Tipps und Tricks für ein gutes Newsletter Design


Newsletter-Design - Newsletter2Go
Newsletter-Design - Newsletter2Go

Der Newsletter gehört zu den effektivsten Kanälen im Online Marketing. Er ist ein gutes Geschäft für beide Seiten: Abonnenten erhalten regelmäßig Neuigkeiten von einem Anbieter, ohne sich aktiv darum kümmern zu müssen. Die Unternehmen auf der anderen Seite können sich so immer wieder bei ihren Zielgruppen ins Gedächtnis bringen und Neuigkeiten schnell bekannt machen. Doch leider enden auch viele Newsletter ungeöffnet im Papierkorb, wenn sie in den Augen der Empfänger eher lästig als nützlich erscheinen. Im ungünstigsten Fall führt dies zur Kündigung des Abos.

Um das zu verhindern, muss der Newsletter einen Mehrwert bieten. Neben dem Inhalt ist dafür auch das Design ausschlaggebend, da es wesentlich darüber entscheidet, ob die Botschaft überhaupt Interesse erweckt und ankommt. Daher haben wir folgende Tipps und Tricks zusammengestellt, die Ihnen helfen, die Öffnungs- und Klickraten Ihres Newsletters zu maximieren.

Ziele definieren: Was soll der Newsletter bewirken?

Ein Newsletter kann nur effektiv sein, wenn sein Zweck klar definiert ist. Bevor Sie also an Inhalte, Bilder, Layout, Farben und Schriftarten denken, fragen Sie sich, was Ihr Newsletter bewirken soll. Oft sind ganz einfach Verkäufe das Ziel, doch nicht immer. Einem Verein mag es beispielsweise darum gehen, die Abonnenten über seine Aktivitäten zu informieren und dafür zu sorgen, dass die Mitglieder ihm die Treue halten.

Jede Design-Entscheidung sollte sich am Zweck des Newsletters orientieren. Das gilt für den Newsletter insgesamt, aber auch für jede einzelne Ausgabe. Beantworten Sie sich die Frage, welche Handlung Sie sich vom Empfänger wünschen. Dann gestalten Sie den gesamten Newsletter so, dass er auf diese Handlung hinführt. Dies ist die Aufgabe des Designs.

Im Posteingang: Aufmerksamkeit gewinnen

Es ist nicht selbstverständlich, dass wir einem Newsletter im Posteingang überhaupt Aufmerksamkeit schenken. Hierüber entscheiden beim Newsletter drei Elemente:

  • Der Absendername
  • Die Betreffzeile
  • Der Anzeigebereich »above the fold«

Die ersteren beiden sind bei den meisten E-Mail-Programmen bereits im Posteingang sichtbar, also bevor der Nutzer sie anklickt.

Damit er dies tut, sollten zwei Dinge erkennbar sein: Erstens, wer der Absender ist, und zweitens, was diese Newsletter-Ausgabe zu bieten hat. So schließen Sie aus, dass der Abonnent die E-Mail für Spam hält, und schaffen einen Anreiz zum Klicken.

Dieser Anreiz sollte attraktiv und konkret sein:

  • Schlecht: »Newsletter 08/2019«
  • Besser: »Reisen zu Schnäppchen-Preisen«
  • Am besten: »1 Woche Korfu für 299 € & weitere Reise-Schnäppchen«

Wenn ein Nutzer den Newsletter öffnet, wird zunächst dessen Kopfbereich im E-Mail-Fenster sichtbar. Hier entscheidet sich, ob der Empfänger weiterscrollt und -liest. Um dafür die besten Voraussetzungen zu schaffen, …

  • … stellen Sie sicher, dass die Botschaft des zuerst sichtbaren Bereichs mit einem flüchtigen Blick erfassbar ist.
  • … bieten Sie visuelle Reize – am besten mit einem hochwertigen Bild und wenig Text.
  • … legen Sie aussagekräftige und attraktive Alternativtexte für Bilder fest, damit bei deaktivierter Grafikanzeige nicht nur leere Kästen sichtbar sind.

Wenn Sie dies erfolgreich umgesetzt haben, beginnt der Empfänger, Ihren Newsletter zu lesen. Hier, im eigentlichen Inhalt, geht es nun darum, die Botschaft verständlich und attraktiv zu verpacken.

Nach dem Öffnen: Die Botschaft übermitteln

Der Newsletter muss für die Interessen der Zielgruppe einen Mehrwert bieten – das ist selbstverständlich. Ein gutes Design sorgt dafür, dass dieses Wertversprechen auch ankommt. Aber was ist ein gutes Design? Hier einige Tipps:

  • Verwenden Sie Ihr Corporate Design, also vor allem Logo, Farben und Schriftarten. Dies hilft der Wiedererkennung und Markenbildung.
  • Vermeiden Sie Textwände und schaffen Sie einen gesunden Mix aus kurzen Textblöcken, Bildern und anderen visuellen Elementen. Platzieren Sie längere Artikel eher auf Ihrer Website und belassen Sie es im Newsletter mit einem Teaser und Link.
  • Apropos Website: Bauen Sie einen Link zur Online-Version des Newsletters ein, so dass interessierte Leser die Inhalte auch bei Darstellungsproblemen sofort finden.
  • Sorgen Sie für eine klare, schnell und einfach erfassbare Struktur nach dem groben Schema: Überschrift, kurzer Textblock, Bild.
  • Kommen eine Reihe verschiedener Themen vor, verwenden Sie ein Inhaltsverzeichnis.
  • Kleine Grafiken, die Sie als Layout-Elemente einsetzen, können Sie im Newsletter auch einbetten, statt sie nachladen zu lassen.

Dies schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass Leser alle Inhalte schnell finden und verstehen, die sie interessieren.

Abschluss: Zur Handlung auffordern

Wie eingangs erwähnt, werden Sie sich in aller Regel eine bestimmte Handlung vom Leser wünschen. Eines der prominentesten Elemente im Newsletter ist daher der Call to Action, oder auf Deutsch die Handlungsaufforderung. Beispiele:

  • »Jetzt bestellen«
  • »Jetzt Katalog anfordern«
  • »Artikel lesen«
  • »Mehr erfahren«
  • »In den Warenkorb legen«

Eine Handlungsaufforderung dieser Art sollte jeden Abschnitt im Newsletter abschließen und nicht zu übersehen sein. Häufig wird sie als rechteckiger Button in einer Farbe gestaltet, die mit der Umgebung stark kontrastiert.

Die Technik und das Kleingedruckte

Beachten Sie die gesetzlichen Regelungen aus DSGVO und Co., damit Sie sicher vor Abmahnungen sind. Jeder Newsletter muss einen Link zum Abmelden anbieten und ein Impressum enthalten oder verlinken.

Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich die Nutzung eines Newsletter-Dienstleisters. Diese Anbieter stellen professionelle Systeme für Erstellung, Verwaltung, Versand und Auswertung Ihres Newsletters fertig zur Verfügung – Designvorlagen eingeschlossen.

 

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