Webinar-Anbieter im Gespräch: Webinar-Marketing & -Kosten


Wir haben mit Anbietern von Webinaren darüber gesprochen, wie sie ihre Webinare vermarkten und was die wichtigsten Kostenpunkte sind.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und Kontaktbeschränkungen verlagerten sich viele Veranstaltungen in den digitalen Raum. Besonders Webinare stellten sich als probates Mittel heraus, um das Marketing, die Lead-Generierung, das Networking oder die Weiterbildung digital zu unterstützen. Dabei sind Webinare natürlich kein neuer Trend, sondern bei vielen Unternehmen schon lange fest in der Marketing- und Vertriebsstrategie verankert. Wir haben Vertretern von fünf solcher Unternehmen gesprochen, die uns im zweiten Teil dieser Reihe erklären, wie sie ihre Webinare vermarkten und welche Kosten zu kalkulieren sind.

Hier geht es zu Teil 1: Webinare in Marketing & Vertrieb und die Herausforderungen bei der Ausrichtung digitaler Events.

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Was sind aus Ihrer Erfahrung erfolgreiche Wege, um Ihre Webinare bekannt zu machen?

Quelle: Dropbox

Janina Maier, Marketing Manager DACH bei Dropbox:

Erfolgreiche Wege, um Webinare bekannt zu machen sind personalisierte Einladungskampagnen, Social Media oder Werbung über Partnern und Drittanbieter.

Nicole Nuppenau, Marketing Manager Events bei TWT:

Definitiv (Social) Media Paid Advertisements. Hierdurch sind wir in der Lage, unsere Webinare gezielt bei den Zielgruppen zu platzieren, für die die Inhalte wirklich relevant sind. So lassen sich gezielt (potentielle) Interessenten erreichen. Zusätzlich stellen wir unsere Webinare auf externen Plattformen wie www.contentmanager.de ein, um so noch mehr organische Reichweite zu generieren.

Quelle: artaxo GmbH

Patrick Klingberg, Geschäftsführer artaxo GmbH:

Wir setzen auf unsere Partner, mit denen wir gegenseitige PR- und Social-Media-Reichweite bestmöglich nutzen, um unseren Content zu distribuieren. So können wir auch auf unsere bevorstehenden Formate wie z. B. die freitägliche Liveshow Online Marketing am Morgen auf twitch und LinkedIn verweisen.

Quelle: TeamWorker GmbH

Sascha Zöller, Chef-Webinar-Coach & CEO TeamWorker GmbH:

Online-Marketing, Social Media, Aktivierung bestehender Kundendaten. Dabei geht es meiner Meinung nach nicht um das eine Webinar, es geht vielmehr darum, Webinare als strategische Werkzeug zu betrachten und regelmäßig zu veranstalten. Die Regelmäßigkeit und die dadurch erzeugte Sichtbarkeit erzeugt vertrauen und das steigert den Erfolg von Webinare. Zusätzlich können auch bestehende schlummernde Kunden aus der eigenen CRM-Datenbank zur Reaktivierung angeschrieben werden.

Quelle: ADN Distribution GmbH

Stefan Sutor, Leitung Online Marketing & Channel Marketing Manager, ADN Distribution GmbH

Guter Content spricht für sich selbst: Qualitative und kostenfrei Webinare sind ein großartiges Tool für diverse Arten von Marketingaktionen. An erster Stelle steht jedoch klar das Wort „qualitativ“. Dabei ist Storytelling ein wichtiger Bestandteil der Webinare, aber auch der Einladungen und Ankündigungen, um das Interesse zu wecken und zu halten.

Budgetschonende Werbemaßnahmen nutzen: Mit Social Media Posts über Firmenaccounts oder Mitarbeiter lässt sich eine sehr direkte und präzise Ansprache erreichen. Selbst einfache Posts erzielen durch eine sehr gute Vernetzung in den einschlägigen Business-Netzwerken bereits eine hohe Reichweite in der gewünschten Zielgruppe.

Hoher ROI durch Social Advertising: Insbesondere auf Linkedin und Xing, aber auch auf Facebook lassen sich durch die vielen Targeting-Möglichkeiten sehr spezifische Zielgruppen gut erreichen. Social Advertising bietet vor allem einen Vorteil: eine enorm gute Messbarkeit der Ergebnisse.

Was muss ein Unternehmen an Kosten durchschnittlich einplanen, um Webinare umzusetzen?

Nicole Nuppenau, Marketing Manager Events bei TWT:

Das ist pauschal schwer zu beantworten. Die Kosten hängen natürlich von verschiedenen Faktoren ab: Sind im Team überhaupt genug Ressourcen

vorhanden, um ein Webinar zu stemmen? Welche Tools wollen wir nutzen und müssen diese noch eingekauft werden? Und, natürlich nicht zu vergessen: Wie viel Marketing-, bzw. Media-Budget steht zur Verfügung.

Patrick Klingberg, Geschäftsführer artaxo GmbH:

Bei einem Format, das wöchentlich stattfindet, gilt es pro Monat mit 3 bis 4 Personentagen inkl. Planung und Durchführung zu kalkulieren. Davor stehen die initialen Kosten für Hard- und Software, die sich mit ca. 1.000,- € netto absolut im Rahmen halten.

Sascha Zöller, Chef-Webinar-Coach & CEO TeamWorker GmbH:

Online-Marketing, Social Media, Aktivierung bestehender Kundendaten. Dabei geht es meiner Meinung nach nicht um das eine Webinar, es geht vielmehr darum, Webinare als strategische Werkzeug zu betrachten und regelmäßig zu veranstalten. Die Regelmäßigkeit und die dadurch erzeugte Sichtbarkeit erzeugt vertrauen und das steigert den Erfolg von Webinare. Zusätzlich können auch bestehende schlummernde Kunden aus der eigenen CRM-Datenbank zur Reaktivierung angeschrieben werden.

Hier geht es zu Teil 1: Webinare in Marketing & Vertrieb und die Herausforderungen bei der Ausrichtung digitaler Events.

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Bildquellen

  • Janina Maier_dropbox: Dropbox
  • patrick klingberg_artaxo: artaxo GmbH
  • Sascha Zöller_Teamworker: TeamWorker GmbH
  • Stefan Sutor_ADN GmbH: ADN Distribution GmbH
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