E-Learning: 12 Learning Management Systeme 2019 im Vergleich


E-Learning liegt voll im Trend – vor allem in der beruflichen Weiterbildung. Doch die Inhalte, die vermittelt werden sollen, benötigen einen guten infrastrukturellen Rahmen. Von ihm hängt ein Großteil des Lernerfolgs ab. Learning Management Systeme (LMS) bieten eine solches Grundgerüst für Lerninhalte. contentmanager.de hat kommerzielle 12 Anbieter anhand von über 100 Kriterien einem Vergleich unterzogen. Den Vergleich können Sie am Ende des Artikels herunterladen.

Marketingverantwortliche kennen dieses Gefühl: Die Innovationen passieren mit atemberaubender Geschwindigkeit und je mehr man sich mit einem Teilbereich beschäftigt, umso klarer wird einem, wieviel mehr man sich damit eigentlich noch beschäftigen könnte. Immer neue Tools, Formate und Kanäle für die es Wissen, Übung und Kompetenzen braucht. Vor allem aber stellt sich die Frage: Wie teile ich das Wissen innerhalb des Teams, wie mache ich es für alle nutzbar und vermeide ich eine Abhängigkeit von interne Experteninseln?

Das Beruhigende dabei: Alle Abteilungen stehen vor genau dieser gleichen Herausforderung. Bei den einen ist der Handlungsdruck schon höher, bei den anderen noch geringer. Aber die Herausforderung wird alle Abteilungen erreichen. Das kontinuierlicher Erlernen von neuem und das Management von vorhandenem Wissen wird als Erfolgsfaktor von Unternehmen weiter an Bedeutung wachsen. An die Stelle von traditionellen – und ja auch durchaus sinnvollen und erfolgreichen – Präsenztrainings durch externe oder interne Coaches treten immer häufiger E-Learning-Angebote. Denn sie überzeugen durch zahlreiche Vorteile: es wird egal wo der Lernende das Angebot wahrnimmt, es wird egal, wann der Lernende das Angebot wahrnimmt und es wird egal, in welcher Lerngeschwindigkeit der Lernende das Angebot wahrnimmt. Diese Vorteile sparen nicht nur Ressourcen auf Anbieterseite, sondern wirken sich auch positiv auf den Lernerfolg aus. Wie so ein LMS im Einsatz aussieht? Mit dem SoftSkillCircle und dem Content Marketing Masterplan finden Sie zwei Anwendungsbeispiele aus unserem Hause.

12 Anbieter im Marktüberblick Learning Management Systeme von contentmanager.de


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Wichtig für den Erfolg von E-Learning ist neben der Qualität der Inhalte vor allem die Art und Weise, wie die Lerninhalte dargestellt und vermittelt werden. Denn das Lernen soll so einfach wie möglich sein und Spaß machen. Hier kommen Learning Management Systeme (LMS) ins Spiel. Sie bilden das Grundgerüst innerhalb dessen die Inhalte präsentiert werden. Anbieter gibt es viele, allerdings mit deutlichen Unterschieden im Funktionsumfang und bei der Schwerpunktsetzung. Damit Sie den idealen Anbieter für Ihre Anforderungen identifizieren können, haben wir folgende 12 kommerzielle Anbieter für Sie in einem Marktüberblick gegenübergestellt:

  • The Academy LMS
  • Cornerstone Learning Suite
  • AcademyMaker
  • iPrendo
  • Coursepath LMS
  • Easy LMS
  • Talent LMS
  • Abara LMS
  • Collaborator
  • Empowered
  • iSpring Learn
  • Talentsoft LMS

16 Kategorien und über 100 Kriterien prüfen LMS-Lösungen im Detail

Jedes Unternehmen hat je nach Aufgabenstellung und Größe sehr unterschiedliche Anforderungen an ein Learning Management System. Daher ist es hilfreich, möglichst detailliert auf die Spezifika, Features und Funktionen der LMS zu blicken.  Diese haben wir im Marktüberblick in 16 verschiedene Kategorien eingeteilt.

Allgemeine Informationen über die Anbieter der LMS-Lösungen: In dieser Kategorie haben wir die Basisdaten zum Anbieter selbst abgefragt. Wollen Sie auf einen großen, etablierten Anbieter mit großer Markterfahrung setzen oder auf einen vielleicht flexibleren, kleinen und ggf. spezialisierten Anbieter? Ist es für Sie wichtig, dass der Anbieter aus Europa kommt und vielleicht sogar über ein Büro in Deutschland verfügt?

Sprachen der Bedieneroberfläche: Gerade für international agierende Unternehmen mit Standorten in mehreren Ländern kann es bei der Entscheidung für einen Anbieter sein, in welchen Sprachen die Bedieneroberfläche verfügbar ist.

Basis-Eigenschaften des LMS: In dieser Kategorie gehen wir auf die Basics der LMS ein. Handelt es sich um eine SaaS-Lösung? Kann das LMS mit eigenem Branding versehen werden? Gibt es eine APP für den Lernenden? Auch die Frage, ob das LMS auf dem eigenen Server und unter eigener Domain betrieben werden kann, wird hier beleuchtet. Gut zu wissen, dass fast alle Anbieter, nahezu alle dieser Basics anbieten.

Anmeldung/Registrierung: Der Anmelde-Prozess eines LMS muss einfach gestaltet sein. Kann sich der Lernende selbst anmelden oder muss er vom Administrator angelegt und eingeladen werden? Diese und andere Fragen werden in dieser Kategorie abgefragt.

