlichen Inhalt genauso wie für andere Media-Formate im Internet. Ein Beispiel sind etwa viele Fachtermini und damit eine zu komplexe Sprache oder Abkürzungen, die in einem Text enthalten sind. Dies ist unter anderem der Grund dafür, dass man auf den Websites des Bundes in der Navigation die „Leichte Sprache“ auswählen kann. Unternehmen sollten dieses Vorgehen bei der Gestaltung ihrer Website berücksichtigen. Egal, ob es sich um einen erstmaligen Webauftritt oder einen Website Relaunch handelt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Option der „Leichten Sprache“ solltest Du am besten bereits auf der Website Startseite anbieten und natürlich auf allen Unterwebseiten. Was alles auf die Website Startseite kommt, zeigen wir Dir noch einmal übersichtlich in unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">Spezial-Beitrag zur Website Startseite</a>. </span><span style="font-weight: 400;">Es ist außerdem wichtig, Multimedia-Inhalte wie Videos oder Podcasts mit Untertiteln oder Audiobeschreibungen zu versehen, um sie auch für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen zugänglich zu machen.</span></p>
<h2><b>Tools zur Optimierung der Barrierefreiheit</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Zusätzlich zu diesen Maßnahmen gibt es zahlreiche Werkzeuge, die dabei helfen, die Barrierefreiheit einer Website zu überprüfen und zu verbessern. Tools wie </span><a href="https://wave.webaim.org/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">WAVE</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.testautomatisierung.org/lexikon/axe-framework/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Axe</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://chromewebstore.google.com/detail/lighthouse/blipmdconlkpinefehnmjammfjpmpbjk?page=1&amp;hl=de&amp;pli=1" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Lighthouse</span></a><span style="font-weight: 400;"> können automatisierte Tests durchführen und auf potenzielle Probleme hinweisen, die dann gezielt behoben werden können. Sie können meist einfach als Browser-Extension installiert und sofort genutzt werden.</span></p>
<h2><b>Lohnt sich das Engagement eines/ einer Expert:in für Barrierefreiheit?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Umsetzung von Barrierefreiheit erfordert zwar ein gewisses technisches Know-how, ist jedoch kein unüberwindbares Hindernis. Viele der grundlegenden Schritte können ohne tiefgehendes technisches Wissen durchgeführt werden. Für komplexere Anforderungen oder spezifische Anpassungen kann es jedoch sinnvoll sein, einen Experten oder eine Expertin hinzuzuziehen, welche:r die nötige Erfahrung und das Fachwissen mitbringt, um eine umfassende und nachhaltige Barrierefreiheit sicherzustellen. Die Entscheidung hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zu den wichtigsten Aspekten gehören dabei die Komplexität der Website und die Tiefe der erforderlichen Anpassungen.</span></p>
<h3>Einfache Maßnahmen können selbst durchgeführt werden</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn es sich um eine einfache Website handelt, die nur grundlegende Funktionen und Inhalte bietet, können viele der oben beschriebenen Maßnahmen relativ leicht selbst umgesetzt werden. Es gibt zahlreiche Ressourcen und Anleitungen, die dabei helfen, die Barrierefreiheit zu verbessern. Auch Tools zur Überprüfung der Zugänglichkeit können hierbei wertvolle Unterstützung leisten. Anders sieht es jedoch bei größeren, komplexeren Websites aus, die möglicherweise eine Vielzahl von interaktiven Elementen, Multimedia-Inhalten oder speziellen Funktionen enthalten. In solchen Fällen kann es schwierig sein, alle Aspekte der Barrierefreiheit abzudecken, ohne auf die Expertise von Fachpersonen zurückzugreifen. Ein: Expert:in bringt nicht nur technisches Know-how mit, sondern auch Erfahrung in der Anwendung von Standards wie den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), die international als Maßstab für barrierefreie Websites gelten.</span></p>
<h3>Audits von Profis geben neue Einblicke</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiterer Vorteil von Expert:innen ist die Möglichkeit, eine tiefgehende Analyse der Website durchzuführen. Dies kann in Form von sogenannten Audits geschehen, bei denen die Website systematisch auf Barrieren überprüft wird. Solche Audits decken oft auch versteckte oder schwer zu erkennende Probleme auf, die man bei einer selbst durchgeführten Überprüfung schnell übersehen kann. Auch bei der Implementierung von Lösungen, die über die grundlegenden Anforderungen hinausgehen, können Expert:innen helfen. Dazu gehören zum Beispiel benutzerdefinierte Anpassungen für bestimmte Zielgruppen oder die Integration von barrierefreien Designmustern in komplexe Webanwendungen. Schulungen und Workshops für das Team können ebenfalls von externen Expert:innen durchgeführt werden, um das Bewusstsein für Barrierefreiheit zu schärfen und sicherzustellen, dass zukünftige Inhalte und Funktionen von Anfang an barrierefrei gestaltet werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Investition in einen Experten oder eine Expertin für Barrierefreiheit kann sich also vor allem dann lohnen, wenn Du sicherstellen möchtest, dass Deine Website nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch wirklich für alle Nutzer:innen zugänglich ist. Die Expertise eines Profis kann nicht nur helfen, potenzielle rechtliche Risiken zu minimieren, sondern auch das Nutzererlebnis verbessern und damit langfristig zum Erfolg der Website beitragen.</span></p>
<h2><b>Fazit &#8211; die beste Zeit ist jetzt</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Barrierefreiheit auf der Website ist weit mehr als nur eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein zentraler Baustein für eine inklusive und gerechte digitale Welt. Indem man die eigene Website barrierefrei gestaltet, ermöglicht man es allen Nutzer:innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, auf die Inhalte zuzugreifen und die Dienstleistungen zu nutzen. Dies stärkt nicht nur die Marke und verbessert die Nutzererfahrung, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und die SEO-Ergebnisse zu optimieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Barrierefreiheit auf der Website bedeutet längst nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch die Übernahme von Verantwortung gegenüber den Nutzer:innen und der Gesellschaft. Indem Du diese Verantwortung ernst nimmst, schaffst Du eine Website, die für alle zugänglich ist und gleichzeitig den Erfolg Deines Unternehmens nachhaltig fördert. Deshalb solltest Du auch gar nicht bis 2025 warten, um Deine Website zugänglicher zu machen &#8211; starte schon jetzt mit der Optimierung der Barrierefreiheit!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/">Barrierefreiheit – Rankingfaktor &#038; soziale Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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		<title>Checkliste Website Gestaltung: So gelingt Dir eine gute Website</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 10:19:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute Website Gestaltung ist die halbe Miete, wenn es darum geht, Deine (potenziellen) Kund:innen zu überzeugen. Professionell, optisch ansprechend, mit Mehrwert und natürlich leicht zu finden: Das sind die Kernpunkte einer guten Website. Wie aber gelingt Dir eine gute Website Gestaltung? Worauf solltest Du besonders achten? In unserem Beitrag erfährst Du, was Du für ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/website-gestaltung-checkliste-gute-website/">Checkliste Website Gestaltung: So gelingt Dir eine gute Website</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg04.met.vgwort.de/na/e0d79432c60c4c2398b891a614d66661" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Eine</strong> <strong>gute Website Gestaltung ist die halbe Miete, wenn es darum geht, Deine (potenziellen) Kund:innen zu überzeugen. Professionell, optisch ansprechend, mit Mehrwert und natürlich leicht zu finden: Das sind die Kernpunkte einer guten Website. Wie aber gelingt Dir eine gute Website Gestaltung? Worauf solltest Du besonders achten? In unserem Beitrag erfährst Du, was Du für eine moderne Website berücksichtigen solltest – inklusive kostenloser Checkliste zum Download.</strong></p>
<p>Im Januar 2024 zählte das Internet <a href="https://www.websiterating.com/de/research/internet-statistics-facts/#chapter-1" target="_blank" rel="nofollow noopener">weltweit über 1,13 Milliarden Websites</a>. Sich aus dieser Masse hervorzuheben ist bei Weitem nicht einfach. Das gilt für Newcomer im Web, aber auch für „Alte Hasen&#8220;. Denn egal, ob Du eine neue Website launchst oder Deine bestehende Website überarbeitst: Ein gutes Webdesign ist elementar, um als Unternehmen bei Kund:innen zu punkten. In unserem Beitrag zu Website Startseiten haben wir uns bereits damit beschäftigt, <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">was unbedingt auf die Startseite Deiner Website gehört</a>. In diesem Artikel fokussieren wir uns mehr mit der grundsätzlichen Frage einer guten Website Gestaltung. Doch was bedeutet überhaupt „gut&#8220; im Kontext einer Website? Und wie wirkt sich das auf die Gestaltung aus?</p>

<h2>Download „Checkliste Website Gestaltung“</h2>

<h2>Faktoren einer guten Website</h2>
<p>Eine Website ist nicht nur das digitale Aushängeschild Deines Unternehmens. Sie ist auch im Vertrieb eine Deiner wichtigsten Stützen. Ein vertriebsorientierte Site übernimmt einen 24/7-Dienst und steht Deinen potenziellen Kund:innen jederzeit für Informationen zur Verfügung. Aber: Damit Website-Besucher:innen Deine Homepage auch für die Suche nach Informationen nutzen, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Website – Startseite – Landingpage: Was ist der Unterschied?</span></h4><div class="vw-infobox-content">Die Begriffe Website, Landingpage und Homepage werden von vielen als Synonyme verwendet. Das ist jedoch falsch! Website steht für die gesamte Kollektion von Unterseiten, die zu einer Domäne gehören. Diese Unterseiten sind miteinander verbunden und zielen gemeinsam darauf ab, dass eine Marke, ein Unternehmen oder ein <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-commerce/fragenkatalog-fuer-die-konzeption-eines-online-shops/" target="_blank" rel="noopener">Online-Shop</a> von Nutzer:innen ergründet werden kann. Deswegen zählt die Homepage – auch Startseite – zu der Website dazu. Sie ist sozusagen die erste „Unterseite“ der Kollektion. Eine Landingpage unterscheidet sich in der Zielsetzung: Sie ist dafür da einen bestimmten Zweck zu erfüllen, der über das einfach Informieren hinaus geht. Als Ziel einer Marketingkampagne muss die Landingpage die Nutzer:innen zum im Voraus festgelegten Ergebnis führen. Alle Aspekte einer Landingpage sind also genau darauf ausgelegt: Sei es der Einkauf, das Abonnieren eines <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/newsletter-template-und-checkliste/" target="_blank" rel="noopener">Newsletters</a> oder das Terminieren eines Gesprächs mit einem Sales-Mitarbeitenden.</div></div></div>
<h3>Auffindbarkeit</h3>
<p>Niemandem hilft eine Website, die in der Google-Suche an 100. Stelle in den Suchergebnissen auftaucht. Kund:innen wollen nicht lange nach Informationen suchen. Sie wünschen sich passgenaue Inhalte zu ihrer Suche in wenigen Sekunden. Entsprechend wichtig ist es für Dich, dass Besucher:innen die Site Deines Unternehmens rasch finden. In Google weit oben zu ranken ist damit nicht nur gewünscht, sondern wird zur Pflicht, um in den <a href="https://www.websiterating.com/de/research/internet-statistics-facts/#chapter-1" target="_blank" rel="nofollow noopener">täglich 8,5 Milliarden Suchanfragen</a>, die von Google verarbeitet werden, nicht unterzugehen.</p>
