Das sind die häufigsten Fehler bei Content-Commerce-Projekten


Content Commerce

Content Commerce gehört die Zukunft im Marketing. Egal, ob im Shop, auf dem Corporate Blog oder Social Media: Kundinnen und Kunden wünschen sich relevante digitale Inhalte zum passenden Zeitpunkt ihrer Customer Journey. Das bedeutet, Content muss strategisch in den Handel eingebunden werden. Dafür reicht es aber nicht, nur neue Software einzukaufen. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, welche Fehler am häufigsten den Erfolg von Content-Commerce-Projekten behindern – und wie Sie diese Fehler am besten vermeiden.

Die Grenzen zwischen Content Marketing und E-Commerce verschwimmen, um Kundinnen und Kunden eine optimale Customer Experience zu bieten: Mit Content Commerce beginnt eine neue Ära im Content Marketing. Inhalte werden dazu strategisch entlang der gesamten Customer Journey und angepasst auf die einzelnen Kanäle eingesetzt. Für die technische Umsetzung bedeutet das: Die verschiedenen Systeme im MarTech Stack müssen eng miteinander verzahnt sein. Darüber hinaus braucht es Software, die für  Content Commerce  geeignet ist und ebenso künftigen Anforderungen genügt. Und natürlich möchte das ganze geplant und gesteuert werden. Bei der Implementierung von Content-Commerce-Projekten kann es zu einigen Fehler kommen.

Content Commerce wird nicht fortlaufend betrachtet 

Eine der größten Fehler dabei: Das Konzept „Content Commerce” wird nicht ganzheitlich betrachtet und nicht konsequent verfolgt. Doch genau das ist für einen erfolgreichen Content Commerce im Unternehmen entscheidend. Nur mit dem Aufsetzen der nötigen Software ist es nicht getan. Vielmehr sind Kanäle und Kampagnen kontinuierlich zu bearbeiten. Jeder Kanal will gepflegt werden. Was nützt es, kostspielige Software einzusetzen, um an verschiedenen Orten präsent zu sein und diese dann nicht zu bespielen? Deswegen ist entscheidend, in der Planungsphase festzulegen, welche Kanäle sinnvoll sind und wirklich gebraucht werden.

Kundenbedürfnisse werden nicht beachtet

Ein weiterer Fehler bei Content-Commerce-Projekten: Unternehmen berücksichtigen die Kundenbedürfnisse kaum oder gar nicht. Heute sind Omnichannel-Strategien für eine gute Customer Experience elementar. Doch auch wer Omnichannel-Strategien verfolgt, sollte nicht die gleichen Inhalte auf allen Kanälen platzieren. Berücksichtigen Sie, ob Content zu einem bestimmten Touchpoint passt oder nicht und wählen Sie ihre Content-Strategie immer passend zum jeweiligen Kanal. Ist ihre Zielgruppe auf Facebook eher älter und auf Instagram eher jünger, sollten sie nicht unbedingt die gleichen Inhalte sehen.

Dabei hilft Ihnen das Feedback Ihrer Kundinnen und Kunden. Auch solches wird leider nicht immer eingeholt oder berücksichtigt, obwohl Sie daraus wichtige Informationen für einen erfolgreichen Content Commerce generieren können. Im Content Commerce unterstützen Sie die verzahnten Marketing-Technologien bei der Datengenerierung und -analyse. Wichtig ist, diese Möglichkeit auch zu nutzen, um Ihren Kundinnen und Kunden mit passgenauen Inhalten genau die erwartete Experience zu bieten.

Assets werden nicht gepflegt

In den meisten Unternehmen haben verschiedene Teams Zugriff auf die benötigten Assets im Content Marketing und Vertrieb. Sei es für Informationen über Produkte, Redaktionspläne, Bilder, Videos, Texte, etc. Je mehr Dateien und Zugriffsberechtigte zusammenkommen, desto wichtiger wird eine durchdachte Datenpflege. Das fängt bereits bei Produktinformationen und Bildern an. Dateinamen wie „Produktbild_2″ helfen Marketing- und Sales-Teams nicht weiter. Assets sollten richtig benannt, zentral abgelegt und kategorisiert werden. Auch hier ist die Wahl der Software entscheidend. Ein leistungsstarkes Content Management System etwa unterstützt Sie, relevante Assets sauber und in einer Umgebung für alle Beteiligten zu verwalten.

