Vier personenzentrierte Trends im E-Commerce, die Onlinehändler auf dem Radar haben sollten

Welche Kunden-Bedürfnisse decken Sie als Unternehmen und wie können digitale Technologien dabei helfen, diese auf kreative und durchdachte Weise noch besser zu erfüllen?

Wenn Sie im E-Commerce erfolgreich sein wollen, dann suchen Sie nach neuen Wegen, um grundlegende Bedürfnisse zu bedienen – sagte David Mattin von TrendWatching auf der Handelskraft-Konferenz in München vor 200 Digital-Professionals. Eine scheinbar einfache Aussage, aber wie der führende Trendexperte weiter zeigte, geht es bei Innovation darum, wie wir mit neuen Anforderungen umgehen. Uber hat Konsumenten beispielsweise dazu gebracht, eine One-Touch-Option zu erwarten, um von A nach B zu gelangen.

Mattin skizzierte in seinem Vortrag vier Trends im E-Commerce. Hier sind sie in der Reihenfolge, die das Publikum als wichtig für ihr Unternehmen eingestuft hat.

 

Automatisierter Handel (A-Commerce)

Jeder liebt Dienstleistung und Bequemlichkeit. Künstliche Intelligenz (KI) wird ausgereifter und der Online-Einzelhandel hat sich schnell an die automatische Bestellung gewöhnt. Einige Beispiele für A-Commerce:

  • Eine virtuelle Garderobe organisiert Outfits und verwaltet Einkäufe.
  • Mit Bartering können bessere Energiepreise ausgehandelt werden mit Ersparnissen auf der Stromrechnung von 25-30%.
  • Ein Chatbot verwaltet persönlichen Finanzen.
  • Mit der Banking-App von Santander kann mit der Stimme bezahlt werden.

Wie sollen Ihre Kundeninteraktionen aussehen? Erstellen Sie um diese Interaktionen herum Ihre digitalen Erlebnisse.

 

Mentor zu Protegé (M2P)

Wir alle suchen Verbindung zu Gleichgesinnten, die über Wissen, Fähigkeiten oder Fachwissen bezüglich der täglichen Aufgaben und Herausforderungen verfügen, mit denen wir konfrontiert werden. Denken Sie an diese Beispiele:

  • LinkedIn hat eine Dienstleistung für die Karriereberatung eingeführt.
  • Amazon verbindet Benutzer mit persönlichen Stylisten.
  • Uber Nigeria brachte Unternehmer und Investoren zusammen, indem es Auto-Rallies nach Lagos organisierte, wo angehende Unternehmer während der Fahrt ihre Geschäftsideen an Investoren herantragen konnten.
  • Airbnb geht über das Teilen und Mieten von Häusern hinaus und verbindet Reisende mit lokalen Experten, z.B. für Weinproben.

Wie können Sie eine Plattform aufbauen, die es Benutzern ermöglicht, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden?

 

Zeig mir dein Gesicht

Das Gesicht ist die aussagekräftigste Schnittstelle für Personalisierung. „Ich bin meine Daten“ ist das Motto. Einige Unternehmen haben die ersten Schritte in Richtung neue Ära der Personalisierung unternommen:

  • Der Flughafen von Dubai hat den Standardbereich für Zoll- und Sicherheitskontrollen durch ein virtuelles Aquarium ersetzt, in dem Reisende gescannt werden, während sie schwimmende Fische und bunte Korallen betrachten.
  • Eine App verwendet Gesichts-Mapping, um eine Brille zu empfehlen.
  • Die Selfie-App von Zurich Insurance hilft Menschen, über Finanzen nachzudenken.
  • Die Kosmetikmarke Smashbox nutzt Eye-Tracking, um den Online-Verkauf anzukurbeln (es erkennt, dass der Lippenstift drei Mal öfter als der Eyeliner betrachtet wurde) und verzeichnete einen Umsatzsprung von 25%.

Wie können Sie das Gesicht als neue digitale Schnittstelle für Sicherheit, Personalisierung und mehr nutzen?

Virtuelle Begleiter

Laut einer Studie von Yahoos Flurry Analytics wurde im Jahr 2016 zu 394% mehr Zeit mit Messaging-Apps verwendet. Virtuelle Begleiter sind nicht nur funktional, sie sind auch Stellvertretern für das menschliche Kontaktbedürfnis. Einige Beispiele:

  • Capital One Bank verwendet KI, um auf SMS und Emojis zu reagieren.
  • Die Smartwatch-App von KLM gibt Touristen Tipps, wenn sie durch die Straßen Amsterdams schlendern.
  • Eine Krankenhaus-App dient als Begleiter für junge Patienten.
  • Der Chatbot von Replika freundet sich mit seinen Benutzer an, um wie sie zu werden („Hallo, Mini-Ich“).
  • In Japan können Cafébesucher sich mit einem Hologramm eines virtuellen Popstars unterhalten.

Wie können Sie virtuelle Wesen erstellen, die über den funktionalen Aspekt hinaus zunehmend als Wegbegleiter dienen?

Zugegeben, diese Trends werden nicht auf alle Arten von Unternehmen zutreffen. Beginnen Sie daher damit, zu hinterfragen, was Ihr Unternehmen macht. Welche Bedürfnisse es deckt und wie können digitale Technologien helfen, diese auf kreative und durchdachte Weise zu erfüllen? Antizipieren Sie die aufkommenden Erwartungen Ihrer Kunden, um den Weg zum digitalen Erfolg zu ebnen.

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Magnolia ist eine Plattform für das digitale Geschäftswesen, mit Content Management als Kernfunktionalität. Unternehmen wie Airbus, Al Arabiya, Avis und Virgin America nutzen Magnolia als Herz ihrer Web-, Mobile- und Internet-der-Dinge-Initiativen. Magnolias einzigartige Open Suite-Herangehensweise hilft Unternehmen, schneller auf den Markt zu gehen, sich flexibel an neue Geschäftsbedingungen anzupassen und Drittsysteme einfach zu integrieren. So können sie hervorragende Multi-Channel-Kundenerfahrungen aufbauen, und gleichzeitig alle Inhalte und Assets zentral kontrollieren.

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