<h3>Usability</h3>
<p>Ein weiterer elementarer Erfolgsfaktor für Deine Website, der mit der Website Gestaltung einhergeht: Die Usability. Nutzer:innen fordern Sites, die einen klaren Aufbau und eine einfache Gliederung aufweisen. Dein Layout sollte daher immer im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit gewählt sein. Müssen Nutzer:innen zu viel auf Deiner Website „springen&#8220;, um zu den gewünschten Inhalten zu gelangen, fehlt es an Usability. In diesem Fall werden Besucher:innen der Website rasch wieder zur Google-Suche zurückkehren, da die Page Experience nicht ihren Erwartungen entspricht.</p>
<p>Übrigens: Die <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/rankingfaktor-page-experience-google-core-web-vitals-kaum-von-websites-erfuellt/" target="_blank" rel="noopener">Page Experience zählt bei Google zu den wichtigsten Rankingfaktoren</a>. Mit dem Rollout der <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/google-core-update-august-2024/" target="_blank" rel="noopener">Google Core Web Vitals</a> beabsichtigt der Suchmaschinenkonzern, Websites bei der Optimierung der Usability zu unterstützen.</p>
<p>Zur Usability zählt dabei unter anderem auch die Ladezeit Deiner Website. Wie schnell werden Elemente wie Navigation, Text, Bilder, etc. geladen? Die Erwartungen hier sind hoch, wie etwa aus den Google Core Web Vitals abzuleiten ist. Eine Homepage, die für das Laden der Elemente länger als 2,5 Sekunden braucht, gilt als optimierungsbedürftig. Schnelle Ladezeiten sind also wichtig. Nicht nur aus Sicht der Nutzer:innen, sondern auch in Bezug auf das Ranking in Suchergebnissen. Dabei spielt natürlich nicht zuletzt auch die Optimierung für mobile Endgeräte eine Rolle.</p>
<h3>Kundenrelevante Inhalte</h3>
<p><a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/evergreen-content-definition-vorteile-tipps-beispiele/" target="_blank" rel="noopener">Content</a> is King. Dieser Grundsatz gilt weithin im Marketing. Aber: Einfach Inhalte auf die Site spielen, bringt wenig. Der Knackpunkt sind kundenrelevante Inhalte im Marketing. Content sollte einerseits die Informationen liefern, nach denen Deine Zielgruppe sucht. Andererseits braucht es das richtige Format, um die Inhalte an Deine Kund:innen heranzutragen. Texte, Bilder, Videos: Je nach Content eignet sich das eine mal mehr, mal weniger. Auch hier liegt der Grund in der Ranking-Relevanz. Google interpretiert jede Interaktion der Website-Besucher:innen. Die Dauer des Surfens auf Deiner Homepage. An welchem Punkt der Informationssuche auf der Site Deine Nutzer:innen wieder zu den Suchergebnissen zurückgekehrt sind usw. Je besser Du eigene Inhalte auf Deine Kund:innen abstimmst und je leichter diese zu finden sind, desto besser.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Barrierefreiheit im Webdesign</span></h4><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><span id="isc_attachment_25981" class="isc-source alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25981 with-source" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920-300x200.jpg" alt="Barrierefreie Website Checkliste Behindertenparkplatz" width="272" height="181" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920-300x200.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920-768x512.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920-335x223.jpg 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/07/handicap-parking-3865315_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 272px) 100vw, 272px" /><span class="isc-source-text">Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/photos/handicap-parkplatz-anmelden-3865315/" target="_blank" rel="nofollow">Pixabay</a></span></span></p>
<p style="text-align: left;">Leichter finden bedeutet auch, dass Inhalte jedem Nutzer und jeder Nutzerin gleichsam gut zugänglich sind. Barrierefreie Websites sind nicht nur ein Service an potenzielle Kund:innen, sie sprechen auch hinsichtlich Inklusion und Modernität für Dein Unternehmen. Außerdem werden sie bis 2025 für viele Unternehmen in Deutschland Pflicht. Du willst wissen, wie Du Deine <a href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/" target="_blank" rel="noopener">Website barrierefrei gestalten</a>? Wir haben für Dich eine Checkliste, die sich alleine mit dem Thema Barrierefreiheit für Websites beschäftigt.</div></div></div>
<h3>Ansprechendes Design</h3>
<p>Auffindbarkeit, Usability und Inhalte sollten nicht zuletzt mit einem zielgruppenorientierten, professionellen Design Deiner Website einhergehen. Für die Website Gestaltung gilt es, sich nicht nur mit dem inhaltlichen und technischen Thema auseinanderzusetzen, sondern auch wortwörtlich über die Gestaltung nachzudenken. Welches Farbschema passt? Hast Du ein Corporate Design? Wie lässt sich dieses dann auf der Website umsetzen? Welche Bildwelten willst Du für Bilder im Layout nutzen? Und welche Tonalität braucht der Text auf Deiner Website? Der Fragen-Katalog ist lang. Aus diesem Grund haben wir für Dich hier noch einmal die wichtigsten Punkte in Sachen Website Gestaltung zusammengefasst.</p>
<h2>Website Gestaltung: Tipps für Dein Webdesign</h2>
<h3>Bedürfnisse der Nutzer:innen identifizieren</h3>
<p>Bevor Du Deine neue Website gestaltest oder Deine bestehende einem Relaunch unterziehst: Identifiziere die aktuellen Bedürfnisse Deiner Zielgruppe. Tipps zur erfolgreichen Zielgruppenanalyse findest Du in <a href="https://www.contentmanager.de/marketing/so-gelingt-die-zielgruppenanalyse/" target="_blank" rel="noopener">diesem Beitrag</a>. Kennst Du die Ansprüche hinsichtlich Funktionen und Content genau, wirst Du die Website einfacher nutzerorientiert gestalten können. Im Anschluss geht es an die konkrete Visualisierung am (digitalen) Reißbrett.</p>
<h3>Optische und inhaltliche Gestaltung: Beides muss harmonieren</h3>
<p>Webdesign heißt nicht umsonst „Design“. Denn neben der technischen und inhaltlichen Umsetzung spielt vor allem die Optik eine wesentliche Rolle. Du kennst das vielleicht bereits beim Thema <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/wirkung-von-farben-im-marketing-farbpsychologie/" target="_blank" rel="noopener">Wirkung von Farben im Marketing</a>, bei Bildern und Formen. Nichts anderes ist es beim Webdesign. Doch Achtung: Weniger ist im Internet auf jeden Fall mehr! Überlade Deine Website nicht mit Farben, einer unübersichtlichen Navigation oder unzähligen <a href="https://www.contentmanager.de/cms/tipps-fuer-die-konzeption-eines-blogs/" target="_blank" rel="noopener">Blog-Beiträgen</a> auf der Startseite! Mut zu Weißraum sollte Dein Leitsatz sein. Immerhin sollen Website-Besucher:innen nicht vom ersten Eindruck Deiner Homepage erschlagen werden. Und nicht vergessen: Integriere auf jeden Fall Kontaktmöglichkeiten. Via Mail, Social Media oder Kontaktformular.</p>
<p>Erstellst Du Deine Website, solltest Du zudem eine eindeutige Struktur festlegen. Führe Website-Besucher:innen durch klare Hierarchien durch die Site. Weise dabei Elementen immer einen bestimmten Platz zu. Das gilt für die Startseite genauso wie für alle Unterseiten. Zudem solltest Du darauf achten, dass Du Inhalte erstellst, die Nutzer:innen auch lesen können. Einfache, schnell erfassbare und optisch leserliche Texte sind Dein Ziel.</p>
<h3>Up-to-date bei Technik und SEO</h3>
<p>Technisch einwandfrei und bei <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/b2b-seo-vs-b2c-wie-sich-die-strategien-unterscheiden/" target="_blank" rel="noopener">SEO</a> genau auf den Punkt. Das klingt banal, ist aber längst nicht bei allen Websites gegeben. Wirf daher einen genauen Blick auf die verwendete Technik. Beispielsweise das Content Management System, das Du Deiner Website zugrunde legst. Bist du ggf. bereits auf der Suche nach einer leistungsstarken CMS-Software, um Content Marketing effizienter auf Website und anderen Kanälen durchzuführen? In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick CMS-Lösungen</a> haben wir 18 Enterprise Content Management Systeme gegenübergestellt.</p>
<p>Zur Technik gehört im Webdesign auch, die Website von Anfang an mobiloptimiert zu gestalten. Die mobile Internetnutzung belief sich 2023 auf 53,3 Prozent. Deine Nutzer:innen sind somit mehr als jedes zweite Mal, sobald sie das Web nutzen, mobil unterwegs. Websites, die kein responsives Webdesign nutzen, verlieren damit schnell an Besucher:innen. Denn klassische Desktop-Websites weisen mobil eine wesentlich schlechtere Usability auf. Wo wir wieder bei den wichtigen Faktoren einer guten Website wären.</p>
<p>Im technischen Bereich solltest Du übrigens auch SEO nicht nur aus Sicht der Auffindbarkeit berücksichtigen. SEO-Optimierung ist auch für das Crawling durch Suchmaschinen enorm wichtig. <a href="https://www.contentmanager.de/cms/kostenlose-tools-zur-keyword-recherche-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">Kostenlose Keyword- und SEO-Tools</a> findest Du in unserer Übersicht.</p>
<h2>Website Gestaltung mit Checkliste</h2>
<p>Wer seine eigene Website gut gestalten möchte, sollte sich rundum mit den aktuellen Anforderungen beschäftigen. Unsere Übersicht in diesem Beitrag und die Checkliste zum Download liefern Dir einen Überblick, welche Aspekte elementar für die Homepage Deines Unternehmens sind. Erstelle Dir im Vorfeld am besten auch eine <a href="https://www.contentmanager.de/cms/sitemaps-in-der-konzeption/" target="_blank" rel="noopener">Sitemap</a>, um den Aufbau Deiner Website mit allen Unterseiten konkret vor Augen zu haben. Erst dann gehst Du an die optische Gestaltung und die jeweiligen Inhalte.</p>
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		<title>Die Internationalisierung der eigenen Website</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 15:43:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Website ist das Aushängeschild eines Unternehmens. Viele potentielle Kund:innen suchen sie in ihrer Recherche zuerst auf, um sich ein Bild der Firma zu machen. Deswegen ist es wichtig, dass die Inhalte verständlich und visuell ansprechend sind. Diese Verständlichkeit hängt auch vom Zielmarkt ab. Versuchst Du gerade zu expandieren und neue Länder zu erschließen? Dann ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Website ist das Aushängeschild eines Unternehmens. Viele potentielle Kund:innen suchen sie in ihrer Recherche zuerst auf, um sich ein Bild der Firma zu machen. Deswegen ist es wichtig, dass die Inhalte <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/website-gestaltung-checkliste-gute-website/" target="_blank" rel="noopener">verständlich und visuell</a> ansprechend sind. Diese Verständlichkeit hängt auch vom Zielmarkt ab. Versuchst Du gerade zu expandieren und neue Länder zu erschließen? Dann hilft Dir Deine deutsche Website nicht weiter. Hier erfährst Du daher alles rund um die Internationalisierung der eigenen Website: die Bedeutung von Internationalisierung, ihre Vorteile, die Umsetzung und wer auf diesen Schritt überhaupt gehen sollte.</strong></p>
<h2><strong>Was bedeutet Internationalisierung der eigenen Website?</strong></h2>
<p>Internationalisierung kann auf die verschiedensten Bereiche einer Firma angewandt werden. Es geht darum das Unternehmen für den internationalen Markt zu optimieren. Dazu gehört natürlich die Website, die in verschiedenen Sprachen verfügbar ist. Aber auch die Social-Media-Kanäle können internationalisiert werden. Dazu kommen noch die internen Strukturen. Auch diese müssen an den internationalen Markt angepasst werden. Es ist beispielsweise nicht hilfreich, wenn man seine Website zwar auch auf Englisch online gestellt hat, die potentiellen Kund:innen dann aber keine:n Ansprechpartner:in in dieser Sprache kontaktieren können. Zum Beispiel, weil es keinen Vertriebsmitarbeitenden gibt, der diese Sprache spricht. Deswegen stellt sich für Unternehmen zu allererst die Frage:</p>
