Pokémon Go als Marketing-Instrument: Unternehmen können Pokéstops kaufen


Pokemon Go

Unternehmen können nun im Augmented Reality Spiel Pokémon Go sogenannte Pokéstops kaufen und somit ihr Geschäft im Spiel bewerben.

Der ganz große Hype um Pokémon Go aus dem Sommer 2016 ist zwar etwas abgeflaut. Hersteller Niantic updatet das Spiel dennoch regelmäßig und es erfreut sich immer noch reger Beliebtheit. Deswegen ermöglicht es nun Unternehmen, sogenannte Pokéstops zu erwerben. Pokéstops sind im Spiel Anlaufstellen für Spieler, um etwa Gegenstände einzusammeln. Unternehmen können diese Stops nun also gegen eine Gebühr von 1 bis 2 Dollar pro Tag mit ihrem Namen versehen – und dort Produkte vorstellen, auf Rabattaktionen hinweisen oder ihre Webseite verlinken.

Dabei übernehmen die Unternehmen nicht bereits existierende Stops, sondern erschaffen ihre eigenen. Heißt im Umkehrschluss: Sie drängen nicht ins das bisherige Spielerlebnis ein, sondern bieten den Spielern sogar einen Mehrwert in Form von zusätzlichen Inhalten. In der Premium-Variante des Angebots können Unternehmen zudem spezielle In-Game-Events veranstalten und so noch mehr Spieler zur ihrem Standort locken. Außerdem haben die Teilnehmer Zugriff auf demographische Analytics.

Die Zielgruppe von Pokémon Go setzt sich dabei äußerst Marketingrelevant zusammen. Anbieter Niantic gibt an, dass das Median-Alter 33 Jahre beträgt – es ist also kein reines Kinderspiel. Das Zusammenspiel aus Augmented Reality, der Verbindung aus digitaler und analoger Welt und der Spielmechanik, immer wieder zur selben Lokalität zurückkehren zu müssen, schnürrt hier ein interessantes Marketingpaket. Die erste Testphase startet in den USA in diesem Winter und ist vorerst an kleine und mittelständische Unternehmen gerichtet.

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