Die sechs wichtigsten Trends im Content Management 2019

Content Management befindet sich im ständigen Wandel und erfindet sich regelmäßig neu – so weit, so bekannt. Das ändert sich auch 2019 nicht, doch anders als in den Jahren zuvor differenzieren sich die Trends dieses Jahres stark aus.

Die neuen Entwicklungen des Content Management werden sich nicht mehr vorrangig auf einzelne Bereiche, wie in den letzten Jahren häufig auf den Sektor der neu entwickelten Technologien, beschränken. Die Trends für das Jahr 2019 umfassen fast jeden Bereich der Verwaltung und Distribution digitaler Inhalte. Worauf Sie sich in diesem Jahr einstellen müssen, erläutern wir Ihnen in unseren sechs Trends.

#1 Headless CMS & Digital-Experience-Plattformen

Headless CMS ist bereits seit geraumer Zeit ein wachsender Faktor im Content Management. Diese Entwicklung wird sich 2019 nicht nur fortsetzen, sondern noch verstärken: Durch den anhaltenden Wandel des Nutzerverhaltens hin zu mehr und unterschiedlicheren Devices können Headless CMS ihre Stärken noch effizienter ausspielen. Die Systeme ermöglichen mit geringem Aufwand die Content-Distribution auf neue Devices und integrieren diese in bestehende Prozessabläufe. Neue Anforderungen an Headless CMS, den Content nicht device-gebunden, sondern sogar angepasst und device-spezifisch auszugeben, wird zu einem der dominierenden Aspekte. Die Relevanz dieser Faktoren wird durch begleitende Entwicklungen der digitalen Transformation weiter gesteigert. Das Internet of Things (IoT), Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) und die zunehmende Ausbreitung von Sprachassistenten sind hier bestimmende Elemente. Gleichzeitig führen sie dazu, dass die Headless-CM-Systeme mit Digital-Experience-Plattformen kombiniert bzw. integriert werden. So können Marketingkampagnen mit der größtmöglichen Anzahl an unterschiedlichen Touchpoints gestaltet werden.

#2 Kundenzentrierung

Die extreme Ausrichtung auf die neuen Anforderungen und Wünsche der User ist ein weiterer Trend: Die Zentrierung auf den Kunden wird sich zu einem der elementaren Punkte für das Content Management herausbilden. Zielgruppenorientierte Kampagnen mit einem hohen Grad an möglicher Personalisierung rücken in den Fokus, um den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, denn die Bedürfnisse der Kunden nach individueller Ansprache und angepassten Angeboten sind enorm: Eine Umfrage von Statista hat gezeigt, dass über 80 % der befragten Nutzer personalisierte Angebote bevorzugen. Marketer sollten daher verstärkt auf diesen Trend reagieren. Auch die Personalisierung wird das Content Management mit der Verschiebung des Konsumverhaltens hin zu einem stärker auditiv geprägten Nutzerverhalten, der Integration dynamischer Kundenprofile oder kontextbezogener Ansprache vor neue Herausforderungen stellen.

#3 Technologischer Fortschritt – AI, Automatisierung, Infrastruktur, Cloud, Voice Marketing

Die erhöhten Anforderungen durch individualisierte Kundenkommunikation erzwingt förmlich die Integration neuer Technologien und Lösungsstrategien. Die Automatisierung von Arbeitsprozessen durch künstliche Intelligenz wird hier eine der beherrschenden Thematiken sein. Eine realistische Perspektive zeigt sich beispielsweise bei der Content Creation: AI kann hier zur Unterstützung eingesetzt werden, in dem kleinere Content Pieces von ihr erstellt und gleichzeitig verwaltet werden. Gerade bei einheitlichen oder standardisierten Inhalten wie Börsenübersichten, Sportzusammenfassungen und Wettervorhersagen zeigt sich eine zukunftsnahe Umsetzung. Die Implementierung dieser Abläufe zieht eine Reihe weiterer technologischer Neuerungen mit sich. So werden neue Infrastrukturen, die die neue Verwaltung stützen und neue Cloudstrategien, beispielsweise um die Vorteile verschiedener Systeme und die Flexibilität von Multicloud-Services zu nutzen, benötigt. Dazu kommen auf Kundenseite die Nutzung neuer Technologien wie Voice Assistants und Smart Speakers, deren Nutzung ebenfalls durch den Technologie-Stack ermöglicht werden muss.

#4 Remote Work

Die steigende Flexibilität durch weiterentwickelte Technologien befeuert gerade in Bezug auf interne Kommunikation und Prozessabläufe einen anderen Trend 2019: Remote Work. In den letzten Jahren sind die Zahlen der Arbeitszeiten außerhalb des Büros immer weiter gewachsen und die Tendenz ist weiter steigend. Über tausend befragte Personalchefs gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren 38 % der Arbeit remote stattfinden wird. Die Gründe dafür sind eindeutig: Höhere Flexibilität, einfacherer Ausgleich der Work-Life-Balance und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nur einige der treibenden Faktoren. Die dezentrale Arbeitsorganisation hat hohe Anforderungen an Absprache, Kommunikation und Planung und kann nur mit den richtigen technischen Hilfsmitteln umgesetzt werden. Die Bandbreite an leistungsfähigen Tools umfasst dabei uneingeschränkten, ortsungebundenen Datenzugriff über Cloudspeicher, einfache Kommunikationstools oder effiziente Planungstools.

#5 Marketing Integration

Eine neue Form der Zusammenarbeit zeigt sich auch in der Integration des Marketings in fast alle bestehenden Unternehmensabläufe. Durch die erhöhten Ansprüche der Kunden an eine verbesserte, personalisierte Customer Journey müssen IT-, Sales- und Marketingteams neue Strategien der Vernetzung, Kommunikation und Kollaboration entwickeln. Die Integration eines einheitliche Marketingplans für das gesamte Unternehmen ist daher wichtig für den Erfolg und die erfolgreiche Ansprache der Kunden über alle unterschiedlichen Kanäle und Touchpoints – und ist 2019 eine der relevantesten Veränderungen für Unternehmen. Alle Aspekte des Marketing und der Produktpromotion müssen hier zusammenfließen, um eine konsistente Customer Journey zu ermöglichen. Die funktionierende Implementierung der neuen Prozesse und die Errichtung einer intakten und effizienten Kommunikation sind so die wesentlichen Bestandteile und anstehenden Aufgaben für die Marketing Integration 2019.

#6 IT-Security

IT-Security wird 2019 eines der dringlichsten Themen sowohl auf Unternehmens- als auch auf Kundenseite sein. Für Unternehmen entsteht durch dezentrale Remote Work und den vermehrten Einsatz von Cloudsystemen eine erhöhte Nachfrage nach sicheren Arbeitsumgebungen. Datenspeicherung, automatisierte digitale Arbeitsprozesse und der Schutz vor Datendiebstahl sind hier die relevantesten Faktoren, die den Ausbau der Security-Teams und -Infrastrukturen vorantreiben werden. Für die Kunden dreht sich hier alles um Datenschutz und vertrauensvollen Umgang bei der Verarbeitung der Daten durch sichere Datentransporte und -speicher. Gerade in expandierenden Märkten mit neuen Devices im IoT und einer wachsenden Anzahl an Nutzern und damit mehr digitalen Angriffen steigt bei ihnen das Verlangen nach größerer IT-Sicherheit. Fraglich bei dieser Entwicklung ist die Rolle der KI: Einerseits wird sie mehr und mehr für Cyber- und Hackerangriffe missbraucht, stellt aber gleichzeitig auch eine der effektivsten Möglichkeiten zu deren Bekämpfung dar.

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