<h2><strong>Muss ich meine Website wirklich internationalisieren?</strong></h2>
<p>Die einfache Antwort? Das kommt auf Dein Unternehmen und Deine Ziele an. Eine lokale Firma, die innerhalb der DACH-Region verkauft und mit diesem Markt vollkommen zufrieden ist, braucht keine Website auf Italienisch. Will man jedoch expandieren und neue Länder in seine Zielgruppe mit aufnehmen, dann kann zumindest die Übersetzung ins Englische, als Lingua Franca, eine gute Idee sein. Deswegen geht die Überlegung, ob es sinnvoll ist seine eigene Website zu übersetzten, auf die Zielgruppe zurück. Bei dieser <a href="https://www.contentmanager.de/marketing/so-gelingt-die-zielgruppenanalyse/" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> ist es ganz wichtig, die lokalen Bedürfnisse zu identifizieren und sich darauf anzupassen.</p>
<p>Die Lokalisierung geht hier weiter als die einfache Übersetzung der Texte. Es geht um Assoziationen, Bildsprache und die kulturellen Eigenheiten der neuen Zielgruppe. Oder wie es der <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/lokalisieren#Bedeutung-3" target="_blank" rel="noopener">Duden</a> erklärt:</p>
<blockquote><p>Lokalisieren bedeutet übersetzen <strong>und</strong> an die Konventionen angleichen, die im Gebiet der Zielsprache gelten.</p></blockquote>
<h2><strong>Wie übersetzt man eine komplette Website?</strong></h2>
<p>Für die eigentliche Übersetzung bieten sich mehrere Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Menschliche Übersetzung: Dies kann aus eigener Hand geschehen oder an eine <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/16-content-marketing-agenturen-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Agentur</a> ausgelagert werden. Wenn es im eigenen Unternehmen bereits einen Mitarbeitenden gibt, der sich diese Aufgabe übernehmen kann, dann ist dies die einfachste Lösung. Die Übersetzung aus Menschenhand ist zwar zeitaufwendig, aber auch sehr präzise. Bei der in-house Variante ist sie zudem auch kostengünstig, während die Auslagerung an eine Agentur je nach Größe der Website sehr teuer werden kann.</li>
<li>Maschinelle Übersetzung: Die Qualität der maschinellen Übersetzung ist sehr variabel. Die Standard-Variante ist das Übersetzen mit <a href="https://support.google.com/translate/answer/2534559?hl=de&amp;co=GENIE.Platform%3DDesktop" target="_blank" rel="nofollow noopener">Google Translate</a>. Dies funktioniert so einfach wie keine andere Methode, indem man den URL in die Unterkategorie ‚Websites‘ des Tools einfügt. Außerdem ist diese Anwendung kostenlos. Der Haken an Google Translate ist jedoch die Genauigkeit. Nicht nur werden kulturelle Nuancen nicht angepasst, sondern das Tool hat auch elementare Probleme beim Übersetzen. So werden Teile von Sätzen nicht umgewandelt oder ein Text enthält viele grammatikalische Fehler. Als erster Schritt ist die Übersetzung per Translator eine gute Lösung, jedoch sollte man bei der maschinellen Übersetzung auf jeden Fall eine Kontrolle anschließen.</li>
<li>Die Kombination von menschlicher und maschineller Übersetzung: Mittlerweile gibt es einige Unternehmen, die sich auf das Übersetzen von Webseiten spezialisiert haben. Die Übersetzungsfunktion wird dabei meist als Plugin im CMS angeboten und variiert im Kostenfaktor. Der Gedanke dahinter ist, dass die Texte zuerst durch eine Maschine übersetzt werden und dann durch Menschenhand überprüft und optimiert werden. Je nach Größe der Website kann dies eine gute und kostengünstige Lösung sein.</li>
</ul>
<h2><strong>Die Vorteile der Internationalisierung der eigenen Website</strong></h2>
<p>Klar ist, für die Internationalisierung der Website müssen Unternehmen erst einmal Zeit und Budget investieren. Doch einmal etabliert, bringt eine internationale Website viele Vorteile mit sich:</p>
<ul>
<li>Erweiterung der Reichweite: Nicht nur im Ausland werden mehr Menschen erreicht, sondern teilweise auch in Deutschland ansässige, internationale Kund:innen, die als operative Sprache eine andere als Deutsch verwenden.</li>
<li>Vertrauen aufbauen: Viele Menschen schenken einem Text in ihrer eigenen Sprache mehr Vertrauen. Sie verstehen alles und sind durch dieses Verständnis in ihrer Kaufentscheidung gestärkt.</li>
<li>Wettbewerbsfähigkeit steigern: Eine gut aufbereitete Website in verschiedenen Sprachen hebt ein Unternehmen vom Rest ab. Hier muss nur die Qualität auch stimmen.</li>
<li>Umsatzsteigerung: Mit größerer Reichweite, Vertrauensbonus und gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit passt sich auch der Umsatz an. Wenn mehr Menschen auf ein Produkt aufmerksam werden, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie es kaufen.</li>
</ul>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Internationalisierungsstrategien: Möglichkeiten und Herausforderungen im Marketing</span></h4><div class="vw-infobox-content"><span id="isc_attachment_28098" class="isc-source aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28098 with-source aligncenter" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/iStock-1371551188-300x200.jpg" alt="Internationalisierungsstrategien Welt Vernetzung" width="327" height="218" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/iStock-1371551188-300x200.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/iStock-1371551188-768x513.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/iStock-1371551188-1024x684.jpg 1024w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/05/iStock-1371551188-335x224.jpg 335w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><span class="isc-source-text">Quelle: <a href="https://www.istockphoto.com/de/foto/das-konzept-f%C3%BCr-einen-schnellen-versandservice-globales-vertriebs-und-lieferkonzept-gm1371551188-440866962" target="_blank" rel="nofollow">iStock/Tartezy</a></span></span></p>
<p>International zu expandieren stellt hohe Anforderungen an Marketing-Teams. Die Entwicklung neuer und die Anpassung bestehender Inhalte birgt die ein oder andere Hürde. Lies <a href="https://www.contentmanager.de/cms/magnolia/internationalisierungsstrategien-im-marketing-herausforderungen-chancen-tipps/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, wie Du Deine Internationalisierungsstrategie im Marketing am besten angehst und worauf Du dabei achten solltest.</div></div></div>
<h2><strong>SEO-Relevanz</strong></h2>
<p>Wie wirken sich die Übersetzungen auf mein Ranking bei Google und Co. aus? Hier ist Duplicate Content vs. Unique Content das Stichwort. Eine einfach Wort-für-Wort Übersetzung kann nämlich von den Suchmaschinen als doppelter Inhalt gewertet werden. Warum dies so schädlich ist und wie man es vermeiden kann, haben wir bereits in <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/duplicate-content-erkennen-und-vermeiden/" target="_blank" rel="noopener">diesem Beitrag</a> behandelt. Für Übersetzungen im Speziellen muss man hier auf die ‚Einzigartigkeit‘ der Inhalte achten. Dies bedeutet nicht, dass man alle Texte seiner Website noch einmal neu aufsetzen muss. Man kann natürlich den vorhandenen Content verwenden. Oftmals sind die kulturellen Anpassungen schon genügend, um die Inhalte so zu verändern, dass sie als Unique Content aufgefasst werden. Auch hier wird wiederum klar, dass die Nachbereitung von den übersetzten Texten essentiell ist. Zusätzlich kann das Suchverhalten der Menschen in den Ländern, für die Du Deine Inhalte übersetzt, anders aussehen als hierzulande. Recherchiere also nach Keywords, die du in jedem Fall integrieren solltest und verwende sie in Deinen Übersetzungen.</p>
<h2><strong>So gelingt die Internationalisierung der eigenen Website</strong></h2>
<p>Wenn Du Dich dazu entschlossen hast Deine Website zu internationalisieren, solltest Du diese Schritten befolgen und dir folgende Fragen stellen:</p>
<ol>
<li>Bedürfnisse der neuen, internationalen Zielgruppe identifizieren: Muss ich meine Texte stark anpassen oder reichen kleinere Veränderungen, um die gewünschte Gruppe anzusprechen?</li>
<li>Menschlich, maschinell oder eine Kombination: Welchen Weg will ich gehen? Wie groß ist mein Budget für dieses Projekt? Habe ich vielleicht schon Personal, das hierfür geeignet ist? Wie umfangreich ist dieses Projekt?</li>
<li>Bildmaterial überprüfen: Oftmals fokussiert man sich so auf die eigentlichen Texte, dass Schriftzüge innerhalb von Fotos übersehen werden. Auf diese Details sollte man unbedingt achten.</li>
<li>Ankündigung auf den passenden Kanälen: Die Übersetzung einer ganzen Website ist kein kleines Unterfangen. Gerade deswegen will man nach Vollendung dieses Prozesses auch die Aufmerksamkeit auf das Endprodukt lenken. Falls Social-Media-Profile für die jeweiligen Sprachen vorhanden sind, sollte man dies also auch gebührend ankünden. So generiert man dann auch direkt Traffic auf der frisch übersetzten Website.</li>
</ol>
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		<title>Sind KI-Tools im Marketing wirklich so hilfreich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 08:07:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz wird in vielen Branchen bereits erfolgreich eingesetzt, um Prozesse zu automatisieren. Speziell im Marketing können ihre Fähigkeiten überzeugen – die KI generiert Texte, kann aus Deinen Ideen Bilder entstehen lassen oder Websites erstellen. Dennoch ist die Technik lange nicht unfehlbar. Wir beleuchten, wo KI-Tools in der Marketing Automation wirklich hilfreich sind und wo ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Künstliche Intelligenz wird in vielen Branchen bereits erfolgreich eingesetzt, um Prozesse zu automatisieren. Speziell im Marketing können ihre Fähigkeiten überzeugen – die KI generiert Texte, kann aus Deinen Ideen <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/ki-bildgeneratoren-tipps-zur-erstellung-von-beeindruckendem-marketingmaterial/" target="_blank" rel="noopener">Bilder</a> entstehen lassen oder Websites erstellen. Dennoch ist die Technik lange nicht unfehlbar. Wir beleuchten, wo KI-Tools in der Marketing Automation wirklich hilfreich sind und wo sie noch lernen müssen.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Newsletter erstellen, Anzeigen schalten, Landingpages bauen, passende Bilder finden, Erinnerungsmails senden und und und. Zum Marketing gehören viele Aufgaben, vor allem in Q4. Denn dann werden durch Blackweek und <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/wie-sich-das-weihnachtsgeschaeft-entzerrt/" target="_blank" rel="noopener">Weihnachtsgeschäft</a> die Maßnahmen noch einmal angezogen. Hier können <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/ki-tools-fuer-bessere-ads-auf-facebook-linkedin-co/" target="_blank" rel="noopener">KI-Tools</a> wie Newsletter- oder Kampagnen-Generatoren das Marketing-Team unterstützen. Anbieter solcher Lösungen ist GetResponse, dessen Kampagnen-Generator User:innen in Deutschland seit September zur Verfügung steht. Eingebunden in die Lösungen sind KI-gestützte Generatoren für Betreffzeilen, E-Mails und Landingpages sowie ein Autoresponder. Wir haben mit Nadine Schmal, Senior Marketing Spezialistin bei GetResponse, gesprochen und herausgefunden, welche Chancen KI bei der Marketingautomatisierung bietet, jedoch auch, wo sie aktuell noch an ihre Grenzen stößt.</span></p>
