KI-Bilder: 10 Tipps für die Arbeit mit Midjourney


Generiertes Bild der AI Midjourney

Midjourney gehört zu den bekanntesten Werkzeugen für die KI-gestützte Bildgenerierung. Aus wenigen Worten entstehen realistische Fotos, Illustrationen, Produktmotive oder abstrakte Bildwelten. Seit den ersten öffentlich zugänglichen Versionen hat sich die Bedienung deutlich verändert: Die Bildgenerierung läuft heute bequem über die Website, zahlreiche Referenz- und Personalisierungsfunktionen erleichtern konsistente Ergebnisse und ein integrierter Editor unterstützt die gezielte Nachbearbeitung.

Auch das Prompting hat sich weiterentwickelt. Ein kurzer Befehl mit aneinandergereihten Begriffen kann weiterhin funktionieren. Mehr Kontrolle erhältst Du jedoch mit einer klar aufgebauten Beschreibung, passenden Referenzbildern und gezielt eingesetzten Parametern. Wir zeigen Dir, wie Midjourney aktuell funktioniert und welche zehn Tipps Dir bei der Erstellung besserer KI-Bilder helfen.

Was ist Midjourney?

Midjourney ist eine revolutionäre künstliche Intelligenz (KI), die fähig ist, Kunstwerke mithilfe von KI zu erschaffen. Das Programm stammt aus dem Midjourney Research Institute, einem renommierten Forschungsinstitut mit Sitz in San Francisco, Kalifornien, USA. Gründer dieses Instituts ist Entwickler David Holz, der zuvor Mitgründer des Unternehmens Leap Motion war und auch für die NASA tätig war. Midjourney ist seit dem 12. Juli 2022 erhältlich. Seitdem suchen die Entwickler:innen ständig nach Optimierungen ihrer KI und arbeiten an neuen, noch besseren Versionen. Die erste Alpha-Version wurde im März 2023 veröffentlicht.

Midjourney gab es zuvor auch schon als kostenlose Testversion. Diese haben Nutzer:innen jedoch missbraucht, um Deepfakes zu erstellen. Deswegen nahm David Holz die Testversion vom Markt. Wenn Du wissen möchtest, wie man KI Inhalte erkennt oder die Manipulation von Bildern durch KI vermeiden kann, helfen Dir unser weiteren Beiträge zu diesen Themen weiter.

So funktioniert die AI Midjourney

Frühere Anleitungen stellten vor allem den Midjourney-Bot auf Discord in den Mittelpunkt. Discord steht weiterhin zur Verfügung, spielt für den Einstieg jedoch keine zentrale Rolle mehr. Die wichtigsten Funktionen findest Du inzwischen direkt auf midjourney.com.

Auf der Create-Seite gibst Du Deine Beschreibung in die sogenannte Imagine Bar ein. Über das Bildsymbol kannst Du eigene Dateien hochladen und als Bildreferenz, Style Reference oder – bei Verwendung von Version 7 – als Omni Reference einsetzen. Das Einstellungsmenü ermöglicht unter anderem die Auswahl des Bildformats, der Modellversion, der Auflösung und verschiedener Gestaltungsoptionen.

Nach der Generierung erscheinen die Ergebnisse im Creation Feed. Dort kannst Du Varianten erstellen, einen Prompt erneut ausführen, Bilder hochskalieren, organisieren oder im Editor öffnen. Ordner helfen dabei, Entwürfe nach Kampagne, Kanal oder Projekt zu strukturieren.

Ein dialogbasierter Modus unterstützt Dich zudem beim Formulieren und Weiterentwickeln von Bildideen. Der klassische Prompt bleibt trotzdem wichtig, da eine klare Beschreibung die visuelle Richtung vorgibt.

Midjourney V8.2: Die aktuelle Modellversion

Midjourney V8.2 wurde am 24. Juli 2026 als Standardversion veröffentlicht. Nach Angaben des Anbieters liegt der Schwerpunkt auf einer verbesserten Bildästhetik, höherer Bildqualität und einer stärkeren Personalisierung. Das Modell soll persönliche Stilvorlieben genauer erfassen, wenn ein entsprechend trainiertes Personalisierungsprofil verwendet wird.

