Die 5 häufigsten Fehler beim Social Media Monitoring

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Social Media Monitoring untersucht das gesamte Social Web nach relevanten Erwähnungen zu den eigenen Marken sowie Produkten, zum Wettbewerb und zu branchenrelevanten Themen. Zwar haben die meisten deutschen Unternehmen das Potential dieses Bereiches nunmehr erkannt, die Herangehensweisen unterscheiden sich jedoch teils gravierend.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den häufigsten Fehlern im Zusammenhang mit Social Media Monitoring und zeigt gleichzeitig auf, wie sich diese vermeiden lassen.

  1. Reden aber nicht zuhören

Oftmals sind eine Facebook-Seite oder ein Twitter-Kanal die ersten Schritte eines Unternehmens hinein in die sozialen Medien. Dort werden entsprechende Inhalte dann teils publiziert, ohne vorab zu hinterfragen, was die Zielgruppe eigentlich beschäftigt und interessieren könnte. Wer nicht zuhört, läuft darüber hinaus Gefahr potentielle Brandherde zu übersehen. Social Media Monitoring liefert eben diese Hintergrundinformationen und sollte daher als Grundlage für eine Social Media Strategie angesehen werden.

  1. Zuhören aber ohne konkrete Zielsetzung

Erstaunlicherweise formulieren Unternehmen im Zusammenhang mit Social Media Monitoring häufig keine oder nur unkonkrete Zielvorstellungen. In den meisten Fällen werden zunächst einmal die Meinungen rund um die eigene Markenwelt im Blick behalten. Welche Rückschlüsse anschließend aus den Daten gezogen werden sollen, bleibt häufig unklar. Hier wird leider immer wieder der zweite vor dem ersten Schritt getan.

  1. Ziele aber kein Workflow

Damit geht einher, dass die eigentliche Arbeit mit der Datenerhebung des Social Media Monitorings nicht endet, sondern erst beginnt. Es gilt die Daten auszuwerten, die richtigen Ergebnisse den passenden Abteilungen zukommen zu lassen, kurzum: einen Workflow zu entwickeln und diesen fortwährend zu optimieren. Die dafür notwendigen Ressourcen werden bei der Budgetplanung für Social Media Monitoring häufig außer Acht gelassen.

  1. „Wir brauchen ein Monitoring-Tool“

Die Konsequenz daraus ist dann häufig, dass das Monitoring zwar aufgesetzt, aber nur noch alibimäßig oder gar nicht mehr genutzt wird. Die Nicht-Nutzung hängt darüber hinaus mit der Komplexität der Tools zusammen. Um eine effizienten Nutzung sicherzustellen, bedarf es vor allem der notwendigen Zeit, um sich mit dem Tool auseinanderzusetzen. Viele Dienstleister bieten daher auch Social Media Analysen an, im Rahmen welcher die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Monitoring regelmäßig zusammengetragen und individuelle Fragestellungen beantwortet werden; eine Alternative, die bereits zum Projektbeginn in Erwägung gezogen werden sollte.

  1. Das Monitoring läuft ja nun“

Unabhängig davon, ob sich ein Unternehmen für eine Social Media Analyse oder ein Monitoring-Tool entscheidet, mit dem einmaligen Aufsetzen des Monitorings ist es nicht getan. Social Media Monitoring ist ein Prozess und bedarf stetiger Anpassungen der Suchbegriffe und Ziele. Unternehmen müssen sich daher letztlich im Klaren sein, dass Social Media Monitoring von Beginn an eine konsequente Strategie benötigt, um auch mittel- bis langfristig die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

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Jan Bartels

Jan Bartels

Jan Bartels ist Gründer und Geschäftsführer der Webbosaurus GmbH, einem Full-Service Dienstleister für Social Media Monitoring und individuelle Analysen.

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