<h2><strong>KI-Tools überzeugen durch Zeitersparnis</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Hauptvorteil von KI-Tools ist die Zeitersparnis, die diese vor allem bei wiederkehrenden Aufgaben bieten, mit denen die KI bereits gelernt hat, umzugehen. Das können im E-Commerce zum Beispiel <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/6-gruende-fuer-den-einsatz-von-chatbots-im-kundenservice/" target="_blank" rel="noopener">Chatbots</a> sein, die häufig auftretende Fragen beantworten. Auch die Generierung von Newsletter- und Anzeigentexten oder automatische Responder für Anmeldungen zu einer Mitgliedschaft kann sie übernehmen. Und selbst für Websites und Landingpages gibt es mittlerweile KI-gesteuerte Generatoren, die vor allem für Anfänger nützliche Vorlagen erstellen. Hier lassen sich bereits bei der Eingabe der benötigten Informationen zum Unternehmen passende Farben auswählen, die Tonalität des generierten Textes festlegen und eine Branche auswählen. Anhand dieser Informationen werden passende Elemente in die Seite eingefügt. Geeignete Bilder etwa sucht sich die KI in Datenbanken wie shutterstock oder unsplash. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Ergebnis der KI bietet hier einen Startpunkt, von dem aus die Landingpage fertig gestellt werden kann, sowie Inspiration für Aufbau, Inhalt und Design. Prompten müssen User:innen selbst dabei nicht: „Nutzer:innen füllen die Formulare mit Informationen aus, die in bereits vorbereitete Prompts eingefügt werden. Die Texte werden dann mittels </span><a href="https://platform.openai.com/docs/api-reference/introduction" target="_blank" rel="nofollow noopener">KI-Tools</a><span style="font-weight: 400;"> generiert und die Rückmeldung der KI in die Landingpage eingefügt,“ erklärt Nadine Schmal.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32454 size-full" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-1-copy.png" alt="Schritt 1 des Kampagnen-Generators" width="764" height="827" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-1-copy.png 764w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-1-copy-277x300.png 277w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-1-copy-309x335.png 309w" sizes="(max-width: 764px) 100vw, 764px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32455 size-full" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-2-copy.png" alt="Schritt 2 des Kampagnen-Generators" width="769" height="691" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-2-copy.png 769w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-2-copy-300x270.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/Schritt-2-copy-335x301.png 335w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></p>
<h2><strong>Technik und User:innen müssen noch lernen</strong><strong> </strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer ChatGPT oder eine Bild-KI wie Midjourney schon einmal verwendet hat, weiß, dass man erst lernen muss, die richtigen <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/chatgpt-briefen-so-bekommst-du-die-besten-ergebnisse/" target="_blank" rel="noopener">Prompts</a> zu setzen, jedoch auch, dass das Ergebnis nicht immer das gewünschte ist. Genauso können die Ergebnisse aus KI-Tools meist nicht 1:1 verwendet werden. Stattdessen muss man sie noch manuell überarbeiten. Das entnimmt Nadine Schmal auch dem Feedback der User:innen des Kampagnen-Tools: „Nutzer:innen wünschen sich, der KI noch mehr Informationen mitgeben zu können und auch, dass die Landingpage direkt im gewünschten Corporate Design erstellt wird.“ Bisher lassen sich Logo und Unternehmensfarben einbinden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders bei Newslettern fiel zudem auf, dass ChatGPT teilweise englische und deutsche Zeichensetzung vermischt. Auch darauf müssen Nutzer:innen daher achten, bevor sie die Newsletter aussenden oder die Landingpage online stellen. Der KI fehlt es zudem noch an Emotionalität, die menschliche Redakteur:innen leicht in ihre Texte integrieren. Durch Nutzerfeedback wie dieses können KI-Tools weiterentwickelt und verbessert werden. Denn wie die meisten Nutzer:innen bezüglich KI auch, stehen die Marketing-Tools noch relativ am Anfang ihrer Fähigkeiten. Dennoch ist ihr Potenzial schon jetzt hoch und ihre Nutzung von Vorteil für Unternehmen.</span><strong> </strong></p>
<h2><strong>Leichterer Einstieg ins E-Mail-Marketing</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Vor allem KMU oder Solopreneure scheuen sich oft davor, ins Marketing einzusteigen. Wie startet man richtig? Was gehört auf eine Landingpage? Wie schreibe ich überzeugende Texte? All das sind Fragen, die man sich beim Einstieg stellen muss. Hier können </span><a href="https://www.getresponse.com/de/funktionen/ki-kampagnen-generator?utm_source=contentmanager&amp;utm_medium=artikel&amp;utm_campaign=ki-kampagnen-generator" target="_blank" rel="nofollow noopener">KI-Tools wie der Kampagnen-Generator</a><span style="font-weight: 400;"> von GetResponse die Scheu abbauen. User:innen erhalten eine Vorlage für Newsletter und Landingpage mit Texten, Bildern oder anderen Elementen. Diese können anschließend einfach nach Belieben angepasst werden. „E-Mail-Marketing Anfänger sind zunächst manchmal etwas überfordert. Die KI kann hier helfen und gibt zum Beispiel Hinweise darauf, dass ein Cookie Banner benötigt wird oder eine <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/e-mail-marketing-wissen/sechs-tipps-fuer-willkommenskampagnen-im-e-mail-marketing/" target="_blank" rel="noopener">Willkommensnachricht</a> gesendet werden sollte, wenn sich jemand anmeldet,“ so Nadine Schmal. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit einem KI-gesteuerten Newsletter-Tool lassen sich diese schließlich nicht nur automatisiert erstellen, sondern von dort aus auch aussenden. Mit einem zuvor erstellten Workflow geht das ebenfalls völlig automatisch. Von den Begrüßungsmails über Bestellbestätigungen und Produktempfehlungen bis hin zu Erinnerungen, wenn die vorherige E-Mail nicht geöffnet wurde. Ein solches KI-Tool kann also auch das Cross- und Upselling erleichtern.</span></p>
<figure id="attachment_32459" aria-describedby="caption-attachment-32459" style="width: 333px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32459 size-full" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/WillkommensnachrichtAutoresponder.png" alt="Beispiel einer KI-generierten Autoresponder E-Mail" width="343" height="746" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/WillkommensnachrichtAutoresponder.png 343w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/WillkommensnachrichtAutoresponder-138x300.png 138w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/11/WillkommensnachrichtAutoresponder-154x335.png 154w" sizes="(max-width: 343px) 100vw, 343px" /><figcaption id="caption-attachment-32459" class="wp-caption-text">Beispiel einer KI-generierten Autoresponder E-Mail</figcaption></figure>
<h2><b>Stört KI das Vertrauen der Kund:innen?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">In der Praxis funktionieren KI-generierte Texte gut und können SEO-optimiert sogar die Reichweite verbessern. Dennoch gibt es auch abseits der aktuell noch auftretenden Fehler Nachteile: Kundinnen und Kunden erwarten individuell auf sie abgestimmte Angebote und freuen sich über persönliche Ansprache. Wissen sie darum, dass ein Newsletter an sie per KI geschrieben wurde, könnte der eine oder andere denken, dass sich für ihn keine große Mühe gemacht wurde. Da die meisten Texte aktuell noch von menschlichen Redakteur:innen redigiert oder überarbeitet werden müssen, ist der Vorgang ohnehin noch nicht vollständig automatisch. Doch wenn er das einmal ist, stellt sich außerdem die Frage, ob ein Unternehmen die Nutzung von KI offenlegen muss und welche Vor- und Nachteile das haben kann.</span></p>
<h2><strong>Die Frage nach dem Urheber</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Erstellt die KI Texte oder Bilder, die von Unternehmen genutzt werden, stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich der Urheber? Zwar hatte das Unternehmen die Idee, das Endprodukt stammt allerdings von der KI. Und die wiederum lernt von anderen Quellen. Zum Beispiel von anderen Fotografien oder Gemälden, aus Büchern und anderen Texten. Diese Quellen und deren Urheber sind für User:innen im Moment der Benutzung völlig unklar. Vor allem in Deutschland, wo Datenschutz und strengere Gesetze im Internet immer wieder Thema sind, kann das noch zu einem rechtlichen Thema für Unternehmen und Freelancer:innen werden. „Wir sind aktuell im Austausch mit einem Rechtsanwalt, der für uns ein Whitepaper bezüglich des Urheberrechts erstellt,“ erklärt Nadine Schmal und führt fort: „Wo sieht er rechtliche Risiken bei der Verwendung von KI? Solche Aspekte werden immer erst in Deutschland angesprochen, da möchten wir uns und unsere User:innen gut vorbereitet wissen.“</span></p>
<h2><b>Fazit: Hilfsmittel mit großem Potenzial</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">KI-Tools wie Newsletter- oder Landingpage-Generatoren sind aktuell vor allem für diejenigen Unternehmen eine praktische Hilfe, die gerade ins Marketing einsteigen oder die keine eigene Marketingabteilung haben. Von den Automatisierungsmöglichkeiten zum Cross- und Upselling profitieren allerdings auch etablierte Unternehmen. KI-Tools sparen Zeit und können etwa in Form von Chatbots einen großen Beitrag zur Kundenkommunikation und Kundenzufriedenheit leisten. Bei allem gerechtfertigten Hype, den KI-Tools gerade erleben, sind sie allerdings auch noch anfällig für Fehler. Ihre Ergebnisse müssen im Arbeitsalltag kontrolliert und angepasst werden. Für Unternehmen und Marketeers lohnt es sich aber in jedem Fall schon jetzt, mit solchen Tools zu arbeiten und den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. Denn ihre Fähigkeiten werden stets optimiert und die ausgespielten Ergebnisse daher immer besser.</span></p>
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		<title>Was ist ein Briefing: Definition und wichtige Briefing Inhalte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 11:00:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Arbeit in oder mit einer Agentur führt kein Weg an dem ein oder anderem Briefing vorbei. In den meisten Fällen handelt es sich beim Briefing also nicht um ein Fremdwort. Aber was genau sind wichtige Briefing Inhalte? Welche Akteure sind bei einem Briefing involviert? Welche Rollen nehmen das auftragende Unternehmen und die auftragsbearbeitende ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/briefing-das-fundament-fuer-jedes-konzept/">Was ist ein Briefing: Definition und wichtige Briefing Inhalte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/448c1bce34454996a61ad08a3022e877" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Bei der Arbeit in oder mit einer Agentur führt kein Weg an dem ein oder anderem Briefing vorbei. In den meisten Fällen handelt es sich beim Briefing also nicht um ein Fremdwort. Aber was genau sind wichtige Briefing Inhalte? Welche Akteure sind bei einem Briefing involviert? Welche Rollen nehmen das auftragende Unternehmen und die auftragsbearbeitende Agentur ein? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sowie eine Liste von Briefing Inhalten für die Website- und Content-Erstellung erhältst Du in diesem Beitrag.</strong></p>
<p>Für alle, die sich abseits von Agenturen mit dem Konzept Briefing auseinandersetzen wollen und Neueinsteiger sind, haben wir eine kleine Definition:</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Definition Briefing</span></h4><div class="vw-infobox-content">„Briefing&#8220; ist ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Briefing" target="_blank" rel="nofollow noopener">Anglizismus</a> und bedeutet soviel wie „Anweisung&#8220; oder „Lagebesprechung&#8220;. Gleichzeitig wird „brief&#8220; mit „kurz&#8220; übersetzt. Genau das bringt es auf den Punkt: Es handelt sich um eine kurze Einsatzbesprechung vor einem Projektstart.</div></div></div>
