9 Tipps für B2B SEO (Suchmaschinenoptimierung)


B2B SEO

Google AdWords ist ein effektiver Weg, um durch B2B SEO (Suchmaschinenoptimierung) die eigene Sichtbarkeit durch gezieltes Marketing im Internet zu erhöhen und sich so langfristig Wettbewerbvorteile zu sichern. Dieses bewährte Online-Werbeformat ist prinzipiell für alle B2B-Branchen interessant – besonders aber für Dienstleistungen, die erklärungsbedürftig oder kostenintensiv sind bzw. eine längerfristige Investition darstellen.

Aber auch Unternehmen in Nischensegmenten bietet Google AdWords im Bereich SEO Marketing große Vorteile: Der Konkurrenzdruck ist hier überschaubar, was zu geringen Klickpreisen und einer erfolgsversprechenden Leadgenerierung führt. Smarketer, die erfolgreiche Full Service-AdWords-Agentur, präsentiert neun Expertentipps zum effektiven AdWords-Einsatz im B2B-Bereich:

Tipp 1: Strategie vom Webseitenauftritt auf mobile B2B-Kunden optimieren

Mobile Endgeräte sind heutzutage oft erstes Informationsmedium. Daher ist ein mobil optimierter Webauftritt auch für B2B-Unternehmen ein Muss. Da B2B-Kunden Anbieter für die erste Kontaktaufnahme erfahrungsgemäß anrufen, sollten sowohl bei der mobilen als auch bei der Desktopversion der Website direkte Kontaktmöglichkeiten (Telefonnummer, Skype oder Live-Chat) und ein eindeutiger Call-to-Action („Jetzt kontaktieren“) prominent in die Webseite integriert werden. Ein guter B2B-Webseitenauftritt ist zudem klar strukturiert und gibt einen guten Überblick über das angebotene Produkt- bzw. Dienstleistungsspektrum. Natürlich sollten auch die Keywords stimmen, damit die Themen durch die ein Kunde auf die Website gekommen ist übereinstimmen. Es ist wichtig sich einen Überblick über mögliche SEO-Tools zu beschaffen.

Tipp 2: Werbemittel auf die Zielgruppe anpassen

Jeder erfolgreichen AdWords-Kampagne liegt das Wissen über eine genaue Definition und Kenntnis der eigenen Zielgruppe zugrunde. Wichtig für die Werbemittel ist dabei die Wahl einer professionellen und der Zielgruppe vertrauten Terminologie. Bedient ein Dienstleister unterschiedliche Sparten (z. B. Gastronomie und Hotellerie), sollten die Formate entsprechend differenziert gestaltet und auf die jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet werden. Die Vorzüge gegenüber dem Wettbewerb sollten dabei möglichst im Vordergrund stehen, idealerweise in Kombination mit einem Call-to-Action wie z. B.: „Jetzt beim Testsieger Angebot anfordern“.

Tipp 3: Passende Handlungsaufforderungen in Anzeigen einbauen („Jetzt anrufen“)

B2B-Unternehmen haben oft erklärungsbedürftige oder kostenintensive Produkte bzw. Dienstleistungen, bei denen sich Interessenten nicht sofort entscheiden werden. B2B-Firmen sollten deshalb immer seriös wirken und Vertrauen wecken. Das ist auch bei der Gestaltung der Anzeigentexte zu beachten. Man kann neben den Keywords zum Beispiel in Text- und Banneranzeigen die Call-to-Actions wie „bestellen“ oder „jetzt kaufen“ weglassen und stattdessen die für die jeweilige Lead-Generierung relevanten Formulierungen wie „downloaden“ oder „jetzt anrufen“ integrieren. Denn mehr Klicks generiert auch ein höheres Ranking für die Suchmaschinenoptimierung.

Tipp 4: Anzeigen zur richtigen Zeit schalten

B2B-Kunden informieren sich über B2B-Firmen meist während der üblichen Bürozeiten. Dies sollte im Werbezeitplaner in Google AdWords berücksichtigt werden. Mithilfe dieses Tools kann auf Kampagnenebene auf 15 Minuten genau definiert werden, zu welchen Tageszeiten die Kampagnen laufen sollen. Oftmals macht es keinen Sinn, AdWords am Wochenende zu schalten, da die Erreichbarkeit der Ansprechpartner nicht gewährleistet werden kann. Dies führt zu schlechten Conversionraten.

Tipp 5: Alle AdWords-Kanäle zur Markenstärkung bedienen

Mit der Optimierung von AdWords-Kampagnen im B2B-Bereich sollen der relevante Traffic und die Interaktionen mit der Website, wie z. B. Kontaktformulare ausfüllen, generiert werden. Die Kosten-Umsatz-Relation ist dabei oft zweitrangig. Um das bestmögliche SEO Ergebnis zu erreichen, empfiehlt es sich, alle AdWords-Kanäle zu bedienen, also die Anzeigen neben der Google-Suche auch bspw. auf Partnerwebsites von Google (Google Display Netzwerk), auf YouTube und in Gmail-Postfächern (Gmail Sponsored Promotions) zu schalten.

Tipp 6: Remarketing-Kampagnen starten für höheres Ranking

Im B2B-Bereich sind Kaufentscheidungen langwieriger und zeitintensiver. Der Einsatz von Remarketing ist deshalb hier besonders ratsam, um potenzielle Kunden kontinuierlich auf sich aufmerksam zu machen. Mögliche Streuverluste lassen sich durch den Einsatz und die laufende Evaluation von diversen Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA) minimieren.

Tipp 7: AdWords-Kampagnen überwachen & regelmäßig auswerten

Auch im B2B-Bereich ist es möglich, den Erfolg von AdWords-Kampagnen zu messen – die relevanten Parameter sind hier aber anders: Es können bspw. Anrufe und das Einsenden von Kontaktformularen genau getrackt, dem jeweiligen Keyword zugeordnet und ausgewertet werden. Somit lassen sich die Kosten und Umsätze pro Lead genau erfassen und die Kampagnen besser aussteuern und dadurch die Suchmaschinenoptimierung verbessern.

Tipp 8: Das Partnernetzwerk stärken durch B2B SEO

Mit AdWords lässt sich nicht nur der Direktvertrieb, sondern auch das eigene Partnernetzwerk stärken und bewerben. So können Händler (Mehr Infos zu SEO im Einzelhandel) vor Ort beworben werden – besonders interessant bei kostenintensiven Produkten, wie bspw. landwirtschaftliche Maschinen, die die Kunden gern auch mal live sehen wollen, bevor sie diese kaufen. Das bedeutet aber auch, dass man bei der Websitegestaltung die Partner entsprechend berücksichtigen muss. So profitieren Hersteller und Händler gleichermaßen von der Google AdWords-Werbung.

Tipp 9: AdWords international schalten und global wachsen

Es ist möglich, Google AdWords-Kampagnen in verschiedenen Sprachen und sogar global zu schalten und dabei das SEO Marketing zu verbessern. Auf diese Weise lassen sich B2B-Kunden und -Partner aus dem Ausland kosten- und zeiteffizient im Internet ansprechen. Aber Vorsicht: Internationale B2B-AdWords-Kampagnen funktionieren nur in Verbindung mit einer professionellen B2B-Webseite in der jeweiligen Landessprache.

 

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