Content Seeding durch (Micro) Influencer


Netzwerk aus Personen

Es reicht nicht aus, guten Content zu produzieren, wenn er anschließend nicht aktiv verbreitet wird. Circa die Hälfte des Content Marketing Budgets sollter daher in die Verbreitung der Inhalte investiert werden. Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang derzeit starke Aufmerksamkeit erfahren, sind die Themen Influencer Marketing und Micro Influencer Marketing. Richtig eingesetzt können diese Maßnahme einen wertvollen Beitrag im Mix der Content Promotions leisten, denn – und das wird oft übersehen – die stärkste Einflussnahme auf Menschen geht von unabhängigen Meinungsführern sowie Personen aus dem persönlichen Umkreis aus. Marketing im Kontext der engsten Beziehungen wird vor allem durch das Micro Influencer Marketing bedient.

Was ist ein Influencer?

Influencer sind Personen mit großem Einfluss. Dabei kann es sich um prominente Personen, wie Schauspieler, Sportler, etc. handeln, aber auch um Blogger und Youtuber. Der Unterschied zwischen der einen und der anderen Kategorie an Influencern ist die Anzahl an Followern – während Celebrities oft Millionen Follower haben, ist die Anzahl der Fans von Youtubern und Bloggern meist eher im Tausender-Bereich angesiedelt. Eine weitere Kategorie ist außerdem jene der Micro-Influencer.

Was ist ein Micro Influencer?

Als Micro Influencer werden Influencer bezeichnet, welche im Vergleich zu Celebrities oder Bloggern und Youtubern eine eher geringe Anzahl an Followern haben. Der Vorteil der Follower von Micro Influencern ist jedoch, dass deren Engagement überproportional hoch ist – man sagt, dass das Engagement eines Accounts überproportional mit dem Anstieg an Followern sinkt.

Bei den Followern von Micro-Influencern handelt es sich häufig um Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, weshalb diese natürlich ein weitaus höheres Engagement aufweisen.  Die dahinter liegende Bindung ist einfach eine höhere. Bei Freunden, Familie und Bekannten ist die Wahrscheinlichkeit  hoch, dass diese ähnliche Interessen besitzen wie der Micro Influencer bzw. aufgrund der engen Bindung selbst bei Desinteresse am kommunizierten Thema eine gewisse Aufmerksamkeit vorhanden ist. Teilt ein Micro Influencer also Content über soziale Medien, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Engagement entsteht und die Inhalte sich dadurch stark verbreiten oder Interaktionen bekommen.

Dies lässt sich unter anderem auf die Theorie des Word of Mouth, also der Mundpropaganda zurückführen. Laut Gabler Wirtschaftslexikon wird darunter eine „wertende Meinungsäußerung über Marken, Produkte, Services und Unternehmen zwischen Konsumenten“ verstanden.

Bekannten Personen vertrauen wir mehr

Gerade in Zeiten des Web 2.0 findet diese Meinungsäußerung immer mehr online statt und zwar in Form von Kundenrezensionen in Online Shops oder auch als Erfahrungsbericht auf einer der vielen Social Media Plattformen. Dabei gilt auch online: wir vertrauen deutlich stärker auf die Meinung von Freunden und Bekannten. Vor allem das Micro Influencer Marketing macht sich dies zu nutzen. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Influencern empfiehlt sich daher immer, wenn eigener Content des Unternehmens verbreitet werden soll. Dabei kann es sich etwa um Testberichte, Artikel oder Videos handeln, für die die (Micro) Influencer in den sozialen Netzwerken Empfehlungen für ihre Follower abgeben.

Natürlich erreicht ein Celebrity mit einem Beitrag eine sehr viel größere Anzahl an Personen als ein Micro Influencer und erzielt daher eine höhere Reichweite. Die Zielgruppe eines prominenten Influencers ist jedoch auch viel breiter gefächert als die eines Micro Influencer, was ein geringeres Engagement bei den Empfängern zur Folge hat. Zudem sind prominente Personen zwar bekannt und es können kommerzielle Vereinbarungen getroffen werden, doch sind sie nicht für jedes Unternehmen erreichbar und oder nur zu hohen Kosten für die Verbreitung eigener Inhalte zu gewinnen. Themen- bzw. branchenspezifische Meinungsführer und Micro Influencer sind daher für viele Unternehmen oft naheliegender. Die Herausforderung liegt dabei insbesondere in Identifikation sowie dem Aufbau und Pflege persönlicher Kontakte zu maßgeblichen Influencern. Hier können jedoch auch spezialisierte Plattformen für Influencer- oder Blogmarketing helfen. Dies gilt vorallem auch für die Gruppe der Micro-Influencer. Geeignete Personen lassen sich über Anbieter wie zum Beispiel LINKILIKE gezielt für das eigene Content Seeding ansprechen und einbinden. Personen mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Followern und Interaktionen können sich dort registrieren und werden bereits nach ihren Interessen, ihrer Herkunft, demographischen Daten und ihrer Persönlichkeit vorsegmentiert. So lassen sich für jede Kampagne die besten Influencer konfigurieren. Auf diese Weise wird für jedes Unternehmen die passende Zielgruppe generiert und die entsprechenden (Micro)Influencer für die jeweilige Kampagne ausgewählt.

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