Wie KI-Systeme Ihre Marke sehen: Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen messen und gezielt optimieren


Trendos

Immer häufiger greifen Menschen auf KI-Suchmaschinen zurück, wenn sie nach Informationen suchen. Anders als bei der klassischen Google-Suche, die lediglich eine Auswahl an relevanten Quellen liefert, erhalten Sie bei ChatGPT, Gemini und ähnlichen Systemen verständliche und kompakte Antworten, die auf konkreten Informationen aus diesen Quellen basieren. Für Unternehmen ergeben sich daraus zwei entscheidende Fragen: Wie wird meine Marke von KI-Systemen dargestellt? Und wie kann ich meine Sichtbarkeit in den KI-generierten Antworten beeinflussen? 

Wie sich in KI-Systemen Sichtbarkeit messen lässt

Im Vergleich zu klassischen SEO-Kennzahlen wie Impressionen, Klickraten oder Rankings erfordert die Analyse der Markensichtbarkeit in KI-Systemen einen anderen Ansatz. KI-Antworten sind deutlich stärker vom Kontext und der Formulierung einer Frage abhängig, gleichzeitig dynamischer und wesentlich weniger transparent. Dadurch kann es passieren, dass eine Marke bei einer bestimmten Fragestellung als erste Antwort von der KI ausgewählt und positiv dargestellt wird, während bei einer nur leicht veränderten Formulierung die Marke gar nicht mehr erwähnt oder sogar negativ abgebildet wird. 

Für die Sichtbarkeit in KI-Systemen gelten daher neue Bewertungsmaßstäbe: Im Fokus steht nicht mehr ausschließlich die Position in einer Trefferlisten, sondern vor allem, ob und wie eine Marke in den generierten Antworten berücksichtigt wird. Wichtig sind dabei Frage wie: Wie häufig wird die Marke erwähnt? In welcher Tonalität erfolgt die Darstellung? Wie stark verändern sich die Ergebnisse, wenn die Prompt-Formulierung angepasst wird oder der Kontext sich ändert? Eine weitere Herausforderung ist, dass KI-Systeme kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert werden, wodurch sich auch die generierten Antworten laufend verändern können. Auch sogenannte Halluzinationen, also fehlerhafte, erfundene oder verzerrte Informationen, beeinflussen die Wahrnehmung einer Marke. Außerdem erschwert der Black-Box-Charakter der KI-Modelle die Nachvollziehbarkeit, welche Quellen tatsächlich herangezogen wurden. Zusätzlich variieren die Ergebnisse je nach verwendeten KI-Modell, Sprache, Region und Kontext. 

Spezialisierte Tools wie das von Trendos helfen bei der systematischen Analyse und Auswertung dieser komplexen Einflussfaktoren. Die Plattform untersucht die Sichtbarkeit von Marken, indem sie reale Nutzeranfragen simuliert und diese über verschiedene KI-Systeme hinweg skaliert auswertet. Dabei werden die sogenannten Prompts bewusst unterschiedlich formuliert, um das tatsächliche Suchverhalten möglichst realitätsnah abzubilden und ein umfassendes Bild der Markenpräsenz zu bekommen – nicht nur für einzelne Schlüsselwörter, wie Markennamen, sondern für ganze Themenfelder und Unternehmensbranchen. Für die Auswertung werden die generierten Antworten dann über einen bestimmten Zeitraum hinweg gesammelt, analysiert und miteinander verglichen. Auf dieser Datengrundlage liefert Trendos Einblicke in die Präsenz von Marken innerhalb KI-generierter Antworten. Dazu gehören unter anderem die Häufigkeit und der Kontext von Markennennungen, die zugrunde liegenden Quellen und Referenzen sowie die Positionierung im Wettbewerbsumfeld. Ebenso analysiert das Tool die Tonalität und das Sentiment der Antworten und macht damit transparent, wie KI-Systeme Marken wahrnehmen, einordnen und darstellen. 

Sichtbarkeit in KI-Systemen optimieren: Was Marken tun können

Indem Unternehmen die Sichtbarkeit ihrer Marken in KI-Systemen messen, erhalten sie die notwendigen Informationen, um ihre Darstellung aktiv zu steuern. Basis dafür ist, dass sich KI-Modelle vor allem an öffentlich verfügbaren Inhalten und priorisieren Informationen orientieren, die aktuell, vertrauenswürdig und strukturiert aufbereitet sind.

Ein zentraler strategischer Hebel für eine verbesserte KI-Sichtbarkeit liegt in der Optimierung der eigenen Webseite und ihrer Inhalte. Dabei sollten die Informationen klar, faktenbasiert und präzise formuliert werden. Zudem empfiehlt es sich, relevante Fragenstellungen und häufig gesuchte Themen gezielt hervorgehoben. Besonders effektiv sind Inhalte in einer Frage-Antwort-Struktur, da KI-Systeme diese leicht erkennen und die darin enthaltenen Informationen direkt in ihre Antworten integrieren können. 

Für eine höhere Sichtbarkeit spielt außerdem die Präsenz einer Marke in externen Quellen eine entscheidende Rolle. KI-Systeme greifen häufig stärker auf Fachartikel, Studien, Pressemitteilungen und Newsmedien zurück als direkt von Unternehmenswebseiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine konsistente Markenbotschaft über verschiedene Kanäle hinweg zu vermitteln, damit diese von KI-Systemen erkannt und aufgegriffen werden kann. Auch die Interaktion mit Inhalten, beispielsweise über Kommentare oder Rezensionen von externen Nutzer:innen, sowie die Darstellung in Wikipedia-Artikeln tragen zur Sichtbarkeit von Marken in KI-Systemen bei. Durch gezielte Content-Anpassung und strategische PR-Maßnahmen können Inhalte so aufbereitet werden, dass sie von KI-Systemen leichter verbreitet und bevorzugt berücksichtigt werden. 

Die Entwicklung einer „KI-Sichtbarkeitsstrategie“ wird vor diesem Hintergrund zu einem zentralen Bestandteil moderner und erfolgreicher Unternehmenskommunikation. Analysetools wie Trendos unterstützen dabei, KI-generierte Antworten kontinuierlich zu beobachten – sowohl im Rahmen von Wettbewerbsanalysen innerhalb einer Branche als auch zur Auswertung der Narrative rund um die eigene Marke und Produkte. Beide Dimensionen sind entscheidend für die Reputation eines Unternehmens und können gezielt gesteuert und beeinflusst werden.

Über Trendos

Trendos richtet sich an Marketingverantwortliche, SEO-Experten, PR-Berater sowie Entscheider im E-Commerce und in der Unternehmensführung, die ihre Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen steigern möchten. Die Plattform deckt derzeit mehr als 13 Regionen weltweit mit benutzerdefinierten Eingabeaufforderungen ab, darunter auch Schlüsselmärkte wie Deutschland, die USA und Großbritannien. Damit ist Trendos derzeit die größte kostenlose KI-Datenbank und liefert KI-Transparenz für über 2,5 Millionen Marken. Diese umfassende Abdeckung bietet einen erheblichen Vorteil, da sie es sowohl globalen Marken als auch regionalen Anbietern ermöglicht, ihre Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten an verschiedenen Standorten zu bewerten und ihr Narrativ aktiv mitzugestalten. 
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