So verhalten sich deutsche Onlineshopper beim Einkaufen im World Wide Web


Eine aktuelle Studie von Rakuten Marketing zeigt das Einkaufsverhalten von deutschen Onlineshoppern. Anthony Capano, Managing Director International bei Rakuten Marketing, kommentiert die Ergebnisse der Umfrage.

Rakuten Marketing hat in einer aktuellen Umfrage das Verhalten von deutschen Kunden beim Onlineshopping analysiert. Die Studie zeigt, dass bezüglich des Einkaufsverhalten 80 Prozent der befragten Deutschen online bei einem internationalen Unternehmen eingekauft haben. Für das kommende Jahr planen gar 36 Prozent, mehr online zu shoppen. Fast die Hälfte aller Deutschen (48 Prozent) würden noch häufiger bei ausländischen Unternehmen einkaufen, wenn sie denn diese besser kennen würden beziehungsweise auf mehr Informationen über jene zugreifen könnten. Basierend auf diesen Erkenntnissen könnten weniger bekannte Händler mit entsprechendem Marketing für ein größeres Markenbewusstsein sorgen und so den deutschen E-Commerce für sich erschließen. 

Im kontinentalen Vergleich liegen Großbritannien und Frankreich in Sachen Cross-Border-Commerce noch vor uns Deutschen. Unter gleichen Bedingungen würden hier ganze 55 Prozent international einkaufen. 

Bei Kleidung sind Kunden experimentierfreudig

Deutsche Onlineshopper kaufen mit 42 Prozent vor allem Bekleidung und Schuhe im Ausland. Global beläuft sich der Wert sogar auf 54 Prozent. Dahinter belegt die Kategorie Entertainment den zweiten Platz. Weltweit mit 42 und in Deutschland mit 21 Prozent. Darunter fallen auch Bücher und Spiele. Während in Deutschland langlebige Haushaltswaren (16 Prozent) das Stockerl komplettieren, stehen global gesehen Accessoires wie Schmuck auf dem Podium. 

Hindernisse beim internationalen E-Commerce

Die größten Hürden im internationalen Onlinehandel sind wenig überraschend der Versand, der Checkout-Prozess sowie hohe Kosten. Für 67 Prozent der Konsumenten aus dem APAC-Wirtschaftsraum – dieser setzt sich aus Japan, Singapur und Australien zusammen – sind zu hohe Versandkosten oder lange Wartezeiten das Hauptproblem bei internationalen Bestellungen. 

Ein Drittel der europäischen Kunden und dem APAC-Raum haben zudem Angst vor komplizierten oder unsicheren Bezahloptionen. Weiter halten 25 Prozent der APAC-Konsumenten ausländische Produkte für zu teuer.

Wie erreichen Onlinehändler ihre internationalen Kunden?

Zwei Drittel der weltweit befragten Teilnehmer gaben an, dass Rabatte und andere Verkaufsoptionen ihre Entscheidung für ein bisher unbekanntes Produkt entscheidend beeinflussen würden. Rund die Hälfte (47 Prozent) lässt sich von Belohnungssystemen wie beispielsweise Rückerstattungsprogrammen überzeugen. Für 41 Prozent sind Empfehlungen von Freunden und Familie Entscheidungshilfen, 27 Prozent vertrauen auf die Expertise von Spezialisten. 

Deutsche Onlineshopper nutzen nutzen Loyalitäts- und Prämienseiten seltener als der Rest der Welt. Eine Eigenschaft scheint alle Onlinekunden weltweit dennoch zu vereinen: Die »Anfälligkeit« für Schnäppchen-Angebote. Immerhin sind 90 Prozent tendenziell bereit, eine Marke zu kaufen, wenn diese um 50 Prozent reduziert ist. 

Anthony Capano, Managing Director International bei Rakuten Marketing, kommentiert die Ergebnisse: »Eine bloße Internetpräsenz reicht heutzutage nicht mehr. Unternehmen müssen ihre Sichtbarkeit erhöhen und den steigenden Ansprüchen der Konsumenten genügen, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen und potentielle Kunden zu gewinnen. Hierfür ist es unabdingbar, auf In-Market-Expertise zurückgreifen zu können. Ein globales Affiliate Netzwerk kann dabei unterstützen, herauszufinden, welche Methoden funktionieren. Diese können so bei einer Vielzahl von Publishern getestet und optimiert werden.«

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