Diese Anforderungen stellt Personalisierung an ein Web Content Management System

Social Scoring
Beim Social- oder Big-Data-Scoring ergibt sich aus rund 20.000 Datenpunkten ein Gesamtbild einer Person, aus dem sich ein aussagekräftiger Prognose-Wert über daszukünftige Zahlungsverhalten ableiten lässt.

Mit Inhalten von der Stange lassen sich Website-Besucher heute nicht mehr begeistern. Unternehmen müssen deshalb sicherstellen, dass ihre Kunden ausschließlich relevanten Content erhalten – also Inhalte, die gezielt auf ihre persönlichen Interessen und Präferenzen zugeschnitten sind.

Progress zeigt auf, mit welchen Features eine Web-Content-Management (WCM)-Plattform Unternehmen eine erfolgreiche personalisierte Ansprache ermöglicht.

1. Vielschichtige Individualisierung unterstützen.

Die Plattform sollte ein Unternehmen nicht nur auf eine einzige Art von individuellem Content festlegen. So bieten beispielsweise viele WCM-Systeme lediglich die Möglichkeit, Website-Besucher abhängig von ihrem Klickverhalten auf „Empfohlene Inhalte“ zu verweisen. Um möglichst zielgenau zu personalisieren, müssen Unternehmen flexibel weitere individuelle Schichten hinzufügen können.

2. Eigene Selektionskriterien ermöglichen.

Dasselbe gilt für die Kriterien, anhand derer die Website-Besucher segmentiert werden. Da jedes Unternehmen anders ist und andere Kunden hat, muss das WCM individuelle Selektionskriterien wie Kreditscore, Kaufhistorie oder Art der Mitgliedschaft eines Kunden berücksichtigen können.

3. Personenprofile abbilden.

Bietet ein WCM die Möglichkeit, verschiedene Personenprofile zu definieren, erleichtert das Unternehmen die Segmentierung ihrer Kunden ganz erheblich. Sie können für Personen mit denselben Eigenschaften die passende User Experience, das passende Messaging und die passende Unternehmenspositionierung entwickeln – und so eine ganzheitliche End-to-End-Strategie für jeden Personenkreis verfolgen.

4. Business-User abholen.

Die Plattform sollte Business-User in die Lage versetzen, die Segmentierungen selbst durchzuführen und das personalisierte Ausspielen der Inhalte selbst zu steuern. Nur wenn sie dazu nicht auf die Unterstützung von Entwicklern angewiesen sind, können sie die Personalisierung auf agile Weise immer weiter verbessern und neue Kampagnen schnell umsetzen.

5. Fremdsysteme integrieren.

Je mehr Drittsysteme ein WCM einbindet, desto besser kann ein Unternehmen seine Daten für die Personalisierung der Webinhalte nutzen. Deshalb sollte es von Haus aus die gängigsten CRM- oder Marketing-Automation-Systeme integrieren können; müssen weniger verbreitete Systeme eingebunden werden, sollte dies unkompliziert über erweiterbare Datenmodelle und APIs möglich sein.

6. Endergebnisse simulieren.

Die Plattform sollte in der Lage sein, darzustellen, wie die personalisierten Inhalte auf den verschiedenen Endgeräten der unterschiedlichen Zielgruppen aussehen. Dann können Unternehmen die Ergebnisse bereits während der Erstellung testen, Feedback einholen, gegebenenfalls Anpassungen vornehmen und so ihre Personalisierungskampagnen attraktiver gestalten.

7. Analysesysteme einbinden.

Die Möglichkeiten zur Personalisierung sind schier endlos. Um herausfinden zu können, welche Varianten die positivsten Effekte auf die Konversionsraten haben, sollte die WCM-Plattform mit Analytics-Lösungen zusammenarbeiten. Dann können Unternehmen ihre Personalisierungsstrategien in einem iterativen Prozess immer weiter verbessern.

„An einer personalisierten Ansprache ihrer Kunden im Web führt für Unternehmen kein Weg mehr vorbei, wenn sie nicht erhebliche Wettbewerbsnachteile riskieren wollen“, sagt Olf Jännsch, Regional Vice President Central and Eastern Europe bei Progress. „Dazu benötigen sie aber die richtigen Tools. Diese müssen es ihnen nicht nur ermöglichen, personalisierte Inhalte zu verwalten, zu organisieren und auf jedem Kanal auszuspielen; entscheidend ist es auch, die Wirksamkeit der Personalisierungsstrategien jederzeit überwachen und optimieren zu können.“

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