<p>Von dem Wort „kurz&#8220; sollten sich Agenturen und deren Kundinnen und Kunden allerdings nicht täuschen lassen: Ein vollständiges, qualitativ hochwertiges Briefing ist das A und O einer guten Zusammenarbeit zwischen Kundinnen, Kunden und Agenturen – denn nur wer ordentlich gebrieft wurde, verfügt über alle nötigen Informationen, um den Auftrag zufrieden stellend zu erfüllen. Übrigens: Auch wenn Du ein Projekt alleine angehst, solltest Du nicht auf ein Briefing verzichten. Stelle Dir selbst die Fragen, die wir in diesem Beitrag aufwerfen und starte Dein Projekt mit einem fundieren Konzept.</p>
<h2>Startpunkt für die „kurze&#8220; Arbeitsanweisung: Das Angebot</h2>
<p>Der erste Kontakt mit potenziellen Kundinnen und Kunden erfolgt oft per E-Mail, in der Agenturen kurz und bündig aufgefordert werden, ein Angebot für ein Produkt wie beispielsweise „unsere neue Website&#8220; abzugeben. Besonders hier solltest Du den Teil &#8222;brief&#8220; aus Briefing nicht all zu viel Bedeutung schenken – denn mit nur so wenigen Informationen sollten sich Agenturen nicht zufriedengeben. Agenturen müssen durch das Briefing eine genauere Vorstellung davon haben, was die Kundschaft will. Es ergibt keinen Sinn Kundinnen und Kunden, einfach eine Website oder Content mit einer Handvoll Seiten anzubieten. Wenn Du in ein Kaufhaus gehst und nach „was zum Anziehen&#8220; fragst, wirst Du keine vernünftige Antwort bekommen.</p>
<p>Baue also Kontakt zu Deiner bzw. Deinem potenziellen Auftraggeber:in auf. Das gilt natürlich für alle anderen Anfragen. Seien es Anfragen für die <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/software-und-services/checkliste-wie-sie-hochwertigen-content-erstellen-und-potenzielle-kunden-gewinnen/" target="_blank" rel="noopener">Erstellung von Content</a>, von Pressearbeit, etc. Die oder der potenzielle Auftraggeber:in muss also genau gefragt werden, was sie oder er sich unter dem gewünschten Produkt oder der gewünschten Dienstleistung vorstellt. Das geht am besten in einem persönlichen Termin. So bekommen Auftragnehmer:innen ein Gefühl für die Persönlichkeit, das Unternehmen und die Wichtigkeit des Projekts. Gleichzeitig bekommt die potenzielle Kundin bzw. der potenzielle Kunde ein Gefühl für die Agentur, das Team und den Wert der aufgewendeten Zeit.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><h4 class="vw-infobox-title"><span>Briefing und Projektmanagement</span></h4><div class="vw-infobox-content">Ein detailliertes Briefing ist für ein erfolgreiches Projekt besonders wichtig. Es ist ein Kommunikations-Tool, wenn auch auf nicht-technischer Basis. Und es sollte daher auf jeden Fall Teil des Projektmanagements sein. Was Du sonst noch über Projektmanagement Kommunikation wissen solltest und welche Tools dabei helfen, liest Du in <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/projektmanagement-kommunikation-diese-tools-helfen/" target="_blank" rel="noopener">diesem Beitrag</a>.</div></div></div>
<h2>Die bzw. der ideale Auftraggeber:in</h2>
<p>Die oder der ideale Auftraggeber:in verfolgt eine Strategie und hat klare Vorstellungen über das Produkt, die Ziele und die Zielgruppe, welche Dir mittels eines Briefings mittgeteilt werden. Die Kundin oder der Kunde ist offen für die Lösungen, die Du ihm im Laufe des Projekts vorschlägst, Vor- und Nachteile werden sachlich erwogen und Kundschaft und Agentur finden als Team schließlich die optimale Lösung.</p>
<h2>Die bzw. der reale Auftraggeber:in</h2>
<p>Doch selten haben es Auftragnehmer mit idealen Kund:innen zu tun. Meist haben Auftraggeber:innen bereits ein Bild davon, wie die Website oder der Content etc. aussehen sollen. Es heißt aber, in Lösungen statt in Zielen zu denken. Zu diesem Zeitpunkt sind Agentur und Auftraggeber:in jedoch noch dabei, erst einmal die Probleme zu analysieren und die Ziele, die Zielgruppe etc. festzulegen. Die Lösung ist also noch ein ganzes Stück entfernt. Es gilt, Auftraggeber:innen möglichst von vorgefassten Meinungen abzubringen, um offen für neue Ideen zu sein. Weiß die Kundin oder der Kunde noch nicht, was er will, sollte die Agentur Ziele für das Projekt als Team mit der Kundschaft erarbeiten. So vermeiden erstere viel Mühe mit einem Konzept, das am Ende doch nicht den Wünschen der Kundschaft entspricht. Viele Kundinnen und Kunden wissen nicht, was sie konkret wollen, sondern nur, was sie nicht wollen – wenn sie es vor sich sehen.</p>
<figure id="attachment_32206" aria-describedby="caption-attachment-32206" style="width: 655px" class="wp-caption aligncenter"><span id="isc_attachment_32206" class="isc-source aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32206 with-source" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-300x193.jpg" alt="Fragezeichen" width="665" height="428" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-300x193.jpg 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-1200x771.jpg 1200w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-768x494.jpg 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-1536x987.jpg 1536w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-2048x1317.jpg 2048w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2022/10/fragezeichen-335x215.jpg 335w" sizes="(max-width: 665px) 100vw, 665px" /><span class="isc-source-text">Quelle: <a href="https://www.pexels.com/de-de/foto/fragezeichen-auf-papierhandwerk-5428836/" target="_blank" rel="nofollow">Pexels</a></span></span><figcaption id="caption-attachment-32206" class="wp-caption-text">Ein detailliertes Briefing für Content und/oder eine Website besteht auf vielen einzelnen Fragen.</figcaption></figure>
<h2>Briefing Inhalte: Die wichtigsten Fragen für Content- und Website-Briefings</h2>
<h3>In jedem Fall sollten Agenturen mit dem Briefing folgende Punkte mit der oder dem potenziellen Auftraggeber:in klären:</h3>
<ul>
<li>Was sind die <strong>Ziele</strong> des Projekts?</li>
<li>Wer ist die <strong>Zielgruppe</strong>? (<a href="https://www.contentmanager.de/marketing/so-gelingt-die-zielgruppenanalyse/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findest Du heraus wie.)</li>
<li>Welche <strong>Inhalte</strong> sind zu berücksichtigen (Informationen, die einfließen müssen)?</li>
<li>Sind mehrere <strong>Sprachfassungen</strong> geplant? Wenn ja, welche?</li>
<li>Welche <strong>Funktionen</strong> bzw. welchen <strong>Nutzen</strong> soll das Produkt (Website, Content, etc.) haben?</li>
<li>Gibt es ein <strong>Corporate Design</strong> bzw. eine <strong>Corporate Identity</strong> oder <strong>Gestaltungs- und sprachliche Richtlinien</strong>?</li>
<li>Gab es <strong>frühere Multimedia-Produktionen</strong>? Wenn ja, bitte darum, diese anzusehen, und frage, ob der Auftraggeber zufrieden damit war.</li>
<li>Gibt es <strong>Vorbilder</strong> (positive wie abschreckende)?</li>
<li>Gibt es eine <strong>feste Werbeagentu</strong>r?</li>
<li>Wie soll für das <strong>Produkt</strong> (Website, Content, etc.) geworben werden?</li>
<li>Was ist das <strong>Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens</strong> &#8211; der &#8222;unique selling proposition&#8220; (USP), wie man im Marketing sagt? (Was unterscheidet den Auftraggeber von seinen Wettbewerbern?) Je nach Content-Art (und in jedem Fall bei einer Website) ist es nötig, diese Informationen zu haben.</li>
<li><strong>Welche Inhalte sind schon vorhanden </strong>(und können genutzt werden)?</li>
<li><strong>Welche Grafiken, Fotos, Filme etc. sind vorhanden</strong>? Ist die <strong>Qualität</strong> ausreichend, und hat der Auftraggeber die <strong>Rechte</strong> an den Materialien?</li>
<li>Sollen <strong>Werbebanner</strong> geschaltet werden?</li>
<li>Soll es <strong>downloadable Content</strong> geben?</li>
</ul>
<h3>Bei einer Website, die gestaltet werden soll, kommen folgende Briefing-Fragen noch hinzu:</h3>
<ul>
<li>Gibt es bereits eine <strong>Domain</strong>?</li>
<li>Wie sind die <strong>technischen Rahmenbedingungen</strong>? Gibt es einen Server, auf dem die Site laufen soll? Soll sie in eine Datenbank integriert werden oder soll sie auf Datenbanken zugreifen?</li>
<li><strong>Wann</strong> soll die <strong>Site online</strong> gehen?</li>
<li><strong>Wie</strong> soll die <strong>Website beworben</strong> werden?</li>
<li><strong>Wie</strong> soll die <strong>Site gepflegt und aktualisiert</strong> werden?</li>
</ul>
<h3>Außerdem sollten durch eigene Recherchen folgende Informationen noch gesammelt werden:</h3>
<ul>
<li>Wie sehen die <strong>Web-Auftritte der wichtigsten Konkurrenten</strong> aus? Mit Web-Auftritten sind dabei nicht nur die Websites, sondern alle Kanäle, die mit Content der Wettbewerber bespielt werden, gemeint. Am besten werden Web-Auftritte von Wettbewerbern übrigens einige Zeit beobachtet. Damit lassen sich beispielsweise detaillierte Content-Strategien entwerfen. Ein gutes Hilfsmittel für eine solche Beobachtung sind <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/social-media-monitoring-software-11-tools-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Social Media Monitoring Tools</a>.</li>
<li><strong>Wie</strong> steht die <strong>Firma im Markt</strong>? Ist sie ein Nischenanbieter, ein kleiner Herausforderer oder Marktführer?</li>
<li>Wie stellt sich die <strong>Firma nach außen</strong> dar?</li>
<li>Welche <strong>Bedeutung</strong> hat das <strong>Web für die Firma</strong>?</li>
</ul>
<p>Ein detailliertes Briefing ist für jedes Projekt wichtig. Die hier angegebenen Fragen beziehen sich jedoch vor allem auf die Aspekte Website und Content. Unternehmen können, egal, ob Auftraggeber:in oder Auftragnehmer:in diese Briefing-Fragen zur Vorbereitung in diesem Themenbereich nutzen.</p>
<h2>Die häufigsten Probleme &#8211; und ihre Lösung</h2>
<h3>Das Expertenproblem</h3>
<p>Eine Agentur ist in ihrem Bereich spezialisiert. Sie verfügt über Experten auf ihrem Gebiet. Daher können Auftragnehmer dem Auftraggeber eigentlich auch erzählen, wo es lang geht. Genau das sollten Agenturen aber beim Briefing vermeiden. Sie sollten sich so stark zurücknehmen wie möglich. Denn im jetzigen Stadium ist es vor allem wichtig, so viele Informationen wie möglich von der oder dem Auftraggeber:in zu erhalten, um zu erfahren, was sie oder er eigentlich haben möchte.</p>
<h3>Das Auftraggeberproblem</h3>
<p>Fast jede:r Auftraggeber:in hat eine Vorstellung davon, wie der eigene Webauftritt und Content aussehen sollen. Diese Vorstellung mitteilen, können jedoch die wenigsten. Wenn eine Agentur aber etwas abliefert, das anders ist als die Vorstellung, beginnen die Probleme. Auftragnehmer:innen sollten das Briefing-Gespräch daher so führen, dass sie immer die Fäden in der Hand halten, aber ihre:n potenziellen Auftraggeber:in reden lassen. Die oder der Auftraggeber:in steht im Vordergrund. Sie oder er soll in möglichst angenehmer Atmosphäre die eigenen Vorstellungen ausplaudern.</p>
<p>Mit den richtigen Fragen bekommt die Agentur diese nach und nach heraus. Und Achtung: Mit dem eigenen Wissen zu protzen ist dabei die falsche Strategie – das wirkt eher verschreckend als beeindruckend. Der aktive Part der Agentur kommt später, jetzt müssen deren Mitarbeitende vor allem erst einmal zuhören. Wenn die Kundin oder der Kunde die eigenen Ziele noch nicht genau entwickelt hat, heißt es für die Agentur: Hilfe anbieten. Viele Unternehmen meinen, es genüge, einfach im Web präsent zu sein. Dabei verschenken sie vielleicht große Chancen. Es ist die Aufgabe der Agentur, darauf hinzuweisen. Zudem sollte sie ihren Kund:innen klarmachen, dass auch das Marketing bei Website und Content in die Strategie und das Design eingebunden werden müssen.</p>
<h3>Das Preisproblem</h3>