Bezahl-Optionen: Für unternehmensinterne Anwendungen nicht von allzu großer Wichtigkeit, für kommerzielle Anbieter externer Lernangebote dafür umso mehr ist die Frage, welche Möglichkeiten und Funktionen rund um das Bezahlen das LMS mitbringt. Kann zum Beispiel ein Onlineshop angebunden werden oder ist eine Shopfunktion vielleicht sogar im LMS selbst enthalten? Auch die Frage nach einem möglichen Einsatz von Promotions- und Rabattcodes spielt in dieser Kategorie eine Rolle. Hier gibt es große Unterschiede im Funktionsumfang der einzelnen Systeme.

Lernumgebung: In dieser Kategorie wird die Lernumgebung näher beleuchtet, also das Frontend für den Lernenden. Die meisten Funktionen werden von fast allen LMS abgedeckt, zum Beispiel dass die Inhalte auch zum Download zur verfügung stehen oder dass der Lernende über ein Dashboard seinen Lernfortschritt sowie die wichtigsten Informationen über seine Inhalte erhält.

Prüfumgebung: Ein wesentlicher Bestandteil von Learning Management Systemen ist neben der Bereitstellung von Inhalten auch die Überprüfung des Erlernten. Welche Features die LMS dafür zur Verfügung stehen wurden in dieser Kategorie überprüft. Auch die Möglichkeiten rund um die Zertifizierung für den Lernenden wurde hier abgefragt.

Benachrichtigungen – Message – Kommunikation: Lernen soll Spaß machen. Aber natürlich bedarf es manchmal – gerade bei umfangreichen Lerninhalten, die über einen längeren Zeitraum erlernt werden sollen – mitunter eines kleinen Anstupsers, dabei zu bleiben und den Lernenden an neue oder noch ausstehende Inhalte zu erinnern.

Administrator-Umgebung: Ebenso wichtig wie die Umgebung für den Lernenden ist der Bereich für Administratoren. Hier haben wir zum Beispiel abgefragt, ob es eine rollenbezogene Zugangskontrolle gibt, ob Lernpfade nach Rollen erstellbar sind oder ob der Upload von Kursen von Drittanbietern möglich ist. Auch die Frage nach dem SCORM-Support (Sharable Content Object Reference Model) wurde hier gestellt.

Gamification: Lernen macht mehr Spaß mit einem Anreiz- bzw. Gamification-Ansatz. Welche Anbieter haben zum Beispiel die Möglichkeit in ihr LMS integriert, sich mit dem Lernfortschritt Auszeichnungen und Badges zu verdienen? Gibt es ein Punktesystem, dass den Lerner motiviert?

Eventmanagement: Häufig werden Lerninhalte in Form von Live- oder automatisierten Webinaren vermittelt. Daher spielen Funktionen rund um das Management solcher „Events“ eine Rolle bei der Entscheidungsfindung für ein LMS. Gibt es zum Beispiel eine Kalenderfunktion?

Schnittstellen und Integration: Jedes neue System muss sich in die Tool-Landschaft des Unternehmens anpassen. Daher sind Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten auch bei LMS ein wichtiges Element. Gibt es zum Beispiel eine Schnittstelle zu Go2meeting oder Salesforce? Können Social Media Kanäle wie Facebook oder Twitter eingebunden werden?

Reporting & Controlling: Das Lernen soll auf der einen Seite natürlich Spaß machen, aber es soll auch effektiv sein. Aus diesem Grund sollten Controlling- und Reporting-Funktionen selbstverständlich auch zum Funktionsumfang eines LMS gehören. In dieser Kategorie wurde die enthaltenen Features abgefragt, zum Beispiel, inwieweit Vorgesetzte den Lernerfolg ihrer Mitarbeiter einsehen können und ob automatisiert Reports versendet werden können.

Rechtliche Kriterien: Auch vor LMS macht die DSGVO keinen Halt, aber auch andere rechtliche Fragestellungen gilt es bei der Auswahl einer geeigneten Software zu beachten.

Zusätzliche Services des Tool-Anbieters: So einfach nutzbar die Lösungen für den Lernenden am Ende auch sein mögen, mitunter kann viel Aufwand hinter der Implementierung und Anpassung des Systems auf die eigene Aufgabenstellung stecken. Gut wenn der Anbieter hier mit weiteren Services in Sachen Support helfen kann. Welchen Umfang diese haben, das haben wir bei den Anbietern in dieser Kategorie abgefragt.

Preis-Ansatz der Lösung: Der Preis ist nicht alles, aber natürlich spielt er eine wichtige Rolle. Dabei muss man zwischen regelmäßigen Kosten unterscheiden und solchen Kosten, die einmalig anfallen – etwa für das initiale Setup. Eine weitere wichtige Größe ist die Mindestvertragslaufzeit sowie der zeitliche Aufwand zur Implementierung.

 

Der Marktüberblick LMS 2019 zum Download

Unser Marktüberblick soll in erster Linie dazu dienen, Interessenten und potenziellen Nutzern einen ersten Eindruck über kommerzielle LMS-Lösungen zu vermitteln. Wir hoffen, Ihnen damit einen soliden Überblick man die Hand zu geben hier können Sie sich den Marktüberblick herunterladen:

 

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  • businessman-coder-computer-7059: Pexels.com
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