PIM-Anbieter: Brain of Materials AG


Der PIM-Marktüberblick 2026 zeigt eine zunehmend spezialisierte Anbieterlandschaft, in der neben klassischen Produktinformationssystemen auch datengetriebene und branchenspezifische Lösungen an Bedeutung gewinnen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Brain of Materials AG mit ihrer Software.

Vorstellung der Brain of Materials AG

Die Brain of Materials AG ist ein vergleichsweise junges Unternehmen mit Sitz in Mönchengladbach, gegründet im Jahr 2019. Mit rund 22 Mitarbeitenden und etwa 46 Kunden positioniert sich der Anbieter als spezialisierter Player im PIM- und Datenmanagement-Umfeld. Zu den Referenzen zählen unter anderem Unternehmen aus der Chemie- und Automobilindustrie wie LyondellBasell, ELIX Polymers oder Dräxlmaier.

Die Lösung richtet sich branchenübergreifend an kleine, mittlere und große Unternehmen, mit einem klaren Schwerpunkt auf industriellen Anwendungen. Besonders stark ist die Präsenz in den Bereichen Automobil, Bau und Industrie. Ein zentrales Differenzierungsmerkmal liegt im Fokus auf materialbezogenen Daten und digitalen Produktpässen (DPP), was die Lösung besonders für Unternehmen mit komplexen Lieferketten und regulatorischen Anforderungen interessant macht.

Positionierung und Besonderheiten

Brain of Materials versteht sich als SaaS-basierte Plattform mit einem klaren Fokus auf Materialdatenmanagement und Nachhaltigkeitsanforderungen. Der USP liegt in der strukturierten Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Materialinformationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Software unterstützt insbesondere Unternehmen, die steigenden Anforderungen an Transparenz, Compliance und Nachhaltigkeit gerecht werden müssen. Durch die Ausrichtung auf digitale Produktpässe hebt sich die Lösung von klassischen PIM-Systemen ab und adressiert gezielt Zukunftsthemen wie Kreislaufwirtschaft und regulatorische Berichtspflichten.

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Die Basisfunktionen

Die Software Brain of Materials bietet ein breites Set an klassischen und erweiterten PIM-Funktionalitäten. Dazu gehören unter anderem ein integriertes Media Asset Management zur Verwaltung digitaler Inhalte sowie umfassende Workflow- und Projektmanagement-Funktionen zur Steuerung von Prozessen.

Ergänzt wird dies durch Analysefunktionen zur Auswertung von Kanälen sowie die Möglichkeit zur Abbildung von Produktkonfigurationen. Ein differenziertes Nutzer- und Berechtigungssystem sorgt für die kontrollierte Verwaltung von Datenzugriffen innerhalb von Organisationen.

Darüber hinaus ist die Lösung vollständig als SaaS-Modell konzipiert und wird nicht für den On-Premise-Betrieb angeboten. Sie erfüllt zahlreiche Anforderungen im Bereich Datenschutz und Sicherheit, darunter Hosting in Deutschland, zertifizierte Prozesse (ISO 9001 / TISAX) sowie umfassende Maßnahmen zur Datensicherheit und Compliance.

Einsatz und Betrieb

Die Implementierung der Software erfolgt vergleichsweise schnell und wird im Durchschnitt innerhalb eines Monats realisiert. Die Kostenstruktur basiert primär auf der Anzahl der verwalteten digitalen Produktpässe, was eine flexible Skalierung ermöglicht.

Zusätzlich bietet Brain of Materials umfangreiche Support- und Schulungsangebote, darunter Präsenz- und Online-Trainings, Dokumentationen sowie Support mit schnellen Reaktionszeiten bis hin zu unter einer Stunde.

Fazit

Mit ihrem klaren Fokus auf Materialdaten und digitale Produktpässe besetzt die Brain of Materials AG eine spezialisierte Nische im PIM-Markt 2026. Die Kombination aus klassischen PIM-Funktionen und zukunftsorientierten Erweiterungen macht die Lösung besonders für Industrieunternehmen interessant, die sich frühzeitig auf regulatorische und nachhaltigkeitsbezogene Anforderungen vorbereiten möchten.

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