<p>Oft wird die oder der Auftraggeber:in beim ersten Gespräch schon nach den Kosten fragen. Auftragnehmer:innen sollten diesen Punkt jedoch so lange wie möglich offen halten. Denn sie können kaum kalkulieren, bevor sie nicht wissen, wie genau das Projekt aussehen und wie viel Zeit es beanspruchen soll. Außerdem ist es wichtig, sich als kompetente:r Partner:in darzustellen, die bzw. der nicht durch einen Schnäppchen-Preis, sondern durch Qualitäten überzeugt. Auftragnehmer:innen sollten der Kundschaft daher auch verdeutlichen, dass sie bei diesem Vorgehen (erst die detaillierte Projektbeschreibung, dann die Kostenkalkulation) nur gewinnen kann. Ist der Kundin oder dem Kunden der Preis im Angebot zu hoch, hat sie oder er in jedem Fall eine erste grobe Beschreibung seines Projekts kostenlos bekommen. Günstig ist es, wenn Auftragnehmer:innen an Informationen über die maximale Zahlungsbereitschaft der potenziellen Auftraggeber:innen gelangen. Denn dann hat beispielsweise die Agentur eine Vorstellung davon, in welchem Rahmen sich bei Preis und Aufwand bewegen kann.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Beitrag zu diesem Thema: <a href="https://www.contentmanager.de/cms/kalkulation-und-honorare/" target="_blank" rel="noopener">Kalkulation und Honorare</a>.</p>
<h2>Briefing schriftlich festhalten</h2>
<p>Hat die Kundschaft ihre Wünsche ausführlich formuliert, geht das Briefing in die zweite Runde. Und zwar aufseiten der Auftragnehmerin bzw. des Auftragnehmers. Im Zuge dieses Briefings muss sichergestellt werden, dass alle Inhalte richtig verstanden wurden. Dies sollte bestenfalls schriftlich, zum Beispiel in Form einer Mail an die Kundin oder den Kunden geschehen. Wurde all dies beachtet, ist das Briefing komplett und einer zufrieden stellender Zusammenarbeit steht nichts mehr im Wege. In diesem Sinne: Happy Briefing!</p>
<p>Übrigens gibt es ganz verschiedene Briefing Arten. Eine <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/briefing-arten-uebersicht-fuer-unternehmen-pr-content-website-design-briefing/" target="_blank" rel="noopener">Übersicht verschiedener Briefing Arten</a> haben wir in einem weiteren Beitrag für Dich zusammengestellt. Außerdem haben wir für Dich weitere wissenswerte Details zum <a href="https://www.contentmanager.de/marketing/briefing-erstellen-fuer-pr-agenturen-vorlage/" target="_blank" rel="noopener">Briefing von PR-Agenturen (inkl. kostenlosem Download)</a>, zum <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/content-marketing/content-briefing-struktur-und-inhalt-fuer-content-creator/" target="_blank" rel="noopener">Content Briefing</a> und zum <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/grafiker-briefing-tipps-inhalte-informationen-angaben/" target="_blank" rel="noopener">Grafiker Briefing</a> zusammengestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/briefing-das-fundament-fuer-jedes-konzept/">Was ist ein Briefing: Definition und wichtige Briefing Inhalte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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		<title>Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[contentmanager.de Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 13:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wahl der Typographie für die Präsenz im Web hat einen großen Einfluss auf das finale Webdesign und sollte neben Bildern, Grafiken und Co. nicht unterschätzt werden. Dabei müssen neben den gestalterischen auch technische Aspekte berücksichtigt werden. Worauf Du achten solltest und welche Tipps für die beste Schriftart für Webseiten wir für Dich haben, erfährst ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/die-richtige-schrift-fuer-deine-website/">Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/a87daaee6d38481bb551d6292b2ad027" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Die Wahl der Typographie für die Präsenz im Web hat einen großen Einfluss auf das finale Webdesign und sollte neben Bildern, Grafiken und Co. nicht unterschätzt werden. Dabei müssen neben den gestalterischen auch technische Aspekte berücksichtigt werden. Worauf Du achten solltest und welche Tipps für die beste Schriftart für Webseiten wir für Dich haben, erfährst Du in diesem Artikel.</strong></p>
<p>Schriftarten beeinflussen die Lesbarkeit. Das gilt bei Büchern, aber genauso im Web. Auch wenn eine filigrane Schrift vielleicht Deinen Überschriften Eleganz verleiht, kannst Du damit Lesern das Erfassen dieser erschweren. Im Webdesign hat das Thema <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftart" target="_blank" rel="noopener">Fonts</a> einen hohen Stellenwert. Denn die richtige Schrift ist und bleibt ein ausschlaggebender Punkt für das Design Deiner Website. Doch welche Schriftarten sind im Web geeignet? Und welche ist die beste Schriftart für Webseiten?</p>
<h2 id="welche_schriften_sind_geeignet">Die beste Schriftart für Webseiten: Zwei Dimensionen zu berücksichtigen</h2>
<p>Bevor wir ans Eingemachte kommen, eine Begriffserklärung: Ein Font ist in der Informationstechnik ein digital vorliegender Schrifttypensatz. Spricht man also von Schriftarten im Kontext vom Webdesign, wird der Begriff Font des Öfteren fallen.</p>
<p>Grundsätzlich kann man die Frage nach der besten Schriftart für Webseiten in zwei Dimensionen aufteilen. Erstens: Welche technischen Gegebenheiten müssen vorhanden sein? Und zweitens: Worauf ist bei der Gestaltung acht zu geben?</p>
<p>Abseits dieser allgemeinen Dimensionen ist bei der Wahl der besten Schriftart für Webseiten aber auch das Corporate Design (CD) ein wichtiger Faktor. Hast Du Brand Guidelines, die das Merkmal „Schrift&#8220; genauer definieren, dann solltest Du diese auch auf Deiner Website berücksichtigen. Einheitlichkeit und Wiedererkennungswert steht hier weiter oben auf der Prioritätenliste. Allerdings kann es sein, dass Deine Markenschrift nicht in jedem Browser richtig angezeigt werden kann. Im Webdesign ist es daher wichtig, alternative Schriftarten für solche Fälle im HTML-Code anzugeben. Damit Du dann die beste Schriftart für Deine Webseiten findest, solltest Du wieder auf die zwei genannten Dimensionen zurückgreifen.</p>
<h2 id="welche_fonts_werden_angezeigt">Technische Vorraussetzungen für die Website-Schriftart</h2>
<p>Du kennst das vielleicht: Schon beim Versenden eines Textdokuments von Windows auf macOS können erste Probleme aufkommen. Formatierungen verschieben sich, Grafiken sind verzerrt und die Schrift sieht anders aus. Dieses kleine Beispiel lässt erahnen, dass das Verwenden von Schriftarten auch im Web kein Kinderspiel ist. Denn so einfach, wie man heutzutage Schriften in einem Textdokument oder sogar in einer Mail wählen und ändern kann, ist es im Webdesign leider nicht.</p>
<p>Die erste Hürde ist es, die Schrift sichtbar zu machen. Hast Du ein CD mit einer festgelegten Schriftart, kann es hier, wie erwähnt, bereits zu technischen Problemen in der Darstellung kommen. Selbiges gilt natürlich auch für alternative Schriftarten. Die zweite Hürde ist, dass die Website inklusive der gewählten Fonts über jeden Webbrowser und jedes Betriebssystem gleich aussieht. Bei den technischen Voraussetzungen gibt es also einiges zu beachten, damit Deine Website-Schrift am Ende auch korrekt und unabhängig von Browser oder Endgerät angezeigt wird. Wir stellen Dir hier zwei Möglichkeiten vor, wie Du die einheitliche Sichtbarkeit Deiner Schriftart gewährleisten kannst.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-34981 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-300x251.png" alt="Website Startseite" width="258" height="216" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-300x251.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-768x644.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website-335x281.png 335w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2024/10/Startseite-Website.png 940w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" /></p>
<p style="text-align: left;">Du gestaltest gerade Deine Website oder planst einen Relaunch und fragst Dich: <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">Was kommt alles auf eine Website-Startseite?</a> Wie sollte sie 2023 aussehen? In unserem Artikel zur Website-Startseite haben wir die wichtigsten Inhalte für Dich zusammengefasst. Außerdem erhältst Du Tipps, was Du bei der Startseite unbedingt vermeiden solltest. Ebenso erhältst Du Informationen zum Thema SEO und dem generellen Design der Startseite.</p>
<p style="text-align: left;"></div></div></div>
<h3>1. Websichere Schriftarten</h3>
<p>Der traditionelle Weg für eine sichtbare und einheitliche Schrift führt über sogenannte websichere Schriftarten. Auf Computern, Mobiltelefonen, Smart-TVs und Co. sind mehrere Schriftarten vorinstalliert. Verwendet eine Website eine dieser vorinstallierten Schriften, wird diese vom Gerät abgerufen. Problematisch wird es, wenn eine Schriftart verwendet wird, die nicht auf dem Endgerät installiert ist. In diesem Fall greift die Website auf generische Schriftarten zurück. Im Worst Case Szenario führt dies dazu, dass der Text nicht zu entziffern ist. Der Begriff der websicheren Schriftarten führt dementsprechend alle Fonts zusammen, die auf der Mehrheit der Betriebssystemen vorinstalliert sind. Beispielhaft kann man hier Arial (PC) bzw. Helvetica (Mac) oder Times New Roman (PC) bzw. Times (Mac) nennen. Insgesamt ist die Auswahl jedoch stark limitiert.</p>
<h3>2. Webfonts</h3>
<p>Auch Schriftarten, die auf keinem Endgerät vorinstalliert sind, können via Webfonts in das Webdesign integriert werden. Diese Schriftarten sind ebenfalls sicher &#8211; wenn auch nicht „websicher&#8220;. Ein prominentes Beispiel eines Webfont Anbieters ist <a title="Google Fonts" href="https://fonts.google.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Google Fonts</a>. Google Fonts ist anders als viele andere Anbieter Open Source und somit kostenfrei. Die Anwendung bietet eine Auswahl von über 1.000 Schriftarten für den Text einer Website, die als Code Snippets in die Style Sheets (CSS) eingebunden werden können. Will man den Code umgehen, gibt es beispielsweise bei WordPress ein Plug-In, dass direkten Zugriff auf Google Fonts und somit eine einfache Integration in das Webdesign ermöglicht. Anstelle vom Endgerät, wie es bei websicheren Schriftarten der Fall ist, werden die Schriftarten von Google Servern geladen. Ein Vorteil von Google Fonts ist die riesige Auswahl an verschiedenen Schriften, die eine individuelle Gestaltung gut ermöglichen. Negativ hervorzuheben ist jedoch, dass Daten der Website-User an Google übertragen werden. Dabei ist es wichtig, dass dies in der Datenschutzerklärung der Website aufgegriffen wird.</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31309 alignleft" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS.png" alt="" width="237" height="199" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS.png 709w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS-300x252.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2023/07/eCover_CMS-335x282.png 335w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></p>
<p style="text-align: left;">Die richtige Schrift spielt für Ihren Content – egal, ob auf der Website oder dem eigenen Blog – eine wichtige Rolle. Content Management Systeme haben je nach Anbieter die Möglichkeit, Fonts via Plug-Ins zu integrieren. In unserem <a href="https://www.contentmanager.de/cms/enterprise-content-management-systeme-im-vergleich/?utm_source=nl-cm&amp;utm_medium=banner&amp;utm_campaign=cms2020&amp;utm_content=fun" target="_blank" rel="noopener">Marktüberblick CMS Lösungen</a> haben wir für Dich verschiedene Anbieter miteinander verglichen. Den Marktüberblick kannst Du Dir kostenfrei herunterladen.</div></div></div>
<h3>Sicherheitsnetz Fallbacks</h3>
<p>Egal ob websichere Schriftart oder Webfonts – Fallbacks im Stylesheet (CSS) sorgen für extra Sicherheit. Kann auf Font 1 nicht zugegriffen werden, wird Font 2, bzw. der nächstliegend mögliche Font verwendet. Fallbacks minimieren dementsprechend das Risiko eines unlesbaren sowie optisch unansprechenden Textes.</p>
