Der PIM-Markt bietet heute eine beachtliche Bandbreite an Lösungen – von schlanken Einstiegstools bis hin zu vollintegrierten Enterprise-Plattformen mit KI-Unterstützung. Wer im oberen Segment nach einem erfahrenen Anbieter mit klarem E-Commerce-Fokus sucht, sollte die novomind AG aus Hamburg näher in den Blick nehmen.
Vorstellung des Anbieters
novomind wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem der größeren Softwareanbieter im deutschsprachigen E-Commerce-Umfeld entwickelt. Mit über 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro gehört das Unternehmen zu den substanziell aufgestellten Playern im Markt. Über 250 Kunden setzen auf die Lösungen von novomind, darunter namhafte Unternehmen wie VW AG, Hagebau, Betzold und Douglas, was die Bandbreite der adressierten Branchen und Unternehmensgrößen gut illustriert. Die PIM-Lösung novomind iPIM richtet sich sowohl an große als auch an mittlere Unternehmen und positioniert sich mit einem klaren Schwerpunkt auf KI-gestütztem Lieferantendaten-Onboarding und automatisierter Product Content Automation.
Als SaaS-Lösung verfügbar und wahlweise auch auf eigenem Server betreibbar, verbindet iPIM technische Flexibilität mit einer ausgeprägten Ausrichtung auf maximale Nutzerfreundlichkeit. Der Firmensitz ist in Deutschland, der Gerichtsstand ebenso, alle datenschutzrechtlichen Grundlagen inklusive Datenschutzbeauftragtem und deutschsprachiger AGBs sind vorhanden. Zertifiziert ist das Unternehmen nach ISO 27001 und TISAX, was insbesondere für Kunden aus der Automobilindustrie und dem regulierten Umfeld relevant ist.
Unser Marktüberblick
Basisfunktionen
novomind iPIM deckt das gesamte Spektrum moderner PIM-Anforderungen ab. Das System verfügt über ein ausgereiftes Nutzer-Berechtigungssystem, Multishop-Fähigkeit und ein integriertes Media Asset Management. Workflow-Funktionen, Projektmanagement, Kanalanalyse sowie ein Produktkonfigurator sind enthalten. Für die Contentproduktion stehen sowohl eine eigene Textautomatisierung als auch Schnittstellen zu externen Text-Automation-Tools zur Verfügung. KI kommt dabei an mehreren Stellen zum Einsatz: von der intelligenten Textanalyse und -generierung über die automatische Kategoriezuweisung bis hin zu Funktionen, die die Auffindbarkeit von Produkten im digitalen Regal verbessern. Je SKU lassen sich unbegrenzt viele Sprachen, Bilder, Datenblätter und Videos hinterlegen; Zertifikate und Bundles sind ebenso abbildbar. Ausgespielt wird über E-Commerce, Print, Marktplätze, Print-Kataloge und den stationären Handel, zusätzlich über Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, X und Pinterest. Die Benutzeroberfläche ist in Deutsch und Englisch verfügbar, weitere Sprachen auf Anfrage.
Auf der Integrationsseite zeigt sich iPIM breit aufgestellt: Zu Shopsystemen wie Shopware, Shopify, OXID, Magento und commercetools bestehen direkte Anbindungen, auf ERP-Seite unter anderem zu SAP, Microsoft Dynamics und Sage. Für Translation Management werden DeepL sowie HCL Commerce unterstützt, außerdem sind Verbindungen zu Customer Data Platforms wie commercetools und Sitecore CDP möglich. DAM-seitig lassen sich Lösungen wie Celum, Pixelbox und weitere integrieren. Der Support ist werktags verfügbar, Präsenz-Trainings, Online-Trainings und ein ausführliches Handbuch gehören zum Serviceangebot. Mitgliedschaften in Branchenverbänden wie bevh, BTMI, GS1, ECC Köln und 1WorldSync unterstreichen die Vernetzung des Unternehmens im E-Commerce-Ökosystem.
Fazit
novomind iPIM ist eine ausgereifte, KI-gestützte Plattform für Unternehmen, die hohe Ansprüche an Automatisierung, Skalierbarkeit und Omnichannel-Reichweite stellen. Ob sie für Ihr konkretes Anforderungsprofil die passendste Wahl ist, zeigt erst ein direkter Vergleich mit den anderen relevanten Anbietern am Markt – den finden Sie in unserem vollständigen PIM-Marktüberblick 2026.
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