Einige Werkzeuge greifen weiterhin auf andere Modellversionen zurück. Funktionen zum Erweitern oder partiellen Verändern eines Bildes arbeiten derzeit beispielsweise mit V6.1-Technik. Die Omni Reference ist an Version 7 gebunden. Diese Unterschiede sind wichtig, weil ein Bild nach der Bearbeitung leicht anders aussehen kann als die ursprüngliche V8.2-Generierung.

Midjourney als Gefahr für Künstler?

Und Midjourney macht seinen Job erstaunlich gut: Im Juni 2022 konnte ein/e Teilnehmer:in, mit einem von Midjourney erstellten Bild, bei einer Kunstausstellung den ersten Preis gewinnen und sorgte damit für einen regelrechten Aufschrei in der Kunstszene. Die Künstler:innen kritisierten die Kunstausstellung. Denn das Problem war: Die Preisrichter des Wettbewerbs haben den Preis vergeben, ohne zu wissen, dass es sich dabei um ein KI-generiertes Bild handelte. Kein Wunder also, dass Midjourney besonders bei Künstler:innen auf eher gemischte Gefühle stößt. Besonders in puncto Urheberrecht wurden die Stimmen der Kritiker:innen immer lauter. Sie werfen den Entwickler:innen vor, die KI mit urheberrechtlich geschützten Inhalten trainiert zu haben. Wie wichtig es ist, KI-generierte Inhalte als solche zu markieren, erfährst Du in einem eigenen Artikel.

Richtig prompten: so erhältst Du die besten Ergebnisse bei Midjourney

Prompting ist ein wichtiger Teil des Interaktionsprozesses mit KI-Systemen wie Midjourney. Es bezieht sich auf den Text oder die Anweisungen, die Du der KI gibst, um sie zu leiten, was sie tun soll. Wir haben Dir einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, damit Du noch effektivere Prompts für Midjourney erstellen kannst:

Sei spezifisch

Je detaillierter und spezifischer Deine Beschreibung ist, desto besser kann Midjourney Deine Anforderungen erfüllen. Wenn Du beispielsweise ein Bild von einem Wald bei Sonnenuntergang erstellen möchtest, wäre es hilfreich, Details wie die Arten von Bäumen, die Farben des Himmels und andere Aspekte der Szene zu beschreiben. Achte allerdings darauf, den Prompt nicht länger als nötig zu gestalten. Kurze prägnante Prompts – ungeachtet der Grammatik oder Rechtschreibung – reichen der KI, um Ergebnisse zu generieren. Kürzere Prompts kann sie außerdem schneller bearbeiten.

Nutzen Metaphern und Vergleiche

Wenn es schwierig ist, genau zu beschreiben, was Du willst, kannst Du Metaphern oder Vergleiche verwenden, um Deiner Beschreibung mehr Kontext zu geben. Zum Beispiel, wenn Du ein Bild von einer Person erstellen möchtest, die „so stark wie ein Löwe“ aussieht, würde Midjourney versuchen, ein Bild zu erstellen, das diese Eigenschaften darstellt.

Sei experimentierfreudig

Verschiedene Formulierungen können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Wenn Du also nicht genau das bekommst, was Du Dir vorgestellt hast, versuche, Deine Beschreibung zu ändern und versuche es erneut. Du wirst sehen: Übung macht den Meister.

Midjourney BildQuelle: Image by freepik
Per Midjourney lassen sich erstaunliche und kreative Bilder generieren.

Gib Feedback

Midjourney bietet die Möglichkeit, zwischen vier generierten Entwürfen zu wählen und sie zu bearbeiten oder neue zu generieren, wenn sie nicht den Erwartungen entsprechen. Nutze diese Funktionen, um Deine Ergebnisse zu verbessern und Midjourney dabei zu helfen, Deine Präferenzen besser zu verstehen.