<p>Im folgenden haben wir ein Beispiele eingefügt, wie Du Fallbacks im CSS integrieren kannst:</p>
<ol style="list-style-type: none;">
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;">html <span style="list-style-type: none;">{</span></p>
</li>
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;">    <span style="list-style-type: none;">font-family</span><span style="list-style-type: none;">:</span> Verdana<span style="list-style-type: none;">,</span> Helvetica<span style="list-style-type: none;">,</span> Arial<span style="list-style-type: none;">,</span> <span style="list-style-type: none;">sans-serif</span><span style="list-style-type: none;">;</span></p>
</li>
<li style="list-style-type: decimal;">
<p style="list-style-type: none;"><span style="list-style-type: none;">}</span></p>
</li>
</ol>
<p><span style="list-style-type: none;">Sollte Font 1, hier Verdana, nicht vorinstalliert sein, wird Font 2, hier Helvetica genutzt. Ist dies nicht möglich wird Font 3, Arial, genutzt. Funktioniert auch Arial nicht, greift die Website gemäß dem Style Sheet auf eine andere serifenlose (sans-serif) Schrift zurück.</span></p>
<h2>Gestalterische Aspekte</h2>
<p>Hat eine Unternehmung keine vorgegebene Schriftarten in ihren Brand Guidelines vermerkt (oder wenn diese nicht dargestellt werden können), sollten neben technischen Aspekten auch gestalterische berücksichtig werden. Eine geschlossene Außenwirkung mit einheitlichem Design strahlt Souveränität sowie Professionalität aus. Wichtig ist, dass die gewählte Schrift der Texte zu dem Image des Unternehmens passt. Dabei ist es durchaus möglich, verschiedene Fonts für verschiedene Texte zu verwenden. Dies kann Aufmerksamkeit generieren und dem Webdesign das gewisse Etwas verleihen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Grenze von drei Schriftarten nicht überschritten wird. Darüber hinaus sollte es für die Verwendung der Schriften eine klare hierarchische Ordnung geben. Beispielsweise könnte den Überschriften und dem Fließtext je eine Schrift zugewiesen werden. Hinsichtlich Größe, Zeilenabstand und Farbe liegt eine gute Lesbarkeit im Fokus. Hier gibt es in Puncto Barrierefreiheit einige Vorgaben, die bis 2025 für Unternehmen verpflichtend werden, aber schon 2023 einige Vorteile mit sich bringen. So wird eine barrierefreie Website in SEO etwas besser gerankt. Mehr über die genauen Vorgaben und die positiven Effekte für SEO erfährst Du in unserer <a title="Barrierefreie Website Checkliste: So erreichen Sie mehr Kunden im Web" href="https://www.contentmanager.de/usability/barrierefreie-website-checkliste-so-erreichen-sie-mehr-kunden-im-web/" target="_blank" rel="noopener">Checkliste zur Erstellung barrierefreier Websites</a>.</p>
<h3>Serife: Ja oder Nein?</h3>
<p>Bekannte Serifenschriften, auch Antiqua genannt, sind zum Beispiel Times New Roman oder Baskersville. Serifen bezeichnen kurze, dünne Striche am Anfang wie Ende eines Buchstabens. Lange Zeit galten diese Schriften als besonders gut lesbar, unter anderem, da Serifen einem Fließtext mehr Führung geben sollten. Ein Grund, warum Schrift mit Serifen heute in vielen Tageszeitungen und Büchern zu finden ist und mit diesen assoziiert wird. Diese Annahme wurde jedoch vor einigen Jahren von Martin Liebig widerlegt. <a title="Die gefühlte Lesbarkeit" href="https://www.designtagebuch.de/wiki/die-gefuehlte-lesbarkeit/2/" target="_blank" rel="nofollow noopener">In einem Test an der FH Gelsenkirchen mit über 3000 Teilnehmern</a> hat Liebig verschiedene Schriften untersucht. Dabei konnten keine deutliche Unterschiede hinsichtlich der Lesbarkeit von verschiedenen Schriftarten, egal ob mit Serifen oder serifenlose, festgestellt werden. Lediglich bei besonders kleinen Texten, beispielsweise bei Bildunterschriften, haben sich Serifenschriften als weniger gut lesbar herausgestellt. Auch weitere Tests wie der von <a title="Freie Fonts im Qualitätsvergleich" href="https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/12824/1/PeschkeGina_Freie_Fonts_im_Qualit%C3%A4tsvergleich.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gina Peschkes</a> aus dem Jahr 2017 bestätigen Liebigs Ergebnisse. Grundsätzlich kann man sagen, dass Grotesk-Schriften, also serifenlose Schriften wie Arial, moderner und alltäglicher wirken. Serifenschriften wirken aufgrund ihrer hohen Frequenz im Print meist erwachsender und seriöser.</p>
<h2>Lesbarkeit als oberste Priorität</h2>
<p>Hat man sich für eine technische Variante entschieden, sollte der Fokus hinsichtlich der Gestaltung voll und ganz auf der Lesbarkeit liegen. Wählt man zwischen Times, Georgia, Arial, Trebuchet und Verdana, alles websichere Schriften, die laut Liebigs Studie ähnlich gut lesbar sind, kann die Wahl der Schrift dem Stil der Website anpasst werden. Entscheidet man sich für eine andere Schrift, ist es wichtig, diese zunächst auf ihre Lesbarkeit hin zu untersuchen. Wenn dies garantiert ist steht dem Font nichts mehr im Wege.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/wissen/die-richtige-schrift-fuer-deine-website/">Was ist die beste Schriftart für Webseiten? – Die wichtigsten Facts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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		<title>FAQ erstellen oder nicht? – Warum Sie keine FAQ haben sollten</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 08:15:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie finden sich auf den meisten Websites: Die FAQ – frequently asked questions. Sie sollen die am häufigsten gestellten Fragen eines Website-Besuchers beantworten. Dabei gibt es viele Gründe, auf die FAQs zu verzichten. Und wenn Du diese dennoch einbinden möchtest? Dann solltest Du einige Punkte beachten. Wir erklären Dir in diesem Beitrag, warum FAQs nicht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/usability/warum-sie-keine-faq-haben-sollten/">FAQ erstellen oder nicht? – Warum Sie keine FAQ haben sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/c8ff10a7e2674a02babb6c28047450f1" width="1" height="1" alt="" style="display:none" /> <p><strong>Sie finden sich auf den meisten Websites: Die FAQ – frequently asked questions. Sie sollen die am häufigsten gestellten Fragen eines Website-Besuchers beantworten. Dabei gibt es viele Gründe, auf die FAQs zu verzichten. Und wenn Du diese dennoch einbinden möchtest? Dann solltest Du einige Punkte beachten. Wir erklären Dir in diesem Beitrag, warum FAQs nicht immer sinnvoll sind und wie Du nutzerorientierte FAQ erstellen kannst.</strong></p>
<p>Eine Website sollte immer den Anspruch haben, möglichst alle Fragen von Nutzer:innen zu beantworten. Die Realität sieht aber anders aus: Keine Website kann wirklich alle Nutzerfragen beantworten. Geschweige denn diese so aufbereiten, dass auch tatsächlich jede noch so spezielle Antwort gefunden wird. Daher lieben Website-Betreiber:innen die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frequently_Asked_Questions" target="_blank" rel="nofollow noopener">FAQ –<i>frequently asked questions</i></a>, also die häufig gestellten Fragen. Diese sind die scheinbare Rettung für alle Besucher:innen, die nicht gleich finden konnten, was sie gesucht haben. Aber das funktioniert nicht immer. Im Gegenteil. Die FAQs können einerseits für Verwirrung sorgen, andererseits orientieren sie sich oftmals nicht an tatsächlichen Fragen von Kunde:innen und anderen Website-Nutzer:innen. Doch was heißt das jetzt für Unternehmen? Gänzlich darauf verzichten? Nur eins kleine FAQ erstellen? Und worauf muss man achten, wenn man eine FAQ erstellen möchte? Das erklären wir Dir in diesem Beitrag ausführlicher.</p>
<h2>FAQ sind weitgefasst und bedienen nicht immer Nutzererwartungen</h2>
<p>Der Begriff <i>FAQ</i> hat sich zwar deutlich mehr etabliert, als noch vor einigen Jahren. Immerhin finden sich die <i>frequently asked questions </i>auf der Mehrheit der Websites. In Google gibt es bei der Eingabe des Suchbegriffs &#8222;FAQ&#8220; direkt eine ganze Liste Websites, die mit ihrem FAQ-Bereich angezeigt werden. Aber: Vielen deutschsprachigen Nutzer:innen ist der Begriff bis heute nicht bekannt. Manche haben ihn schon gehört, wissen aber nicht, was sich dahinter verbirgt. Mit dem ausgeschriebenen <i>frequently asked questions</i> können schon mehr Nutzer:innen etwas anfangen. Aus Verständnisgründen haben daher viele Websites umgestellt und nennen den Bereich nicht mehr FAQ, sondern &#8222;Häufig gestellte Fragen&#8220;. Das gilt beispielsweise für die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Auch Formulierungen wie &#8222;Hilfe-Center&#8220; haben sich etabliert. Und hier zeigt sich schon eine erste Herausforderung, wenn Du eine FAQ erstellen möchtest: Die Begrifflichkeit ist nicht klar definiert. Welche &#8222;Hilfe&#8220; erhältst Du in dem Bereich genau? Darüber hinaus gibst Du mit dem Begriff implizit das Versprechen, die Fragen der Nutzer:innen zu beantworten. Wenn er seine Frage für alltäglich hält, wird er diese in den vermeintlich häufig gestellten Fragen finden wollen – ärgerlich, wenn sie nicht dabei ist.</p>
<h2>Der FAQ-Bereich ist oft ein Problemfriedhof</h2>
<p>Deine Website ist dazu da, die Fragen der Besucher:innen zu beantworten. Jede einzelne Seite, die das nicht macht, ist überflüssig. Und jede Frage, die nicht beantwortet wird, verdient es, einen ordentlichen Platz in der Informations-Architektur der Site zu bekommen. Oft sind FAQ-Seiten der traurige Beweis dafür, dass Website-Betreiber:innen die Site weder ordentlich strukturiert haben, noch die Navigation und Suche nutzerfreundlich ist. Der FAQ-Bereich ist damit schnell ein &#8222;Problemfriedhof&#8220;, der wenig mit nutzerorientierten Antworten zu tun hat. Er dient vielmehr dazu vermeintliche Fragen von Nutzer:innen zu bedienen. Die Informationen in den FAQ sind meistens weniger hilfreich, als wenn die Website selbst entsprechend ausgebaut wird. Es gibt natürlich Gegenbeispiele, die sich vor allem auf große Website-Betreiber wie die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter oder aber Konzerne beziehen. Sie haben aus den vergangenen FAQ gelernt und den Bereich angepasst. Wie Du das kannst, erfährst Du weiter unten im Beitrag.</p>
<h2>Die Fragen haben meistens wenig mit tatsächlichen Nutzerfragen zu tun</h2>
<p>Nicht selten hat die im FAQ-Bereich gelisteten Fragen niemals jemand gestellt. Vielmehr sind es Fragen, welche die Ersteller:innen der Site gern beantworten möchten. Für die Nutzer:innen sind solche Listen recht nutzlos. Kunden wünschen sich in diesem Bereich hilfreiche Inhalte, die sie tatsächlich weiterbringen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene FAQ bzw. in diesem Fall einen guten Bereich &#8222;Häufig gestellte Fragen&#8220; liefert etwa <a href="https://www.facebook.com/business/help" target="_blank" rel="noopener">Facebook Business</a>. Die FAQ basieren auf einfachen Fragen, die nicht zuletzt unter SEO-Gesichtspunkten gut zu finden sind. Und: Die Liste ist kurz. Statt einem ellenlangen Fragenkatalog beschränkt sich das soziale Netzwerk auf wenige ausgewählte Fragen. Wer andere Antworten sucht, wird dagegen zum ausführlicheren Hilfe-Bereich weitergeleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30249 size-large" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-1024x533.png" alt="Screenshot Meta häufig gestellte Fragen" width="1024" height="533" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-1024x533.png 1024w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-300x156.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-768x399.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-1536x799.png 1536w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-2048x1065.png 2048w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-07.57.24-335x174.png 335w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2>Verschachtelte FAQ und fehlender Nutzen</h2>