Assets werden nicht angepasst

Ein weiterer Aspekt beim Thema Assets ist die Anpassung der Inhalte. Nur, weil eine Datei zentral abgelegt und kategorisiert ist, ist der Inhalt noch lange nicht für die Zielgruppe oder den Kanal geeignet. Ein neutrales Produktbild aus dem Onlineshop sollten Sie beispielsweise für eine Social Ad anpassen und aufbereiten. So kann das Bild besser in der Ad herausstechen und spricht mehr Kundinnen und Kunden an. Die Anpassung von Assets bezieht sich aber nicht nur auf die Optik oder den textlichen Inhalt, sondern auch auf die Dateigröße und das Dateiformat. Konvertierungsleistungen innerhalb der eingesetzten Software gehören damit ebenfalls zu den wichtigsten Aspekten für einen erfolgreichen Content Commerce.

Kanäle und Teams sind nicht ausreichend verzahnt

Stellen Sie sich vor, Ihre Kundinnen und Kunden werden über eine Social Ad auf eine besondere Rabattaktion in Ihrem Shop aufmerksam. Über die Ad gelangen sie zum Shop. In diesem wird die beworbene Rabattaktion aber nicht mehr angezeigt. Solche Probleme können durch eine fehlende Kommunikation zwischen verschiedenen Teams entstehen. Die Herausforderung besteht darin, sowohl die Kanäle miteinander zu verzahnen, als auch die Teams, die Website, Blog, Social Media und Co. verwalten. Eine Content Commerce-Infrastruktur sorgt nicht automatisch für reibungslose Prozesse an allen Stellen. Die menschliche Kommunikation erfordert weiterhin eine durchdachte Koordination und Abstimmung zwischen jedem involvierten Bereich. Ein CMS, dass die Kommunikation untereinander unterstützt, ist essenziell.

CMS-Anforderungen für erfolgreichen Content Commerce

Die häufigsten Fehler in Content-Commerce-Projekten liegen somit in der Berücksichtigung von Kundenbedürfnissen, Speicherung und Anpassung von Assets sowie der Verknüpfung von Kanälen und einzelnen Teams. Doch was braucht ein Content Management Systeme, um Ihnen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu helfen? Die Antwort lautet: Eine Headless-Infrastruktur.

Ein CMS, das Backend und Frontend voneinander trennt, ermöglicht Ihnen, Inhalte passend zum jeweiligen Kanal auszuspielen. Gleichzeitig ist das Headless CMS die Single Source of Truth. Content und Commerce greifen damit auf dieselben Assets zu. Setzen Sie auf ein Headless CMS, schaffen Sie sich zudem Spielraum für zukünftige Anpassungen in Ihrer Content Strategie. Gleichzeitig vereinfachen Sie das Asset Management und bieten Ihren Teams eine einfache Möglichkeit, die Kommunikation untereinander zu verbessern – und so eine hervorragende Digital Customer Experience zu kreieren.

Fazit: Content Commerce mit Weitsicht angehen

Content Commerce ist die Zukunft des Marketings im (Online-)Handel. Allerdings bringt die beste Infrastruktur nicht die gewünschten Ergebnisse, wenn sie nicht mit Weitsicht, Sorgfalt und Organisation gepflegt wird. Ein Headless CMS bietet dafür die beste technische Umgebung. So können Sie Themen und Inhalte für Ihre Kundinnen und Kunden kanal- und zielgruppenspezifisch aufbereiten. Ihr Shop, Blog und andere relevante Kanäle bieten diesen damit die passenden Inhalte und Themen zum richtigen Zeitpunkt und erhöhen damit letztlich die Kundenzufriedenheit.

Mehr Infos zu den Lösungen von Magnolia finden Sie hier.

Bildquellen

  • Wooden block stacking as step stair with white arrow up on blue background, Ladder of success in business growth concept, copy space: iStock/Worawut Prasuwan
Previous Reddit Börsengang: Antrag bei der US-Börsenaufsicht eingereicht
Next Nutzungsrechte richtig verwalten – so vermeiden Sie Abmahnungen

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 − 12 =