Verstehe die Grenzen der KI

Obwohl KI-Systeme wie Midjourney unglaublich leistungsfähig sind, gibt es immer noch Grenzen für das, was sie tun können. Zum Beispiel kann es schwierig sein, sehr abstrakte Konzepte oder sehr komplexe Szenen zu erzeugen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die KI nicht „denkt“ oder „versteht“ auf die gleiche Weise wie ein Mensch, sodass ihre Interpretationen von Prompts manchmal unerwartet sein können. Auch Missverständnisse sind keine Seltenheit, wenn Du Begriffe benutzt, die eine doppelte Bedeutung haben. So könnte beispielsweise das Wort Schloss einerseits als Märchenschloss oder als Vorhängeschloss verstanden werden. Überlege Dir also gut, wie Du Deine Prompts formulierst und welche Begriffe Du dabei verwendest. Der KI können außerdem Kommas, Klammern oder Gedankenstriche in den Prompts helfen, um diese besser zu verstehen.

Lerne aus Beispielen

Schau Dir die Beispiele von anderen Nutzer:innen an, um zu sehen, welche Arten von Prompts zu erfolgreichen Ergebnissen führen. Lerne aus Deinen eigenen Fehlern und denen der anderen. So kannst Du Deine Prompts perfektionieren und die besten Ergebnisse erzielen.

Füge Stimmungen und Gefühle hinzu

Emotionaler Kontext kann die KI dabei unterstützen, ein Bild zu erstellen, das die gewünschte Atmosphäre einfängt. Du könntest beispielsweise Begriffe wie „friedlich“, „fröhlich“ oder „düster“ in Deine Beschreibung einfügen, um die Stimmung des gewünschten Bildes zu definieren.

Nutze die Geschichte

Wenn Du ein Bild erstellen möchtest, das eine bestimmte Geschichte oder ein bestimmtes Konzept darstellt, kann es hilfreich sein, dieses Element in Deinen Prompt einzubeziehen. Zum Beispiel könnte ein Prompt wie „Ein Ritter, der sich auf eine gefährliche Quest vorbereitet“ die AI Midjourney dazu veranlassen, ein Bild zu erstellen, das diese Narrativelemente enthält.

Sei geduldig und offen

Das KI-generierte Kunstwerk entspricht möglicherweise nicht immer genau Deiner ursprünglichen Vision, kann aber dennoch interessant und wertvoll sein. Sei offen für überraschende oder unerwartete Ergebnisse und sehe sie als Teil des kreativen Prozesses. Midjourney kann schließlich nur so gute Ergebnisse liefern, wie die Prompts, die Du der KI gibst. Sei Dir im Vorfeld darüber im Klaren, was Du haben möchtest – aber eben mit einem gewissen Spielraum in der Interpretation. Vielleicht liefert Dir die KI sogar neue Ideen.

Setze Parameter bewusst ein

Parameter stehen am Ende eines Prompts. Sie beginnen mit zwei Bindestrichen und steuern technische oder gestalterische Eigenschaften der Generierung. Zwischen Prompttext und Parameter muss ein Leerzeichen stehen. Innerhalb der Parameter solltest Du keine Satzzeichen verwenden.

Der Parameter --ar definiert das Seitenverhältnis. Ein Blogheader kann beispielsweise mit --ar 16:9 generiert werden. Hochformatige Motive lassen sich mit --ar 4:5 oder --ar 2:3 anlegen.

Mit --no schließt Du unerwünschte Elemente aus. Ein Produktmotiv ohne Menschen könnte am Ende des Prompts den Zusatz --no people erhalten.

--raw reduziert die automatische stilistische Interpretation und kann zu einer engeren Orientierung am Prompt führen. --stylize beziehungsweise --s steuert, wie stark Midjourneys eigene gestalterische Prägung in das Ergebnis einfließt.

Der Parameter --sref aktiviert Style-Reference-Codes oder Stilreferenzen. --p verwendet ein Personalisierungsprofil oder Moodboard. --seed hilft bei Tests, da ähnliche Ausgangsbedingungen einen besseren Vergleich zwischen veränderten Prompts ermöglichen.