<p>Das Schlimme ist: FAQ-Seiten lösen Ihre Probleme mit der Site (bzw. die Ihrer Besucher) immer weniger. Das liegt an den oft wenig nutzerorientierten Inhalten. Und in einer unübersichtlichen Verschachtelung der Informationen. Weil die meisten FAQ-Bereiche letztlich wenig nutzerorientiert sind, rufen weniger Kund:innen diese auf.  Daher überlege Dir zweimal, ob Du einen solchen Bereich mit &#8222;häufig gestellten&#8220; Fragen auf Deiner Site erstellen möchtest. Wenn ja, dann haben wir acht Tipps für Dich, wie die FAQ erstellen kannst, die Deinen Kund:innen und Website-Nutzer:innen echte Mehrwerte liefern.</p>
<h2>8 Tipps für FAQ-Seiten</h2>
<p>Wenn Du sicher bist, dass in Deinem Fall ein FAQ-Bereich sinnvoll ist, dann solltest Du auf acht elementare Punkte achten. Sie machen Deine FAQs zu nutzerorientierten Helfern und geben dem Bereich seinen eigentlichen Sinn zurück. Nicht zuletzt bietet Dir die FAQ-Site dann Vorteile, indem Kunde:innen sich auf Deiner Website rundum gut aufgehoben fühlen und sich über Deine Produkte und Dienstleistungen informieren können. Berücksichtige folgende Tipps, wenn Du eine FAQ erstellen möchtest – egal, ob für die Website, den Online-Shop oder den eigenen Blog.</p>
<h3>1. Finden den besten Begriff für den Bereich</h3>
<p>&#8222;FAQ&#8220; verstehen immer noch viele deutsche Nutzer:innen nicht. Besser ist daher die inzwischen verbreitetere Phrase &#8222;Häufig gestellte Fragen&#8220;. Noch besser ist es, bei der Benennung konkreter zu werden: Welche Art von Fragen beantwortest Du hier? Nur zur Site? Oder zu Deinem Produkt? Oder dazu, wie die Bestellung, die Kontaktaufnahme, die Installation oder sonstige für Kunde:innen relevante Services funktionieren? Je klarer Du den Nutzer:innen machst, was sie erwartet, desto besser. So wissen sie genau, wo sie welche Fragen beantwortet bekommen Erwartungen werden nicht unnötig enttäuscht.</p>
<h3>2. Beantworte echte Fragen von Kund:innen und Nutzer:innen</h3>
<p>Denke an die Besucher:innen Deiner Website und daran, welche Fragen Deine Kund:innen und Nutzer:innen wirklich haben. Denke nicht daran, was Du gern beantworten würdest. Und überlege bei jeder Frage, ob sich diese nicht besser an anderer Stelle beantworten lässt. Oder ob Du nicht besser irgendwo anders auf der Site etwas änderst, sodass die Frage sich vielleicht gar nicht mehr stellt. Die Frage &#8222;Wie können Sie uns erreichen?&#8220; zum Beispiel ist überflüssig. Die Antwort darauf suchen Besucher:innen im Bereich &#8222;Kontakt&#8220;. Und den Link dazu sollten sie ohne langes Suchen im Kopf- und/oder Fußteil jeder Seite finden. Echte Nutzerfragen sind letztlich auch im Hinblick auf SEO von großem Wert. Suchmaschinen wie Google suchen längst nicht mehr nur nach Keywords sondern ebenso nach kompletten Phrasen, die in der Suchmaske eingegeben werden. Beherzige das, beim FAQ erstellen. <div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">Du suchst Unterstützung im SEO-Bereich? Wir haben <a href="https://www.contentmanager.de/seo-sem/seo-agentur-10-tipps-fuer-die-richtige-wahl/" target="_blank" rel="noopener">10 Tipps für die Wahl einer SEO Agentur</a> für Dich zusammengestellt. Schaue zudem in die <a href="https://www.contentmanager.de/nachrichten/traffic-sichtbarkeit-und-umsaetze-seo-checkliste-als-infografik/" target="_blank" rel="noopener">SEMrush Checkliste für mehr Traffic und Sichtbarkeit</a> und erfahre, wie Du Deine SEO Sichtbarkeit und Deine Position bei Google verbesserst.</div></div></div></p>
<h3>3. Formulieren Sie aus Sicht der Nutzer</h3>
<p>Stell die Fragen so und mit den Begriffen, wie es die Nutzer:innen tun würden. Achte auch darauf, immer aus der gleichen Perspektive zu formulieren. Also entweder aus Nutzersicht:</p>
<blockquote><p>Wo finde ich Antworten auf meine Fragen?</p></blockquote>
<p>Oder aus Betreibersicht:</p>
<blockquote><p>Wie helfen wir Ihnen bei Problemen weiter?</p></blockquote>
<p>Die Formulierung aus Nutzersicht ist für die FAQ durchaus die geeignetere – denn letztlich geht es um den Nutzer:innen. Was Du dagegen auf jeden Fall vermeiden solltest, ist die Formulierung in der dritten Person (&#8222;Wo findet man…&#8220;). Das ist schwerer verständlich und wirkt unbewusst als Bremse, weil die Formulierung nicht handlungsorientiert ist. Als Unternehmen trittst Du mit den FAQ automatisch als Dienstleister auf und solltest dies sprachlich so kommunizieren. Am besten, indem Du stets die Nutzer:innen in den Fokus rückst.</p>
<h3>4. Glieder die FAQ gut</h3>
<p>Je kürzer die Liste von Fragen und Antworten, desto besser, wie das Beispiel Facebook zeigt. Unter anderem bieten sich zwei Sortierungen für die Fragen an:</p>
<ol>
<li><strong>Nach Häufigkeit:</strong> Die am häufigsten gestellten Fragen kommen nach oben.</li>
<li><strong>Nach logischer Abfolge:</strong> Die Fragen sind so sortiert, wie sie dem Arbeitsablauf der Nutzer:innen entsprechen. Für einen Online-Shop oder Service-Portal eines Dienstleisters wie der Telekom beginnst Du z.B. mit Fragen zur Anmeldung, gehst weiter mit Informationen zur Zahlungsweise, zur Nutzung und endest mit Fragen zur Kündigung.</li>
</ol>
<div class="mceTemp"></div>
<figure id="attachment_30250" aria-describedby="caption-attachment-30250" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30250 size-large" src="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-1024x527.png" alt="Screenshot FAQ erstellen Twitter" width="1024" height="527" srcset="https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-1024x527.png 1024w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-300x155.png 300w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-768x396.png 768w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-1536x791.png 1536w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-2048x1055.png 2048w, https://www.contentmanager.de/wp-content/uploads/2021/06/Bildschirm­foto-2023-03-17-um-08.04.41-335x173.png 335w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-30250" class="wp-caption-text">Der Screenshot vom Twitter Hilfe Center zeigt eine einfache Gliederung.</figcaption></figure>
<p>Hast Du mehr als zehn bis zwölf Fragen, dann gliedere die Liste in Unterbereiche, wie beispielsweise bei Twitter. Die Social Media Plattform hat sein Hilfe-Center mit Unterkategorien gegliedert. Zum Beispiel &#8222;Nutzung von Twitter&#8220;, &#8222;Verwaltung deines Accounts&#8220; und &#8222;Sicherheit&#8220;. Unter allen Unterkategorien wurden wiederum Themenbereiche durch Schlagworte definiert (&#8222;Tweets&#8220;, &#8222;Suche und Trends&#8220; etc.). Die Nutzer:innen können dieser Logik folgen. Sie finden unter den jeweiligen Schlagworten und Phrasen dann die wichtigsten Informationen – im Fall von Twitter sogar sehr umfangreich. Für deren Sortierung gilt das Gleiche wie zuvor. Die Sortierung nach logischer Abfolge sollte hier bevorzugt werden, um die Suche der Kund:innen und Nutzer:innen zu erleichtern. Innerhalb der Unterbereiche kannst Du dann immer noch nach Häufigkeit sortieren, wenn Du das möchtest. Wichtig bleibt eine sehr gute Gliederung, gerade bei umfangreichen FAQs, damit Deine Kund:innen und Nutzer:innen Inhalte wiederfinden können.</p>
<h3>5. Mache das Lesen der Antwort nicht schwerer als nötig</h3>
<p>Sehr beliebt sind Aufklapp-Elemente (Akkordeons). Wollen die Besucher:innen die Antwort auf eine Frage lesen, müssen sie erst auf ein Plus-Zeichen oder ein Dreieck klicken. Das macht die ganze Liste kürzer und man kann sie besser überfliegen. Allerdings ist es sehr mühsam, sich durch solche Listen zu arbeiten, wenn man mehrere Antworten ansehen will. Gehst Du davon aus, dass die Nutzer:innen das bei Dir tun werden, dann verzichte lieber auf einen solchen Mechanismus. Wenn Du nur eine Handvoll Fragen und Antworten hast, dann solltest Du generell auf das Aufklappen verzichten und lieber gleich alles zeigen. Wichtig: Klappe die Elemente nicht automatisch wieder zu, wenn ein anderes geöffnet wird. Damit würdest Du den Nutzer:innen die Möglichkeit nehmen, Antworten zu vergleichen.</p>
<h3>6. Pflege den FAQ-Bereich</h3>
<p>Wenn Du Deine FAQ schon erstellt hast, dann ergänze den Bereich laufend um Fragen, die Nutzer:innen Dir tatsächlich häufiger stellen. Ganz wichtig auch: Lösche Fragen! Fragen, die nicht mehr aktuell sind oder sich erledigt haben, versperren den Blick auf wichtigere Fragen. Das erschwert es, die gesuchten Antworten zu finden. Sind die Antworten nicht direkt sichtbar, sondern müssen die Nutzer:innen auf ein Element bzw. einen Link klicken, um diese zu sehen, dann kannst Du Zugriffsstatistiken (Analytics) nutzen. Diese verraten Dir, welche Antworten wie oft angesehen wurden. Werden manche nur sehr selten aufgerufen, frage Dich zwei Dinge:</p>
<ol>
<li>Ist die Frage so formuliert, dass die Besucher verstehen?</li>
<li>Ist die Frage und die dazu gehörige Antwort überflüssig?</li>
</ol>
<p>Ist letzteres der Fall, lösche die Frage und zugehörige Antwort. Im ersten Fall solltest Du die betroffene Frage und Antwort so formulieren, dass Kund:innen und Nutzer:innen diese besser verstehen.</p>
<h3>7. Helfe weiter</h3>
<p>Biete Alternativen für die Nutzer:innen, die nicht gefunden haben, was sie suchen und wissen wollen. Verlinke am Ende der Seite etwa wie Facebook auf weitere Seiten, die wichtige Informationen bereitstellen. Das kann beispielsweise ein Forum oder Blog oder spezielle Service-Seiten sein. Auch die Suchfunktion kannst Du hier direkt nochmal einbinden. Und bieten in jedem Fall am Ende einen Service-Kontakt an, an den verzweifelte Nutzer:innen sich wenden können. So kannst Du als Unternehmen Deinen Kund:innen wirklich helfen.</p>
<h3>8. Zu guter Letzt: Beachte SEO und machen die FAQ leicht zugänglich</h3>
<p>Wenn Du eine FAQ erstellen möchtest, gilt auch hier, den Bereich für Suchmaschinen wie Google zu optimieren. Neben echten Nutzeranfragen solltest Du deshalb auch auf Keyword Recherche gehen. Wir bieten Dir dazu eine <a href="https://www.contentmanager.de/cms/kostenlose-tools-zur-keyword-recherche-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">Übersicht kostenloser Keyword Recherche Tools</a>. Für die FAQ ist es darüber hinaus wichtig, dass diese schnell zu finden sind. Binde den Bereich auf allen Webseiten Deiner Domain ein, etwa im Footer der Website oder in der Navigationsleiste. <div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">Du willst mehr zum Website-Aufbau erfahren? Oder brauchst Inspiration für Deine Startseite? Wir erklären Dir, welche <a href="https://www.contentmanager.de/cms/was-kommt-auf-die-startseite/" target="_blank" rel="noopener">Informationen und Elemente Deine Website Startseite</a> haben sollte.</div></div></div></p>
<h2>FAQ können sinnvoll sein – aber nur, wenn sie richtig gemacht sind!</h2>
<p>Die FAQ sind längst im Web etabliert. Nur leider sind sie mal mehr und mal weniger hilfreich. Unternehmen sollten sich fragen, ob ein solcher Bereich für sie individuell in Frage kommt und ihren Kund:innen und Nutzer:innen wirklich Mehrwerte bietet. Können mögliche Fragen besser über die eigentliche Website beantwortet werden, verzichten lieber auf FAQ. Ist der Bereich notwendig, sollte er auf jeden Fall nutzerorientiert gestaltet und geschrieben werden. Echte Nutzerfragen, für Nutzer:innen geschrieben, auf dem aktuellen Stand, übersichtlich und leicht zu finden – das sind die Kernaspekte einer guten FAQ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.contentmanager.de/usability/warum-sie-keine-faq-haben-sollten/">FAQ erstellen oder nicht? – Warum Sie keine FAQ haben sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.contentmanager.de">contentmanager.de</a>.</p>
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