Setze anfangs nur wenige Parameter ein. So erkennst Du leichter, welche Änderung das Ergebnis tatsächlich beeinflusst hat.

Achte beim Prompten auf diese Parameter

Hast Du ein bestimmtes Bild im Kopf, dass Du visualisiert haben möchtest, solltest Du dieses genau beschreiben. Denn je ungenauer Dein Prompt, desto variabler auch das Ergebnis. Die folgenden Parameter kannst Du zur  detaillierteren Beschreibung Deines KI-Bildes nutzen:

  • Subjekt: Was ist auf dem Bild zu sehen?
    Person, Tier, Charakter, Objekt oder Ort
  • Medium: Wie soll das Bild dargestellt werden?
    Als Foto, Öl- oder Acrylgemälde, Zeichnung, Collage, Grafik, Aquarell, Illustration
  • Umgebung: Wo findet die gewünschte Szene statt?
    Drinnen, draußen, in der Küche, im Ozean, in New York, auf einem Hochhausdach
  • Farbgebung: In welchen Farbtönen soll das Bild dargestellt werden?
    Sepia, als Schwarz-Weiß Bild, in pastellfarben, monochromatisch
  • Stimmung: Soll das Bild eine gewisse Stimmung ausdrücken?
    bedrohlich, ruhig, friedlich, aufgeregt, dramatisch, fröhlich
  • Licht: Wie soll die Szene des Bildes beleuchtet sein?
    Dämmerlicht, Neon, Tageslicht, bei Nacht, weiches oder kaltes Licht, Rotlicht, Studiobeleuchtung
  • Komposition: Aus welches Perspektive soll das Subjekt gezeigt werden?
    Close-Up, im Profil, aus der Frosch- oder Vogelperspektive, im Porträt oder als Ganzkörperbild

Die AI Midjourney im Praxistest: Das sind die Ergebnisse

Wir haben Midjourney natürlich selbst einmal getestet und ein paar Beispielprompts entwickelt. Hier siehst Du die Ergebnisse:

Landschaft: „/imagine peaceful alpine landscape at sunset, snow-capped peaks, in the foreground a crystal clear mountain stream by a green meadow with wild flowers –ar 3:2“

Bild von Landschaft mit AI Midjourney

Charakterporträt: „/imagine portrait of an old bearded pirate, he has a twinkling eye and wears a tricorn –ar 3:2“

Bild von Pirat mit der AI Midjourney

Surreales Bild: „/imagine giant butterflies, ocean with neon waves, city of cristal at horizon –ar 3:2“

Bild Schmetterlinge von AI Midjourney

Jeder dieser Prompts gibt Midjourney eine klare Vorstellung davon, was Du erstellen möchtest, und enthält genügend Details, um der KI einen Kontext und eine Richtung für Deine Arbeit zu geben. Bitte beachte aber, dass die Qualität und der Stil des endgültigen Bildes immer noch stark von den spezifischen Fähigkeiten und Einschränkungen der KI abhängen. Erwarte also keine Wunder.

Tricks für die Arbeit mit Mitjourney

Es gibt gewisse Elemente, die man bei Midjourney nutzen kann, um einzelne Worte im Prompt anders zu gewichten. Das klappt besonders gut bei aneinandergereihten Substantiven. So zum Beispiel beim Wort Käsekuchen. Promptet man einfach nur dieses Wort, erhält man ein Bild von einem Käsekuchen. Setzt man aber hinter das Wort „Käse“ zwei Doppelpunkte (::), legt Midjourney den Fokus darauf und Du erhältst ein Bild von einem Kuchen, der vollständig aus Käse besteht. Auch die Gewichtung lässt sich so anpassen, indem man noch eine Zahl hinter die Doppelpunkte setzt (Käse::3 Kuchen).

Wenn Du mit Deinen eigenen Prompts nicht so erfolgreich bist, wie erhofft, hast Du außerdem die Möglichkeit, auch dies in die Hände einer KI zu legen. Frage doch einfach mal ChatGPT nach passenden Prompts zur Bildgenerierung. Mit der „Remix“ Funktion von Midjourney kannst Du außerdem die Bildkomposition eines bereits generierten Bildes für neue Generierungen anwenden. So hast Du bei allen Deinen KI-Bildern denselben Look.

Bilder bearbeiten und visuell konsistent halten

Ein wiedererkennbarer Look entsteht durch dokumentierte Entscheidungen. Lege fest, welche Perspektiven, Lichtstimmungen, Farbräume und Darstellungsarten zu Deiner Marke passen. Ergänze diese Vorgaben durch ausgewählte Style References oder ein kuratiertes Moodboard.

Teste neue Referenzen zunächst mit mehreren unterschiedlichen Motiven. Eine gute Stilvorlage sollte bei Personen, Gegenständen und abstrakten Szenen verlässliche Ergebnisse liefern. Funktioniert sie nur bei einem bestimmten Bildtyp, eignet sie sich kaum als übergreifende Grundlage.

Speichere finale Prompts, Parameter, Style-Codes und Moodboard-IDs gemeinsam mit den freigegebenen Bildern. So kann das Team erfolgreiche Ansätze reproduzieren und weiterentwickeln.

Was kostet Midjourney?

Midjourney bietet die vier Abostufen Basic, Standard, Pro und Mega. Die monatlichen Preise liegen aktuell bei 10, 30, 60 beziehungsweise 120 US-Dollar. Beim Abschluss eines Jahresabos reduziert sich der rechnerische Monatspreis um 20 Prozent. Eine kostenlose Testversion steht derzeit weder auf der Midjourney-Website noch über Discord bereit.

Nach Angaben von Midjourney dürfen Abonnent:innen ihre selbst erstellten Bilder weitgehend kommerziell verwenden. Unternehmen mit mehr als einer Million US-Dollar Jahresumsatz benötigen dafür einen Pro- oder Mega-Tarif. Hochskalierte Bilder anderer Mitglieder:innen  bleiben dem ursprünglichen Account zugeordnet und dürfen nur mit entsprechender Erlaubnis verwendet werden.

Diese Angaben ersetzen keine individuelle rechtliche Prüfung. Urheberrecht, Markenrecht, Persönlichkeitsrechte und Kennzeichnungspflichten können je nach Motiv, Einsatzgebiet und Land unterschiedlich ausfallen.

Unser Fazit – es braucht Zeit

Midjourney ist ein gutes Tool, um schnell und einfach visuell ansprechende Bilder zu generieren. Doch nicht jeder Prompt funktioniert auf Anhieb. Deswegen ist besonders auf der Nutzerseite ein gewisses Maß an Experimentierfreudigkeit gefragt. Auch wir haben bei unserem Test darauf geachtet, Midjourney gerade so viel Input zu geben, dass es nicht überfordert ist und sich auf die wesentlichen Inhalte beschränken kann. Denn mit ganzen Romane an Bildbeschreibungen kommt man bei Midjourney leider nicht sehr weit.

Auch Rechtschreibung und Grammatik spielt erstmal beim Prompting keine Rolle. Die KI versteht die Prompts ohnehin anders als wir Menschen und baut sich aus den Bestandteilen ihr eigenes Bild zusammen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer also Midjourney nutzt und nicht die gewünschten Ergebnisse erreicht, der sollte seine Prompts ganz genau unter die Lupe nehmen. Alles, was überflüssig ist, sollte auch nicht im Prompt enthalten sein – und seien es nur ein paar Binde- oder Füllwörter. Präzision ist also gefragt und natürlich auch etwas Zeit. Denn wie sagt man so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Richtiges Prompten ist nicht nur bei Midjourney wichtig. Auch bei ChatGPT hat die Qualität der Prompts großen Einfluss auf die Qualität der Ergebnisse. In unserem Beitrag „ChatGPT richtig briefen“ erhältst Du wichtige Tipps und Tricks für die Arbeit mit ChatGPT.

Bildquellen

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1 Comment

  1. 10. November 2023
    Antworten

    Danke für die gute Anleitung! Habt ihr noch Beispiel-Prompts?

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